Die Hauptursache der elektrostat. Aufladung ist die geringe Feuchtigkeitsaufnahme einiger Fasern, wie z.B. bei den meisten Chemiefasern (Polyester, Polyamid, Polyacryl). Eine geringe elektrostat. Aufladung haben die Fasern Baumwolle, Flachs und Viskose. Wasser bzw. der Feuchtegehalt der Fasern ist dabei ein guter elektrischer Leiter. Grundsätzlich gilt, dass sich alle Fasern, die eine geringe Feuchtigkeitsaufnahme haben, statisch mehr aufladen, als solche, die eine höhere Feuchtigkeitsaufnahme haben. Eine Ausnahme, trotz der hohen Feuchtigkeitsaufnahme, aber aufgrund des Elektronenmangels, weist die Wolle auf, die auch eine hohe elektrostatische Aufladung besitzt. Die elektrische Spannungsaufladung hängt außerdem ab von Berührungsmechanismen (Druck/Reibung), Temperatur, Aufbau und den dielektrischen Eigenschaften (Art der Faser/ elektr. Widerstand).

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Die Oberfläche der Wollfasern haben eine Schuppenschicht und diese "piekst".

Bildquelle: https://www.google.de/search?biw=1526&bih=855&tbm=isch&sa=1&ei=sbaMW5CaKuzjkgWwtbLYBQ&q=wollfasern+schuppenschicht+mikroskop&oq=wollfasern+schuppenschicht+mikroskop&gs_l=img.3...53274.55753.0.55928.16.16.0.0.0.0.90.1104.16.16.0....0...1c.1.64.img..0.0.0....0.fWzeAUkndE0#imgrc=6jsFQWz4qAAqgM:&spf=1535948522733

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Vermutlich handelt es sich um einen braunen Pelzkäfer. Schau mal hier:

https://www.gartenlexikon.de/gartenpraxis/pflanzenschutz/schaedlinge/kaefer-im-haus.html#h1-brauner-pelzkaefer-attagenus-smirnovi

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Das beständigste Textildruckverfahren ist der konventionelle direkte! Siebdruck mit Farben auf Acrylatbasis. Acrylate sind die widerstandsfähigsten Polymerverbindungen, die es gibt. Es ist das beständigste Verfahren, da spezielle Bindersysteme für eine optimale Vernetzung (im Vergleich zum Digitaldruck) sorgen und die Druckpasten durch die pastöse Form in das Textil eindringen (im Vergleich zum Transferdruck) und damit weniger empfindlich gegenüber Mechanik sind (Wäsche, Reibung).

Der Begriff hochwertig ist relativ, da durch andere Druckverfahren wie z.B. Transferdruck oder Digitaldruck die Wertigkeit des Textils im Vergleich zum Siebdruckverfahren durch höhere Veredlungskosten stärker zunimmt und im Vergleich zum Siebdruckverfahren bessere Druckqualitäten (Konturenschärfe, Deckung, Auflösung) möglich sind.

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Ein Gewebe besteht aus Garnen. Diese Garne bestehen aus Fasern, d.h. die Fasern werden durch den Garnverbund zusammengehalten. Feinste Fasern lösen sich ständig aus dem Garnverbund. Durch die Wäsche (in erster Linie durch die Mechanik) lösen sich Fasern aus dem Garnverbund. Die meisten losen Fasern werden durch die Waschflotte (Spülvorgang) abtransportiert. Durch die Feuchtigkeit haften aber noch viele lose Fasern an der textilen Oberfläche, die sich dann beim Trocknen in die Umgebungsluft verabschieden. Im Prinzip kann man dagegen auch nichts tun!


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Das Problem ist die Viskose. Viskose hat im Vergleich zu den üblichen Rohstoffen (wie Baumwolle) einen geringeren sog. Durchschnittspolymerisationsgrad, d.h. die Molekülketten der Fasern sind deutlich kürzer. Dadurch wird die Viskose gegenüber unterschiedlichen Einflüssen deutlich anfälliger:

- Die Scheuerfestigkeit ist im feuchten Zustand sehr gering (bitte nicht schleudern)

- Die Zugfestigkeit im feuchten Zustand ist auch sehr gering (Shirt bitte nicht Aufhängen, sondern Auflegen! - durch die Masse der Feuchtigkeit, wird die Faser gestreckt)

- Die UV-Strahlung zersetzt alle Fasern mehr oder weniger - Viskose natürlich mehr bzw. deutlich schneller (Textilien nicht in der Sonne trocknen!)

- Viskose hat eine sehr geringe Laugenbeständigkeit, d.h. mit üblichen Waschmittel wird im alkalischen Bereich gewaschen (erhöht die Waschwirkung). Bitte eine Feinwaschmittel oder ein Waschmittel verwenden!, welches den pH-Wert der Waschflotte im neutralen Bereich hält.

Calgon benutzt man nur bei sehr hartem Wasser (zu erfragen beim Wasserwirtschaftsamt). Weichspüler ist Augenwischerei - braucht kein Mensch, belastet die Umwelt und den Geldbeutel. Sind i.d.R. nur Silikone und Aromen drin...

An Deinem Shirt kannst Du jetzt leider nichts mehr ändern, aber für die Zukunft bist Du jetzt "gewappnet".

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Es muss heißen Micropercal!

So, das macht die Sache aber leider auch nicht einfacher, da sich der Handel bzw. die Marketingabteilungen immer neue Namen einfallen lassen, um sich von anderen Mitbewerbern zu differenzieren.

Micropercal ist üblicherweise eine Bezeichnung für ein Gewebe aus einer Fasermischung aus Mikrofasern (Polyester/Polyamid), die texturiert
(textilähnl.) wurden. Um eine kalte Mikrofaser, bzw. um das rutschige Microfaserzeug handelt es sich dabei nicht. Es bleibt aber bei einer Chemiefaser mit seinen typischen Eigenschaften. Es fühlt sich "synthetisch" an.

Verwirrt bin ich aber über die Bezeichnung 100% Baumwolle (Micropercal). Also entweder Baumwolle oder Micropercal. Beides geht nicht bei einer Angabe von 100%. Nach dem Textilkennzeichnungsgesetz dürfen Textilien auch nicht mit Micropercal gekennzeichnet werden.

Im Persischen gibt es einen Ausdruck für ein feineres Gewebe aus Baumwolle: Percale

Vielleicht hat sich ein Marketingstratege dieses Wortspiel Mikropercal zu eigen gemacht und möchte damit ausdrücken, dass es sich um ein mikrofeines Baumwollgewebe handelt, wer weiß?

Wenn die Bettwäsche mit 100% Baumwolle deklariert ist, muss sie natürlich auch aus 100% Baumwolle bestehen. Falls nicht, dann kannst Du sie selbstverständlich zurückgeben.

Hast Du irgend eine Seite, wo die Bettwäsche mit der Rohstoffgehaltsangabe zu sehen ist? Das interessiert mich jetzt irgendwie...

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Molton besteht aus einen Baumwollgewebe, der auf beiden Seiten geraut wurde. Baumwolle eignet sich nicht als Regenschutz. Die schwere Qualität hält zwar eine Zeit lang das Wasser ab, aber durch die gute Feuchtigkeitsaufnahme von Baumwolle wird es "bockschwer" und dann bekommst Du es nur sehr schwer trocken. Außerdem dürfte sich der "Fall" von Molton für Bekleidungstextilien weniger eignen. Als Regenschutz dient wirklich nur ein beschichteter bzw. imprägnierter Stoff. Für Deine Zwecke wäre Loden ideal.

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Auch Autos und Flugzeuge mit einer leitfähigen Hülle wirken wie faradaysche Käfige. Elektromagnetische Felder, deren Wellenlänge im Vergleich zu den elektrisch offenen Fugen und Spalten der Karosserie klein sind, werden allerdings nicht effizient geschirmt. Dies erklärt, warum im Auto Mobilfunk-Empfang möglich ist.

aus Wikipedia

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Bei beiden handelt es sich um heterogene Gemenge/Gemische.

Schaum oder Schaumstoff = Luft bzw. Gas (gasförmig) in Wasser (flüssig) bzw. Kunststoff (fest)

Nebel = Wasser (flüssig) in Luft (gasförmig) - Oberbegriff Aerosol

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Im klassischen Sinne sind Pullover ausnahmslos grobe, voluminöse Maschenstoffe, die aus Wolle oder Baumwolle hergestellt werden. Pullover wurden auch als 2. Bekleidungsschicht über Unterhemden oder Hemden getragen. T-Shirt's oder auch Langarmshirt's sind auch ausnahmslos Maschenstoffe, allerdings wesentlich feiner und leichter als Pullover. Sie werden als 1. Bekleidungsschicht getragen.

Heute kann eine klassische Einteilung kaum noch getroffen werden, da die Grenzen fließend sind.

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Einfach ausgedrückt...

Alles was wir sehen, basiert auf einer Reflektion des Lichts. Durch unterschiedlich warme Luftschichten wird das Licht abgelenkt und das Bild welches wir wahrnehmen scheint verzerrt.

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Ryan came up with the name ‘Republic’ originally. He wanted something strong. He wanted something unifying. Something translated that would translate in all languages as Republic. They later changed the band name to One Republic after their record company mentioned that the name Republic might cause controversy with other bands.

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Üblicherweise arbeiten Stickereien mit Pantone C-Farbangaben. Auch HKS oder RAL Farbangaben sind gebräuchlich. Anhand dieser Farbangabe wird dann ein passendes oder ähnl. Stickgarn ausgewählt.

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Einfach erklärt lässt sich mit der Beilsteinprobe z.B. PVC (oder andere Halogene in organischen Verbindungen) nachweisen. Man nimmt einen Kupferdraht oder ein Kupferblech und glüht es mit einem Bunsenbrenner vor (Rückstände, die einen Nachweis erschweren, werden dadurch entfernt). Mit dem heißen Kupferteil nimmt man von dem zu prüfenden Kunststoff einen "Abstrich" auf und hält ihn wieder über den Bunsenbrenner. Eine grünlich-blaue Verfärbung in der Flamme ist ein Indiz für anwesende Halogene.

Achtung - Rauch ist gesundheitsschädlich!

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