Wenn die Reise auf keinen Fall im Winter sein soll, ist doch schon mal ein Teil der möglichen Bandbreite bekannt. Manche Seiten bieten die Möglichkeit, in einer Bandbreite zu suchen. Z.B. 1.9.-30.10. für 7 Übernachtungen, für 2 Erw. + 2 Kinder (immer Alter angeben) . Auch dann würde die Auswahl schwierig, wenn in dieser Zeit für genannte Personenzahl 20.000 Treffer für Deutschland kommen. Wenn man dann über ein Preislimit filtert, kommt bestimmt nichts in der Hauptsaison bis Mitte September. Wenn es Schulkinder sind, dann ist doch ebenfalls die Reisezeit vorab eingrenzbar. Der große Vorteil ist doch, dass man sich nicht erst mit Unterkünften beschäftigt, die nachher eh nicht passen.

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Ganz so einfach ist es nicht! Man muss sich die Beschreibung der Wohnung genau ansehen. Allein die Tatsache, dass ein Vermieter nicht möchte, dass Gäste eigene Tiere mitbringen, gewährleistet nicht, dass die Wohnung für Allergiker geeignet ist. Ein Gastgeber möchte sich zunächst nur vor Verschmutzungen, Beschädigungen und Belästigungen anderer Gäste schützen. Als Allergiker muss man immer nach Angeboten schauen, die für ihn zutreffende Kriterien ausdrücklich beschreiben. Z.B. "für Allergiker geeignet".

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Es kommt doch darauf an, was Du an höheren Preisen bei der Vermietung an Feriengäste bekommst. Und es kommt auf die vom Dauermieter zu belegende Saisonzeit an. Wir machen das immer so, dass wir für die Berechnung zuerst den Urlauberpreis nehmen. Und zwar für die vergleichbare Mietzeit im Vorjahr. Für übliche Leerstandszeiten kommen 50% als Mietzeit drauf. Das wäre dann der Erlös durch die regelmäßigen Urlauber plus einer Erwartung für bessere Vermietung. Du musst ja nichts verschenken. Da Du ja die Reinigung beim Gästewechsel sparst, müsstest Du diesen Aufwand wieder abziehen. Bei z.B. 20 Wochen also 19 x z.B. 30 Euro. Dann kommt es drauf an, ob Deine kalkulierten Preise mit Wäsche sind. Die Kosten sind ebenfalls abzuziehen. Das Ergebnis wird höher als ortsübliche Miete sein. Aber wenn es in einem Urlaubsgebiet wenige Dauerwohnungsangebote gibt, regelt auch hier bekanntlich der Markt den Preis.

Zwei Ratgeber hatten den Mietspiegel als Vergleichsmaßstab genannt. Nun, den gibt es erstens nicht für jeden Ort und in der Regel nicht für möblierten Wohnraum.

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Das sieht jetzt so aus:

  1. Du hast keinen Plan
  2. Du hast von dem Sachgebiet keine Ahnung

Vorgehensweise:
  1. Wo sitzt Du, wo sind die zu vermarktenden Einheiten?
  2. Welche Mitbewerber gibt es?
  3. Was werden Deine Leistungen sein? Reine Gästevermittlung, Anreisebetreuung, Wohnungsübergabe, Ausstellung Kurkarten, Reinigung,
  4. Welche Software?
  5. Zusammenarbeit mit Buchungsportalen/Anzeigenportalen
  6. Was erwarten Deine Vermieter/Eigentümer, welche Auslastungsgarantien wirst Du geben?

Viel Erfolg
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Bei nur einer Ferienwohnung lohnt sich das doch nicht. Selbst dann nicht, wenn jeder Gast diesen Zahlungsweg nutzt. Da reicht doch ein Blick auf die mtl. Grundkosten.

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Nutzung für Wochenende und Freizeit meint nicht zusammenhängende Zeiten von 360 Tagen. Selbst dann nicht, wenn im persönlichen Einzelfall die "Freizeit" so lang ist, weil man z.B. nicht mehr im Erwerbsleben steht. Hier scheint ein "Dauerwohnen" beabsichtigt. Das ist mit Sicherheit nicht durch den Bebauungsplan gedeckt. Mit der Meldung beim Einwohnermeldeamt hat das zunächst nichts zu tun.

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Es ist schon erstaunlich wie viele "Fachleute" sich hier tummeln.

Fossegrimmen hat hier sicher noch die korrekteste Antwort gegeben.

Hier mal meine Zusammenfassung:

  • Zunächst mal gilt das BGB mit seinen besonderen Vorschriften über befristete Mietverträge. Mietverträge sind u.a. nicht an eine Form gebunden!
  • Danach gibt es kein Rücktrittsrecht und daraus folgend ist der Mieter verpflichtet, den Mietausfall zu bezahlen. Bei Tod, seine Erben! Genauso ist der Vermieter verpflichtet, die Mietsache zur Verfügung zu stellen.
  • Der Vermieter ist verpflichtet, sich um neue Mieter zu bemühen. Er kann vom Mieter benannte Ersatzmieter in begründeten Fällen ablehnen.
  • Bei der Berechnung des Mietausfalls hat der Vermieter sich ersparte Aufwendungen anrechnen zu lassen. Lt. Rechtsprechung können diese der Einfachheit halber mit 10-20% des Übernachtungspreises pauschaliert werden. Wobei es dem Mieter obliegt, eine höhere Einsparung nachzuweisen, wenn er mit dem Satz nicht einverstanden ist.
  • Es gibt auch kein Widerrufsrecht nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge. Die gelten hier nämlich nicht.
  • AGB des Vermieters sind vor Buchung bekannt zu geben. Geschieht dies erst mit der Buchungsbestätigung, kann der Mieter ihnen widersprechen.
  • Die AGB dienen der Klarstellung und können Regelungen des BGB vorgehen. Die Pauschalierung von Mietausfall kommt aus der Praxis von Pauschalreiseveranstaltern und kann hier nach meiner Einschätzung angegriffen werden. Ob sich eine gerichtliche Auseinandersetzung bei nachweislicher Neubelegung lohnt, hängt von der Höhe des Streitwertes ab.
  • Mietausfallentschädigungen würde ich immer erst nach Feststellung und Berechnung des tatsächlichen Schadens bezahlen.
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Selbstverständlich darfst Du den Ausweis kopieren. Banken machen das z.B. generell bei Kontoeröffnung. Der Hintergrund ist zwar ein anderer, aber es gibt dennoch hinsichtlich der Kopie für sie keine rechtliche Ausnahme.

Außerdem gibt es Meldegesetze. Die gelten auch für Privatvermieter. Jeder Unterkunftsgeber ist verpflichtet, die Gastdaten festzuhalten. Üblicherweise wird ein Meldeschein ausgefüllt und vom Gast unterschrieben. Nur bei Fewos wird es selten kontrolliert. Außer bei Kommunen, die eine Kurabgabe erheben.

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Auf keinen Fall blauäugig an die Sache heran gehen. Stelle Dir doch folgende Fragen:

  • 6 Personen? Inklusive Kinder? Oder Kleinkinder zusätzlich?
  • 2 oder 3 separate Schlafzimmer? Schlafplätze im Wohnzimmer auf der (hochwertigen) Couch oder in Schrankklappbetten werden zunehmend weniger gewünscht.
  • 2 Bäder? Oder zusätzliche Toilette? Begrüßt wird auch, wenn die einzige Toilette separat ist.
  • Welche Preisvorstellung je Nacht gibt es?
  • Hilfreich ist das Studium der Erhebungsbögen für die Klassifizierung von Unterkünften:

http://www.deutschertourismusverband.de/fileadmin/Mediendatenbank/PDFs/Kriterien\_FH\_FeWo\_2016.pdf

Da kann man fast nichts vergessen und es hilft, einen in sich ausgewogenen Ausstattungsstandard zu schaffen. Klassifizieren lassen muss man ja nicht.

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