Stereotypen sind keine Floskeln in der Soziologie, im Gegenteil.

In der Soziologie spricht man aber von dem sogenannten Typus.

Soziologie untersucht die Gesellschaftsstrukturen und versucht nicht das Innenleben einzelner Menschen zu erklären.

Bei einem Typus in der Soziologie wird versucht so viele Individualmerkmale wie möglich zu entfernen und den Typus so anzupassen,dass er auf eine möglichst große Vielzahl von Menschen mit den versucht zu beschreibenden Kernmerkmalen passt.

Zum Beispiel: Machtinhabern, Drogenkonsumenten in Subkulturen, Diener, armutsbetroffene ,usw.

Da versucht wird Strukturen zu erklären,die diese Typen prägen oder sie auszeichnen ist es letztlich völlig egal, was ihre genauen Gedankengänge oder individuellen Erlebnisse waren. Es geht gezielt um immer wieder auftretende Gründe und Gemeinsamkeiten, die dieser Typus verbindet.

Somit zeigt sich also,dass Sterotypen in der Soziologie eine viel größere Rolle spielen als in der Psychologie. Da die Erklärungskraft von Soziologie nur dann valide ist,wenn der Typus stichhaltig ist. Würde man sich auf zu sehr auf Einzelheiten der Personen konzentrieren, wäre es nicht möglich, Erklärungen auf einen größeren Kontext zu übertragen.

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Da Soziologie sich auf Gesellschaftsstrukturen bezieht, könntest du entweder die Subkultur ansprechen ; diese ist ganz klar in der Drogenszene vorhanden.

Oder eben wie Crystal Meth Konsum gesellschaftlich gesehen wird, wie sich der Konsum auf das soziale Umfeld auswirkt, Personen im Umfeld dazu tendieren den Kontakt abzubrechen, usw.

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Ein Soziopath fällt sehr leicht auf durch sein gestörtes Sozialleben sowie seine mangelnde Fähigkeit auf, Emotionen von Menschen zu deuten oder Empathie zu empfinden.

Du meinst wohl eher einen klassischen Psychopathen.

Bei diesen Menschen ist es sehr schwer sie zu "entdecken", speziell durch ihre Fähigkeit Menschen außerordentlich gut manipulieren zu können und sie kalkulativ auszunutzen. Ich denke,dass man höchstens diese Charakterzüge aufzeigen könnte,wenn dieser Mensch sich in einer Stresssituation befindet. Andererseits würde sich er nie offenbaren.

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Soziologie ist eine empirische Wissenschaft... vergleichbar mit Psychologie. Es gibt nicht umsonst relativ oft den Vergleich,dass :" Soziologie wie Psychologie ist nur auf die gesamte Gesellschaft ausgelegt". (- Vielleicht sollte man hier nochmal trennen das ein Psychotherapeut nochmal eine dreijährige gesonderte Ausbildung nach einem fünfjährigem Psychologiestudium ist...)

Somit wirst du später auch nicht wirklich viel "mit Menschen" zu tun haben. Man arbeitet zwar oft in Gruppen für Meinungs-/Marktforschung oder kann in die Personalabteilung kommen. Aber dieses Studium ist meilenweit von "Sozialer Arbeit" entfernt.

Außerdem ist das komplette Studium (da es ein empirische Wissenschaft ist) auf Textarbeit mit Empirie ausgelegt.

Solltest du deinen Schluss nicht ändern, wären deine Leistungsfächer eigentlich egal- du wirst ja aufgrund deines NCs ausgesucht, völlig egal welche Fächer du hast. Wenn es um Vorwissen geht, wäre Sozialwissenschaften/Ethik ganz hilfreich.

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Die Dividende steht dir vollkommen zu.

Da aber der Vorbesitzer die Aktie davor 9 Monate besessen hat, möchte er nicht leer ausgehen. Also wird beim Verkauf der Aktie der 9 monatige Anteil dazu gerechnet.

Nehmen wir an die Dividene beträg 12€; dann verlangt der Verkäufer zusätzliche 9€ (12/12=1€ pro Monat, 1€*9Monate = 9€) auf den normalen Aktienpreis. Einfach um seine anteilige Dividende, die er beim nichtverkauf bekommen würde zu decken.

Dies ist natürlich nur bei Dividenden der Fall,die jährlich ausgeschüttet werden. Bei Dividenden,die Vierteljährlich gehandelt werden,muss man mit angepassten Monaten rechnen.

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Ein WG gibt dir keine fachgebundene Hochschulreife,sondern eine allgemeine Hochschulreife sowie jedes andere Gymnasium. Und natürlich hat man auch die naturwissenschaftlichen Fächer (Chemie,Biologie und Physik).

Der Unterschied besteht darin,dass du Wirtschaft als zusätzliches Fach (i.d.R. Hauptfach) bekommst und noch ein Wahlfach hast (bei mir was die Wahl zwischen Finanzmanagement, Spanisch oder Datenverarbeitung). Ein WG soll dir nur zusätzliche Vorbereitung in einem beruflichen Zweig geben (hier also Wirtschaft und damit verbunden natürlich auch Tourismus), ansonsten macht man ein ganz normales Abitur mit der Ausnahme,dass man eben keine Fächer wie Latein oder Sozialwissenschaften hat.

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Hier mal eine etwas ausführlichere Erklärung meinerseits

elementar für diese These ist die "Globalisierung". Früher waren Leben "vorbestimmt", die Individuen wurden ihrer zugehörigen Gesellschaft angepasst, so war es z.b. üblich,dass der Sohn den Beruf seines Vaters übernahm (Schmied;Schneider,etc). Notiz:Früher wurde der Werdegang natürlich auch von Religionen, Ethik, Geschlecht,Herkunft usw, beeinflusst

Mit der Zeit wandelte sich aber die Gesellschaft, "globalisierte" sich und neue Möglichkeiten öffneten sich. So ist der Sohn nicht mehr gezwungen das Geschäft seines Vaters zu wählen und die Frau nicht mehr daheim zu bleiben, sondern kann ihren eigenen Beruf ergreifen.

Es existieren ebenfalls die drei Dimensionen:

1.Freisetzungsdimension: Herauslösung der historisch vorgegeben Sozialformen&-bindungen.

2.Entzauberungsdimension: Verlust der traditionellen Sicherheiten (z.b. durch den Glauben oder vorher bestimmen Wegen)

3.Kontroll-&Reintegrationsdimension: Neue Art sozialer Entbindung.

Das Problem mit der neu aufgetretenen Individualisierung ist das Risiko eines Orientierungsverlust, der sich noch dadurch verstärkt, dass man mit "möglichen" Rollenkonzepten mittels der Umwelt/Medien bombardiert wird- cooler Anhänger der "digitalen Boheme" oder doch lieber "Entschleuniger"? Konservativ oder Liberal?

Zitat: "Durch diese große Vielzahl von Entscheidungen wird das Individuum nun unter einen "Entscheidungszwang" gesetzt: denn einerseits wird man nicht mehr stur in die "Klasse" hineingeboren bzw. man hat "Exit-Optionen"; andererseits fehlt eine letztgültige Autorität, auf die man sich beziehen kann."< Das Zitat kann man schön mit der zweiten Dimension in Verbindung bringen und dem einhergehenden Stabilitätsverlust.

Becks Antwort: Individualisierung sei kein neues Phänomen, doch zeichnet sich seit 1970 ein neuer Individualisierungstrend ab!

In dem Menschen versuchen -sich sogar gezwungen sehen- sich so sehr wie möglich von der Gesellschaft zu unterscheiden und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

Kritik:

1.Völlig unbeachtet ist die schichtabhängige Individualisierung, d.h. das unterschiedliche Lebenslagen,ebenfalls unterschiedliche Gestaltungsoptionen bieten oder verschließen. (Auch wie sich die Sozialisation des Mileus auswirkt ist nicht beachtet worden.) Die den Individualisierungsgrad ebenfalls beeinflussen.

2.Es existieren schichtspezifische Bildungschancen (auch schichtspezifische politische Teilnahmechance und Filter bei Strafverfolgung ( diese Dinge wurden empirisch Bewiesen)).

3.Außerdem wird die Resourcenverteilung ebenfalls nicht beachtet. Denn trotz all den Entwicklungen haben sich die Klassenstrukturen dennoch nicht aufgelöst (sowohl innerhalb eines Landes,sowie auch International).<

Quelle: http://www.gutefrage.net/frage/kann-mir-jemand-die-individualisierungsthese-von-beck-erklaeren

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Ich versuchs mal:

elementar für diese These ist die "Globalisierung". Früher waren Leben "vorbestimmt", die Individuen wurden ihrer zugehörigen Gesellschaft angepasst, so war es z.b. üblich,dass der Sohn den Beruf seines Vaters übernahm (Schmied;Schneider,etc).

Notiz:Früher wurde der Werdegang natürlich auch von Religionen, Ethik, Geschlecht,Herkunft usw, beeinflusst

Mit der Zeit wandelte sich aber die Gesellschaft, "globalisierte" sich und neue Möglichkeiten öffneten sich. So ist der Sohn nicht mehr gezwungen das Geschäft seines Vaters zu wählen und die Frau nicht mehr daheim zu bleiben, sondern kann ihren eigenen Beruf ergreifen.

Es existieren ebenfalls die drei Dimensionen:

  1. Freisetzungsdimension: Herauslösung der historisch vorgegeben Sozialformen&-bindungen.
  2. Entzauberungsdimension: Verlust der traditionellen Sicherheiten (z.b. durch den Glauben oder vorher bestimmen Wegen)
  3. Kontroll-&Reintegrationsdimension: Neue Art sozialer Entbindung.

Das Problem mit der neu aufgetretenen Individualisierung ist das Risiko eines Orientierungsverlust, der sich noch dadurch verstärkt, dass man mit "möglichen" Rollenkonzepten mittels der Umwelt/Medien bombardiert wird- cooler Anhänger der "digitalen Boheme" oder doch lieber "Entschleuniger"? Konservativ oder Liberal?

Zitat: "Durch diese große Vielzahl von Entscheidungen wird das Individuum nun unter einen "Entscheidungszwang" gesetzt: denn einerseits wird man nicht mehr stur in die "Klasse" hineingeboren bzw. man hat "Exit-Optionen"; andererseits fehlt eine letztgültige Autorität, auf die man sich beziehen kann."< (http://www.gutefrage.net/frage/ulrich-beck-individualisierungsthese)

Becks Antwort: Individualisierung sei kein neues Phänomen, doch zeichnet sich seit 1970 ein neuer Individualisierungstrend ab! In dem Menschen versuchen -sich sogar gezwungen sehen- sich so sehr wie möglich von der Gesellschaft zu unterscheiden und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.

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