Wenn sich etwas „ausdehnt“, dann müsste es doch seine „Enden“ oder Grenzen räumlich über sich hinaus verschieben können. Das setzt ja bereits freien „unbesetzten“ Raum voraus. Es sei denn, der Raum wird durch die Ausdehnung erst geschaffen.

Ein Ausdehnen von etwas „Enden“- oder „Grenzen“-loses, also von etwas, das räumlich nicht an etwas Räumliches stößt, was es (noch) nicht ist, scheint mir schwer vorstellbar.

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Hallo April1995,

wenn ich so auf einige völlig „verhärtete“ familiäre Konstellationen zurückblicke, würde ich deine Frage mit einem (wenn auch zerknirschten) Ja beantworten. Andernfalls verhärmt man nur, versteinert in gewissem Maße, auch im Verhältnis zu anderen - das Nicht-verzeihen-Können infiziert oft andere Beziehungen. Es gibt kaum etwas Entlastenderes und Befreienderes als Vergebung. Aber das ist meines Erachtens in schweren Fällen nur ein schleichender und mühsamer Prozess.

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Sonstiges...🌈

Meine Empfindungen variieren … Manchmal erfreue ich mich einfach des schönen Anblicks … manchmal schwingt mir die Stimme von Judy Garland („Somewhere over the Rainbow“) im Ohr … dann immer wieder etwas naive Gedankenströme: Ja, wo nimmt denn der Bogen seinen Anfang? Eine Lichtsäule im Wald? Würd ich gern mal anfassen oder runterrutschen …

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Meine Notfall-Tipps:

  • Lies das Gedicht ganz ruhig und aufmerksam (auch mit dem Herzen) und denke dir dabei, dass jedes Wort so wertvoll wie ein Stück Gold und sehr bedeutsam ist.
  • Denk dir, das Gedicht wäre ein Songtext und du hast die Melodie im Kopf.
  • Erläutere, was das Gedicht dir persönlich mitteilen will. Es spricht dich direkt an.
  • Erläutere, was dir gleich beim ersten Lesen auffällt. Was ist sonderbar? Was springt ins Auge? Worin liegen die Unterschiede zur Alltagssprache?
  • Versuche zu beschreiben, warum das Gedicht vielleicht so unverständlich erscheint.
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Ein Beispiel:

“Ich komme aus Deutschland.“

Wenn man ÜBER diesen Satz sprechen möchte, begibt man sich auf eine andere sprachliche Ebene. Auf einer Metaebene könnte man beispielsweise sagen: „Der Satz ‚Ich komme aus Deutschland‘ besteht aus vier Wörtern.“

Auf einer Meta-Meta-Ebene könnte man dann sagen: „Die Behauptung, dass der Satz ‚Ich komme aus Deutschland‘ aus vier Wörtern besteht, ist richtig.“

Und immer so weiter…

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Ich hatte das große Glück, in der Oberstufe von einem hervorragenden, etwas kauzigen Deutschlehrer unterrichtet zu werden. Er vermochte es, schlummernde Talente aus uns herauszukitzeln, uns in „philosophische“ Neugierde selbst für die banalsten Alltäglichkeiten zu versetzen und nicht alles für selbstverständlich zu erachten.

Man wusste nie genau, was er gerade gedanklich ausbrütete, er kraulte sinnierend in seinem dichten Vollbart herum, schielte nachdenklich an die Klassenzimmerdecke und platzte dann urplötzlich mit einer Frage oder einer Kommentierung heraus, die nur SCHEINBAR nichts mit dem gerade besprochenen Thema zu tun hatte. Wir waren perplex. Wir mussten gedanklich sehr beweglich sein, um herauszuklamüsern, was er nun wieder sagen wollte. Er versetzte uns so in stete Aufmerksamkeit und intellektuelle Spannung. 

Ein vorbildlicher Typ - ich habe viel von ihm gelernt und werde ihn sicherlich niemals vergessen. Er hat einen festen Stammplatz in der ersten Reihe meines Herzens.

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Wie wäre es mit einem Wander Bundle für Handys?

https://www.graphicart.ch/shop/de/Kamerazubehoer/BlackRapid/blackrapid-wander-bundle.html

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Unter einem Handlungsstrang verstehe ich eine inhaltlich zusammenhängende Kette von Handlungen, Geschehnissen und Ereignissen - eine Art Teilgeschichte im Gesamtplot.

Ein Alternativstrang sollte sich am Originalplot anlehnen, aber einen anderen Verlauf nehmen.

Vgl. auch: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Handlungsstrang

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