Für die Ausbildung zum Fachinformatiker habe ich mich entschieden, um meiner Leidenschaft für das Programmieren und die Computer-Technik nachzugehen.

Der Folgesatz passt aber nicht dazu...

Vor kurzem habe ich ein Studium in Wirtschaftsinformatik angefangen.

Hast du also ein Studium angefangen, das du jetzt abbrechen willst? Dann solltest du das auch so schreiben und begründen.

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Ich finde die Schrift toll, aber der geradlinige Kreis darum herum passt nicht dazu. Die Schrift ist perfekt unperfekt, der Kreis dagegen wirkt wie aus der OpenOffice-Formensammlung. Die Stile passen für mich nicht zusammen.

Dann die Schneeflocke für den Winter, der obligatorische Tannenbaum (dessen Stil auch nicht zur Schrift passt) - das ist mir zu althergebracht und insgesamt zu zusammengestellt, weil noch Platz auf der Karte ist.

Die Postkarte stimmt für mich in sich nicht.

Ich würde auf jeden Fall Baum und Kreis wegnehmen, die Schneeflocke etwas verkleinern und herunterziehen und noch eine weitere Schneeflocke in dieser Größe schräg links unter die kleinere Flocke setzen, sodass die drei Elemente versetzt sind.

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Ich beziehe mich nun nur auf der, die, das, die Demonstrativpronomen oder bestimmter Artikel sein können (oder Relativpronomen!).

Demonstrativpronomen können alleine stehen; deswegen heißt es auch Pro-nomen.

Artikel können nicht alleine stehen.

(Der Vollständigkeit halber: Relativpronomen haben einen Bezugswort in demselben Satz.)

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Die alten Rollenmuster greifen nicht mehr in der postmodernen Gesellschaft.

Die alten Rollenmuster sind in der postmodernen Gesellschaft nicht mehr gültig.

Die alten Rollenmuster besitzen in der postmodernen Gesellschaft keine Gültigkeit mehr.

Die alten Rollenmuster bewähren sich in der postmodernen Gesellschaft nicht mehr.

Die alten Rollenmuster eignen sich nicht mehr in der postmodernen Gesellschaft.

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Derzeit befinde ich mich im 1. Lehrjahr meiner Ausbildung als Zahnarzthelfer in einer kieferorthopädischen Praxis in (Ort). [Aufgrund der fehlenden Chemie zwischen mir und dem Lehrbetrieb [kein Komma] bin ich leider gezwungen,] mich um einen anderen Ausbildungsbetrieb zu bemühen. Es ist mir eine Freude, wenn ich meine Ausbildung bei Ihnen glücklich zu Ende führen kann.

Ich habe mir deine älteren Fragen angeschaut, weil dich die eingeklammerte Formulierung nicht gut dastehen lässt - und du solltest sie meines Erachtens auf keinen Fall stehen lassen: "bin ich gezwungen" schiebt die Schuld dir zu, als müsstest du dir eine neue Stelle suchen, weil du irgendeinen Mist verzapft hast. Außerdem wirkt "die Chemie stimmt nicht" zu sehr wie jugendliches Mimimi - und das scheint es ja nicht zu sein.

Deshalb würde ich diesen Satz umformulieren:

Derzeit befinde ich mich im 1. Lehrjahr meiner Ausbildung als Zahnarzthelfer in einer kieferorthopädischen Praxis in (Ort).

Da ich bereits erkennen musste, dass die dortigen Arbeitsbedingungen eine erfolgreiche Ausbildungszeit unmöglich machen, mir jedoch das Berufsbild nach wie vor zusagt, möchte ich nun den Ausbildungsbetrieb wechseln. Es ist mir eine Freude, wenn ich meine Ausbildung bei Ihnen in einer freundlichen und wohlwollenden Betriebsatmosphäre unter professionellen Arbeitsbedingungen zu Ende führen kann.

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Die Einleitung ist der Aufhänger der Hausarbeit (warum ist es überhaupt interessant, sich mit dem Thema zu beschäftigen?); sie reißt die Kapitel kurz an und lässt den roten Faden deutlich werden.

Weil sich im Verlauf des Verfassens oft noch etwas ändert oder verschiebt, wird die Einleitung am Ende geschrieben.

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Ja, in eine wissenschaftliche Arbeit fließt viel fremdes Gedankengut, gelegentlich durch wörtliche Zitate in Anführungszeichen (Autor Jahr: Seite)* und hauptsächlich durch Paraphrasierung, also die Wiedergabe in eigenen Worten (vgl. Autor Jahr: Seite)*.

Eine Arbeit kann komplett literaturbasiert sein. Wenn du allerdings eigene Schlüsse ziehst oder eigene Ideen/Konzepte entwickelt hast, dann stellt die Literatur dein Fundament da, das du mit Quellen belegst, um neue Gedanken, für die es noch keine Quelle gibt, weil du sie ja erdacht hast, zu verankern.

*) in Harvard-Zitierweise

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  • Ich würde "Autor" durch "Songwriter" ersetzen. "Songwriter" spezifiziert den "Autor" und passt in diesem Zusammenhang einfach besser.
Der Songwriter thematisiert in seinem Album „Musik ist keine Lösung“ viele Missstände.
  • Auch diese Missstände würde ich konkretisieren: viele gesellschaftliche Missstände?
... macht er sich über [die – streichen] Verschwörungstheoretiker lustig [kein Komma] und kritisiert indirekt [gegen – streichen] die Gesellschaft.
  • In dem Satz gibt es ein Subjekt mit zwei Prädikaten (macht und kritisiert); dazwischen steht kein Komma. Nur wenn das zweite Prädikat ein eigenes Subjekt hätte, dürftest du ein Komma setzen – müsstest es aber selbst dann nicht.
Der Songwriter betont, dass die Menschen sich, oder besser gesagt wir uns, [Komma] in einer prekären wirtschaftlichen Situation befänden.
  • Ich habe das Reflexivpronomen nach hinten gezogen, weil dann eine Parallelkonstruktion zu „wir uns“ entsteht; das müsstest du aber nicht.
  • Falsch war allerdings die Kommasetzung: Das Komma muss hinter „uns“ stehen, weil er dort die nachgestellte Partizipgruppe endet. „Uns“ gehört nicht zu „Menschen“.
  • Mit dem Konjunktiv betonst du, dass Alligatoah die prekäre wirtschaftliche Situation betont, dies aber keine allgemeingültige Aussage ist.
Er möchte junge Menschen mit seinen Liedern begeistern (,) in der Hoffnung auf ein besseres Zusammenleben (oder: Miteinander).
  • „Aus diesem Grund“ passt als Konnektor nicht.
  • Das Komma darfst du setzen, musst es aber nicht.
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Da es bisher nur eine hilfreiche, korrekte Antwort gibt:

Die Zeichensetzung in dem Satz ist korrekt.

Schauen wir uns die Regeln zur Zeichensetzung bei wörtlicher Rede bzw. Anführungszeichen an, und zwar zunächst Punkt 1 von D11: Nach der wörtlichen Rede steht ein Komma (sogar selbst wenn der übergeordnete Satz dort keines hätte).

Angekündigte wörtliche Rede wird mit einem Doppelpunkt eröffnet, s. D33. Also sind auch die beiden Doppelpunkte korrekt.

Und da beide wörtliche Reden mit Fragezeichen enden, werden diese nicht ausgelassen, wie das bei einem Punkt der Fall wäre (s. D9, Punkt 3).

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Laut Schiller sei der Mensch ein Wesen, das über einen freien Willen verfüge. Der Mensch sei kein Wesen, das etwas tun müsse.

Die Figur [kein Komma] namens Heinrich Kramer [kein Komma] aus dem Roman “Corpus Delicti. Ein Prozess” ist jedoch der Ansicht, dass ein Mensch gesund sein müsse. Das höchste Gut und somit das Ziel des Lebens sei es, [Komma] gesund zu sein, [Komma] um sich ein langes Leben zu garantieren.

Die Ansichten Schillers und Kramers sind gegensätzlich.  

Schiller meint, dass ein Mensch eine freie Entscheidung haben sollte. Es solle niemandem etwas aufgezwungen werden. Jedoch gebe es Dinge im Leben, die man nicht kontrollieren könne. Die höchste Gewalt sei der Tod, über den der Mensch nicht entscheiden könne. Laut Schiller sei die höchste Gewalt mit dem Mittel der Akzeptanz zu überwinden. Der Mensch solle also den Tod akzeptieren und ihn annehmen.  

Kramer meint hingegen, dass der Mensch ein Wesen sei, das nach vollkommener Gesundheit strebe. Diese müsse sowohl in körperlicher als auch in geistiger Hinsicht erfüllt sein. Die Methode [dass du das Gesellschaftssystem meinst, erschließt sich nicht] sei ein perfektes System, [Komma] um dieses Ziel zu verwirklichen. Damit würde es möglich, dass ein Mensch lange lebt [kein Komma] bzw. überlebt. 

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Frage zu Deutsch?

Hii, kann sich bitte jmd das durchlesen? sind da grammatik oder rechtschreibfehler ?

Der Zukunftsroman “Corpus Delicti. Ein Prozess” von Juli Zeh wurde 2009 veröffentlicht. Der Roman spielt im 21. Jahrhundert und handelt von einem Überwachungsstaat, der das Ziel verfolgt, seinen Bürgern ein möglichst gesundes und langes Leben zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, wird jeder Einzelne von der Regierung kontrolliert und gezwungen gesund zu leben.  

Die Protagonisten des Romans ist Mia Holl, die 30 Jahre alt ist. Sie arbeitet als Biologin und lebt in einem System, in der die Gesundheit als oberstes Gut gilt. Diese sogenannte Gesundheitsdiktatur, die im Werk als “Methode” bezeichnet wird, kontrolliert jeden Einzelnen; eine ungesunde Lebensweise wird bestraft. Über einem Chip am Oberarm werden Daten aller Bürger gesammelt wie die Blut-, Urin- oder Schlafwerte. Des Weiteren bestimmt die Methode darüber, welche Person mit wem eine Beziehung eingehen darf. Dies wird mithilfe der Immunsysteme ausgewertet und somit können Krankheiten, die womöglich ausbrechen könnten, verhindert. Da die Methode sehr abwertend gegenüber Krankheiten ist, sind Alkohol sowie das Rauchen strengstens verboten.  

Mia Holl lebt in dieser Welt und ist von der Methode gut überzeugt bis zu dem Zeitpunkt, wo ihr Bruder Moritz verdächtigt wird wegen Vergewaltigung und Mordes an Sybille Meiler. Seine DNA habe man in Sybilles Körper gefunden, was laut der Methode darauf hindeutet, dass er der wahre Täter sei. Mia Holl ist jedoch von seiner Unschuld überzeugt und bringt ihm einen Faden ins Gefängnis, damit er sich umbringen kann.  

Dieser Schicksalsschlag führt dazu, dass Mia Holl ihre Pflichten vernachlässigt und muss deshalb oftmals vor Gericht vorsprechen. Am Anfang kommt sie noch mit einer Verwarnung davon, wird aber in Folge festgenommen.  

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Der Zukunftsroman “Corpus Delicti. Ein Prozess” von Juli Zeh wurde 2009 veröffentlicht. Der Roman spielt im 21. Jahrhundert und handelt von einem Überwachungsstaat, der das Ziel verfolgt, seinen Bürgern ein möglichst gesundes und langes Leben zu ermöglichen. Um dies zu erreichen, wird jeder Einzelne von der Regierung kontrolliert und gezwungen gesund zu leben.  

Die Protagonistin des Romans ist die 30-jährige Mia Holl. Sie lebt und arbeitet als Biologin in dieser Gesellschaft, in der die Gesundheit als oberstes Gut gilt. Die sogenannte Gesundheitsdiktatur, die im Werk als “Methode” bezeichnet wird, kontrolliert jeden Einzelnen; eine ungesunde Lebensweise wird bestraft. Über einen Chip am Oberarm werden Daten aller Bürger gesammelt, wie die Blut-, Urin- oder Schlafwerte. Diese dienen auch der Bestimmung, wer mit wem eine Beziehung eingehen darf. Die Immunsysteme der potentiellen Partner werden dazu ausgewertet, um Krankheiten, die womöglich ausbrechen, zu verhindern. Da das System sehr reglementierend und strikt ist, sind Alkohol sowie das Rauchen strengstens verboten.  

Mia Holl lebt in dieser Welt und ist von der Methode überzeugt, bis ihr Bruder Moritz der Vergewaltigung und des Mordes an Sybille Meiler verdächtigt wird. Seine DNA sei in Sybilles Körper nachgewiesen worden, was auf ihn als Täter hindeute. Mia Holl ist jedoch von seiner Unschuld überzeugt und bringt ihm einen Faden ins Gefängnis, damit er sich umbringen kann.  

Dieser Schicksalsschlag führt dazu, dass Mia Holl ihre Pflichten vernachlässigt, sie muss deshalb oft vor Gericht vorsprechen. Am Anfang kommt sie noch mit einer Verwarnung davon, wird aber in Folge festgenommen. 

  • Inwiefern ist an der Stelle wichtig, dass Rauchen und Alkohol verboten sind?
  • Wie bringt man sich denn mit einem Faden um? Einen Faden nutzt man bspw. zum Nähen, der ist so dünn, dass er durch ein Nadelöhr passt.
  • Ich habe das Buch nicht gelesen (sollte ich aber vielleicht mal!); ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es um das Gesellschaftssystem geht. Das ist nur die Rahmenbedingung für das, worum es im Roman geht.
  • Was war eigentlich deine Aufgabe?
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Laut Duden ist beides korrekt.

https://www.duden.de/sprachwissen/sprachratgeber/Subjekt-im-Singular%2C-Verb-im-Plural

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Die Aufgabe umfasst die Konstruktion eines Porsche-Doppelkupplunggetriebes  (PDK, s. Abb. 1) .

Unter die Abbildung schreibst du:

Abb. 1: Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK)

Deine Abbildung braucht einen "Text".

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Schön, dass die Leute, die nur hier sind, um sich die Hausaufgaben machen zu lassen , und selbst keine einzige Antwort posten, immer die größten Kotzbrocken sind.

So ist es korrekt.

Es gibt in diesem Satz

  • einen verkürzten Hauptsatz: [Es ist] [s]chön, dass die Leute, die nur hier sind, um sich die Hausaufgaben machen zu lassen, und selbst keine einzige Antwort posten, immer die größten Kotzbrocken sind.
  • einen Nebensatz mit "dass": Schön, dass die Leute, die nur hier sind, um sich die Hausaufgaben machen zu lassen, und selbst keine einzige Antwort posten, immer die größten Kotzbrocken sind.
  • einen Relativsatz mit zwei Verben: Schön, dass die Leute, die nur hier sind, um sich die Hausaufgaben machen zu lassen, und selbst keine einzige Antwort posten, immer die größten Kotzbrocken sind.
  • eine Infinitivgruppe, die mit "um" eingeleitet wird: Schön, dass die Leute, die nur hier sind, um sich die Hausaufgaben machen zu lassen, und selbst keine einzige Antwort posten, immer die größten Kotzbrocken sind.

Das erste Komma steht zwischen einem verkürzten Hauptsatz und einem Nebensatz, der mit "dass" eingeleitet wird.

Wird ein Nebensatz (hier: der Relativsatz) in einen anderen Nebensatz (hier: der dass-Satz) eingeschoben, wird der eingeschobene Nebensatz in Kommas gesetzt. Deshalb Komma zwischen "Leute" und "die" und "posten" und "immer".

In den Relativsatz wird eine Infinitivgruppe eingeschoben, die mit Kommas abgetrennt werden muss, weil sie mit "um" eingeleitet wird. Deshalb muss auch das Komma zwischen "lassen" und "und" stehen, denn dort endet die Infinitivgruppe.

Die Struktur des Satzes ist: HS - dass-S1 - Relativ-S1 - Infinitivgruppe - Relativ-S2 - dass-S2. Jeder Bindestrich bedeutet ein obligatorisches Komma.

Da du nach den "zwei" Relativsätzen fragst:

Relativsätze gehören zu den Nebensätzen - erkennbar daran, dass das konjugierte Verb hinten steht. Wenn man Nebensätze mit einer kopulativen Konjunktion wie "und" oder "oder" verbindet, steht kein Komma, auch kein Kann-Komma. Beispiel: "LottaKirsch fragt rei, ob nun alles klar ist und wie sie noch helfen kann." Es gibt zwei Nebensätze: "ob..." und "wie...", die mit "und" verbunden werden; es darf kein Komma gesetzt werden.

In dem Satz, den du gepostet hast, gibt es eigentlich keine zwei Relativsätze, sondern nur einen mit zwei Verben: Schön, dass die Leute, die nur hier sind [...] und selbst keine einzige Antwort posten, immer die größten Kotzbrocken sind. Ohne Einschub stünde dann auch kein Komma - das würdest du ja hier auch nicht setzen: "Ich stehe morgens auf und gehe zur Arbeit."

In dem Satz, zu dem du eine Frage hast und ihn deshalb gepostet hast (Beispiel-Relativsatz mit zwei Verben), wird in den Relativsatz allerdings eine Infinitivgruppe eingeschoben. Deshalb steht vor dem "und" ein Komma.

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Will man Schweres (durchstreichen und "das Abi" darüber schreiben) bewältigen, muß man es sich leicht machen.

Ist das nötige [Abitur] vorhanden, ist das Ende meistens gut. (Original: Ist das nötige Geld vorhanden, ist das Ende meistens gut.)

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Es geht nicht darum, sprachliche Mittel zu nennen, sondern auch zu erklären, wofür sie ein Mittel sind. Wenn dir der Satzbau auffällt, dann wirkt dieser in und zusammen mit dem Inhalt. Sprachliche Mittel heißen deshalb sprachliche Mittel, weil die Sprache da eine bestimmte Wirkung hat.

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Schule ist Ländersache. Jedes Bundesland entscheidet für sich, wie es schließt und öffnet.

So war hier die Schule auch lange bei/trotz niedriger Inzidenz geschlossen, weil die Schließung aller Schulen im Bundesland beschlossen wurde.

Und die Schule war auch noch geschlossen, als in anderen Bundesländern die Schule schon wieder losging, weil unser Bundesland eine niedrigere Inzidenz für Präsenz festgelegt hat.

Auch wenn auf Bundesebene etwas vereinbart wird: Umgesetzt wird es auf Länderebene.

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Kann jmd gut deutsch (Grammatik/ Rechtschreibung)?

Hii, also ich muss ein Essay verfassen über das Thema Gesundheit und muss dann ein Roman, das wir in der Schule gelesen haben, mit einbeziehen.

könnt ihr mir bittteee eure Meinung dazu sagen? :/ sind da Fehler drinne und ist es verständlich. wäre sehr lieb, danke

"Ein Mensch, der nicht nach Gesundheit strebt, wird nicht krank, sondern ist es schon”. Dieses Zitat stammt von Heinrich Kramer (Roman: Corpus Delicti) und beschreibt die Gesundheit als höchstes Gut, das ein Mensch besitzen sollte, wenn er nicht schon erkrankt ist. Gesundheit sei laut Kramer viel mehr als nur die Abwesenheit der Krankheit, es sei noch die Vollkommenheit des geistlichen Zustands. Ist dies überhaupt möglich, komplett befreit zu sein von Besorgnissen, Schmerz und Leid. Unabhängig davon stellt sich jedoch die Frage, ob der Mensch nur durch seine Gesundheit definiert ist? Ist die Gesundheit alles, was ein Mensch besitzen sollte?  

 

Der Mensch ist ein natürliches Wesen, das nach Gesundheit strebt. Es ist uns sehr wichtig, in einem schmerzfreien Zustand zu sein, denn andersrum würde es keinen Sinn ergeben. Wer will denn nicht gesund sein? Es ist jedoch unmöglich, dass ein Mensch sich in einer vollkommenden Gesundheit befindet, ganz egal wie sehr man danach strebt. Auch, wenn man eine Diktatur einführen würde, die jeden einzelnen kontrolliert, würde es unmöglich sein, diesen Vollkommenheitszustand zu erreichen. Diese Methode, die Kramer im Roman befürwortet, führt dazu, dass die Meinungs-, und Entscheidungsfreiheit, die einem Menschen zusteht, eingeschränkt wird. Diese Unterdrückung, die der Mensch ertragen muss, führt schlussendlich dazu, dass man psychisch verrückt wird. Der Mensch ist ein Wesen der Freiheit, der Vielfältigkeit und es möchte neue Dinge ausprobieren, sich weiterentwickeln. Es ist durchaus legitim, wenn ein solches Wesen sich den Gefahren stellt und Dinge tut, die in dem Moment dem eigenen Wohl nicht dienen. Man kann sich das so vorstellen, als würde man eine bestimmte Art von Vögeln in einem Käfig einschließen, und ihnen ihre Freiheit rauben. Entweder bleibt dieses Wesen geschützt vor Gefahren, aber einschränkt in der Freiheit oder es benutzt seine Flügel und lebt das Leben, das auch mit Gefahren in Verbindung steht.  

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"Ein Mensch, der nicht nach Gesundheit strebt, wird nicht krank, sondern ist es schon." Dieses Zitat stammt aus dem Roman "Corpus Delicti" von Heinrich Kramer (S. __) und beschreibt die Gesundheit als höchstes Gut, das ein Mensch besitzen sollte, wenn er nicht krank ist. Dabei sei Gesundheit laut Kramer auch viel mehr als nur die Abwesenheit von Krankheit, es sei darüber hinaus die Vollkommenheit des geistigen Zustands. Ist dies überhaupt möglich, komplett befreit zu sein von Besorgnissen, Schmerz und Leid? Unabhängig davon stellt sich außerdem die Frage, ob der Mensch sich nur über seine Gesundheit definiert. Ist die Gesundheit alles, was ein Mensch besitzen sollte?  

Der Mensch ist ein natürliches Wesen, das nach Gesundheit strebt. Es ist uns Menschen sehr wichtig, in einem schmerzfreien Zustand zu sein, denn andersrum würde es keinen Sinn ergeben. Wer will denn nicht gesund sein? Es ist jedoch unmöglich, dass ein Mensch sich in vollkommener Gesundheit befindet, ganz egal wie sehr man danach strebt. Auch, wenn man eine Diktatur einführen würde, die jeden einzelnen kontrolliert, wäre es unmöglich, diesen Vollkommenheitszustand zu erreichen. Diese Methode, die Kramer im Roman befürwortet, führt dazu, dass die Meinungs- [kein Komma] und Entscheidungsfreiheit, die einem Menschen zusteht, eingeschränkt wird. Diese Unterdrückung, die der Mensch ertragen muss, führt schlussendlich dazu, dass er psychisch verrückt wird. Der Mensch ist ein Wesen der Freiheit, der Vielfältigkeit und er möchte neue Dinge ausprobieren, sich weiterentwickeln. Deshalb wird ein solches Wesen Gefahren begegnen und Dinge tun, die in dem Moment nicht dem eigenen Wohl dienen. Man kann sich das so vorstellen, als würde man einen Vogel in einen Käfig einschließen [kein Komma] und ihm seine Freiheit rauben. Entweder bleibt er geschützt vor Gefahren, wird aber eingeschränkt in der Freiheit oder er benutzt seine Flügel und lebt sein Leben, das auch mit Gefahren verbunden ist.

Mmh. Es ist verständlich, sprachlich auch okay, aber inhaltlich eher mau, finde ich... Ich nehme dich mal mit in meine Gedanken:

Schön, dass du mit einem Zitat anfängst! Das Zitat passt allerdings nicht so ganz zum Rest - zumindest wird das nicht deutlich, man muss es sich schon selbst zurechtbiegen, wenn man es liest. In der Interpretation wird das Zitat dann sehr überstrapaziert - das Zitat gibt es meines Erachtens nicht her, dass Gesundheit das höchste Gut eines Menschen sei, wenn er nicht krank sei - dem Zitat nach ist Gesundheit eher das Ziel eines Menschen, wenn er nicht krank ist.

Dann kommt plötzlich eine Definition von Gesundheit aus dem Nichts, deren Realisierbarkeit du sofort in Frage stellst, um dann ohne Antwort darauf eine weitere Frage hinterherzuschieben.

Zur Beantwortung dieser Frage bestätigst du im ersten Satz erst einmal das Zitat (okaaayyyyy, da gibt es so eine Art vage Querverbindung...) und hältst dich dann ein paar Sätze bei der Unmöglichkeit der vollkommenen Gesundheit auf. Passt so.

Dann kommt die Diktatur ins Spiel ... ... ... hä? Wo kommt denn jetzt eine Diktatur her? Was hat sie mit dem Gesundheitszustand eines Menschen zu tun? Worin besteht die Kontrolle und warum ist vollkommene Gesundheit trotzdem unerreichbar? Das musst du erläutern.

Dann kommt eine Methode ins Spiel ... ... ... hä? Wo kommt denn jetzt eine Methode her und worin besteht die?

Den Bogen von der Freiheitseinschränkung zum Verrücktwerden ist zwar sehr fix, aber okay, auch der Schluss, dass der Mensch freiheitsliebend ist, passt. "Legitim" halte ich für das falsche Wort, ich hab das modifiziert. Der Vogelvergleich ist gut gewählt, aber bitte nicht so viele Wesen und Arten...

Und dann ... ... ist Schluss! Aber was ist denn jetzt mit der Frage? eigentlich ja sogar mit den Fragen? Mit dem höchsten Gut? Mit dem Streben nach Gesundheit? Mir fehlt das Fazit.

Insgesamt betrachtet: Du kommst in kürzester Zeit von Höxgen auf Stöxgen (jaaa, eigentlich heißt es von Hölzchen auf Stöckchen, aber als ich Kind war, hab ich "von Höxgen auf Stöxgen" verstanden und das sind sie geblieben :)) und was du schreibst, ist nicht richtig greifbar.

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