Ich möchte nur auf die Körperfülle von Buddha eingehen. Lieber Fragesteller, hier verwechselst Du etwas. Das selbe ist mir in der Jugend auch passiert, weil es allgemein diese Vorstellung gibt.

Ein dicker sitzender Mann ist einer der sieben Glücksgötter, wahrscheinlich Hotei. Die online Enzyklopädie WIKIPEDIA hat einen ganzen Artikel über sie mit Bildern. Hier folgt der Link.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Gl%C3%BCcksg%C3%B6tter

Buddha selber war nicht dick. Er war auch nicht zu schlank. Allerdings gab es eine Periode in seinem Leben, in der er sich sehr intensiv der Askese zuwandte. Während dieser Zeit war er abgemagert. Aber er wandte sich bald davon ab, weil er merkte, dass das Hungern nicht zielführend war. Das war vor seiner Erleuchtung.

Meine japanischen Schwiegereltern haben einen Hausaltar gehabt. Da gab es auch ein gezeichnetes Bild Buddhas. Er wurde als schlank dargestellt.

Über Jesus weiß ich nicht sehr viel. Die Bilder, die lange nach seinem Tod angefertigt wurden, zeigen ihn als Menschen mit normaler Statur, also weder dick noch dünn.

Über inhaltliche Unterschiede zwischen Jesus und Buddha möchte ich auf die Antwort Enzylexikons verweisen.

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https://detail.chiebukuro.yahoo.co.jp/qa/question_detail/q12113055522

Ich wusste es selber nicht und habe mich daher in dem Forum Chiebukuro 知恵袋 von Yahoo! schlau gemacht. Dort fand ich obige Antwort (siehe Link). Es gibt offenbar zwei Möglichkeiten, wie man die Zahlen 1, 2, 3, etc. nennt: Entweder アラビア数字 (arabia suuji), also arabische Ziffern, oder 算用数字 (san'you suuji), Ziffern für den Rechengebrauch. In öffentlichen Texten nennt man sie アラビア数字 arabia suuji.

Übrigens: Die römischen Ziffern Ⅰ, Ⅱ, Ⅲ, etc. nennt man ローマ数字 (rooma suuji), und die Ziffern, die man mit Kanji schreibt, nennt man 漢数字 (kansuuji).

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Mein Japanologiestudium liegt zwar schon dreißig Jahre zurück, aber wir haben nur nach der Mitschrift der Vorlesung gelernt. Ein Buch über die Geschichte Japans mussten wir nicht kaufen.

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Alleine wegen der Zeitverschiebung würde ich zu 14 Tagen raten. Die Sonne geht nämlich im Vergleich zu Deutschland um 8 Stunden früher auf. Wenn es in Deutschland 8:00 Uhr morgens ist, ist es in Japan schon 16:00 Uhr nachmittags. Das gilt für die Winterzeit. Im Sommer sind es nur 7 Stunden Unterschied, weil Japan keine Zeitumstellung hat.

Wenn ich nach Japan fliege, brauche ich 10 Tage, bis sich mein Schlafrhythmus der anderen Zeit angepasst hat. Manche Leute können sich schneller anpassen.

Der Flug dauert, wenn es ein Direktflug ist, 11 Stunden. Diese Zeit musst Du auch einberechnen.

Wenn Du ein Anime-Fan bist und gerne Ghibli Filme angesehen hast, würde ich zum Ghibli Museum in Mitaka bei Tokyo raten. Ich war schon dort, und es hat mir gut gefallen. Man muss allerdings die Karten im voraus in einem 24-Stunden Laden (Konbini) kaufen.

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Dieses Zeichen gibt es sowohl in China, als auch in Japan. In Japan wird es so geschrieben: 諧 und es wird 'kai' gelesen.

Da in Deiner Kalligraphie der linke Teil verkürzt geschrieben wurde, muss es ein chinesisches Zeichen sein. Ich habe Deine Themen daher mit chinesisch ergänzt.

Zur Bedeutung soll sich jemand äußern, der oder die chinesisch kann. Meist ist die Bedeutung in Japan und in China gleich, aber die Chinesen haben die Zeichen erfunden, also Vortritt den Sinologen.

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Lustig. Ich selber habe auch Anglistik und Japanologie studiert. Es heißt übrigens wirklich Anglistik (ohne E in der Mitte). Ich bin in Japan von einer Firma aufgenommen worden, die jemanden gesucht hat, um Gebrauchsanweisungen und Kataloge für Maschinen aus dem Deutschen und Englischen zu übersetzen. Mittlerweile gibt es aber ganz viele Leute, die Interesse an Japan haben, und die in Japan einen Job suchen. Also Du hast mit großer Konkurrenz zu rechnen.

In so einem Fall ist es wichtig, dass Du nicht nur die Sprache, sondern auch etwas Anderes kannst. Meist landet man in so einem Fall in der Außenhandelsabteilung. Das heißt, Du solltest nicht von BWL, sondern vom Außenhandel eine Ahnung haben. Was ist ein Letter of Credit? Wie bringe ich eine Ware von Deutschland nach Japan? Wenn Du das gut kannst, dann hast Du auf jeden Fall einen Vorteil.

Noch etwas: Man rutscht nicht einfach in eine Firma hinein, sondern sie nehmen einen, weil sie den Eindruck haben, dass Du am bestenfür den Job geeignet bist. Die wollen ja was von Dir bekommen. Sie werden Dir ja auch ein Gehalt bezahlen.

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Wie wäre es mit japanischer Pop-Musik? Ich höre gerne Kome Kome Club - Roman hikou (Romantischer Flug)

https://www.youtube.com/watch?v=F76ocb9wP2s

Oder Namie Amuro - Baby Don't Cry

https://www.youtube.com/watch?v=8NKyeUpO_3I

SMAP - Yozora no mukou (Hinter dem Nachthimmel)

https://www.youtube.com/watch?v=2hACJAwT4ik

Utada HIkaru - Colors

https://www.youtube.com/watch?v=nv7OzIbdm4Y

Das folgende Lied finde ich sehr entspannend: Utada HIkaru - Automatic

https://www.youtube.com/watch?v=-9DxpPiE458

Aus Kanada hätte ich noch eine schöne Ballade: René & Nathalie Simard - tout si tu m'aimes

https://www.youtube.com/watch?v=C7rWsQ69PJw

Aus Indien hätte ich auch etwas: Eigentlich ist es Filmmusik. Tujh Mein Rab Dikhta Hai

https://www.youtube.com/watch?v=MAVzDNc-L4g

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Ich bin selber Buddhist, aber ich weiß auch nicht alles. Deswegen möchte ich Dir folgenden Einführungsvortrag über den Buddhismus empfehlen. (Link ganz unten). Er wird vom Präsidenten der ÖBR, der Österreichischen Buddhistischen Religionsgemeinschaft, Herrn Weißgrab gehalten.

Die ÖBR ist eine vom Staat Österreich anerkannte Religionsgemeinschaft, genauso wie die katholische oder die evangelische Kirche.

Was die Vorstellung von einem Gott im Buddhismus betrifft, so schrieb Herr Weißgrab in einem Newsletter einmal, dass der Buddhismus keine atheistische Religion sondern eine nicht-theistische Religion ist. Gemeint ist, dass Buddha einmal gesagt haben soll, es mache keinen Sinn über einen Schöpfergott nachzudenken, man solle sich lieber auf die eigene Erlösung konzentrieren. Das heißt, die Existenz eines Gottes wird weder verneint noch bejaht.

Zum Nirwana: Das ist kein Ort, wie zum Beispiel das Paradies im Christentum, sondern ein Zustand des eigenen Bewusstseins, soweit ich das mitgekriegt habe.

Meditation ist ein wesentliches Element im Buddhismus. Bei WIKIPEDIA, der gratis online Enzyklopädie gibt es einen guten Artikel über den achtfachen Pfad, den ich Dir ans Herz legen möchte.

Der Vortrag von Herrn Weißgrab dauert etwas über eine Stunde. Mir ist er zu lang, aber vielleicht ist das etwas für Dich.

https://www.youtube.com/watch?v=YZdzgouNxgk

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Wie kommt das zustande? An der Uni habe ich gelernt, dass Ausländer die deutsche Sprache deswegen als hart empfinden, weil es den sogenannten Knacklaut (englisch: glottal stop) gibt. Wenn ein Wort mit einem Vokal beginnt, kann man ihn am Beginn des Vokals hören.

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Das Problem, das beim Versuch der Beantwortung Deiner Frage auftaucht, ist jenes, dass die Japaner die Taifune mit Nummern bezeichnen, also Nr. 1 für den ersten Taifun am Beginn eines Jahres, usw. In den westlichen Medien dagegen gibt es immer Namen für den jeweiligen Taifun. Es ist für mich deswegen schwierig in den japanischen Medien zu suchen, weil ich nicht weiß, welche Nummer Trami zuzuordnen ist.

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Japanisch: Wie verhält sich die Partikel の im Sinne einer Zugehörigkeit mit Attributsätzen?

Vorab: Ich habe kenne keinen Muttersprachler oder Lehrer und muss mir das Wissen selber aneignen. Bitte um Nachsichtigkeit

Ein korrektes Beispiel:

京都で取った写真 kyouto de totta shashin

= das Foto, dass in kyouto geschossen wurde

Mein Vorhaben:

私の京都で取った写真 watashi no kyouto de totta shashin

= mein Foto, dass in kyouto geschossen wurde

Ich kann mir noch nicht so recht vorstellen, dass das so einfach geht, weil das の in einem Attributsatz doch bestimmt auch andere Funktionen annehmen könnte (als Zugehörigkeit). So wie in meinem Vorhaben (/Als Zugehörigkeitspartikel) würde es ja nicht mehr im sondern ausserhalb des Attributsatzes fungieren, oder?

Ich schildere nochmal, wie ich auf diese Frage komme:
na-Adjektive können mit einem angehängten な so gesehen auch attributiv stehen.

好きな曲 ung. = gemochtes Lied / Lieblingssong

Was aber wenn ich sagen will mein Lieblingssong (gemochter Song)?

私の好きな曲 ?

Mein Lehrbuch sagt mir, dass bei der attributiven Verwendung des Adjektives suki das の im Attributsatz das Thema markiert (um Missverständnisse zu verhindern?, ga markiere ja das gemoche).

Soll ich das als は-Ersatz verstehen (der, wenn es nach mir geht, gemochte Song) oder wie in meinem Beispiel angenommen, als Zugehörigkeit (mein gemochter Song). Wenn das erste zutrifft, ist das nur bei suki so, oder bei anderen adjektiven auch? Wenn beide nicht zutreffen, wie soll ich das dann verstehen?

Ich bin für jede Antwort dankbar, die mit etwas Wissen und Mühe verfasst wurde.

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京都で撮った写真 (Kyouto de totta shashin) heißt, "das Foto / die Fotos, die ich in Kyoto aufgenommen habe". Das ich ergibt sich automatisch, weil das Subjekt eines Satzes grundsätzlich immer der Sprecher ist.

Wenn Du betonen willst, dass es Deine Fotos sind, kannst Du sagen: 京都で撮った私の写真 (kyouto de totta watashi no shashin), aber wie schon oben erklärt, ist das eigentlich nicht notwendig.

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Das Interessante an Deinem Satz ist die Gegenüberstellung des Verbes hast / haben im ersten Teil des Satzes gegenüber bist / sein im zweiten Teil des Satzes. Das kriege ich im Japanischen nicht hin, weil das Verb haben im Japanischen ganz anders konstruiert wird. ~は~がある (... wa ... ga aru) bedeutet 'haben'.

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Es könnte koreanisch sein. Darum habe ich Deine Themen mit Koreanisch und Schriftzeichen ergänzt. Das dritte Zeichen erkenne ich nicht, aber das erste könnte ein Mu sein, und zwar gibt es im Koreanischen zwei verschiedene U: Eines , das so klingt, wie im Deutschen, oder ein zentraler Laut. Es wird der zentrale Laut gemeint sein. 므

Das zweite Zeichen könnte ein Ri sein. 리

Ich hatte leider nur ein Semester Koreanisch an der Uni. Daher ist mein Koreanisch sehr beschränkt. Vielleicht weiß jemand mehr.

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Du meinst sicher den Kumano Kodou, auf Japanisch 熊野古道, auf der Kii Halbinsel. Ich bin ihn selber noch nicht gegangen, aber ein Buch wird Dir vielleicht helfen können. Wenn Du beim japanischen Amazon 熊野古道を歩く (Den Kumano Kodou gehen) eingibst und suchst, wirst Du einige Treffer erhalten.

In solchen Büchern sind meist detailierte Informationen enthalten.

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Ich würde ein Thema wählen, das Dich persönlich interessiert. Erfahrungsgemäß hält das Interesse länger an, wenn man über etwas recherchieren will, worüber man mehr wissen will. Das gilt auch für ein weit gefächertes Thema wie Japan. Suche Dir ein Thema aus, das Dich besonders interessieren könnte, wie zum Beispiel Schule in Japan.

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Du hast beim Kochen wahrscheinlich zu wenig Wasser genommen. Dadurch ist der Kern körnig geblieben. Wenn Du nun Wasser hinzufügst, und das Ganze noch einmal kochst, wird der Kern zwar gut, aber der Mantel des Reiskorns wird breiig. Das nennt man dann auf japanisch おかゆ (okayu). Das gibt man jemandem zu essen, der sich den Magen verdorben hat. Für ein normales Gericht ist der Reis nicht mehr verwendbar.

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Das Internet wurde 1991 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Jahr 2005 startete YouTube. Die Musiker verdienten nicht mehr so viel, weil jeder die neueste Musik auf YouTube anhören konnte. Früher musste man CDs kaufen, durch die die Künstler gut verdienen konnten. (Noch früher gab es Langspielplatten.)

Je mehr Geld man verdienen kann, desto größer wird auch der Anreiz, gute Qualität herzustellen. Das gilt auch für die Musik.

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