Charaktere meint hier Figuren.

Stell die Hauptfiguren vor und beschreibe, wie sie zueinander stehen, beschreibe ihr Verhältnis, bspw. woher/warum kennen sie sich? Sind sie verwandt/ befreundet/ verhasst, kennen sie sich gut oder nur flüchtig, mögen sie sich oder nicht?

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Das ist kein Hauptsatz, sondern eine Partizipgruppe.

Und weil der Satz mit der Partizipgruppe beginnt, steht der übergeordnete Teilsatz ("Hauptsatz") in der Inversion "erlaube ich mir [etwas]" - und das Verb an zweiter Stelle, nämlich nach der Partizipgruppe.

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Guck dir an, was es ersetzen soll:

Hat das Objekt keine Präposition, brauchst du ein direktes Objektpronomen: me / te / la/le / nous / vous / les

  • Je vois les gens. >> voir qn >> Je les vois.
  • J'achète une banane. >> acheter qc >> He l'achète.

Steht das Objekt mit einer Präposition (meist à oder de), brauchst du ein indirektes Objektpronomen:

à qn >> me / te / lui / nous / vous / leur

à qc >> y

de qc >> en

  • Les jeux appartiennent aux enfants. >> appartenir à qn >> Les jeux leur appartiennent.
  • Je pense à nos vacances. >> penser à qc >> J'y pense.
  • J'ai besoin de l'argent. >> avoir besoin de qc >> J'en ai besoin.

Das gilt auch für längere Objekte und bei mehreren Objekten:

  • Tu penses à faire les devoirs? Oui, j'y pense.
  • Tu as envie d'aller au cinéma? Non, je n'en ai pas envie.
  • Tu as envie d'aller au cinéma? Non, je n'ai pas envie d'y aller.
  • Tu racontes [une histoire] <à notre fille> ce soir? Oui, je [la] <lui> raconte.
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Aphorismen.

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école mit Accent

Personne n'a vu Sylvie...

Rien n'explique cette violence.

Rien ne lui fait peur.

Rien n'est difficile.

Rien ne s'est passé comme...

Rien ne leur plaît.

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Von deinen Beispielen ist keines richtig, sondern: "Rien ne leur plaît."

"Rien ne..." ist das Subjekt eines Satzes und steht demnach so vor dem Verb (bzw. vor etwaigen Objektpronomen und dem konjugierten Verb), bspw. Rien ne leur plaît.

Bei "ne ... rien" handelt es sich um ein Objekt; "ne ... rien" umschließt das konjugierte Verb, bspw. Je ne vois rien.

"Personne ne ..." ist das Subjekt eines Satzes und steht demnach so vor dem Verb (bzw. vor etwaigen Objektpronomen und dem konjugierten Verb), bspw. Personne ne m'appelle.

Bei "ne ... personne" handelt es sich um ein Objekt. Je nach Verb steht noch eine Präposition vor "personne", bspw. Je ne vois personne. Je ne pense à personne.

Zur Stellung: Das Französische hat eine SVO-Stellung (Subjekt - Verb - Objekt), und zwar sowohl in Haupt- als auch in Nebensätzen. Davor oder danach können aber weitere Informationen stehen wie Zeit- oder Ortsangaben - das ist auch bei "personne ne..." oder "rien ne..." der Fall, bspw. Le dimanche, personne ne va à l'école.

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Es gibt einen Nebensatz, der sich auf ein Wort in einem Nebensatz bezieht. In dem Fall ist jener Nebensatz dem anderen untergeordnet.

Weißt du, um welche beiden Nebensätze es sich handelt?

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"Ce qui" setzt du dann ein, wenn im Relativsatz ein Subjekt fehlt (in Lückentexten oft erkennbar daran, dass nach der Lücke ein konjugiertes Verb folgt...).

"Ce que" bzw. "ce qu' " setzt du ein, wenn das Relativpronomen das direkte Objekt des Relativsatzes ist -- ce qu' übrigens nur dann, wenn das Folgewort mit Vokal oder stummem h beginnt.

So, jetzt bist du dran!

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Ich hätte auch einen Fehler gegeben. Selbst wenn jemand tausendmal richtig "Kapuze" schreibt - Kaputze ist ein Fehler, und deine Berichtigung ist als solche nicht zu erkennen. Beziehungsweise: Dass da ein t steht, ist wahrscheinlicher, als dass da ein t getilgt wurde.

Ich würde die Zeit, die du in die Fehlersuche investierst (inkl. der Befragung anderer), an deiner Stelle in die Fehlerbehebung stecken, sodass du zukünftig weniger Fehler machst...

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Wenn du mit Lispeln meinst, dass die Zunge bei der Artikulation des /z/ sowie des /s/ und seinen Lautkombinationen gegen die Zähne kommt oder sich zwischen die Zähne schiebt:

Das liegt meistens an einer eingeschränkten orofacialen Sensomotorik, also einem Muskelungleichgewicht im Mund-Gesichtsbereich, gepaart mit einer eingeschränkten Wahrnehmung. Deswegen werden in der logopädischen Therapie dann auch so viele Mundmotorikübungen gemacht.

Angeborene oder erworbene anatomische Anomalien wie Makroglossie ("zu große Zunge") oder ein zentral offener Biss bspw. durch übermäßiges Schnullern verschärfen die Situation. So ist der "Zahnzaun" eigentlich eine natürliche Schranke für die Zunge -- die bei einem zentral offenen Biss aber nicht geschlossen ist. Hier sind eine ausgeprägtere Eigenwahrnehmung und größere motorische Fähigkeiten nötig, um die Zunge in ihre Schranken zu weisen.

Es gibt noch andere, nicht-motorische Ursachen, aber das klassische Lispeln hat meistens sensomotorische Gründe.

Gerade bei ausgeprägtem "Lispeln" sollte auch auf das Schlucken geschaut werden und auf den Mundschluss sowieso.

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Für Relativpronomen (nicht mit Fragepronomen verwechseln!) gilt:

Qui ist Subjekt des Relativsatzes, que ist das direkte Objekt eines Relativsatzes -- egal ob Person oder Sache und unabhängig von Genus (m/f) und Numerus (Sg./Pl.). Also:

  • Tu vois le garçon qui écoute de la musique? Tu vois les gens qui écoutent de la musique?
  • C'est le garçon que j'aime bien. Ce sont les gens que je vais rencontrer cet après-midi.
  • Voilà la musique qui me plaît. Voilà les vêtements qui ne me vont plus.
  • Elle m'a écrit une lettre que je ne comprends pas. Ce sont les devoirs que je n'aime pas du tout.

wird räumlich und zeitlich verwendet, auch im übertragenen Sinn; bspw.

  • C'était à l'école où je n'ai rien compris.
  • C'était sur gf où j'ai posé la question.
  • C'était le moment où je l'ai compris.

[Mir sind keine besseren Beispiele eingefallen...]

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Es gibt zwei Möglichkeiten:

Das war ja, Gott sei dank, auch nicht von Beginn an meine Intention.

Das war ja Gott sei dank auch nicht von Beginn an meine Intention.

Gott sei Dank ist hier ein sogenannter Schaltsatz, der normalerweise mit Kommas abgetrennt wird. Da "Gott sei Dank" aber auch floskelhaft gebraucht wird, sodass man es mitunter auch zusammengeschrieben "gottseidank" sieht, sind hier die Kommas fakultativ. Du kannst sie setzen, musst es aber nicht. Wenn "Gott sei Dank" abgetrennt werden soll, dann steht aber vorne und hinten ein Komma.

Für mich ist "Gott sei Dank" ohne Kommas floskelhafter; mit Kommas ist es ernstgemeinter.

Nachzulesen ist das hier und hier.

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Ich will deiner Lehrerin nicht zu nahe treten, aber das war keine Sternstunde von ihr - ganz unabhängig vom Gedicht. Was du gemacht hast, ist genau das, worauf es (mir) bei einer (rezeptionsästhetischen) Interpretation ankommt: das eigene Verständnis am Text begründen. Das hast du getan. Ihre Reaktion finde ich wirklich schlimm, und zwar aus genau dem Grund, den du genannt hast: Woher sollst du wissen, was gemeint ist? - und in diesem Fall noch pointierter: Woher sollst du wissen, was sie hören/ lesen will? Da wundern mich dann auch Aussagen wie "Bei einer Interpretation muss man das Glück haben, das zu schreiben, was der Lehrer hören/lesen will." nicht.

Und kleinlich ist es noch dazu und damit zu deiner Frage: Vögel und Fledermäuse sind schon nah beieinander. Das "Gefieder" spricht eher für die Vögel, "der Nacht" und vielleicht auch "schwirren" eher für Fledermäuse...

Behalt dir bitte deine Assoziationen, dein Verständnis, das du am Text verifizierst, und bleib/werd offen für andere, legitime (d. h. am Text belegbare) Interpretationen - denn Fledermäuse können es natürlich auch sein. Gleiches wünsche ich deiner Deutschlehrerin.

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"Hilfe" bedeutet ja nicht, dass andere die die Übung machen.

Du sollst die Adjektive einsetzen, dabei musst du zum einen das richtige Adjektiv auswählen (semantisch-lexikalische Ebene), wofür du den Text verstehen musst, und es zum anderen angleichen (morphologisch-syntaktische Ebene). Wobei hast du Schwierigkeiten? Wie stellst du dir die Hilfe vor?

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"Anzurufen" ist ein Infinitiv mit "zu" und steht

  • entweder als einfacher Infinitiv, bspw. "hast du versucht(,) anzurufen?" >> das Komma ist fakultativ; bei einem einfachen Infinitiv würde ich es nicht setzen
  • oder als Infinitivgruppe, bspw. "hast du versucht(,) mich vor einer Stunde anzurufen?" >> Komma ist fakultativ, weil die Infinitivgruppe weder von einer Konjunktion eingeleitet, noch von einem Hinweiswort angekündigt oder wieder aufgegriffen wird und auch nicht von einem Substantiv abhängt. Ich würde hier das Komma setzen, weil es den Satz strukturiert und besser lesbar macht. Früher war das Komma vor einem solchen "erweiterten Infinitiv" obligatorisch.

"Rangehen" ist umgangssprachlich - ebenso wie klargehen. Aber in einem konzeptionell mündlichen Kontext geht das klar ;-)) Das heißt, wenn Umgangssprache klar geht, kannst du "rangehen" sowohl mündlich als auch schriftlich (bspw. in einem Chat) verwenden. "Ans Telefon gehen" wäre eine weniger umgangssprachliche Alternative.

"Ich hatte versucht" und "ich habe versucht" sind grammatikalisch beide richtig; "ich hatte versucht" ist Plusquamperfekt, "ich habe versucht" ist Perfekt. Es kommt auf den Kontext an; Plusquamperfekt drückt Vorzeitigkeit aus.

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Deine Frage ist viel zu groß. Aber der größte Knackpunkt ist deine Annahme, es gebe außerirdisches Leben. Diese Prämisse müsstest du ja erst einmal darlegen - und schon das dürfte den Rahmen deiner Seminararbeit sprengen...

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Probier es aus:

  • Trochäus: In dieser Einsamkeit der mehr denn öden Wüsten // Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See
  • Jambus: In dieser Einsamkeit der mehr denn öden Wüsten // Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See
  • Daktylus: In dieser Einsamkeit der mehr denn öden Wüsten // Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See
  • Daktylus mit Auftakt: In dieser Einsamkeit der mehr denn öden Wüsten // Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See
  • Anapäst: In dieser Einsamkeit der mehr denn öden Wüsten // Gestreckt auf wildes Kraut, an die bemooste See

Lies es laut vor und betone die markierten Silben. Was meinst du?

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Es heißt: zum Zusammen-glücklich-Werden. Es handelt sich um ein Kompositum, deswegen muss es zusammengeschrieben - tatsächlich oder mit Bindestrichen.

Der Ausdruck ist ein Substantiv, deswegen wird der erste Bestandteil großgeschrieben. In der Kette wird dann ebenfalls alles großgeschrieben, was auch sonst großgeschrieben würde. Da WERDEN ein substantiviertes Verb ist, muss es hier großgeschrieben werden. GLÜCKLICH wird dagegen kleingeschrieben, weil es kein Nomen ist.

Nachzulesen ist das hier.

Es sieht richtig nein-das-Wort-schreib-ich-jetzt-nicht aus, aber so würde es geschrieben - wenn einem keine bessere Formulierung einfällt.

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Der Drang, (Komma) ihre Meinung zu sagen / kundzutun, (Komma) und die hysterische und verwirrte Lage der Marquise (kein Komma) darüber, (Komma) was geschehen ist, (Komma) wird durch Interpunktionen, wie das Weglassen der Anführungszeichen bei der direkten Rede, (Komma - oder kein Komma nach "Interpunktionen") vertieft.

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