Das kann man (wie meistens bei juristischen Fragen) nicht genau beantworten. Tendenziell aber eher nicht.

Der Richter hat nämlich die Möglichkeit, nur eine geringe Strafe auszusprechen (z.B. eine kleine Geldstrafe). Im Rahmen des Strafmaßes kann die Prognose, ob der Täter nochmal straffällig sein wird, aber schon eine Rolle spielen.

Strafbar ist grundsätzlich auch der Versuch, bei dem dem Opfer sogar regelmäßig nichts passiert. Wenn der Richter hier einfach die Anklage fallen lassen könnte, würden die gesetzlichen Regeln umgangen.

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Ihr habt jedenfalls einen Vertrag geschlossen. Davon kannst du nicht so einfach zurücktreten. Vor allem nicht deswegen, weil du ein besseres Angebot hast.

Andererseits: man darf auch nicht einfach so ein Telefonat mitschneiden. Vermutlich hat er diesbezüglich aber auch einfach geblufft.

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Wenn das schon Wochen dauert, würde ich auf jeden Fall zum Arzt gehen. Der kann (z.B. durch ein Blutbild) schauen, was dir wirklich fehlt.

Es gibt dafür zu viele mögliche physische oder psychische Gründe als dass man das über eine Ferndiagnose einfach beantworten könnte. (Gesunde Ernährung, frische Luft und Bewegung können aber vermutlich trotzdem nicht schaden.)

Gute Besserung :)

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Der Konsum ist nicht strafbar. Daher nur ein Verstoß gegen das BtMG wegen den 0,5 g Gras.

Das heißt leider nicht, dass dein Führerschein nicht in Gefahr sein kann. Es gibt z.B. einen Fall, bei dem jemand mit dem Taxi zum Festival gefahren ist und mit einer kleinen Menge Gras erwischt wurde. Da sie zugegeben hat, schon einmal gekifft zu haben, wurde ihr die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs aberkannt. Ziemlicher Unsinn. Manche sagen, dass sich die Prohibition vom Strafrecht teilweise aufs Verwaltungsrecht verlagert.

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Ein Mietvertrag muss nicht schriftlich sein. Das ergibt sich z.B. auch § 550 BGB:

"Wird der Mietvertrag für längere Zeit als ein Jahr nicht in schriftlicher Form geschlossen, so gilt er für unbestimmte Zeit. Die Kündigung ist jedoch frühestens zum Ablauf eines Jahres nach Überlassung des Wohnraums zulässig."


Allerdings wird die Vermieterin wahrscheinlich auf einen schriftlichen Vertrag bestehen, da dort viele Einzelheiten geregelt werden. Beim Mietvertrag gibt es doch einige Details, über die man sich üblicherweise einigen muss. Solange ihr das noch nicht getan habt, denke ich nicht, dass deine Vermieterin dich dazu zwingen, die Wohnung zu nehmen.

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Crystal Meth und ähnliche Drogen führen dazu, dass gewisse Botenstoffe ausgeschüttet werden, die dazu führen, dass man Energie bekommt. Das funktioniert, weil der Mensch diese (oder zumindest ähnliche) Stoffe selbst produziert. Wenn man sich überlegt, wann der Körper solche körpereigenen Drogen ausschüttet ist es eigentlich recht einleuchtend:

Wenn z.B. ein (Steinzeit-)Mensch von einem Tier angegriffen wird, schüttet er Adrenalin aus, um Power für die Verteidigung oder Flucht zu bekommen. Genau in solchen Situationen ist Essen erst einmal zweitrangig, daher ist es sinnvoll, dass das Hungergefühl überdeckt wird.

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Viele Gerichte sind mit mehreren Richtern besetzt, die gemeinsam (mehrheitlich) entscheiden. Der vorsitzende Richter leitet die Verhandlung und verkündet das Urteil. Er hat jedoch bei der Abstimmung nicht mehr Stimmen als die anderen Richter. Daher müssen die anderen Richter das Urteil selbstverständlich durchlesen. Teilweise können sie sogar abweichende Stellungnahmen verfassen.

Grundsätzlich sind Richter (bis auf strenge Ausnahmen) für Fehler nicht haftbar.

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In einer WG teilt man sich üblicherweise die Nebenkosten gleichmäßig auf, auch wenn man nicht da ist. Ansonsten müsste man genau überprüfen, wer wie viel Strom/Wasser/etc. verbraucht hat.

Gerecht wäre folgender Ansatz: Sie muss weiterhin die Warmmiete zahlen, kann sich aber das anrechnen lassen, was ihr euch durch ihren Auszug nachweislich erspart. Diese Ersparnis wird aber nicht groß sein und ist schwierig nachzuweisen.


Was sie aber in jedem Fall weiterzahlen muss: Nebenkosten (Internet, Hausmeister, etc.), Strom für gemeinsam genutzte Gegenstände (z.B. Kühlschrank) und andere Posten, die - unabhängig davon, wie viele Mitbewohner da sind - zwingend anfallen.

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Das kommt darauf an, was er damit anstellen will und welche Sicherheiten er bieten kann. Wenn er das Geld sinnvoll investieren will, würde er es vermutlich bekommen, da er wohl über ausreichend Sicherheiten verfügt.

Ohne irgendwelche Sicherheiten (Grundstücke o.ä.) wirst du aber nicht einmal 1 Million bekommen!

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Bei Dauerkonsumenten kann THC (bzw. die Abbaustoffe) auch nach über einem Monat noch nachgewiesen werden. Wenn du sonst nicht kiffst und nur einen Zug genommen hast, glaub ich, dass man wahrscheinlich nichts mehr nachweisen kann. Für einmaligen Konsum beträgt die Nachweisdauer nur wenige Tage. Falls überhaupt was nachgewiesen wird, dann wohl so wenig, dass du es auf Passivrauchen schieben könntest. Ich würde mir nicht so viele Sorgen machen.

Eine andere Frage ist übrigens, ob die tatsächlich einen Drogentest machen (dürfen).

Zur Nachweisbarkeit:

http://www.drogentester.com/nachweisbarkeit-von-drogen

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