ja, diesen Trend verspüre ich schon seit der Wiedervereinigung bzw. der Verlegung der Hauptstadt von Bonn nach Berlin. Deutschland hat scheinbar seine kritische Größe wieder mal überschritten.
So wie der Föderalismus schlecht geredet wirs, so kehrt die Überheblichkeit und der alte Nationalismus mit seinem Drang alles zentral zu regeln und zu überwachen zurück.

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Schlecht

er hat bewiesen, dass man seinen Worten nicht vertrauen kann....er sieht seinen Platz eben nicht in Bayern und fühlt sich auch nicht an das Votum der CDU gebunden, wenn es nicht so ausfällt, wie er es sich einbildet.
Der Drang zur Macht ist in ihm viel zu groß...und die Wahl seiner Mittel ist bedenklich.

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Nein

Ein klares nein. Der Eigenstaatlichkeit der Länder, welche in den letzten Jahrzehnten durch den Bund immer mehr ausgehöhlt wurde, gehört m.E. wieder erheblich gestärkt.

Denn umso stärker der Zentralismus in Deutschland war, desto stärker traten Hochmut und (nationalistisch geprägter) Größenwahn auf, was in 2 fatalen Kriegen endete. Die beiden geldentwertungen als Folge können wir beiseite lassen.
Vielleicht liegt´s an der geweltsamen Geburt dieses Nationalstaates aus preußischem Hegemonial- und Großmacht-streben.

https://www.bundesrat.de/SharedDocs/downloads/DE/reden/20190919-rede-mueller-70-jahre-br.pdf;jsessionid=78192CBA342AA813B528E41CB6618093.2_cid374?__blob=publicationFile&v=3



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Es geht um die Stellung Deutschlands im "kalten Krieg" (Ost-West-Konflikt):

Es werden die Bundesrepublik und die DDR als "deutscher Michel" an Marionettenfäden dargestellt. Der DDR-Michel beschuldigt den BRD-Michel als Marionette (wohl der USA) und umgekehrt der BRD-Michel den DDR-Michel als Marionette der UdSSR (Russland) . Das auf dem Arm des DDR-Michels könnte NKWD heißen, das wäre die alte Vorgängerorganisation des Sowjet-Geheimdienstes KGB.

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Es zeigt die Möglicherweise Sinnlosigkeit eines langwierigen verbotsverfahren auf.
Denn kommt es tatsächlich zu einem Verbot, was auf hoher See und vor Gericht bekanntlich nie ganz sicher ist, dann hören sie als NPD auf und machen als NDP oder ähnlich munter weiter. wie schon früher mal die KPD al DKP. Neues Eikett selber Inhalt. Die leute hinter den Buchstaben kann man nicht verbieten.

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Ja, weil...

wir echte demokratische Alternativen brauchen, die (noch) nicht von den Lobbyisten in ihr Netz eingesponnen wurden. Aber es wäre dafür wichtig, statt einer 5%, lediglich eine 1%-Hürde einzuführen um mehr Demokratie und dem Pluralismus eine echte Chance zu geben.

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Indem sie sie Akten der Standesämter und Melderegister in den Kommunen durchforstet haben....sie hatten da viele willige (und unwillige) Helferlein (denen man eben mit entsprechendem Druck "nachhalf"). Unterschätze nicht die Bürokratie in der Weimarer Republik, die nach preußischem Vorbild zentral streng hierarchisch und Straff organisiert war.

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Bismarcks ewigen Zwangsbund,aus Blut und Eisen geschaffen, und unter Berliner Pickelhauben-Kuratell gestellt, braucht man wirklich nicht zu feiern.
Man kann den Opfern von 1864, 1866, 1870/71, 1914/18, 1939/45 gedenken, die diese "Einigung von Oben" letzendlich gekostet hat.

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kommt drauf an, an wen die Spende gehen soll

50.000 für mich und vorgegebene 150.000 Spende an die AfD oder ein Berliner Großprojekt?
NEIN Danke! dann nehm ich lieber die 100.000 und spende selbst einen Teil an eine Organisation meiner Wahl (z.B. Learning Lions, einer UN-Organisation o.ä.)

50.000 an mich und 150.000 spenden, an wen ich mag? dann JA bitte.

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Es ist nicht Preußens Ministerpräsident Bismarck,, sonder sein "Chef" König Wilhelm der I (erkennbar am Backenbart) als Ritter des Todes.
Zeitlich dürfte die Karrikatur zwischen 1866 und 1871 einzuordnen sein. Also im Zusammenhang mit den Einigungskriegen. Falls sie aus dem Jahr 1866 stammt geht es um den Krieg Preußens und Italiens gegen den Deutschen Bund, oder nach dessen Zerstörung durch Biamarck um den Französisch-Preußischen Krieg von 70/71.
Es zeigt dass für Preußen/dem von ihm dominierten norddeutschen Bund(=Vorläufer des Kaiserreichs) Krieg und Blutvergießen ein ganz normales Mittel der Machtpolitik darstellte, bei dem die Schicksale der Soldaten und deren Familien für die Herrschenden uninteressant waren.

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Bildlich gesprochen:

Komplizierte , in sich verwobene Bündnissysteme erleichtern eine Kettenreaktion: Fällt nur ein Dominostein in der Reihe, dann schepperts und ist nicht mehr aufzuhalten.

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