Wovon redest du, was für ne Mittelschule? Ich kenne das nur so, dass man nach dem vierten Schuljahr die Grundschule verlässt und auf ne weiterführende Schule wechselt (Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule), von einer Probezeit als Schüler weiß ich nichts🤔

Oder bist du eine angehende Lehrkraft? Das geht aus deiner Frage nicht hervor.

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Ich denke schon, dass das zulässig ist, es werden ja wohl keine real existierenden sensiblen Daten wie echte Namen und Adressen enthalten sein, oder?

Wie oft pro Woche und wie lange pro Tag übst du deinen Nebenjob aus und wann hast du die Hausaufgaben aufgegeben bekommen? Wissen deine Lehrer von deinem Nebenjob?

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Ich hasse mein Praktikum was soll ich machen?

Hey , ich mache ein Praktikum in einer zahnarzt Praxis. Am Anfang hab ich mich mega gefreut und auch an meinem ersten Tag der diesen Montag war hab ich mich noch total gefreut alle waren mega lieb zu mir aber am 2. Tag ist alles beschissen. Jeder hackt auf mir rum und ich hab mich wirklich angestrengt statt zu weinen 110% zu geben und allen zu beweisen was ich kann aber es ist einfach zu viel . Zu aller erst ich bin 16 Jahre alt und das ist mein erstes Praktikum in einer Zahnarztpraxis und ich kenn mich garnicht aus und weiß wirklich nicht wie das funktioniert und welche Geräte für was gut sind . Die meisten arbeiten dort schon länger und haben das Jahre lang studiert. Ihr kennt sicher dieses absaug Ding um die Spucke weg zu saugen . Nun das war mein zweiter Tag und er hat mir das in die Hand gedrückt und gewollt das ich das einem Patienten weg mache und ich hab mich wirklich bemüht aber ich hab keine Ahnung wo man das platzieren muss und wie fest ich damit ran darf. Es war für mich mehr als nur demütigend als er vor dem Patienten ausgerastet ist und mir gesagt hat ich sei total unkonzentriert und das ich wo anders hingehen soll.

Ich dachte man würde mich überhaupt nicht an die Münder ranlassen und wenn doch dan sollte man mich nicht anschreien wenn ich etwas falsch mache das mir nie beigebracht wurde .

Wenn ich sitze heißt es ,, warum sitzt du nur rum mach etwas ,, und wenn ich versuche Gedanken zu lesen und selbstständig zu arbeiten heißt es ,, warte gefälligst auf meine Anweisung,, und das witzige ist ICH KRIEGE KEINE . Alles was ich gesagt bekomme mache ich so schnell wie möglich so gut wie möglich aber manchmal kriege ich nichts gesagt und der Arzt geht weg und dan geht ein anderer vorbei und schreit mich wieder an weil ich nichts mache . Und dan ist heute eine Ärztin gekommen und hat mich richtig angeschrien weil ich ,, nur rumgesäßen,, bin und hat mir gesagt ich soll sofort dies und jenes reinigen. Ich wusste das ich gleich heulen werde und bin aufs Klo gegangen und hab nen heulkrampf gekriegt und als ich raus gewesen bin hat sie mich in den arm genommen und sich entschuldigt und mir gesagt das sie dachte ich wäre eine Arbeiterin hier (und ich hab Berührungsängste deswegen war mir das sehr unangenehm )

Ich habe das Gefühl jeder hier behandelt mich sehr schlecht und guckt auf mich herab ich hab noch nicht mal alles erwähnt was sie getan haben aber ich hoffe das reicht um euch einen Eindruck zu machen .

Ich hab totalen Leistungsdruck und Angst etwas falsch zu machen und deswegen mache ich aus Panik echt viel falsch obwohl ich versuche es nicht zu tun . Und ich habe extreme gelenkschmerzen weil ich ständig stehen muss . Auch wenn ich nichts zu tun habe und theoretisch sitzen darf hab ich trotzdem Angst mich zu setzen weil dan wieder der nächste kommt und mich anschreibt.

Ich hab schon Bauchschmerzen beim Gedanken morgen wieder hin zu müssen

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Ich hab mir dein Anliegen gerade durchgelesen und bin schockiert! Entweder ist da was in der Kommunikation schief gelaufen und die meisten da arbeitenden Ärzte wissen nicht, dass du "nur" eine Praktikantin bist, oder das ist gezieltes Mobbing! Oder die lassen irgendwas an dir aus, auf jeden Fall ist das richtig unverschämt!

Zuerst einmal solltest du dich unbedingt einer Vertrauensperson anvertrauen. Ich hatte auch mal Stress mit ehemaligen Vorgesetzten, mich wollte man willkürlich entlassen, anstatt sich über meine Form des Autismus (Asperger-Syndrom) zu informieren und mich entsprechend zu fördern, ich hätte denen sogar mühelos mindestens grob fahrlässige Pflichtverletzung nachweisen können, wenn ich gewollt hätte. Ich habe mich mehreren Menschen anvertraut: der Vertrauensperson d. Schwerbehindertenvertretung, einem Kollegen aus meinem damaligen Ausbildungslehrgang mit guten Kontakten zum Personalrat (er war damals einer der beiden Vertreter unserer Jugend-Auszubildenden-Vertretung), meinem besten Kumpel aus meiner Schulzeit, noch ein paar anderen Kollegen aus meiner Ausbildungszeit und vor allem meinen Eltern und dem Personalratsmitglied, das mir mein vorhin genannter Kollege quasi vermittelt hat.

Meine wichtigste Stütze war meine Mutter, denn sie hat sich seit meiner Diagnose vor vielen Jahren kontinuierlich über das Asperger-Syndrom etc. informiert, Selbsthilfegruppen besucht und sich mit Fachleuten ausgetauscht. Dadurch hat sie sofort erkannt, dass die mir gemachten Vorwürfe allesamt mit meinem Autismus erklärbar waren. Somit war klar, dass mich keine Schuld treffen konnte, da ich nie bedarfsgerecht gefördert wurde. Beweise dafür hatten und haben wir zur Genüge. Die Erkenntnis, dass die Schuld nachweislich bei meinen damaligen Vorgesetzten lag, war die Basis für all unsere Gegenargumente und letztendlich der entscheidende Faktor in der Geschichte, denn allein dadurch hat sich der ganze Personalrat hinter mich gestellt und die Kündigung abgelehnt. Die, die mir das eingebrockt haben, hatten also keine Wahl als mir eine Stelle in einem anderen Fachbereich außerhalb ihres Einflussbereiches zu beschaffen. Die haben mich seitdem zwar aufm Kicker, aber die können mir nichts, meine jetzige Chefin, die direkt mit mir zusammenarbeitet, unterstützt mich so gut es geht, die ist auf meiner Seite. Und wir haben Unterstützung von Fachleuten, die sich auf die Integration von eher weniger typischen Menschen in den Arbeitsmarkt und ins Leben spezialisiert haben.

Deine Eltern würde ich auch dir als erste Anlaufstelle empfehlen, denn sie kennen dich am besten. Und als Außenstehende haben sie andere Möglichkeiten als du. Darüber hinaus wäre auch wichtig, ob du nen festen Ansprechpartner in der Praxis hast und wie dieser sich dir gegenüber im Detail verhält. Ist er daran interessiert, dir den Berufsalltag eines Zahnarztes vor Augen zu führen? Oder ist er eher der Typ, der eigentlich keinen Bock drauf hat, jemanden einweisen zu müssen?

Mit deinem Ansprechpartner solltest du auch dringend sprechen. Und wenn es ein Schulpraktikum (also seitens Berufsschule oder so) ist, sprich mit einem Lehrer deines Vertrauens. Vielleicht liegt ja auch nur ein Missverständnis vor oder in der Praxis weiß kaum einer, dass du eine Praktikantin bist und nicht die neue Nachwuchskraft, die gerade ihr Studium abgeschlossen hat oder so.

Wenn alles nicht hilft, solltest du das Praktikum abbrechen. Das ist die Zerstörung deiner Psyche echt nicht wert.

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Das lag an der damals vorherrschenden Denkweise in Kombination mit der Rassenlehre der Nazis. Alles, was nicht deutsch war, war sozusagen böse, genauso wie alles, was der NSDAP auch nur im Entferntesten nicht in den Kram gepasst hat. Was meinst du wohl, warum auch Bücher von Autoren wie Heinrich Heine und Erich Kästner verbrannt worden sind?

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Das Eine hat mit dem Anderen gar nichts zu tun. Wenn man stinkt, hat man sich entweder gar nicht oder nicht richtig gewaschen.

Das mag jetzt seltsam klingen, aber wie wäscht du dich denn? Bzw. Wie sieht bei dir die Körperpflege aus? Ich mache das ja auch tagtäglich und habe dieses Problem nicht.

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Was ich dir garantieren kann, ist, dass sie dich mag und dich mindestens als guten Freund sieht. Vielleicht ist da ja sogar noch mehr zwischen euch.

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Das ist ne schwierige Situation, auch für deine Mutter. Vor allem wegen deinem Bruder, der wird sein ganzes Leben lang unter erschwerten Bedingungen klar kommen müssen. Ich habe selber eine Form von Autismus, nämlich das Asperger-Syndrom, da bedarf es schon erheblicher Unterstützung durch Familie und Freunde. Meine Mutter hat sich nach der Diagnose bei mir Fachliteratur durchgelesen, Selbsthilfegruppen besucht und mit Experten wie Dr. Spitczok von Brisinski gesprochen. Und das war nur ein Bruchteil des Aufwands, den sie seitdem für mich betrieben hat☝

Das könnte bei euch sogar noch extremer werden, vermute ich. Ihr seid sechs Geschwister, das heißt, sie muss sechs Kinder versorgen. Ich habe eine Schwester, die eigentlich schon immer relativ selbstständig war, weil sie sich als Kind viele Dinge von meinen Eltern abgeguckt hat, z. B. das Kochen. Außerdem hatte sie auch immer ein Auge auf mich früher, sie hat also ein Stück weit auch meine Mutter unterstützt. Die guckt heute noch aus Eigeninitiative nach mir, wenn meine Eltern mal für mehr als ein paar Tage verreisen, obwohl wir beide erwachsen sind (ich bin zweieinhalb Jahre älter) und wir rechtzeitig was vorbereitet haben. Erst letztens habe ich noch zu ihr gesagt, dass ich richtig Glück habe, so ne tolle Schwester zu haben.

Bei euch ist das vermutlich auch so, dass dein Bruder mehr Unterstützung benötigt, weil er eben diese Einschränkungen hat. Dafür kann er natürlich nichts, es ist einfach so. Ihr seid aber wie gesagt sechs Geschwister, nicht zwei. Und deine Mutter ist nicht unendlich belastbar. Wenn sie versucht, alles ohne Hilfe unter einen Hut zu bekommen, wird sich das langfristig auf ihre Gesundheit auswirken. Sie steht wahrscheinlich auch ein Stück weit unter erhöhtem Stress. Sie braucht auf jeden Fall Unterstützung, da bin ich mir sicher.

Habt ihr denn keine Freunde oder Verwandten, die ihr bei eurer Erziehung, im Haushalt und so helfen können? Deine Großeltern mütterlicherseits zum Beispiel oder eben Tanten und Onkels, Cousins deiner Mutter oder so? Wie zum Beispiel mein Opa väterlicherseits beerdigt werden sollte, hat meine Mutter ihre Mutter telefonisch gebeten, für meine Schwester und mich bis zu ihrer Rückkehr den Babysitter zu spielen. Und wie gesagt, wenn meine Eltern heutzutage mal in den Urlaub fahren, kann ich mich jederzeit auf meine Schwester verlassen, umgekehrt kann sie sich jederzeit auf mich verlassen.

Und was ist mit dem Freund deiner Mutter, kann der da nicht helfen?

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Nein, für potenzielle Arbeitgeber ist nur wichtig, ob du den erforderlichen Mindestschulabschluss hast. Der Notenschnitt spielt beim Thema Bewerbung um einen Ausbildungsplatz keine Rolle, denn die Schulnoten sagen gar nichts über dich oder deine Fähigkeiten aus, das Berufsleben ist etwas ganz Anderes als die Schulzeit. Erst die Bewertungen aus dem Auswahlverfahren (Eignungstest, Vorstellungsgespräch) spielen eine Rolle, aber nicht die vorherigen Schulnoten.

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Ich habe mir von meiner Mutter helfen lassen, die kennt mich und meine Stärken und Schwächen am besten. Wir haben von Anfang an gesagt, dass was Handwerkliches nicht in Frage kommt, weil mir die erforderlichen motorischen Fähigkeiten fehlen. Also haben wir nach nem Bürojob gesucht, wo ich die Vorteile meines Asperger-Syndroms gut einsetzen kann. Jetzt arbeite ich in der Kommunalverwaltung, auch wenn mein Weg steinig war und immer noch ist.

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Dass du so oft krank bist, kann von der psychischen Belastung kommen, die mit dem Mobbing einhergeht. Wissen denn deine Eltern und Lehrer, dass du gemobbt wirst? Mit deinen Eltern solltest du auf jeden Fall darüber sprechen.

Es wäre auch ratsam, die Schule zu wechseln. Das Lernen fällt einem grundsätzlich leichter, wenn man sich in der Schule wohl fühlt. Deine „Freunde“ in deiner jetzigen Klasse solltest du am besten links liegen lassen, wer bei solchen Sachen, die gegen dich gerichtet sind, mitmacht, ist kein echter Freund.

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Sie muss lernen, loszulassen. Ich habe den Eindruck, dass sie genau das nicht kann. Klar, für die Eltern ist man immer das Kind, aber meine Schwester ist z. B. zu ihrem Freund gezogen und ich hab den Eindruck, dass ihr das richtig gut getan hat. Sie kommt richtig selbstsicher und selbstständig rüber und sie hat kein Problem damit, unseren Eltern auch mal Contra zu geben, wenn ihr was nicht passt. Und wenn sie keinen Bock auf uns hat (was eher nicht der Fall ist, wir haben ein gutes Verhältnis zueinander), geht sie einfach.

Du kannst da wenig machen, es ist dein Freund, der mit ihr reden und ihr klar machen muss, dass sie euch beiden mit ihrem Verhalten keinen Gefallen tut. Man könnte meinen, sie hätte Angst, du würdest ihr ihren Sohn wegnehmen, dabei wird sie immer seine Mutter und er immer ihr Sohn bleiben. Das Band zwischen Eltern und Kind ist in der Regel sehr stark, wenn nicht gerade die Eltern das Kind um's Erbe betrügen oder so.

Ansonsten kannst du nur dafür sorgen, dass ihr euch nicht mehr bei ihm trefft. Mehr kannst du nicht machen.

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Wie soll ich mich bei meinen Eltern entschuldigen?

Hallo Community,

ich(w18) hatte gestern etwas Streit mit meinen Eltern. Als meine Schwester von der Schule kam sagte sie zu mir das unsere Eltern ja voll übertreiben. Kurze Zeit später ging sie zu meinen Eltern und sagte zu den das es ja alles nicht richtig wäre. Meine Schwester ist schon immer richtig falsch sie redet so wie es ihr grad in den Kram passt. Bei mir so, bei meinen Eltern wieder ganz anderst.

Meine Eltern nehmen sie halt immer in Schutz. Letztens hat meine Schwester mich im Beisein von meinen Eltern getreten und meinte es wäre ja nur Spaß. Ich habe ihr mehrmals normal gesagt sie solle bitte aufhören. Sie machte als weiter. Solange bis ich sie dann geschlagen hab. Wollte es eigentlich nicht mir ist halt die Sicherung durchgebrannt und hab zugeschlagen. Meine Eltern haben uns dann auseinander gezogen.

Meine Mama meinte dann zu mir das es ja nicht normal wäre das ich meine Schwester schlagen würde weil sie ja nur Spaß machen würde. Was ich nicht als Spaß verstehen kann. Mein Papa stand vor der Tür und hat uns die ganze Zeit beobachtet.Er hat dann zu meiner Mama gesagt das meine Schwester angefangen hat und sie sich ja nicht über meine Reaktion wundern müsste. Naja soviel dazu. Gestern gab es dann eine ähnliche Situation und meine Mutter gab meiner Schwester wieder recht, weil sie bei ihr wieder anderst redet als bei mir. Bin dann ausgeflipppt und hab meinen Eltern paar unschöne Dinge an den Kopf geknallt.Jetzt tut mir das mega leid und ich schäme mich richtig:(

Wie soll ich mich denn jetzt entschuldigen? Ich hab Angst das sie meine Entschuldigung nicht annehmen.

Habe schon öfters versucht mit meinen Eltern zu reden wegen meiner Schwester aber sie sagen immer das sie davon nichts wissen wollen.

Gerade meine Mama müsste eigentlich wissen wie ich mich durch meine Schwester fühle. Denn genau dieselbe Situation hatte sie als (Kind und jetzt mit 45 immernoch) genauso. Und meine Oma versteht es auch nicht. Denn meine Tante ist bei ihr immernoch der Liebling. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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Ich wüsste nicht, warum du dich bei ihnen entschuldigen solltest. Wenn meine Mutter mir gesagt hätte, es sei okay, dass meine Schwester mich treten würde, weil es ja nur aus Spaß sei, würde ich sie fragen, ob ihre Schaukel früher zu nah an der Wand gestanden hat, ich könne ihr ja gerne mal zeigen, wie sich das anfühlt, wenn man das Opfer ist und einem keiner hilft. Zumal ich deiner Wortwahl entnehme, dass deine Mutter dabei war, als deine Schwester dich getreten hat.

Für mich hört sich das so an, als könntest du besser mit deinem Vater darüber reden. Es wäre außerdem auch im Interesse deiner Schwester, wenn sie lernen würde, dass Fehlverhalten Konsequenzen hat. Mit so was fliegt man irgendwann definitiv auf und dann ist eventuell nicht nur das Vertrauen zerstört.

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Im Grunde genommen hast du die Kernfrage indirekt schon geäußert, nämlich die, warum Abschlussprüfungen existieren. Die sind die Messlatte dafür, ob jemand einen bestimmten Bildungsabschluss erreicht oder nicht. Von diesem wiederum kann die ganze berufliche Zukunft einer Person abhängig sein. Vielleicht braucht Schüler A für seinen Traumberuf ja das Abitur. Und je ranghöher der Bildungsabschluss, desto mehr Möglichkeiten hat man, selbst wenn man noch nicht weiß, welchen Beruf man ausüben möchte. Ich habe meinen Beruf auch erst gefunden, als ich schon im letzten Jahr der Oberstufe war.

Nicht jeden Beruf kannst du mit einem x-beliebigen Bildungsabschluss ausüben. Für den gehobenen nichttechnischen Dienst benötigst du zum Beispiel das Abitur, während für den mittleren nichttechnischen Dienst die Mittlere Reife vorausgesetzt wird. Mit dem Abitur in der Tasche hast du also die Möglichkeit, dich auf beides zu bewerben, mit der Mittleren Reife kannst du den gehobenen nichttechnischen Dienst aber zumindest für die ersten Jahre vergessen.

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Kommt drauf an, wie er sich verhält und wie sich deine Mutter und dein Stiefvater jedem von euch beiden gegenüber verhalten. Allein an den Geschenken kann man das nicht eindeutig festmachen.

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Gehst du denn offen damit um oder behältst du für dich, dass du das Tourette-Syndrom hast? Mit solchen Sachen solltest du auf jeden Fall offen umgehen, also auch deine ganze Klasse darüber informieren. Und du solltest auch ruhig vor versammelter Mannschaft darüber aufklären, frag am besten mal deinen Klassenlehrer bzw. einen deiner Lehrer, dem du vertraust, ob du das in seiner Unterrichtsstunde am Tag xy machen darfst, weil du gemobbt wirst.

Dass du gemobbt wirst, sollten die Lehrer ruhig wissen, dagegen muss die Schule vorgehen. Ich denke nicht, dass deine Lehrer dich da hängen lassen werden. Wenn es bei einem nicht klappen sollte, versuchst du es halt bei einem anderen. Den Gang zum Schulleiter solltest du ruhig für den Fall der Fälle im Hinterkopf behalten.

Ich war selber mal ein Mobbingopfer, weil ich anders bin, ich habe das Asperger-Syndrom. Ich bin damit immer offen umgegangen, allerdings habe ich damals die Täter nicht aufzuklären versucht. So haben meine damaligen Klassenkameraden nur mein auffälliges Verhalten gesehen, konnten aber nicht wissen, was dahinter steckt. Im Berufsleben ist es das Gleiche, da konnte ich sogar meinen Job retten, weil ich Beweise und Zeugen dafür hatte, dass ich mit meinem Asperger-Syndrom offen umgegangen bin und dass die entsprechenden Personen davon Kenntnis hatten. Die mir gemachten Vorwürfe ließen sich allesamt mit meinem Asperger-Syndrom erklären. Deswegen war ich auf der sicheren Seite und deswegen kann ich auch nur empfehlen, mit Einschränkungen offen umzugehen. Das gilt auch für dich, denn dadurch gibst du anderen Leuten die Chance, sich Gedanken zu machen und sich entsprechend darauf einzustellen. Wenn diese Leute das nicht tun, können sie dann nicht sagen, sie hätten von nichts gewusst, und man kann die Schuld nicht bei dir suchen. Es sei denn natürlich, du würdest es bewusst provozieren, aber davon gehe ich nicht aus.

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Wie groß ist die Gefahr, dass sich umweltbewusste Jugendliche in gefährliche Ideologien verrennen?

Erstmal: Nein, nicht jeder Jugendliche, der bei Fridays for Future mitmacht ist ein 'Spinner'. Die meisten von ihnen stehen mitten im Leben und möchten gegen die aktuelle Politik demonstrieren.

Ich habe nun leider schon öfters - sei es hier auf gutefrage oder auch im realen Leben - von Jugendlichen gehört, die sich durch die Fridays for Future Bewegung in gefährliche Ideologien verrennen. Die einen werden zum Menschenhasser; meiden den Kontakt zu Mitmenschen, brechen den Kontakt zu Freunden ab, denn der Mensch an sich wird als einziges, großes Übel wahrgenommen. Andere möchten auf alles verzichten, was im Leben Freude macht: Freunde, genügend Essen, Feiern, usw.

Und hier kommt der Punkt, den ich nicht verstehe: Möchte ein Kind aus religiösen Gründen; aus Angst vor der Hölle; auf Spaß verzichten, wird ihm das vernünftigerweise ausgeredet. Möchte ein Kind aus Umweltschutz; aus Angst vor der vermeintlichen Apokalypse; auf Spaß verzichten, dann bekommt sie Beifall.

In einem Bericht der ZEIT wurde sogar von radikalen Umweltschützern geschrieben, die kurz vor dem Selbstmord waren, um so das Klima zu schützen.

Versteht mich nicht falsch. Ich denke ja gar nicht, dass alle Klimaaktivisten solche Ideologien haben. Aber bei einigen besteht durchaus die Gefahr, dass sie sich da in irgendwas verrennen. Wie soll man sich da verhalten? Inwiefern hat der Staat da eine Schutzpflicht? Ab welchem Punkt wird aus Umweltbewusstsein eine Ideologie?

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Extremisten gibt's überall. In der Regel kannst du mit solchen Leuten nicht reden, da sie einen Schwarzweißdenkweise an den Tag legen. Grundsätzlich ist es aber jedem selbst überlassen, was er macht oder nicht macht, solange die Rechte anderer nicht gegen ihren Willen beschnitten werden. Die eigene Freiheit hört schließlich da auf, wo die Rechte anderer Menschen verletzt werden würden. Ich hätte zum Beispiel das Recht, Selbstmord zu begehen oder Veganer zu werden. Ich habe aber nicht das Recht, jemanden gezielt zu verletzen oder umzubringen, Motiv hin oder her.

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