Sehtest für den Führerschein kostet bundesweit mind. 6,43 Euro.

Dann die Gegenfrage: Warum sollte ein Optiker ohne Gegenleistung einen Sehtest machen? Es ist doch sein Beruf, mit dem er Geld verdienen muß. Wenn eine neue Brille gekauft wird, dann wird der Sehtest häufig als Serviceleistung kostenfrei angeboten. Ansonsten ist es eine Dienstleistung, die Geld wert ist.

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Hallo Chrissi,

wie du weiter unten lesen kannst, stehe ich mit den Spexxlern "in Kontakt".

Hast Du denn einen Partneropiker der Spexxler aufgesucht oder hast Du Deine Brille so aus dem Internet bestellt und schicken lassen?

Würde mich echt interessieren.

LG

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Moin, am sichersten ist es, wenn man sich vor Ort erkundigt, welche Kosten auf einen zukommen.

Apollo mit einem Millionen-Umsatz wird nix verschenken. Es kommt darauf an, wie man die Kosten deklariert. Entweder Linsen frei, dann kostet die Anpassung etwas mehr - oder Anpassung kostenfrei, dann kosten die Linsen halt etwas.

Greetz

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Moin, ob Du eine Brille "brauchst", hängt auch davon ab, wie hoch Deine Anforderungen an den Sehkomfort sind. Der eine will in "SuperHD" sehen, der andere eben nicht. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestsehleistung von 70% (Visus 0,7) auf dem Einzelauge vor, um am aktiv am Straßenverkehr teilzunehmen. Das ist mit Sicherheit kein "HD" - Sehen.

Beim Weglassen einer evt. notwendigen Korrektur kann es ua zu Kopfschmerzen, Augenbrennen etc. kommen.

Die Augen werden nicht "schlechter". Bei Kindern allerdings sollte darauf geachtet werden, dass eine notwendige Brille getragen wird, da das Gehirn das Sehen bzw. die Wahrnehmung erlernen muss.

Ein Sehtest ist nicht gleichzusetzen mit einer Refraktion (Augenglasbestimmung)

Beim einfachen Sehtest wird nur die aktuelle Sehleistung festgestellt, nicht jedoch die notwendige Brillenstärke.

Der Augenarzt bekommt die Refarktion durch die Krankenkasse bezahlt. Der Optiker muss auch Geld verdienen, daher kostet die Refraktion ersteinmal etwas. Bist Du unter 18, zahlt die Krankenkasse dem Optiker diese Dienstleistung.

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Moin, nicht umsonst gibt der Hersteller der Linsen ein Ablaufdatum an. Sollten Schädigungen am Auge durch Unverträglichkeit entstehen, ist er aus der Produkthaftung raus. Auch wenn der Blister scheinbar noch unversehrt ist, könnte eine Verkeimung durch mikroskopisch kleine Beschädigungen der Verpackung stattgefunden haben. Da gebe ich der Sehfee recht. Auch können aus der Verpackung Klebe- oder Weichmacher-Stoffe in die Flüssigkeit und Linse eindringen, die zu Irritationen des Auges führen können.

Der Rat: "Setz sie ein und probier es aus" finde ich da etwas fahrlässig. Viele Optiker haben Linsen am Lager und können Dir sicherlich mit Linsen aushelfen.

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Ich möchte hier niemandem etwas unterstellen, aber die Sache mit den Medikamenten.... So eine Bestellung einer solch hochwertigen Brille ist nicht in 5 Minuten getan. Da wird eine Refraktion (Augenglasbestimmung) durchgeführt, egal ob eine ärtzliche Sehilfeverordnung vorliegt. Es muss die Fassung ausgesucht werden. Dann die Beratung, welche Gläser welche Vorteile bieten und wo die Preise liegen. Dann das verhackstücken der Ratenzahlung. (Schufa und Infoscore-Auskünfte einholen) Daten abgleichen etc.

Da muss man schon ganz schön bei Verstand sein. Sollte man da duselig auftreten, hätte der Optiker schon bei der Refraktion abgebrochen, da evt. keine vernünftigen Glasstärken zu ermitteln sind.

Mein Tip: schleunigst zum Optiker, bevor die Gläser in die Fertigung gehen und auf ehrliche Art und Weise versuchen, den Auftrag abzuändern.

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Moin, ein sehr treffendes und von mir bevorzugtes Zitat:

"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Du zuviel bezahlst, verlierst Du etwas Geld, das ist alles. Wenn Du dagegen zu wenig bezahlst, verlierst Du manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nimmst Du das niedrigste Angebot an, mußt Du für das Risiko, das du eingehst, etwas hinzurechnen. Und wenn Du das tust, dann hast Du auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen." John Ruskin, engl. Sozialreformer, 1829 - 1900

Ich denke, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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Moin....

Ich fass es mal in Worte, zeichnen ist dann doch ein Klacks.

Bei Vollkorrektion beträgt die Akkomodationsbreite im Fernbereich von Unendlich bis 0,5 m.

Bein Blick durch das Nahteil beträgt der Bereich des scharfen Sehens von 0,5m bis 0,25m.

Fazit: Fernbereich bis Nahbereich von 0,25 m wird mit dem Bifo noch voll abgedeckt.

 

Mfg Monokel

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Moin...

ertseinmal---teuer ist relativ.

Einstärkengläser bekommst Du ab ca 30.- Euro das Paar, das ist nicht teuer. Diese Gläser sind halt schwer und je nach Stärke mehr oder weniger dick. Kosmetisch also grottig. Wenn Du also darauf keinen Wert legst, auf eine Entspiegelung verzichten möchtest...dann kaufe doch die "Billigen".

 

Alles weitere, was die Kosmetik, das Gewicht und somit den Tragekomfort der Brille verbessert, und Beschichtungen, die den Sehkomfort verbessern, kosten natürlich zusätzlich Geld. Und Brillengläser sind ein Präzisionsprodukt wie viele andere Produkte auch, die man zu unterschiedlichen Preisen bekommen kann.

Und letzendlich ist unsere Wirtschaft so aufgebaut, dass jeder auch noch etwas verdienen will / muss, auch wir bösen Optiker.

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Moin... hat Dein "alter" Optiker Dich enttäuscht oder lässt Du dich durch den "angeblich" günstigen Preis verleiten? Überlege selbst: Die Fassung soll eigentlich 200.- Euro kosten und nun soll es die für 1.- Euro geben? Da kan irgend etwas nicht stimmen, da werden die Kunden verkack-eiert. Da gebe ich Deiner Mutter recht.

Bleib bei Deinem Tradi-Optiker, da solltest Du wissen, was Du hast.

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bis 200€

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Du zuviel bezahlst, verlierst Du etwas Geld, das ist alles. Wenn Du dagegen zu wenig bezahlst, verlierst Du manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nimmst Du das niedrigste Angebot an, mußt Du für das Risiko, das du eingehst, etwas hinzurechnen. Und wenn Du das tust, dann hast Du auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen. John Ruskin, engl. Sozialreformer, 1829 - 1900

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Moin... da die Brille größere Gläser hat, kann es schon sein, dass eher Licht von hinten auf die Rückseite der Brillengläser gelangt und dort Reflexionen verusacht. Desweiteren können innerer Reflexionen des Brillenglases störend wirken und auch Licht, dass durch das Auge selbst reflektiert wird, kann diese "Punkte" auf der Rückseite der Brillengläser entstehen lassen.

Da die Reflexfarbe blau ist, handelt es sich anscheinend um eine einfache Entspiegelung. Diese vermindert die Reflexionen nicht gerade optimal. Mehrfachentspiegelungen lassen den Lichtreflex meist dunkelblau bis violett entstehen (ist nicht mehr so störend) und die sog. Superentspiegelungen weisen meist einen grünlichen Lichtreflex auf. Wobei man hier zwischen den günstigen und den Markenenstpiegelungen (viel teuer, bei Kunststoffgläsern pro Glas allein um die 100.- Euro) unterscheiden muss.

Eine etwas andere Anpassung kann bei Dir etwas Abhilfe schaffen (Inklination). Also nochmal hin zum Optiker, den Fall schildern und Brille etwas anders anpassen lassen.

Viel Glück.

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Moin...

Der Beruf Augenoptiker ist ein Handwerksberuf. Man durchläuft eine 3-jährige Ausbildung zum Augenoptiker-Gesellen. Danach kann der Meister in Angriff genommen werden. Der Meistertitel befähigt Dich dann Refraktionen (Sehschärfenbestimmungen) und Kontaktlinsenanpassungen durchzuführen. Erst Mit dem Meistertitel kannst Du Dich selbständig machen oder als Filialleiter einen Betrieb leiten.

Ohne Ausbildung wirst Du in keinem Fachgeschäft im Verkauf eingesetzt werden. Dieses verbietet die Handwerksordnung. Auch die großen Ketten werden nur ausgebildetet Augenoptiker im Verkauf einsetzen. Vielleicht gibt es Betriebe, die angelernte Kräfte in der Werkstatt einsetzen.

MfG ein Augenoptikermeister.

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