Über die Hethiter weiß man auch heute noch so gut wie garnichts: niemand weiß genau, woher sie kamen. Sie gelangten in grauer Vorzeit nach Anatolien, wo sie auf ein noch älteres Volk trafen, mit dem sie daraufhin anscheinend "verschmolzen". Sie eroberten ein ziemlich beeindruckendes Gebiet im Nahen Osten, das auch Teile Syriens umfasste. Ihre Expansionspolitik brachte sie auch mehrmals in Konflikt mit Ägypten. Irgendwann "verschwanden" die Hethiter wieder und gerieten sprichwörtlich in Vergessenheit.

Mit den Türken haben sie allerdings nichts am Hut: die kamen erst mehrere tausend Jahre später nach Anatolien. Die Türken stammen übrigens aus Zentralasien. Sie standen ursprünglich Völkern wie den Mongolen und den Kasachen ethnisch am nächsten, heute weist die türkische Bevölkerung aber auch griechische und armenische Einflüsse auf.

Bis ins 19. Jahrhundert gab es übrigens keinerlei historische Quellen für die Existenz der Hethiter, nur in der Bibel taucht der Begriff hin und wieder auf. Da in der Bibel aber auch von Adam & Eva, sprechenden Schlangen und der Sintflut berichtet wird, hielt man dieses Volk lange für ein Fantasieprodukt - genau wie die Städte Babylon, Ninive und Ur, die anfangs ebenfalls nur durch die Bibel bekannt waren. Heute kann man Artefakte dieser alten Kulturen in Museen auf der ganzen Welt bewundern.

Anscheinend ist man manchmal doch etwas zu voreilig, wenn man die Bibel pauschal als "Märchenbuch" betitelt...

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Sie möchte unter Anderem die Krankenkassen entlasten, indem sie Patienten in der Palliativmedizin ein unkomplizierteres Ausscheiden aus dem Leben ermöglicht.

Ebenfalls interessant ist die Flüchtlingspolitik der FDP, besonders in Bezug auf Diejenigen, die schon hier sind. Einerseits soll bleibeberechtigten Flüchtlingen ein leichterer Einstieg in den Arbeitsmarkt ermöglicht werden, andererseits möchte man für diese Gruppe den Mindestlohn aussetzen.

Ich gehe nicht weiter auf die Zusammenhänge ein und überlasse es dem geneigten Leser, aus diesen Forderungen (und den zu erwartenden Folgen) seine Schlüsse zu ziehen.

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Ganz einfach: wozu solltest du dich überhaupt daran gewöhnen? Du bist doch nicht in der "Friendzone" eingesperrt - du kannst jederzeit "austreten", indem du den Kontakt zu ihr entweder einschränkst oder sogar ganz abbrichst.

Du wirst es wohl kaum schaffen, dich daran zu gewöhnen. Denn durch den ständigen freundschaftlichen Kontakt zu einem Mädchen, das du eigentlich liebst, hälst du deine aussichtslosen Gefühle immer weiter aktiv. Du wirst somit wohl dauerhaft unglücklich sein, und was noch schlimmer ist, du versperrst dir selbst den Blick für andere Menschen, die vielleicht wirklich etwas Ernstes mit dir anfangen wollten.

Wenn du also nicht in der Lage bist, deine Gefühle radikal auszublenden, wirst du an der Situation zu Grunde gehen.

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Mit 25 Jahren noch keine Zukunftsperspektive?

Hallo, meine Geschichte is wohl etwas komplex, aber ich bin momentan sehr verzweifelt und weiß nicht, was ich in Zukunft tun soll. Ich versuche mich mal kurz zu fassen. Ich habe im Grunde zwei einhalb Ausbildungen in meinem Leben gemacht und bereue jede einzelne. Ich bin jetzt 25 Jahre alt. Die erste war kaufmännisch und nicht mein Fall. Die zweite war als Sekretärin beim Anwalt und ist ebenfalls ein Fehlschlag gewesen. Es war zu trocken und der Chef hat mich gemobbt... ich bin mit Bauchschmerzen hin gegangen. Im Gegensatz zur ersten Ausbildung, die schulisch war, un die ich tapfer durchgezogen habe, habe ich die zweite abgebrochen. Meine Eltern konnten es nicht verstehen und binden es mir heute noch auf die Nase. Das gab echt ein ganz schönes Theater Zuhause.. Danach habe ich nochmals eine schulische Ausbildung zur Kosmetikerin gemacht, doch auch hier habe ich gemerkt, dass es nichts meins ist. Ich habe jedoch durchgezogen, weil ich Angst hatte, dass wieder so ein Theater entsteht. Ich kann mir absolut nicht vorstellen als Kosmetikerin zu arbeiten. Meine Eltern sitzen hinter mir, dass ich mich in dem Beruf bewerbe, aber ich kann nicht.. ich bin jetzt 25 und sehe beruflich absolut keine Perspektive mehr. Ich würde gern nochmal in eine ganz andere Richtung, aber ich habe Angst, mich schon wieder falsch zu entscheiden. Und nochmal kann ich eigentlich keine Ausbildung anfangen, weil ich langsam mal arbeiten muss. Ich denke auch über ein Fernstudium nach, aber da muss ich mir auch 100% sicher sein, da es auch nicht günstig ist. Ich denke auch immerzu darüber nach, dass alle anderen im meinem Alter schon viel weiter sind ;(

was kann ich nur tun...?

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Du scheinst dir keine wirklichen Gedanken über deine Interessen, Stärken und Veranlagungen gemacht zu haben. Das soll kein böser Vorwurf sein!

Man sollte bei der Berufswahl darauf achten, dass man seine "Lebensweise" dort ein Stück weit ausleben kann. Wer im Privatleben gerne liest und schreibt, oder eine Affinität zu Zahlen hat, ist in einem kaufmännischen Beruf oder in der Buchhaltung besser aufgehoben als beim Ordnungsamt - um es mal ganz simpel zu machen. Wer gerne anpackt und sich auspowern möchte, ist vielleicht mit Straßenbau oder auf dem Gerüst gut bedient, oder als Frau vielleicht auch in einem kleinen Kommissionierlager.

Was hast du denn für Wünsche und Vorstellungen? Wie soll dein beruflicher Alltag aussehen? Noch ist es nicht zu spät, dich neu zu orientieren. Aber einen weiteren "Fehlgriff" kannst du dir vielleicht nicht mehr leisten.

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Zunächst einmal finde ich es absolut nicht peinlich oder unnormal, wenn jemand gern Reiten geht und eine besonders enge Beziehung zu seinem Lieblingspferd hat. Vor weniger als 100 Jahren waren Pferde noch ein völlig normales "Transportmittel", auch für Männer. Es gab sogar Kavallerie-Einheiten beim Militär, und die waren hoch angesehen. Vereinzelt setzt die Polizei in manchen Bundesländern sogar heute noch Reiterstaffeln ein. Der Trend, dass man sich darüber lustig macht, ist absolut dämlich, passt aber leider wunderbar zu deiner Altersgruppe um die 15 Jahre.

Du solltest unbedingt den Rat von newcomer befolgen, denn ich denke, du kannst keinen besseren mehr bekommen. Du musst dich zur Wehr setzen, denn sonst wirst du immer mehr unter diesem Terror leiden. Aus Mitleid mit dir werden diese "coolen Gangsta" nämlich nicht aufhören - auch wenn manche das immerwieder behaupten. Ich habe in der Vergangenheit selbst gegenteilige Erfahrungen gemacht. Es hört nie auf, bis diese Typen "weg" sind.

Ich wünsche dir alles Gute. Du wirst das ganz sicher durchstehen! =)

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Das hat doch nichts mit professionell zu tun. Du bist doch kein Thronfolger, der sich in ein armes Bauernmädchen verliebt hat^^

Vielleicht sieht man sich ja mal ab und zu, und es ergibt sich eine Gelegenheit, zusammen etwas zu unternehmen. Wenn du in der Hinsicht "mutig" bist, sprich sie doch in einer günstigen Situation mal an, ob ihr mal gemeinsam was essen gehen, zusammen kochen oder etwas Ähnliches unternehmen wollt. Einfach nur, um sich ein wenig besser kennenzulernen.

Das wäre für beide Seiten eine Möglichkeit abzuschätzen, ob da gefühlsmäßig etwas machbar ist... Oder falls nicht, ob sich dann nicht wenigstens eine gute Freundschaft entwickeln kann =)

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Wenn deine weibliche Vorfahrenlinie seitdem keinen anderen Glauben angenommen hat, dann bist du aus Sicht aller jüdischen Glaubensausrichtungen Teil des jüdischen Volkes. Die Zugehörigkeit zum "Volk Gottes" wird nach Lehre der Rabbiner matrilinear, also über die mütterliche Linie, vererbt.

Problematisch wird es, wenn beispielsweise deine Mutter als Christin aufgewachsen wäre. Sie hätte sich ja dann vor deiner Geburt vom Judentum abgewandt und somit die matrilineale Linie "unterbrochen". In diesem Fall müsstest du vermutlich durch Konvertierung zum Judentum "zurückkehren", um von allen Lehrrichtungen der Rabbiner anerkannt zu werden.

Falls du gut Englisch lesen kannst, empfehle ich dir die Seite, die ich unten verlinkt habe. Hier wird auch ziemlich klar erklärt, dass sich das Judentum nicht allein als Religion definiert, wie es so mancher Schlaumeier gerne behauptet:

http://www.jewfaq.org/m/whoisjew.htm

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Es gibt auch Christen, die nicht an die Dreifaltigkeit glauben, bzw. den "Heiligen Geist" nicht als Inkarnation Gottes betrachten. Die Bibel propagiert im Neuen Testament auch eher einen "Dualismus", mit Gott als dem Schöpfer, dem die Gebete der Menschen zu gelten haben, und Jesus als dem Sohn, der den Menschen den Willen Gottes auf Augenhöhe kundgetan hat und sich bei Gott für uns einsetzt.

Der "Heilige Geist" wird, wenn überhaupt, ziemlich verschwommen als eine Art mystische Kraft dargestellt, die Gott an außergewöhnlich glaubenstreue Nachfolger Jesu weitergibt. Dass es sich bei ihm aber um eine "Person" handelt, die man in seine Gebete einbeziehen soll, kann man nur sehr schwer biblisch begründen.

Was den "Antichristen" und die ganze weitere Thematik betrifft, kann man wohl zu stehen, wie man will. Die Johannesoffenbarung hat sich im Christentum nicht nur Freunde gemacht, und ihre mehr als kryptischen Texte haben in den letzten tausend Jahren schon so manchen Theologenkopf zum Rauchen gebracht.

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Ich hatte Sex mit meinem Arbeitskollegen. Was nun?

Hallo alle zusammen!

Es steht ja eigentlich schon ganz genau im Titel, aber ich erkläre mein Schlamassel lieber noch ausführlich.

Es hat bereits im Mai angefangen, als wir mit der Firma feiern waren. Alles war super und die Stimmung ausgelassen. Alle haben getrunken - wie auch ich. Wir waren zum Schluss nur noch eine Gruppe von 5 Leuten. Plötzlich küsst mich mein Arbeitskollege und alle anderen haben das gesehen. Naja blöd gelaufen... das gerede in der Arbeit ging aber nicht lange - zu meinem Glück.

Nun war ich auf der nächsten Firmenfeier. Wieder haben Kollegen und ich einiges getrunken. Direkt auf der Feier ist nichts passiert, doch als wir uns alle schließlich auf den Heimweg machten, ist es passiert. Mein Kollege von der letzten Feier und ich hatten die anderen verloren und machten uns dann händchenhaltend und knutschend auf den Weg zu seiner Wohnung. Es ist passiert was passieren musste. Wir hatten S*x.. mehrmals. Und der war richtig gut. Er war so vorsichtig und liebevoll und es hat richtig Spaß gemacht! Klar hätte das nicht passieren dürfen, aber jetzt weiß ich halt echt nicht was ich machen soll. Ich hatte ihn nachher noch gefragt, ob die Sache unter uns bleibt. Er gab mir sein Wort darauf. Ich hoffe nur, dass er sein Versprechen nicht bricht und es jemand aus der Arbeit erzählt...

Nun meine Frage an euch: Wie soll ich jetzt damit umgehen? Ich habe nur noch diese Nacht/diesen Morgen im Kopf... Er hat jetzt eine Woche Urlaub. Also genug Zeit um mir noch einen Plan zu überlegen, wie ich das erste Gespräch mit ihm nicht verhaue und es auch nicht die Runde macht.

Und ich weiß, dass es dumm von mir war mich darauf einzulassen. Ich bitte euch nur um eine ehrliche Meinung/Ratschlag ohne dumme Sprüche. Vielen lieben Dank im Voraus!

A

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Hey =)

Du schreibst ja garnichts über euer jeweiliges Privatleben... Seid ihr denn beide single? Wenn ja, dann ist es doch eigentlich garkein so übles Problem, solange ihr damit vernünftig umgeht.

Wenn es natürlich auf Arbeit die Runde macht, kannst du dich mit ziemlicher Sicherheit auf eine Menge Getratsche und Geläster einstellen. Wenn du dir diesbezüglich Sorgen machst, solltest du unbedingt nochmal mit deinem Kollegen darüber reden.

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Man kann in dieser Thematik nichts mehr beweisen, denn das Buch Daniel spielt in einer Zeit, die längst vergangen ist. Es lebt niemand mehr, der uns das exakte Abfassungsdatum nennen kann.
Trotzdem hat die Wissenschaft bei der Deutung des Daniel-Buches einige Ungereimtheiten festgestellt, die interessante Aufschlüsse liefern und den Verdacht erhärten, dass das Buch sehr viel später geschrieben wurde, als man einst annahm:

Das Buch behandelt zwar die Zeit des babylonischen Exils, wurde aber höchstwahrscheinlich erst in seleukidischer Zeit verfasst. Die Darstellungen historischer Vorgänge aus dem alten Babylon sind mehrfach unzutreffend und fehlerhaft. Historische Personen wie Belsazar/Belschazzar werden falsch, bzw. mit falschen Familienverhältnissen dargestellt. Belsazar war kein Sohn von Nebukadnezzar, und er war auch niemals König von Babylon.

Stattdessen wird im Buch Daniel ein Herrscher eines "bösen Reiches" angekündigt, der versuchen werde, die jüdische Religion auszulöschen und die Tora zu verändern. Diese Figur wird in der jüngeren Forschung als Antiochos IV. identifiziert. Antiochos wollte sein Imperium religiös einen und verfolgte die Juden mit großer Brutalität. Mehrere Angaben des Daniel-Buches stimmen 1:1 mit seinen Handlungen überein. So ließ Antiochos jüdische Feste verbieten, er zwang die Juden unter Gewaltandrohung, zum griechischen Gott Zeus zu beten und er wandelte den Jahwe-Tempel in ein Zeus-Heiligtum um. Es handelt sich hier also um eine "falsche Prophezeiung", die zum Zeitpunkt ihrer Niederschrift bereits eingetreten war.

Das Daniel-Buch ist somit etwa um die Zeit des Makkabäer-Aufstandes geschrieben worden. Die Figur "Daniel" ist höchstwahrscheinlich legendarisch und hat in dieser Form wohl nicht existiert.

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Ja, das ist mir auch schonmal aufgefallen. Das Publikum, das in den USA die Gottesdienste besucht, ist auch sehr viel jünger, als man es hierzulande erlebt.

Das hat wohl auch damit zu tun, dass das evangelische Christentum in den Staaten inzwischen zu einer regelrechten Massenbewegung geworden ist. Als evangelikale Gruppen in diesem Jahr (glaube, es war ziemlich am Anfang des Jahres) dazu aufriefen, in den sozialen Netzwerken Bibelverse zu teilen, war halb Facebook damit überschwemmt. Auch Nutzer aus anderen Ländern haben sich in großen Zahlen daran beteiligt. Die Kirchen in Amerika sind sehr viel moderner und aufgeklärter, was den Umgang mit den modernen Medien betrifft, als es unsere eigenen Kirchen sind. Deshalb wird das Christentum im Internet inzwischen fast nur noch durch Evangelikale repräsentiert.

Dass die Gottesdienste in den USA manchmal eher an moderne Rockkonzerte erinnern, hängt wohl genau damit zusammen. Die Besucher sind meist selbst jüngere Leute, häufig sogar unter 20-jährige, die viel Zeit vor Laptop & Smartphone verbringen. Mit demütigem Psalmengesang kann man diese Menschen nur schwer erreichen. Das ist eine Lektion, die die meisten Kirchen in Europa noch nicht gelernt haben.

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Wenn Luther nicht aufgetreten, oder wenn er gescheitert wäre (was garnicht so unwahrscheinlich war), wäre 50 oder 100 Jahre später ein anderer Reformator aufgetreten. Es gab ja schon zu Luthers Zeiten Andere, die die katastrophalen Missstände in der katholischen Kirche anprangerten. Hier tat sich besonders Johannes Calvin hervor, dessen Einfluss auf die Reformation häufig zu Unrecht unterschätzt wird... Auch wenn seine Lehren sicher in mancher Hinsicht kontrovers anmuten. Auch Luther war ja kein Engel, wie man an seiner Meinung über das Judentum deutlich erkennen kann. Aber naja.

Auch vor Luther gab es schon Bewegungen, die sich von der "Urkirche" abzugrenzen versuchten. Die allererste, die "Gnostiker", traten sogar noch zu Zeiten der Apostel auf. Die erste christliche Häresie entstand schon so früh, dass selbst Paulus noch Gelegenheit bekam, in seinen Briefen vor ihnen zu warnen. Selbst das Johannes-Evangelium weist leichte Einschläge der Gnosis auf. Das zeigt, wie stark der Einfluss dieser Gruppierung schon damals war.

Es gab im Laufe der Jahrhunderte dutzende weitere "Andersdenkende", die oft von der Inquisition gejagt und als Häretiker verdammt wurden. Egal, ob die italienische Fraticelli-Bewegung, Katharer, Waldenser (die einzige vorreformatorische "Häresie", die den Inquisitionsterror überlebt hat), die Hussiten (ihr Reformator, Jan Hus, endete auf dem Scheiterhaufen)... Die Protestanten waren nur die, die das meiste Glück hatten. Wäre der Protestantismus besiegt worden, wie seine Vordenker, wäre irgendwann wieder eine neue, ähnliche Bewegung entstanden.

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China bezeichnet sich lediglich als kommunistisch, weil diese Darstellung nach fast 70 Jahren zum nationalen Selbstverständnis gehört. Würde man dem Volk jetzt plötzlich sagen: "Ach, wisst ihr, das mit dem Kommunismus war doch eigentlich Bullshit..." - dann würden wohl viele Chinesen sehr verwirrt reagieren, und es würde sich schnell große Desillusionierung verbreiten.

Deshalb erhält man die Illusion einer kommunistischen Idee aufrecht... Während man in Wirklichkeit längst erkannt hat, dass man den Westen viel leichter schlagen kann, indem man sein eigenes Wirtschaftssystem kopiert, radikalisiert und gegen ihn verwendet.

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Wieso hat er so schnell eine Neue?

Hallo Leute, also ich habe mich vor 2 Monaten von meinem Freund getrennt, weil er mich sehr schlecht behandelt hat, ständig anderen Mädchen hinterher geguckt, sie auf Facebook geaddet hat, mich vernachlässigt hat, angelogen hat und immer leere Versprechen gemacht hat.

Dazu muss ich sagen, dass es ihm in der Beziehung an nichts gefehlt haben kann. Ich habe mir vor allem in sexueller Hinsicht sehr viel Mühe gegeben. Auch bin ich sexuell sehr experimentierfreudig und bin für vieles offen bin. Deshalb war es auch kein Problem für mich ihm jeden Tag einen zu blasen, manchmal auch mehrmals und lauter andere Sachen mitzumachen, bei denen er oft zu weit gegangen ist, was er auch weiß. Er kümmerte sich doch kein bisschen um mich. Er nutzt das schamlos aus. Aber auch wenn es ihm nicht gut ging, putzte ich die ganze Wohnung für ihn und war immer für ihn da. Und er war es nie. Ich trennte mich von ihm, weil er keine Lust mehr auf eine Beziehung hatte. Getrennt habe ich mich am Telefon, weil ich ausgerastet bin, da wir einen Tag davor ein klärendes Gespräch hatten und ich kurz davor war ihn zu verlassen, da er mich so schlecht behandelte. Er bettelte mich daraufhin an, ihm eine letzte Chance zu geben. Genau die hatte er sich einen Tag später wieder verdorben. Deshalb rastete ich am Telefon aus, weil er weiter wie davor machte und nichts änderte und es mir auch so vorkam als sei es ihm gleich. Ich wollte mich mit ihm treffen, um das alles persönlich zu machen, doch er wollte mich nicht sehen. Einen Tag später sah ich ihn zufällig in der Stadt, wo er von mir weggerannt ist und so getan als kenne er mich nicht. Ich konnte das gar nicht glauben und ging zu ihm nachhause und wartete 5 Stunden vor seiner Tür und weinte. Doch er öffnete nicht und blockte mich stattdessen in WhatsApp, Facebook und Co. für 3 Wochen. Schließlich meldete er sich sehr respektlos über WhatsApp, dass er mich ja jetzt wieder geil fände und wir ja miteinander b*msen könnten. Daraufhin weinte ich und sagte ihm er solle mich in endlich in Ruhe lassen. Drei Wochen später schrieb er, dass er mich lieb hat. Ich verstand die Welt nicht mehr und wollte ein Gespräch, dann sagte er, dass ich an allem Schuld sei, machte mich runter und blockte mich wieder überall.

 Jetzt habe ich seit einem Monat keinen Kontakt mehr zu ihm gehabt. Seine Schwester hat mir nun gestern erzählt, dass er anscheinend eine neue Freundin hat. Ich muss dazu sagen, dass er mein erster Freund war und ich noch immer gut an ihm hänge. Er dagegen hatte schon sehr viele Mädchen, aber ich war die erste richtige Freundin, die er auch mit nach Hause zu seinen Eltern genommen hat und seinen Freuden vorgestellt hat. Alle sagen, dass ich die perfekte Freundin gewesen bin und er hat jetzt einfach eine Neue, obwohl ich alles für ihn gemacht hab und ihn sehr liebe. Ich denke nicht einmal an einen anderen Freund oder Jungen. Muss das alles erst einmal verarbeiten Wir waren 8 Monate zusammen und ich bin 18, er 23. Wie kann er nur so sein?

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Er scheint geistig noch in der "Abenteuer-Phase" zu stecken. Allein die Tatsache, dass Sex in eurer Beziehung das absolute non plus ultra gewesen zu sein scheint, spricht in der Hinsicht Bände. Eine echte Beziehung dreht sich um sehr viel mehr als das Bett.
Und dass er bei diesem Thema oft "zu weit" gegangen ist, finde ich besonders übel. Was hat er getan, hat er dich gezwungen, gegen deinen Willen mit ihm zu schlafen? Wenn ja, dann wäre die Beziehung für mich an deiner Stelle spätestens an diesem Punkt beendet gewesen.

Im Grunde findest du die Erklärung für seine plötzliche neue "Liebe" doch schon selbst in deinem Fragetext: er hatte anscheinend schon während eurer Beziehung mehrere Mädels am Haken, ob persönlich oder über Facebook spielt doch keine Rolle. Wenn man mit seinem Partner glücklich ist, dann hat man auch kein Bedürfnis nach solchen Spielereien.

Dass du mit solchem Einsatz für eure Beziehung gekämpft hast, ist edel von dir. Aber hast du vielleicht schonmal das Sprichwort gehört, man solle keine Perlen vor die Säue werfen? Du wirst doch einem guten Freund, von dem du weißt dass er glücksspielsüchtig ist, zum Geburtstag keine VIP-Karte für das nächstgelegene Kasino schenken.
Oder anders gesagt: du solltest deine Kraft nicht für Menschen verschwenden, die es nicht zu schätzen wissen!

Ganz ehrlich, sei froh dass du diesen Mistkerl los bist... Viele Männer wären froh, eine tolle Freundin zu haben, die sich mit ganzem Herzen für eine Beziehung einsetzt. Die würden dich aber nicht bedrängen, ihnen mehrmals täglich einen zu blasen, allein die ganze Wohnung zu putzen, und sie würden dir auch keine Nachrichten schreiben, in denen sie dich zum "B*msen" einladen.

Nimm dir Zeit für dich selbst und halte dich auf jeden Fall von deinem Ex fern. Er hat dir bisher nicht gut getan, und er würde es auch bei einem neuen Versuch nicht tun. Dass er dich nicht ernst nimmt, wenn du ihm eine "letzte Chance" gibst, hat er dir doch schon bewiesen. Schließe mit ihm ab, und wenn du wieder etwas Kraft und Lebensfreude gewonnen hast, dann hast du vielleicht auch den Blick frei, um einen echten Partner zu finden, der dich mit Würde und Respekt behandelt.

Alles Gute!!

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Da nach christlichem Verständnis noch niemand überhaupt im "Himmel" angekommen ist, kann dich auch niemand von oben sehen. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, wie Henoch den Schreiber, den Propheten Elija und natürlich Jesus, aber wie dein Verwandtschaftsverhältnis zu denen aussieht, weiß ich nicht.

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Die FDP spricht sich für die Sterbehilfe aus - mit der Begründung, man wolle den Menschen das Recht geben, im Falle einer unheilbar schweren Krankheit selbst über ihr Leben (und ihren Tod) zu bestimmen. Klingt doch eigentlich super, möchte man meinen.

Welche Motivation aber tatsächlich hinter diesem leidenschaftlichen Einsatz für die "Menschenrechte" steckt (Kostensenkung in der Palliativmedizin & Entlastung für die Krankenkassen), hat man dem Wähler vorsichtshalber lieber nicht allzu offen mitgeteilt. Es dürfte sich hier nämlich in erster Linie um ein kleines Zugeständnis an die Großspender aus dem Gesundheitswesen handeln.

Ich bin selbst Befürworter der Sterbehilfe. Wenn ich dieses Wort aber im FDP-Parteiprogramm lese, habe ich innerlich eher das Wort "Sparmaßnahme" vor Augen.

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Eine sehr schöne Frage =)

Nein, ich denke nicht, dass eine Geschichte immer unbedingt ein Happy End haben muss. Viel wichtiger ist, dass sie eine zentrale Aussage macht und diese dem Zuschauer vermitteln kann. Dazu ist nicht immer unbedingt ein Happy End nötig.
Im Gegenteil, in bestimmten Zusammenhängen kann es der Geschichte sogar schaden, wenn nach unendlich langem Kämpfen, Weinen und Leiden plötzlich alles restlos gut ausgeht... Sowas ist unrealistisch, und es kann die Ernsthaftigkeit des Werkes insgesamt in Frage stellen.

Ein sehr schönes Beispiel, das mir gerade einfällt, ist "13 Reasons Why", bzw. "Tote Mädchen lügen nicht". Man kann sicher nicht behaupten, dass die Geschichte ein "Happy End" hatte. Aber es war von Anfang an klar, dass sie ein trauriges Ende haben würde, und das war absolut notwendig. Ohne ein so drastisches und emotionales Ende hätte die Serie ihre Kernthematik (die Folgen von Mobbing) nicht in dieser Form auf den Punkt bringen können.

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Viele Männer definieren sich selbst über ihre Zugehörigkeit zum "starken Geschlecht" und befürworten insgesamt eine klassische Verteilung der Geschlechterrollen - was sie in dieser Art aber natürlich nie offen zugeben würden.

Heutzutage, wo Frauen in den Vorständen großer Unternehmen vertreten sind, die deutsche Regierung anführen und zunehmend auch gesetzlich besser unterstützt werden, fühlen sich diese Männer in ihrem Stolz angegriffen und herabgesetzt - wie kann es diese gemeine Gesellschaft auch wagen, die beiden menschlichen Geschlechter auf eine Stufe zu stellen? Und das, wo der Mann seit Anfang der Menschheitsgeschichte unsere Gesellschaft dominiert hat.

Zum Glück denkt nicht jeder Mann so.

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Hmmm, schwer zu beurteilen. Dass er sich so sehr auf dich "fixiert", legt natürlich schon die Vermutung nahe, dass er dich zumindest interessant findet. Ob da noch stärkeres Interesse seinerseits ist, kann man aber nicht wirklich sagen, ohne ihn zu kennen. Ich kann also nur Vermutungen äußern.

Du hast ja schon selber mal vermutet, dass er vielleicht auf dich stehen könnte. Nur, weil er nicht selbst auf dich zugeht, heißt das nicht, dass du dich mit deiner Vermutung unbedingt geirrt haben musst - er kann sehr wohl etwas für dich empfinden, traut sich aber vielleicht nicht, dich anzusprechen. Gerade dieses "Anstarren" ist da schon ein recht starkes Indiz. Man findet jemanden interessant, weiß aber nicht so recht, wie man auf ihn zugehen soll... Also "beobachtet" man denjenigen einfach so oft es geht. Scheint zwar erstmal merkwürdig zu sein, kommt aber oft vor^^

Es ist leider immernoch ein sehr weit verbreitetes Klischee, dass der Mann bei solchen Angelegenheiten immer den "ersten Schritt" machen muss. Vielleicht hofft er ja sogar, dass du irgendwann auf ihn zugehst?

Ist er denn, wenn du ihn mal ansprichst, ganz normal zu dir? Oder verhält er sich irgendwie auffällig? Und findest du ihn denn überhaupt selbst interessant, oder bist du einfach nur Neugierig, was sein Verhalten bedeuten könnte? =)

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