Wie schädigend ist Alkohol und Cannabis für das Gehirn wirklich?

Hallo Leute, ich bin 16 Jahre Alt, liebe Alkohol und mag auch Gras sehr. Ich konsumiere ca. 2x am Wochenende 4-7 halbliter Bier und bin auch etwa 2x high. (Ich konsumiere seit einem halben Jahr so, und werde auch sicherstellen das es nicht mehr wird)

Leider gibt es da aber noch etwas anderes... ich habe bei einem IQ test erfahren das mein IQ zwischen 105 und 133 liegt was ja eigentlich sehr hohe Werte sind. Ich liebe mein Hirn und möchte in meiner Kariere auf jeden fall noch einiges reissen, wozu ich mein Hirn auch brauche.

Nun möchte ich mal von Leuten die Ahnung haben eine neutrale Antwort erhalten. Wie viel macht ein Konsum in diesem Ramen wirklich?

Mein Vater sagt das Alkohol dem Gehirn nicht wirklich was macht solange man nicht jeden Tag betrunken ist, Cannabis haut gemäss ihm allerdings schon nach einmaligem Konsum den IQ runter. Meine stoner Freund sagen dass Alkohol jede Zelle des Körpers vergiftet und einfach mal alle Nerven im Hirn weghaut, und Cannabis nur ein bischen verhängt macht, und das auch nur wenn man zu früh damit anfängt. Online steht auch in jedem Artikel eine andere Geschichte.

Ich persönlich fühle mich währen ich high bin recht dumm und schnalle kaum was, wärend ich betrunken bin, bin ich allerdings noch recht klar einfach etwas langsamer. Langzeitauswirkungen habe ich vom Konsum bissher nie festgestellt (ich hätte etwas erwartet wie dieses Gefühl wenn man eine Nacht nur 2 Stunden schlaf hatte, blieb aber komplett aus), ich habe sogar das Gefühl mit diesen Substanzen sehr viel gelern zu haben und mein Gehirn eher verstärkt.

Kann mir mal ein Artzt oder jemand der sich damit WIRKLICH auskennt und sicher ist in dem Thema sagen wie viel Alkohol und wenn möglich auch Gras tatsächlich macht. Und welcher Konsum angemessener wäre?

Ich bin auch bereit auf 2 oder 3 Bier runter zu gehen falls der Pegel wirklich so viel macht, auf Cannabis könnte ich sogar gänzlich verzichten wenn es wirklich sein müsste. Vielen dank schonmal für jede brauchbare Antwort! :)

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Hallo!

In deinem Alter ist beides gefährlich. Erst wenn der Körper ausgereift ist, kann der Körper beides so verarbeiten, dass keine dauerhaften Schäden entstehen.

Eine durch Canabis entstandene Psychose beeinträchtigt dich dein ganzes Leben lang. Genauso ist es mit den ca 200 verschiedenen Krankheiten, die durch Alkoholmissbrauch ausgelöst werden. Da geht es sogar so weit, dass es durch Alkohol ausgelöste Genveränderungen zu Missbildungen und Behinderungen bei Kindern, die du später mal zeugst, führen kann.

https://www.3sat.de/wissen/nano/191021-cannabis-nano-100.html

http://www.prweb.com/releases/2016/04/prweb13316578.htm

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Hallo!

Wenn du regelmäßig Alkohol trinkst, kann das passieren:

1968 entdeckten Lieber und deCarli, dass Alkohol auch noch auf anderem Wege abgebaut wird. Wenn dieses Ersatzsystem voll entwickelt ist, werden darüber 2/3 des Alkohols abgebaut.

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Hallo!

Deine Mutter hat sich nicht geändert. Sollte sie eine Therapie machen und da zu der Einsicht kommen (ist sehr selten), dass sie große Fehler gemacht hat, dann wird sie selbst euch einen Brief schreiben, in dem sie ihre Fehler eingesteht und es euch überlasst, wie ihr mit dieser Bitte um Entschuldigung umgeht.

Dieses 'über den Ehemann euch ein schlechtes Gewissen machen wollen' zeugt davon, dass sie sich nicht geändert hat.

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Hallo!

Das ist mehr als die - nach heutigem Wissen - unbedenkliche Menge, die für eine Frau 10 Gramm, für einen Mann 20 Gramm Alkohol am Tag beträgt - und das auch nicht täglich!

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Hallo!

Mach mal am Dienstag um 18 Uhr beim Chat mit: https://beratung-nacoa.beranet.info/

Das ist ein Austausch für Jugendliche mit einem alkoholkranken Elternteil.

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Hallo!

Hilfe und Rückenstärkung für dich kannst du in Al-Anon finden, einer Selbsthilfegemeinschaft für Angehörige und Freunde von Alkoholikern. Dort wird dir klar, dass das, was die Verwandschaft von dir verlangt, weder für dich noch für deine Mutter gut ist.

www.Al-Anon.de

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Hallo!

Für mich ist dein 'eig.' entlarvend. Du hast alles so, wie du es dir mal gewünscht hast. Jetzt stellst du fest, dass du das Glück, was du un deiner Vorstellung damit verbunden hattest, nicht hast. Es ist schwer zu erkennen, was dir fehlt. Aber nur so funktioniert es: mit absoluter Ehrlichkeit dir gegenüber.

Bevor du den Alkohol benutzt, um dir dieses Glück anzusaufen - und dann feststellen musst, dass du es auch mit Alkohol nicht findest - geh mal zu einem Treffen der Anonymen Alkoholiker, zu dem auch Gäste zugelasssen sind. Du musst kein Alkoholiker sein, um das Zwölf Schritte Programm zu nutzen. Mit Hilfe des Programms kannst du dein Glück finden.

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http://www.prweb.com/releases/2016/04/prweb13316578.htm

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Hallo Stefan!

Vielleicht hilft dir das: http://www.prweb.com/releases/2016/04/prweb13316578.htm

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Hallo Simon!

Savanna1 hat dir schon viele der ca 200 Krankheiten, die durch Alkohol ausgelöst werden, aufgeführt. Im unausgereiften Körper kommt es sogar zu Genveränderungen, die Ursache für Missbildungen und Behinderungen beim zukünftigen Nachwuchs sein können und das Risiko, abhängig zu werden ist sehr hoch.

Vielleicht als Einstieg in das Thema: http://www.prweb.com/releases/2016/04/prweb13316578.htm

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Hallo!

Du hast bei deinen Themen zum Beitrag Alkohol stehen. In welchem Zusammenhang steht Alkohol mit deiner Frage. Fehlt dir die Rücksichtnahme auf diejenigen, die Alkohol trinken oder vermisst du die Rücksichtnahme derjenigen, die Alkohol trinken auf andere?

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Hallo Pink!

Du wirst es nicht allein schaffen. Nordlicht979 hat dir guten Rat gegeben. Als Erste-Hilfe Maßnahme hat mir in einer ähnlichen Situation der Rat geholfen, mir das, was mir jemand vorwirft, nicht anzuziehen, sondern es als 'Selbstoffenbarung' zu sehen. Also alles, was deine Mutter dir vorwirft, als ihre eigenen Fehler zu erkennen, die sie auf dich projeziert, um vor sich selbst zu verleugnen, dass sie Probleme hat.

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Hallo Elisa!

Mach hier am Dienstag um 18 Uhr mal mit: https://beratung-nacoa.beranet.info/

Das ist ein anonymer Chat für Kinder und Jugendliche mit alkoholkranken Eltern.

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Hallo Nicklas,

‚blau sein‘ ist immer ein Symptom einer Alkoholvergiftung.

Wodka pur reizt immer die Schleimhäute im oberen Verdauungstrakt, so dass sie mit der Zeit entarten und zu Krebszellen mutieren. Möchtest du eines Tages jämmerlich an z.B. Speiseröhrenkrebs krepieren? Das ist eine Krankheit, bei der das Krepieren – mit täglich mehrmaligen fürchterlichen Erstickungsanfällen – Jahre dauert!

Ist 2002 dein Geburtsjahr? Dann schau mal hier: http://www.prweb.com/releases/2016/04/prweb13316578.htm

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Hallo!

"Russen-Gen": Du weißt aber schon, dass der Alkohol die Lebenserwartung erheblich verkürzt und dass du dann nicht 'einfach' früher stirbst, sondern elendiglich an irgendeiner der ca 200 durch Alkohol ausgelösten Krankheiten krepierst?

'Trinkfestigkeit' ist gefährlich, weil sie dir vorgaukelt, du würdest Alkohol vertragen.

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Vater trinkt ständig - Was kann ich tun?

Hi,

ich werde bald 18. Mein Vater trinkt seit ich klein bin. Er kommt zwischen 1 und 2 uhr nach Hause und klingelt so lange ( er nimmt keine Schlüssel mit, weil ihm das zu umständlich ist) bis entweder ich meine Mutter oder mein Bruder (ist 21) ihm öffnen. Und das obwohl er weiß, dass wir am nächsten Tag zur Arbeit/ in die Schule müssen. Mein Vater ist auch immer aggressiv wenn er trinkt und sagt Sachen wie „Ich werde euch verbrennen“ oder beleidigt mich und meine Mutter. Mehrmals war bei uns die Polizei. Vor mehreren Jahren haben sich mein Bruder und er geschlagen seitdem ist er ‚nett‘ zu ihm und lässt ihn in ruhe wenn er betrunken ist. Es war auch mal die Polizei da, weil mein Vater eine Schreckwaffe auf meine Mutter gerichtet hat. Einmal hatte er sich in der Nacht Küchenmesser neben das Bett gelegt und ist damit nach draußen gerannt und hat etwas rumgeschrien. Vor kurzem erst hat jemand die Polizei gerufen, weil wir ihn nicht reingelassen haben und er im Auto geschlafen hat. Er hat extra die ganze Zeit das Auto abgeschlossen, damit der Alarm angeht und wir dadurch wach werden. Immer wenn er betrunken nach Hause kommt gibt es Streit. Mein Bruder schließt sich dann bei sich im Zimmer ein und ich bekomme alles mit. Ich hab einfach angst, dass er meine Mutter sonst schlagen könnte. Meine Mutter ist durch das ganze ziemlich erschöpft und lässt alles an mir raus. Wegen jeder Kleinigkeit werde ich angeschrien. Ich habe Depressionen und ritze mich. In der Nacht kann ich auch garnicht mehr schlafen, weil ich Angst habe. Das hat aber nicht wirklich was mit meinem Vater zu tun. Ich hab generell Angst im Dunkeln. Und obwohl mein Vater so ist wie er ist habe ich total angst ihn zu verlieren. Ich hab ständig angst das er betrunken einschläft und nie wieder aufwacht. Letztens erst hat er sich aus spaß vor mir und meiner Mutter versteckt (nüchtern). Es sah aber so aus als würde er auf den Balkon gehen. Ich hab solche Panik bekommen und dachte er wäre vom vierten Stock gesprungen. Ich weiß wirklich nicht mehr was ich machen soll. Zwei seiner Freunde sind gestorben. Sie waren auch Alkoholiker. Und trotzdem lernt er nicht daraus. Er hat mittlerweile auch Herzprobleme und nimmt Tabletten. Am Tag kann er bis zu 100€ und mehr für Alkohol und Zigaretten ausgeben.

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Hallo Anja!

Hier https://beratung-nacoa.beranet.info/ kannst du nächsten Dienstag um 18 Uhr an einem anonymen Chat teilnehmen. Du, deine Mutter und dein Bruder können auch zu Al-Anon gehen, einer Selbsthilfegemeinschaft für Angehörige und Freunde von Alkoholikern. Schau mal auf der Webseite www.Al-Anon.de unter 'Gruppen', wo es bei euch in der Nähe eine Gruppe gibt.

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Das http://www.prweb.com/releases/2016/04/prweb13316578.htm könnte hilfreich für dich sein.

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Hallo!

Alkoholismus ist eine Krankheit, die nur zum Stillstand gebracht, aber nicht geheilt werden kann.

Bei den Anonymen Alkoholikern gehört es dazu, dass man sich mit Namen und 'ich bin Alkoholiker' vorstellt. Manche fügen noch hinzu 'heute trocken'.

Sie unterscheiden dann sogar noch zwischen 'trocken' und 'nüchtern'. Wer 'nur' trocken ist, bedauert es meist, dass er nicht mehr trinken darf. Wer nüchtern ist, hat gelernt, ohne Alkohol mit Lebensfreude zu leben und hat die Einstellung 'Gott sei Dank muss ich nicht trinken!'.

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Hallo!

Wo hast du denn diese Zahl her? Die aller Wahrscheinlichkeit nach gesuntheitlich unbedenkliche Menge beträgt für einen ausgewachsenen Mann 20 Gramm, für eine ausgewachsene Frau 10 Gramm am Tag - und das auch nicht täglich!

Wenn der Körper noch nicht ausgereift ist, kann jede Menge Alkohol sogar zu Genveränderungen führen. Ausgereift ist der Körper mit 21 Jahren.

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