Zur Haltbarkeit von Lebensmitteln:

Spätestens als ich auf den Salzpackungen ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt fand, wurde mir bewußt, dass diese Praxis auch ein Politikum sein könnte.

Eine Firma hat ein großes Interesse daran, dass ihr hergestelltes Produkt nicht „ewig“ hält, sondern möglichst bald entweder verbraucht oder entsorgt und schließlich ersetzt wird. In meiner Schulzeit hörte ich von dem Fall einer schwedischen Autofirma, die so haltbare und dauerhafte Autos baute, dass sie durch die ausbleibenden Nachbestellungen der zufriedenen Kunden schließlich insolvent wurde.

Diese Datumsangaben tragen bei den Konsumenten zu einer beabsichtigten Verunsicherung bei. Da wird beispielsweise im Haushalt eine Konserve entdeckt, bei der das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits seit drei Monaten abgelaufen ist ... und schon landet sie in den häufigsten Fällen in der Mülltonne.

Am vergangenen Wochenende erzählte mir mein Neffe Folgendes: Vor wenigen Wochen hat er zufällig zu diesem Thema eine Fernsehsendung gesehen. Vor dem eigentlichen Sendetermin hätten die Programmgestalter via Radio die Zuhörer aufgerufen, ihnen die ältesten Konserven ihres Haushaltes zwecks einer eingehenden Untersuchung zu schicken.

Unter den ältesten eingesandten Konserven befand sich eine 56 Jahre alte Konserve aus DDR-Zeiten und eine 28 Jahre alte aus der Bundesrepublik.

Alle Konserven wurden gründlich von einem Lebensmittelchemiker untersucht und geprüft, mit dem sensationellen Resultat: sie waren noch genießbar. Lediglich der Geschmack sei etwas fade gewesen. -

Das untermauert einen Gedanken, der mich schon vor diesem Bericht beschäftigte. Meine These dazu war: Man stelle eine normale Dose mit einem noch verbleibenden Mindesthaltbarkeitsdatum von fünfzehn Monaten in die pralle Sonne... und ich bin überzeugt, dass sie schon nach ein, zwei Wochen in Gärung gerät. Während die gleiche Konserve gut gelagert – kühl (am besten bei einer Kellertemperatur unter 17 Grad), trocken, dunkel - mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, wie in den erwähnten Fällen, unbeschadet überstehen kann.

Also die Konserven, die jetzt für die Krise eingelagert werden, können, gut gelagert, bedenkenlos noch in fünf oder zehn Jahren konsumiert werden! -

Aus dieser Einsicht erwuchs für mich ein beruhigendes Gefühl.

Schönen Gruß.

PS.

Falls ein/e Leser/in die oben erwähnte TV-Sendung auch zufällig gesehen hat, bitte ich meine Aussage zu ergänzen, zu korrigieren - falls erforderlich - oder zu kommentieren.

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Video zum Aufsatz: Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! -

http://www.youtube.com/watch?v=xkn6nhXBhjc


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Bei einer Rezession sinkt im Wesentlichen die Nachfrage und in einer Depression in drastischer Weise. Das führt dazu, dass die Preise auf breiter Front fallen. Das zur Hauptfrage.

Der Verbraucher hat nun endlich das kurze Glücks-Gefühl, dass er sich endlich mit seinem Geld viel leisten und erlauben kann. Wenn dies der Fall ist sprechen wir von einer Deflation. Diese anfängliche und relativ kurze Phase der Deflation - die etwa sechs Monate andauert, also voraussichtlich bis ca. Mai/Juni 2009 - lädt die Notenbanken geradezu ein und ermuntert sie sich wie verrückt dagegen zu stemmen. Sie öffnen unvorsichtig alle Schleusen und überbieten sich förmlich in der Schaffung neuen Geldes.

Die Deflation entpuppt sich jedoch schon bald lediglich als ein kurzes Vorspiel des eigentlichen Dramas der Inflation, die später innerhalb von wenigen Monaten zu einer galoppierenden ausartet; zu einer Hyperinflation. Lediglich Notenbankenzinsen von 15, 20 und mehr Prozent sind ein geeignetes Mittel um dieses Phänomen wieder in den Griff zu bekommen… aber damit stranguliert man die Wirtschaft und gibt ihr den Todesstoß! –

So oder so ist der Zusammenbruch früher oder später von einer unerbittlichen Konsequenz. Leider.

Also: Deflation als Vorspiel und Einleitung einer viel größeren und gewaltigeren Inflations-Strömung mit dem Endziel: Hyperinflation - sodann Währungsreform = Einführung einer neuen Währung = also der Beginn eines neuen ökonomischen Kapitels im Geschichtsbuch!

Anfang Oktober habe ich einen kleinen Aufsatz zur Weltwirtschaftskrise verfasst, der als eine Art Rundbrief konzipiert ist.

Hier liegt er in sechs Teilen vor:

http://www.gutefrage.net/tipp/die-weltwirtschaftskrise-was-tun-1-teil

Schönen Gruß.

G.H.

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Hallo Nexus77!

In den vergangenen vier bis fünf Monaten habe ich mir sehr viele Gedanken zu diesem Thema gemacht. Anfang Oktober habe ich sodann einen kleinen Aufsatz zur Weltwirtschaftskrise verfasst, der als eine Art Rundbrief konzipiert ist. Hier liegt er in sechs Teilen vor:

http://www.gutefrage.net/tipp/die-weltwirtschaftskrise-was-tun-1-teil

Alles Gute.

GH.

PS. Weitere Fragen dazu beantworte ich gern.

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In Anbetracht der Tatsache, dass der türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Ağca nach seinem Attentat auf Johannes Paul II. (am 13. Mai 1981) die Ehre einer Audienz in seiner Gefängniszelle bekam. Eine wirkliche Audienz – Seltenheit,denn normalerweise müssen sich die Gäste des Papstes zu ihm bemühen.

G.

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Hallo,

mich verwundert sehr, dass hier eine falsche Antwort mit vielen Punkten bewertet wird, während eine zutreffendere kaum beachtet wird!

Das so genannte Französische Paradoxon sollte einem doch ein wenig nachdenklich stimmen:

„Das Französische Paradox ist der Begriff für die Beobachtung, dass Franzosen trotz Alkoholkonsums (Rotwein) etwa drei Jahre länger leben als z. B. Deutsche oder Amerikaner. Auch ihre Alterungsprozesse sind weniger ausgeprägt. Die Cholesterin-Werte der Franzosen gleichen in etwa denen anderer Bevölkerungsgruppen.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sisches_Paradox

Normalerweise war mein Alkoholkonsum auf sehr wenig Anlässe im Jahr beschränkt bis ich von der positiven Wirkung des einen Glas Rotwein am Tage erfuhr.

Für die positive gesundheitliche Wirkung werden die in den Weintrauben vorkommenden Flavonoide (wikipedia.org/wiki/Flavonoide)verantwortlich gemacht.

Den Antialkoholikern unter uns sei die doppelte Dosis Traubensaft am Tage empfohlen, da die Flavonoide etwa um die Hälfte weniger im Traubensaft vorhanden sind!

G.

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Die beste und einfachste Definition eines Menschen, der nicht an einen Gott glaubt:

„Freier Geist.“ (FN)

als Gegensatz zu dem gebundenen Geist eines Gottes-Gläubigen, der es sich leicht zu machen pflegt, wenn er jede seiner Wissenslücken mit seinem Gottesbegriff ausfüllt. -

G.

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Meine Mutter belehrte mich noch mit dem Sprichwort:

„Ein Mann; ein Wort.- Eine Frau; ein Wörterbuch.“

Auch ich gehöre zu denen, die den Frauen in der Regel mehr Redevermögen und -gewandtheit zusprechen. Ich habe bisher noch nie eine Frau kennen gelernt, die sich darüber beklagte, dass ihr Partner bei Streitigkeiten zu viel reden und argumentieren würde.
Im Gegenteil:
Die meisten Männer fliehen vor ausgiebigen verbalen Auseinandersetzungen und manche Männer wissen sich nicht anders zu helfen als das sie – im Grunde aus einer Art Hilflosigkeit heraus, die aus dem sicheren Gefühl erwächst, sich nicht auf ihrem gewohnten Terrain zu befinden- unangemessen aggressiv dabei werden. -
Dies zählt für mich zu den zugkräftigsten Argumenten in der zur Diskussion stehenden Frage.

G.

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Wir haben ebenfalls einen schwarzen Kater und nennen ihn:

"Mauri"

manchmal wahlweise (wenn, wir "schimpfen")auch:

"Mauritio"

(abgeleitet vom Griechischen mauros bzw. "amauros" = dunkel ; metaphorisch: "dunkelhäutig")

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Das Ansprechen ist der nächstfolgende Schritt, den die meisten Männer scheuen, aus Angst sich einen "Korb", also eine Abfuhr, einzuhandeln.

Im Grunde ist die Dame in der (Macht)-Position ihre Gunst zu verschenken. Sogar zum Flirt ermuntert und spornt sie den Mann an. Sie ist so raffiniert, oder sollte es zum mindestens sein, dem Mann das Gefühl zu geben, als ob er die Initiative ergreifen würde; dabei ist sie wie ein Schachspieler der fünf Schritte im voraus plant, während der normale Mann nur Schrit für Schritt plumb hinerherdackelt. :-))

G.

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1.Antwort:(ironisch)

Ich schlage einen im Boden versenkbaren stabilen Zaun vor, der bei Bedarf hochschnellt;kombiniert mit einer Schußanlage mit Bewegungsmelder...

2.Antwort: Ihr Lieben, wie ist es möglich sich über solche Bagatellen aufzuregen?

Sind dafür die mehr als sechzig Jahren Frieden mitverantwortlich?

Wenn man kein großes Problem hat, zerknirschen einen diese kleinen!

G.

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"...ich mag auch sie nicht, diese neuesten Spekulanten in Idealismus, die Antisemiten, welche heute ihre Augen christlich-arisch-biedermännisch verdrehn und durch einen jede Geduld erschöpfenden Mißbrauch des wohlfeilsten Agitationsmittels, der moralischen Attitüde, alle Hornvieh-Elemente des Volkes aufzuregen suchen (- daß jede Art Schwindel-Geisterei im heutigen Deutschland nicht ohne Erfolg bleibt, hängt mit der nachgerade unableugbaren und bereits handgreiflichen Verödung des deutschen Geistes zusammen, deren Ursache ich in einer allzu ausschließlichen Ernährung mit Zeitungen, Politik, Bier und Wagnerscher Musik suche, hinzugerechnet, was die Voraussetzung für diese Diät abgibt: einmal die nationale Einklemmung und Eitelkeit, das starke, aber enge Prinzip "Deutschland, Deutschland über alles", sodann aber die paralysis agitans der "modernen Ideen")."

aus:Zur Genealogie der Moral DRITTE ABHANDLUNG - WAS BEDEUTEN ASKETISCHE IDEALE? Nr. 26

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Wäre das nicht Selbsthaß?

Ich betrachte jeden als unheilbar oberflächlich, der in diesem Zusammenhang von zwei verschiedenen Völkern spricht!

LG

G.H.

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Friedrich Nietzsche war weder Antisemit noch Nationalist. Er verabscheute beide Ausdrucksformen.
Er bemühte sich ein guter Europäer zu sein und verachtete sowohl die "Hornvieh-Nationalisten" als auch die dummen ressentimentgeladenen Antisemiten, wie beispielsweise seinen Schwager.

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Der erste erfolgreiche Schritt ist hiermit getan...;-)

Aber schau doch mal was Du unter den Begriffen "Guerilla-Marketing" und "virales Marketing" im Internetzeitalter noch alles findest.

Kleiner Tipp: Die Adresse Deines Forums im Profil sollte anklickbar als link sein, und effektiv wäre zusätzlich,wenn Du bei Deinen Interessen ausführlich darüber berichtetest, etc.

Noch effektiver und aussichtsreicher wäre auch eine eigene Domain; unter dem Dach solcher Forumsanbieter existiert man bei fast nicht bei den gängigen Suchmaschinen nicht!

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