Unbewusstes Kindheitstrauma, Vater schlug meine Mutter?

Ich bin M/18 und habe drei kleinere Schwestern.

Versuche mich kurz zu halten..

Mein Vater hat früher meine Mutter geschlagen. Einmal, ich war höchstens 10, kam ich von meinem Nachbarn nach Hause. Ich wollte durch die Terrassentür, als ich auf einmal eine riesige Pfütze Blut auf dem Boden in der Wohnung sah. Ich bin im ersten Moment weggerannt weil ich nicht wusste was los war. Aber bin dann doch an die Tür und habe geklopft. Meine Mutter hat weinend auf der Couch gesessen und sich ein Handtuch an die Nase gedrückt. Mein Vater hat geschrieen und gesagt ich soll in mein Zimmer gehen.

Sie blieben zusammen.

Er hat ihr noch ein zweites mal die Nase gebrochen, aber irgendwie erinnere ich mich nicht daran. Bei einer Familienfeier ist er ausgerastet, ich kam aus meinem Zimmer und sah nur wie DREI Leute aus der Familie ihn auf den Boden drückten damit er nichts machen kann.

Es gibt noch ein paar Geschichten, aber ich glaube das reicht..

Er ist Rumäne und lebt seit dem 19. Lebensjahr in Deutschland. Keine Frage, er hatte auch kein leichtes Leben. Aber das entschuldigt natürlich gar nichts.

Mittlerweile ist er Alkoholiker. Aber ich glaub das sieht er noch nicht mal ein. Ja, meine Eltern sind immer noch zusammen und wir wohnen auch alle noch im selben Haus.

Die früheren Aktionen waren auch alle unter Alkoholeinfluss, was es natürlich nicht schöner macht. Er wird auch heute noch manchmal (aber eher selten) aggressiv wenn er getrunken hat. Aber er wird nicht mehr Handgreiflich. Ich glaube das letzte mal war da als ich 10 war, bin mir aber nicht genau sicher.

Aber jetzt beleidigt er uns halt alle. Meine Mutter und Schwestern weinen dann immer richtig krass und des tut mir halt sau leid. Er meint dann eben was er für sch..eiß Kinder hat und wie blöd wir sind, was ein Fehler es war nach Deutschland zu kommen und dann meine Mutter zu heiraten, dass er jeder Mensch bekloppt ist der Kinder zur Welt bringt... (er eingeschlossen betont er immer)
Dann sagt er noch immer dass er froh ist wenn meine kleinste schwester endlich 18 ist, dann ist er weg. (alles im betrunkenen Zustand)

Ganz ehrlich, das geht bei mir rein und wieder raus. Mich interessiert es nicht mehr was der von mir denkt, solang er nicht mehr Handgreiflich wird, weil dann macht er das letzte mal irgendwas.

Nüchtern, merkst du davon aber gaaar nichts. Klar, er ist auch manchmal schlecht drauf. Aber nüchtern interessiert er sich für uns, hilft, macht Späße wie auch immer. Also wirklich komplett anders.

Keine Ahnung eigentlich was ich damit jetzt bezwecken will, aber ich musste das irgendwie mal schreiben..

Wenn ich auf die Idee kommen würde, ihm einen Entzug vorzuschlagen, würde er mich denk ich mal auslachen.

PS: Wurd nichts mit dem kurz, sorry

Leben, Familie, Freundschaft, Menschen, Vater, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Kindheit, Liebe und Beziehung
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Wie lerne ich, mir selbst zu genügen?

Hi,

jaja ich weiß, die Frage klingt bestimmt blöd ^^.

Sie ist so gemeint:

In den letzten Jahren, habe ich mein Glück, bzw. mein Wohlbefinden von anderen abhängig gemacht. Zumindest vermute ich das. Das äußert sich so, dass ich jeden Tag etwas mit Freunden machen muss. Wenn ich an einem Tag, morgens auf die Arbeit fahre und von der Arbeit wieder nach Hause, ohne irgendwas anderes mit Freunden oder so zu machen, ist es für mich ein schlechter Tag.

Keine Ahnung. Ich lebe ja nicht mal alleine. Ich habe 3 Schwestern und meine Eltern Zuhause. Deswegen macht es nicht einmal Sinn, dass ich das so empfinde.

Am Wochenende ist es richtig schlimm. Ich kann mich nicht mal an ein Wochenende erinnern, dass ich daheim verbracht habe. Weil ich mir schon Montags darüber Gedanken mache, was ich am Wochenende mit wem unternehmen könnte..

Ich mein, es funktioniert ja auch gut. Ich habe in meinem Dorf 2-3 Kollegen, mit denen ich auch unter der Woche was nach der Arbeit machen kann.

Aber mich stört das mittlerweile. Ich will auch mal wieder alleine sein können, ohne mich dabei schlecht zu fühlen. Oder einfach mal mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, ohne das Gefühl zu haben ich verpass irgendwas.

Habe schon überlegt, ob ich mich am Wochenende nicht mal dazu zwinge komplett Zuhause zu bleiben (abgesehen von meinem Fußballspiel).

Könnt ihr meine Situation irgendwie nachvollziehen? Wenn ja, wäre ich dankbar für einige Tipps!

(M/18)

Falls wichtig:

Ich spiele Fußball im Verein, gehe ins Fitnessstudio, arbeite im Büro, fahre Pizza aus

Freizeit, Leben, Freundschaft, alleine, Menschen, Psychologie, Liebe und Beziehung
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Zweifel nach Entscheidung normal?

Hi,

ich spiele gerade mein letztes Jugend-Jahr im Fußball in der Bezirksoberliga (Bayern). Habe 2 Angebote aus der Kreisoberliga (Hessen) für die 1. Mannschaft bekommen.

Die 1. Mannschaft meines aktuellen Vereins spielt Bezirksliga.

Mein Verein möchte mich zwar halten, bietet mir allerdings kein Geld an. Nicht mal Spritgeld. Sie meinen, meine Chancen stehen gut, schnell einen Stammplatz zu ergattern. Aber insgesamt hört sich das für mich nicht so gut an zu bleiben.

Die beiden Vereine aus Hessen spielen ja beide in der selben Liga. Mannschaft A ist in den letzten 3 Jahren immer unter den besten 5 Teams der Liga gewesen und wollten nächstes Jahr aufsteigen. (In die Gruppenliga) Nach dem Probetraining waren sie richtig begeistert von mir und haben mir quasi schon einen Platz in der Startelf angeboten.

Mannschaft B spielt eher im Mittelfeld. Also sicherer Klassenerhalt, aber sonst auch nichts besonderes. Jedoch kenne ich den Trainer hier schon etwas und ich weiß, dass er mich fördern wird und mir jede Menge Spielzeit einräumt, da er mich schnell in der Startelf haben möchte. Vom Geld her gibt sich das nix, die Angebote sind recht gleich.

Ich habe mich für Mannschaft B entschieden, da ich den Trainer halt schon kenne. Aber jetzt mach ich mir die ganze Zeit Gedanken, ob es nicht doch die falsche Entscheidung war. Ich bin zwar bewusst wieder in eine etwas niedrigere Liga um mich besser zu entwickeln, aber habe angst nicht mehr hoch zu kommen..

Nach der Absage hat Mannschaft A noch versucht mich zu überreden, aber ich habe dankend abgelehnt. Sie meinten dann am Ende noch:"Okay, schade. Wir bleiben aber in Kontakt".

Könnt ihr meine Situation nachvollziehen? Warum mache ich mir soviele Gedanken anstatt abzuwarten..

Sport, Fußball, Karriere, Sport und Fitness
2 Antworten
Ich weiß einfach nicht weiter, Tipps?

Hi,

Danke fürs lesen. Geht um Fußball :)

ich bin letztes Jahr von der niedrigsten Liga in Bayern, in die Bezirksoberliga gewechselt, um mein letztes Jugend Jahr dort zu spielen.

Bin auch gut angekommen. Habe gleich nach der Vorbereitung einen Stammplatz im Kader erhalten. Die Saison ist bald vorbei und wir könnten mit viel Willen sogar noch in die Landesliga aufsteigen. Die Torschützen Liste führe ich schon die ganze Saison über an.

Ich habe jetzt die Möglichkeit, nach Hessen in die Kreisoberliga zu wechseln. Dort haben mir 2 Mannschaften (die oben mitspielen) ein Angebot gemacht. Die sind richtig begeistert von mir und finden ich habe richtig Talent. Ich mein, das wird mein erstes Jahr bei den Senioren und die haben mir quasi schon einen Stammplatz im Team angeboten.

Mein aktueller Trainier, hat mich von der niedrigsten Liga ja geholt. Der glaubt auch total an mich. Der hat auch gesagt, dass man sich einen Spieler wie mich nur wünschen kann. Weil ich halt Stürmer bin, aber eigentlich jede Position spielen kann wenns sein muss..

Das Ding ist aber, dass mein aktueller Verein das nicht so sieht glaube ich. Habe vielleicht 3x in der 1. Mannschaft (Bezirksliga) ausgeholfen und war jetzt halt nicht sooo überragend, aber auch nicht schlecht. Aber die zeigen keinerlei Interesse daran mich behalten zu wollen.

Am Wochenende hat der Trainer 6 Spieler von meiner Jugendmannschaft aufgestellt, mich aber nicht? Ich verstehs einfach nicht.

Von meinem Trainer und den anderen Vereinen bekomme ich immer so ein tolles Feedback und von der 1. Mannschaft... Naja

Wie mach ich mir weniger Gedanken, oder könnt ihr mir durch das geschriebene ein paar Meinungen geben? Danke

(M/18)

Sport, Fußball, Selbstbewusstsein, Karriere, Sport und Fitness, Verzweiflung
3 Antworten
Wieso mache ich mich so schlecht?

Wirklich vielen Dank wenn du dir Zeit nimmst und das liest :)!

Bis Mitte letzten Jahres, spielte ich seit ich klein bin in meinem Dorfverein Fußball. Nachdem ich dann das 3. Jahr hintereinander Torschützenkönig war (in der Jugend), wurde ein Trainer aus der Bezirksoberliga (Bayern) aufmerksam auf mich. Also wechselte ich, um mein letztes "Jugendjahr" etwas höherklassig zu spielen.

Von Anfang an habe ich mich als schlechtesten gesehen, weil ich eben auch aus der schlechtesten Liga kam. Zudem hatte ich etwas mehr Gewicht drauf als alle anderen.

Ich schoss in meinem ersten Spiel direkt 3 Tore. Bei jedem Training und Spiel der Vorbereitung war ich anwesend. Dann bin ich sogar vom ersten Spiel der Saison an, in die Startelf gerückt. Wurde die ganze Saison nicht einmal ausgewechselt. Zudem führe ich aktuell die Torschützenliste an und es sind noch 4 Spiele bis Saisonende.

3 Vereine haben mich kontaktiert und wollen mich für die nächste Saison in der 1. Mannschaft haben. Sogar aus Hessen.

Seit Anfang des Jahres bin ich auch nicht mehr dicker als die anderen, da ich 12 Kg abgenommen habe.

Mein Trainier meint ich wäre ein junger talentierter Spieler. Er hat früher in der Oberliga gespielt und sein bester Freund sogar bei Eintracht Frankfurt. Weiß leider seinen Namen nicht.

Jedenfalls hört sich das auch für mich alles gut an wenn ich es lese. Aber ich seh mich nicht so. Ich empfinde mich selbst nicht als einen talentierten Spieler. Mir fehlt bei jedem Spiel Selbstbewusstsein und das merke ich auch.

Ich habe morgen wieder ein Probetraining in einer anderen Mannschaft und die haben schon am Telefon gemeint, dass ich gucken soll ob es mir gefällt und dass wir dann auch gleich über's Geld reden.

Ja.. Und ich bin wieder sau nervös da hinzugehen, weil ich mir denke ich bin eh zu schlecht.

Keine Ahnung warum ich so bin. Andere in der gleichen Liga wie ich sind sau eingebildet und sowas.

Wie seh ich mich selbst besser?

(M/18)

Fußball, Selbstbewusstsein, Psychologie, Sport und Fitness, Selbstwahrnehmung
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Schlechtes Gewissen wenn ich nicht trainieren war?

Guten Morgen.

Ich habe bis Februar ordentlich abgenommen und somit mein Idealgewicht erreicht.

Sport betreibe ich schon immer. Spiele seit ich klein bin Fußball im Verein. Nach meiner Abnahme, habe ich mir aber das neue Ziel gesetzt, meinen Körper zu definieren.

Ich bin jetzt seit März im Fitnessstudio angemeldet. Habe einen Trainingsplan und letztens hatte ich noch eine Ernährungsberatung. Macht mir auch Spaß dort zu trainieren.

Jedoch war ich die letzten 4 Wochen nur 2 mal trainieren. Das hat den Grund, dass ich letzte Woche meine Abschlussprüfung geschrieben habe und viel lernen musste. Dazu habe ich aktuell einige Angebote von verschiedenen Vereinen und dadurch eben auch viele "Probetrainings".

Kurz gefasst hat mir einfach die Zeit und manchmal durch Arbeit, lernen und Fußball die Motivation fürs Fitnessstudio gefehlt.

Aber meine eigentliche Frage ist: Wieso habe ich deshalb ein schlechtes Gewissen?

Ich fühle mich schon seit ein paar Tagen richtig schlecht deswegen. Diese Woche wird es wahrscheinlich wieder nur funktionieren einmal ins Gym zu gehen, weil ich noch ein Probetraining beim Fußball habe.

Das Problem ist, wenn ich mal viel zu wenig lerne, bzw. gar nicht lerne, habe ich bei weitem nicht so ein schlechtes gewissen, obwohl das viel wichtiger ist.

Versteht ihr wie ich das meine? Woran könnte das liegen?

Fußball, Fitnessstudio, Psychologie, Gewissen, Gym., schlechtes gewissen, Sport und Fitness
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