Hallo ann1403,

es könnte sich um Migräne oder Spannungskopfschmerzen handeln. Der zuständige Facharzt ist ein Neurologe oder eine Schmerzambulanz.

Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale zwischen Migräne und Spannungskopfschmerzen sind:

  • Bei Migräne sind die Kopfschmerzen meistens einseitig.
  • Spannungskopfschmerzen betreffen beide Kopfseiten.
  • Bei Migräne verschlimmert sich der Kopfschmerz auch schon bei kleinsten Bewegungen / körperlicher Anstrengung. Man hat während einer Attacke ein ausgeprägtes Ruhebedürfnis.
  • Bei Spannungskopfschmerzen hilft Bewegung an der frischen Luft gegen den Kopfschmerz.
  • Dauer einer Migräneattacke: wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Dauer von Spannungskopfschmerzen: zwischen 30 Minuten und 7 Tagen.
  • Bei Migräne können Übelkeit und Erbrechen auftreten und auch Lärm- / Lichtempfindlichkeit.
  • Bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp tritt Übelkeit und Erbrechen normalerweise nicht auf und auch keine Geräusch- / Lichtempfindlichkeit.
  • Eine Migräneattacke schränkt die normale Aktivität und die Konzentrationsfähigkeit meist extrem ein.
  • Bei Spannungskopfschmerzen muss das nicht unbedingt der Fall sein.
  • Eine Migräneattacke ist meistens begleitet von Appetitlosigkeit und manchmal sogar Abscheu vor Lebensmitteln.
  • Spannungskopfschmerzen haben normalerweise keinen Einfluss auf das Essverhalten.
  • Bei Migräne wirken „normale“ Schmerzmittel meistens nicht, sondern oft nur spezielle Migränemittel (Triptane).
  • Bei Spannungskopfschmerzen helfen die üblichen Schmerzmittel, wie z. B. Ibuprofen normalerweise gut.

Mein Rat: Wende dich an einen Neurologen um die Art deiner Kopfschmerzen feststellen zu lassen. Nur, wenn man weiß worum es sich handelt, kann man auch das richtige dagegen machen.

LG Emelina

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Hallo jennimuc88,

eine spezielle Migräne-Diät gibt es nicht, da jeder Mensch anders auf Nahrungsmittel reagieren kann. Man sollte sich gesund und ausgewogen ernähren.

Für alle Migränepatienten gilt jedoch:

  • Möglichst regelmäßig, über den Tag verteilt, sollte man gesunde Kohlenhydrate zu sich nehmen: alle Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst,…
  • Möglichst auf (Industrie-)Zucker und Weißmehl verzichten.
  • Keine Lebensmittel mit Geschmacksverstärker (Glutamat) verwenden. (Sind meist in Fertigprodukten enthalten.)
  • Die Lebensmittel meiden, die persönliche Migräneauslöser sind. Um diese herauszufinden, kann man ein Lebensmittel- und Kopfschmerztagebuch führen.
  • Immer ausreichend (z. B. Wasser, Tee,… aber keine zuckerhaltigen Getränke) trinken: 2 – 2,5 Liter täglich.
  • (Migränepatienten, die neben der Migräne auch eine Histaminintoleranz haben, sollten nur histaminarme Speisen essen.)

Diäten mit kohlenhydratarmer Ernährung sind für Migränepatienten nicht geeignet.

Die Migräne-Schmerzklinik in Kiel empfiehlt:

Achten Sie auf regelmäßige kohlenhydratreiche Mahlzeiten und trinken Sie ausreichend während des ganzen Tages. Starten Sie den Tag mit einem gesunden kohlenhydratreichen Frühstück und achten Sie darauf, keine Mahlzeit auszulassen. Eine kleine kohlenhydratreiche Mahlzeit (z.B. Müsli, Vollkornbrot, Vollkornbrei) kurz vor dem Schlafengehen kann helfen, die nächtlichen und morgendlichen Attacken zu verhindern. Diese entstehen oft durch den Blutzuckerabfall während der Nacht.

http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/verhalten/

LG Emelina

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Hallo mmkhalifa,

wenn man die Pille, wie du, im Langzeitzyklus einnimmt, ist es wichtig sie immer pünktlich zu nehmen.

Alternativ könntest du auch eine höher dosierte Pille nehmen. Dann hat eine kleine Abweichung der Einahmezeit keine solchen Folgen.

Migränepatientinnen wird der Langzeitzyklus bei der Pilleneinnahme deshalb empfohlen, damit die Migräneattacken während der sonst üblichen Pillenpause ausbleiben. Wenn die Hormonzufuhr (Pille) jedoch nicht regelmäßig stattfindet (immer zur gleichen Uhrzeit), dann kann es (wie bei der Pillenpause) zu Hormonschwankungen kommen.

Hormonschwankungen können ein starker Migränetrigger (Auslöser einer Attacke) sein. Außerdem können dadurch auch Zwischenblutungen auftreten, wie bei dir.

Besprich deine Pilleneinnahme mit deinem Gynäkologen und bei Bedarf auch mit deinem Neurologen (Facharzt für Migräne).

Wenn Migränepatientinnen die Pille nehmen möchten, dann wird normalerweise eine reine Gestagenpille ohne Pillenpause empfohlen. Diese muss aber auch immer sehr pünktlich eingenommen werden. Dafür ist das Schlaganfallrisiko niedriger, als bei einer Kombinationspille (wie z. B. der Sibilla).

LG Emelina

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Hallo Futa52,

weil Bayern ein eher kontinentales Klima hat. Mittel- und Norddeutschland sind mehr von der Luft des Golfstromes beeinflusst.

In Deutschland gibt es häufiger Westwind, als Ostwind. Der Westwind bringt die warme Luft des Golfstromes hierher. Dieser Einfluss nimmt Richtung Osten und Richtung Süden langsam ab. Deshalb haben Bayern und Ostdeutschland größere Themperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter, genau so, wie es auch auf dem restlichen Kontinent (Richtung Osten) normal ist (Kontinentales Klima).

Das Klima in Deutschland wird maßgeblich durch Deutschlands Lage an der Westseite des Kontinents im Bereich der Westwindzone bestimmt. Mit den in den mittleren nördlichen Breiten vorherrschenden Westwinden wird häufig feuchte und aufgrund des warmen Golfstroms milde Meeresluft vom Atlantik herangeführt, so dass die Temperaturen in Deutschland vor allem im Winterhalbjahr höher sind, als es seine nördliche Position vermuten ließe. Der atlantische Einfluss nimmt innerhalb des Landes von West nach Ost ab. An den Küsten, dem dahinterliegenden Binnenland sowie bis in die Kölner Bucht dominiert so ein maritimer Klimatyp mit vergleichsweise geringen Temperaturunterschieden zwischen Sommer und Winter, während nach Südosten hin, vor allem im östlichen Bayern und in Ostdeutschland ein deutlicher kontinentaler Einfluss besteht mit wärmeren Sommern und kalten Wintern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klima_in_Deutschland

LG Emelina

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Hallo massa508,

was du beschreibst, ist ein anerkannter Ausbildungsberuf:

Kaufmann für Marketingkommunikation

Wenn du seriös für andere (Firmen) werben möchtest, solltest du den Beruf auch richtig gelernt haben. Da reicht ein Kurs alleine nicht aus. Kurse gibt es aufbauend, also zusätzlich zur Ausbildung, um sich weiter zu qualifizieren. Die Basis ist aber immer eine abgeschlossene Berufsausbildung.

https://www.azubiyo.de/berufe/kaufmann-marketingkommunikation/

LG Emelina

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Hallo ALICETRUEMAN,

die Ketose wird von den Ärzten für Migränepatienten nicht empfohlen. (Da hast du leider eine unseriöse Quelle erwischt.)

Normalerweise bekommen Migränepatienten dann häufiger Migräneattacken, wenn sie zu wenig Kohlenhydrate essen.

Neurologen der Schmerzklinik Kiel geben ihren Migränepatienten folgenden Rat:

Achten Sie auf regelmäßige kohlenhydratreiche Mahlzeiten und trinken Sie ausreichend während des ganzen Tages. Starten Sie den Tag mit einem gesunden kohlenhydratreichen Frühstück und achten Sie darauf, keine Mahlzeit auszulassen. Eine kleine kohlenhydratreiche Mahlzeit (z.B. Müsli, Vollkornbrot, Vollkornbrei) kurz vor dem Schlafengehen kann helfen, die nächtlichen und morgendlichen Attacken zu verhindern. Diese entstehen oft durch den Blutzuckerabfall während der Nacht.

Textquelle: http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/verhalten/

Wenn du eine (echte) chronische Migräne hast, dann müsstest du, zumindest in der ersten Zeit deiner ketogenen Diät, Migräneanfälle bekommen.

LG Emelina

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Munich Graffiti 100 Pieces; Schiemann, Heiko; Watzl, Peter; München: Dagmar-Verlag-und-Film-GmbH

https://www.thebridgesofgraffiti.com/bookshow/

LG Emelina

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Hallo holierthanhell,

das hört sich nach einer Migräne mit Aura an. Ich hatte das schon oft. Das ist nichts Schlimmes. Davor musst du keine Angst haben.

https://www.youtube.com/watch?v=yiispoCrnrs

Migräneaura:

  • Sehstörungen, Sprachstörungen, einseitige Taubheitsgefühle oder Schwindel.
  • Dauer: zwischen 10 bis 60 Minuten.
  • Eine Migräneaura findet üblicherweise vor dem Migränekopfschmerz statt.

Nur ein kleiner Teil der Migränepatienten hat eine Aura. (Manche davon haben auch nur die Aura ohne nachfolgenden Kopfschmerz.)

Migränekopfschmerz:

  • Anfallsartiger - meistens einseitiger – Kopfschmerz (stechend oder pochend).
  • Übelkeit (manchmal mit Erbrechen), Appetitlosigkeit.
  • Licht-, Geräusch- oder Geruchsempfindlichkeit.
  • Der Schmerz verschlimmert sich bei Bewegung / körperlicher Anstrengung.
  • Dauer einer Migräneattacke: Wenige Stunden bis zu 3 Tagen.
  • Die ersten Migräneanfälle treten bei den Meisten erst ab der Pubertät auf.
  • „Normale“ Schmerzmittel wirken oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne, deshalb müssen nicht alle genannten Symptome auch immer und bei Jedem genauso zutreffen.

Die Sehstörungen bei einer Migräneaura können ganz verschieden auftreten:

  • Zick-Zack-Veränderung in einem Teil des Sichtfeldes
  • „Blinder Fleck“ im Sichtfeld (an einer Stelle sieht man nichts)
  • Sehen von Strukturen, die real nicht vorhanden sind - in Form von Strichen, Quadraten, Rechtecken, Sternen oder Punkten, die flimmern oder blinken können
  • Einseitiger Ausfall des Sichtfeldes (auf einer Seite sieht man nichts oder nur flimmern / Sterne)
  • Sichelförmige Aura: ein flimmernder Punkt (der das Sichtfeld an dieser Stelle überdeckt) breitet sich langsam zu einem Bogen aus, der im Sichtfeld, meist nach außen, wandert.

Bilder zu den verschiedenen Sehstörungen bei einer Migräneaura kannst du dir unter diesem Link ansehen (weiter runter scrollen).

http://de.wikipedia.org/wiki/Aura_%28Migr%C3%A4ne%29

Wenn du diese Sehstörungen öfter hast, dann lasse dich von einem Neurologen behandeln. Der ist der Facharzt für alle Migräneformen.

LG Emelina

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Hallo S1234554,

da du dich noch im ersten Drittel der Schwangerschaft befindest, ist die eine Tablette Parkemed nicht schädlich. Du solltest aber nicht mehr davon nehmen.

Während des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimenon sollte Parkemed nur eingenommen werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Während des dritten Schwangerschaftstrimenon und der Stillzeit sollte Parkemed nicht eingenommen werden.

https://www.netdoktor.at/medikamente/parkemed-500-mg-filmtabletten-274280

Falls du öfter Kopfschmerzen in der Schwangerschaft haben solltest, dann frage deinen Arzt oder deinen Apotheker, welche Mittel für dich in Frage kommen.

LG Emelina

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Hallo kissland1996,

es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Die soll man aber erst nach dem Abklingen der Sehstörungen (Migräneaura) einnehmen. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:

Bestimmte Nahrungsmittel sind manchmal Auslöser von Migräneattacken. Das können bei jedem Migränepatienten andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix - Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.

Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Immer ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.

Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können dabei vorbeugend helfen.

Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser von Migräneattacken sind: Wetterumschwung, Hormonschwankungen (Menstruation oder eine Pille, die Östrogen enthält), grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina

PS In einer Migräneklinik könnte man dir am Besten helfen. Die wird von der Krankenkasse bezahlt.

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Hallo Regenbogensatan,

für Migränepatienten gibt es verschiedene Medikamente, die man zur Vorbeugung einsetzen kann. Metoprolol ist nur eines davon.

Bei der Wahl des richtigen Prophylaxe-Medikamentes achtet der Neurologe darauf, dass es zu dem jeweiligen Migränepatienten passt. Die Begleitmerkmale sollten dabei beachtet werden.

Beispiele:

  • Migräne + Bluthochdruck / Stress = Betablocker
  • Migräne + Depression / Schlaflosigkeit / Untergewicht = Antidepressiva
  • Migräne + Übergewicht = Topiramat
  • Migräne + Herzgefäßerkrankungen = Calcium-Antagonisten
  • Migräne + Epilepsie = Valproinsäure
  • Usw. (siehe unten genannter Link)

Als Migräneprophylaxe wird ein Betablocker normalerweise nur den Patienten verschrieben, die zugleich auch einen erhöhten Blutdruck haben.

Wenn dein Blutdruck erst normal war und, wie du schreibst, nach einer Woche der Einnahme dann zu niedrig war, dann sind Betablocker für dich nicht das richtige Migräneprophylaxe-Medikament. Deshalb wundert es mich, dass dein Arzt dir die Betablocker sogar höher dosiert hat – und das auch noch nach zu kurzer Zeit. Medikamente zur Migränevorbeugung müssen 2 - 8 Wochen eingenommen werden, bis man eine merkliche Abnahme der Migränehäufigkeit erkennen kann.

Um deine eigentliche Frage zu beantworten: Eine Nebenwirkung von falsch dosiertem Metoprolol ist die "arterielle Hypotonie", also der chronisch erhöhte Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems.

Mein Rat:

Lasse dich von dem Facharzt behandeln, der für Migräne zuständig ist: Ein (auf Migräne spezialisierter) Neurologe. Oder lasse dich in einer Migräne-Schmerzambulanz – wenn nötig - auf das richtige Prophylaxemedikament einstellen.

Kliniken und Ärzte: https://www.migraeneliga.de/migraene-und-kopfschmerz/aerzte-und-kliniken.html

Infos zum Thema Migräneprophylaxe: http://www.schmerzklinik.de/service-fuer-patienten/migraene-wissen/vorbeugung/

LG Emelina

 

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Hallo mucki1230,

viele Migränepatienten leiden unter der Wochenendmigräne – aber nicht alle.

Der Grund für eine Migräneattacke am Wochenende ist eine plötzliche Veränderung, auf die der Körper reagiert.

Solche Veränderungen, die eine Attacke auslösen, können z. B. sein:

  • Ein veränderter Schlaf- / Wachrhythmus (später ins Bett zu gehen und länger ausschlafen).
  • Eine längere Essenspause in der Nacht, als sonst (in der Zeit zwischen Abendessen und Frühstück).
  • Andere Essgewohnheiten (und Trinkgewohnheiten) am Wochenende, als unter der Woche.
  • Ein plötzliches Absinken des Stresspegels am Wochenende (im Gegensatz zu den Arbeits- bzw. Schultagen unter der Woche).

Was du dagegen machen kannst:

  • Man kann am Wochenende zwar später ins Bett gehen, aber dann sollte man wie gewohnt morgens aufstehen und frühstücken. Danach kann man sich wieder ins Bett legen.
  • Abends vor dem Schlafengehen noch mal eine kleine kohlenhydratreiche Mahlzeit essen (Müsli, Vollkornbrot,..).
  • Am Wochenende nicht mehr Alkohol, Kaffee, und Zucker essen als sonst auch.
  • Unter der Woche öfter mal Entspannungsübungen machen um Stress zu vermeiden. ( https://www.youtube.com/watch?v=rFWEJSozHmE ).
  • Am Wochenende öfter mal für Bewegung sorgen (also nicht nur rumliegen oder –sitzen).

LG Emelina

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Hallo xfragemuh,

das L'Adress 37 in der Tulbeckstraße könnte dir gefallen:

http://www.ladresse37.de/

Beschreibung in der SZ:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/kostprobe-zimmertheater-mit-foie-gras-1.3421533

LG Emelina

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Hallo DeathNight19,

es gibt spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen helfen. Die soll man aber (wie alle Schmerzmittel!) höchstens an 10 Tagen im Monat einnehmen, da sonst (zusätzliche) Medikamentenkopfschmerzen entstehen. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig. Ein Neurologe ist bei Migräne der zuständige Facharzt.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser (Trigger) vermeide:

  • Trinken: Zu wenig zu trinken kann eine Migräneattacke auslösen. Deshalb soll man täglich mindestens 2 Liter (am besten Wasser oder Tee) trinken.
  • Essen: Ein Absinken des Blutzuckerspiegels kann eine Attacke auslösen. Deshalb soll man darauf achten, regelmäßig, über den Tag verteilt, zu essen (keine Mahlzeit auslassen). Für Migränepatienten ist es besonders wichtig, dass sie Kohlenhydrate zu sich nehmen (Kartoffeln, Reis, Nudeln, Vollkornprodukte, Müsli mit Haferflocken,…). Keine Fertigprodukte mit Geschmacksverstärkern!
  • Schlafen: Ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus (und ausreichend Schlaf) kann Migräneattacken vorbeugen. Man sollte möglichst immer zur gleichen Zeit abends schlafen gehen und morgens aufstehen (auch am Wochenende).
  • Stress: Stress kann ein Migräneauslöser sein – oft erst nach dem Stress, in der Entspannungsphase. Regelmäßige Entspannungsübungen und regelmäßiger, leichter Ausdauersport (Schwimmen, Joggen, Fahrradfahren) beugen Stress vor.
  • Sport: Bei jeder Sportart soll man eine Überanstrengung vermeiden, denn die kann eine Attacke triggern.
  • Alkohol und Nikotin: Bei Migränepatienten können auch schon geringe Mengen einen Migräneanfall auslösen.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane).

LG Emelina

PS Erklärung "Medikamentenkopfschmerz":

Bei insgesamt 1-2% der Allgemeinbevölkerung kann es durch regelmäßige Einnahme von Schmerz- und Migränemittel zu einem sog. Medikamenten-induzierten Kopfschmerz kommen. Insbesondere die Bevölkerungsgruppe, die häufig an Spannungskopfschmerz oder Migräne leiden, trägt ein deutlich höheres Risiko, einen solchen Kopfschmerz zu entwickeln, wenn die Schmerzmitteleinnahme an mehr als 10 Tagen im Monat erfolgt.

https://www.schmerz-hannover.de/schmerzpraxis-schmerztherapie/krankheitsbilder-schmerztherapie/kopfschmerz/medikamentenkopfschmerz/

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