Bin ich wirklich noch ein "Gamer"? Oder hat sich das Gaming verändert?

Seit ich gehen konnte, war ich vor dem PC und habe gezockt. Schon 1994, mit DOOM angefangen, 1995 Command&Conquer. Habe die Spielgeschichte ab 1994 durchlebt und unzählige games gezockt.
2005 war ich E-Sports Technisch auf einer Europameisterschaft, wo wir deutsche in der ersten Runde gegen Briten rausgeflogen sind. :( habe es dann auch an den Nagel gehangen weil man damals dadurch nicht viel Geld machen konnte mit dem Game und mein Privatleben zu leiden hatte, wegen tägliches Training und jedes Wochenende Turniere ^^

Selbst heute zocke ich noch intensiv allesmögliche, aber ich fühlte mich damals viel wohler, als Gaming kein Mainstream war und nur die "Nerds" gezockt haben.

Wenn ich das alles lese was es für "gamingbullshit" gibt.
Gamingmaus kann ich voll verstehen. Es hat seine Berechtigung... Aber dann
Gaming Tastatur, Gaming Bildschirm, Gaming Stuhl, Gaming Kopfhörer, Gaming Tisch, Gaming Mousepad... einfach nur wtf. So viel gaming marketing crap.

Ich brauch demnächst auch eine Gaming Klobürste :D

Früher war man ein Gamer und wurde vom mainstream komisch angeschaut. Dafür hat man in der Gaming Community richtig "gelebt", Freundschaften geschlossen und einfach geowned.
Wenn ich heute aber noch zocke... wirken die meisten Spieler nur kalt, ignorant, nicht teamfähig -> das online gaming Erlebnis, was ich früher über alles geliebt habe, wurde mir in den letzten Jahren immer weiter zerstört - es macht mir kein Spaß mehr und ich Spiele hauptsächlich Singleplayer games oder Ko-op mit Freunden.

Habe ich mich geändert? Oder ist die gaming Community einfach durch den ganzen mainstream verdorben worden?

Gaming, Zeit, Spiele und Gaming
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