Ich weiß, der Text ist etwas länger, aber die Situation ist sehr komplex und belastend – bitte lest ihn trotzdem, wir brauchen wirklich Hilfe.
Hallo ihr Lieben,
ich schreibe diesen Beitrag, weil wir wirklich nicht mehr weiterwissen und dringend Hilfe brauchen.
Wir haben einen 5 Monate alten Welpen bei uns zu Hause, den wir alle sehr lieben. Einen Hund wollten wir schon seit Jahren – wirklich alle, auch meine kleine Schwester (14). Uns war klar, dass ein Welpe Arbeit bedeutet und dass die Anfangszeit anstrengend wird. Trotzdem haben wir uns gemeinsam dafür entschieden.
Mit uns allen klappt es gut. Er hört, lernt schnell und gibt sich für sein Alter unglaublich Mühe. Wir sind wirklich stolz auf ihn.
Aber zwischen ihm und meiner kleinen Schwester passt es einfach überhaupt nicht – und das bricht uns langsam das Herz.
Wenn sie mit ihm alleine ist, funktioniert nichts. Sie geht kaum mit ihm raus, spielt nicht mit ihm und beschäftigt sich fast gar nicht mit ihm. Dadurch ist er schnell gelangweilt, wird überdreht und schnappt sie aus Frust oder Langeweile. Es tut nicht wirklich weh, aber es darf natürlich trotzdem nicht passieren.
Bei uns anderen zeigt er dieses Verhalten kaum oder gar nicht.
Wir haben so oft versucht, ruhig mit ihr zu reden. Wir wollten gemeinsam trainieren, sie mit zur Hundeschule nehmen oder ihr helfen, einen besseren Zugang zu ihm zu bekommen. Aber sie blockt komplett ab. Sie sagt, der Hund nervt sie und sie mag ihn nicht. Das tut weh – nicht nur uns, sondern auch dem Hund, der absolut nichts dafür kann.
Was uns besonders belastet: Bei ihr macht er wieder ins Haus, obwohl er bei uns längst stubenrein ist. Sie gibt ihm teilweise absichtlich kein Wasser, aus Angst, dass er sonst reinmacht. Wir haben unzählige Diskussionen geführt und immer wieder erklärt, dass er ein Lebewesen ist und 24 Stunden Zugang zu Wasser braucht – trotzdem scheint es sie nicht zu interessieren.
Wir lieben diesen Hund sehr und können uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Ihn abzugeben kommt für uns absolut nicht infrage. Gleichzeitig muss meine kleine Schwester zwischendurch alleine auf ihn aufpassen, und genau das macht uns große Sorgen – für sie und für den Hund.
Wir fühlen uns einfach nur hilflos.
Wie können wir das Verhältnis zwischen den beiden verbessern?
Was können wir tun, wenn jemand im Haushalt emotional komplett ablehnt, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen?
Danke an jeden, der bis hierhin gelesen hat und uns vielleicht einen Rat geben kann. 🤍