Normalerweise grüßt der Rangniedrigere den Ranghöheren zuerst. Unhöflich ist es, wenn letzterer nicht zurückgrüßt.

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Das Tragen von „Peot“ oder „Peijjes“ („Schläfenlocken“) im orthodoxen und chassidischen Judentum entspricht einer Auslegung des biblischen Verbotes für jüdische Männer, sich das Haupthaar ringsum scheren zu lassen (Lev 19,27). Keine biblische Begründung hat das Tragen der „Kippa“ oder „Jarmulke“, einer kleinen kreisförmigen Kopfbedeckung aus Stoff oder Leder, die während des Gebetes, beim Torastudium, in der Synagoge oder auf jüdischen Friedhöfen (von streng traditionellen Juden ständig) getragen wird. Der Brauch kommt erst in der frühen Neuzeit auf und steht im Zusammenhang mit jüdischen Abgrenzungsbestrebungen gegenüber der christlichen Mehrheitsgesellschaft. Manchmal deuten unterschiedliche Farben und Formen der Kippa auf bestimmte religiöse oder politische Richtungen des Judentums hin. Die traditionelle Tracht des Ostjudentums mit breitkrempigem Hut und Kaftan, einem langen, engen, geknöpften und hinten geschlitzten Oberrock, entspricht der zeitgenössischen, vornehmen Kleidung im frühneuzeitlichen Osten Europas und wurde in Teilen des orthodoxen Judentums gegen alle Entwicklungen der Kleidermode als gemeinschaftstiftendes, spezifisches Gruppenmerkmal beibehalten.

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Martin Luther war ein Mensch des frühen 16. Jahrhunderts, dessen Weltbild wir nicht mit den Maßstäben der aufgeklärten Moderne messen können. Das sollte seine Einstellung gegenüber Juden und behinderten Menschen nicht entschuldigen, aber erklären.

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Jetzt noch das Christentum und dann sollte die Frage umfassend beantwortet sein: Im deutlichen Gegensatz zur jüdischen Position steht die christliche Bewertung der postmortalen Organspende als Heilverfahren. Keinesfalls stelle sie den christlichen Auferstehungsglauben in Frage. Vielmehr gilt die Bereitschaft zur unentgeltlichen Organspende nach dem Tode geradezu als ein ethisch verantwortliches Zeichen der christlichen Nächstenliebe und der Solidarisierung mit Kranken und Behinderten. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche in Deutschland haben deshalb 1997 das Transplantationsgesetz ausdrücklich begrüßt.

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Der menschliche Körper gehört nach traditionellem jüdischen Verständnis Gott und ist dem Menschen nur als Leihgabe überlassen. Der Mensch kann also nicht frei über ihn verfügen. Obduktionen sind darum nur erlaubt, wenn sie aus rechtlicher Sicht zwingend notwendig sind oder wenn ihre Ergebnisse anderen Menschen zum Leben verhelfen. Die postmortale Organentnahme zum Zweck der Transplantation war im traditionellen Judentum (ebenso wie die Verbrennung eines Leichnams) aufgrund der vorherrschenden anthropologischen und eschatologischen Traditionen bis in die jüngste Zeit verboten, denn sie wurde als Verstümmelung des Verstorbenen betrachtet. In diesem Punkt ist allerdings eine Entwicklung festzustellen: In Israel werden seit drei Jahrzehnten Organspenden akzeptiert, sofern keine Profite aus dem Körper entstehen und der Leichnam mit Respekt behandelt wird. Auch traditionell gläubigen Juden wurde durch diesen Umschwung in der Lehrmeinung der religiösen Autoritäten erlaubt, Organspender zu werden. Selbst manche strenggläubige Juden tolerieren seitdem Organtransplantationen eines Herztoten. Allerdings hat in Israel die Familie eines Toten trotz seiner schriftlichen Einwilligung zur Organspende ein prinzipielles Vetorecht. Progressive Juden akzeptieren die Entnehme von Organen eines Verstorbenen, denn sie bewerten die Möglichkeit, hierdurch menschliches Leben zu erhalten, generell weitaus höher als die Unversehrtheit eines Leichnams. Grundsätzlich erlaubt sind allein Transplantationen von sich regenerierenden Substanzen wie Blut, Haut oder Knochenmark, die lebenden Menschen entnommen sind. Strittig ist z.B. die Frage nach der Zulässigkeit der Lebendspende einer Niere.

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Lies hier: http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf

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  • Je seltener, desto teurer.
  • Je begehrter, desto teurer.
  • Je besser erhalten, desto teurer.
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Das ist die Serie "Landsknechte". Als ausgeformte Metallfiguren werden sie neu um die € 160 angeboten. Deine scheinen allerdings aus irgendeinem Kunststoff gefertigt zu sein. Das ist erheblich weniger wert.

Guckst Du hier: https://www.connexxion24.com/Klassik-Brettspiele/Schach/Schachfiguren/Schachfiguren-Metall-Landsknecht-Koenigshoehe-87mm::8678.html

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Guckst Du zum Beispiel hier: https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplan/24/KLP_GOSt_Religionslehre_ev.pdf

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Das wichtigste Argument ist, dass das Kind sein ganzes Leben mit diesem Vornamen leben muss. Mit einigen Namen wird Prekariat assoziiert (Kevin, Tiffany Cheyenne, usw.), da kann sein Träger noch so klug und sympathisch sein. Bedenke das...

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