Ich möchte dich nicht entmutigen, aber die Sportprüfung bei der Polizei ist schon ziemlich hart. Eine Bekannte von mir, die schon zuvor einigermaßen sportlich war und ab Beginn der Ausbildung wirklich intensiv trainiert hat, hatte Schwierigkeiten, mitzuhalten. Sie musste die Ausbildung dann auch leider abbrechen, weil sie sich eine schwere Verletzung am Knie zugezogen hat und monatelang nicht trainieren durfte.

Wenn du das also wirklich machen möchtest, musst du es wirklich wollen. Ansonsten wird sich das ganze Training nur wie Folter anfühlen, wenn du ständig mit Muskelkater aufwachst usw..

Es kann natürlich allgemein nicht schaden, gesünder zu essen und regelmäßig zu trainieren, aber ich würde mich an deiner Stelle nochmal genauer informieren, ob du es für realistisch hälst, dass du die Anforderungen erfüllst. Ich würde dir auch empfehlen, während der Ausbildung vorsichtig mit deinem Körper umzugehen, da dir eine Verletzung beim Skifahren im schlimmsten Fall alles kaputt machen kann.

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Wenn du so stark darunter leidest, kann dir ein Therapeut am besten helfen. Ich würde dir empfehlen, mit deinen Eltern zu sprechen und mit ihnen gemeinsam einen Termin auszumachen.

Da es manchmal recht lange dauern kann, bis das erste Gespräch mit dem Therapeuten stattfindet, würde ich dir für die Überbrückung dieser Zeit folgendes raten:

  • Informiere dich genauer über Zwangsstörungen (wenn du das nicht eh schon getan hast) und suche nach Tipps für deren Überwindung
  • Versuche dich selbst ein wenig zu analysieren: Seit wann treten diese Zwangsstörungen bei dir auf? Gibt es womöglich ein bestimmtes Ereignis, das der Auslöser dafür war? Warst du oder ein Familienmitglied schon sehr stark krank und du hast somit Angst vor Bakterien usw?
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Ich glaube inzwischen ist die einzig richtige Option, ehrlich zu deinen Eltern zu sein. Nur so kannst du die Hilfe erhalten, die du brauchst. Es bringt ja nichts, wenn du ewig auf körperliche Krankheiten untersucht wirst (die dazu noch vorgetäuscht sind) und dabei deine psychischen Probleme gar nicht angesprochen werden.

Sozialphobie findet man in vielen Altersgruppen, gerade auch in der Pubertät. Das ist auch nichts, wofür du dich schämen musst, bitte vergiss das nicht.

Da dein psychischer Zustand in meinen Augen ziemlich schlecht ist, schließlich hast du schon Suizidgedanken, würde ich dir empfehlen, dringend mit einem Therapeuten zu sprechen! Auch wenn es jetzt noch nicht so wirkt, es kann besser werden, wenn du dich nur darauf einlässt!

Vielleicht macht es dir ja ein wenig Mut, dass eine Freundin von mir auch mit Sozialphobie zu kämpfen hatte (vom Therapeuten diagnostiziert). Inzwischen geht es ihr schon deutlich besser! In ihrer Ausbildung muss sie ständig mit fremden Menschen reden und dank ihrer Therapie (und natürlich ihrer Mitarbeit dabei) meistert sie das richtig gut. Also Kopf hoch! Sobald du die nötige Hilfe erhältst, kannst du wieder so viel Lebensqualität bekommen.

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Die Vorstellung von der besten Ausbildung ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Manche Menschen möchten kreativ oder mental gefordert werden, während manche sich wohler fühlen, wenn sie nur bestimmten Anweisungen folgen müssen.

Wenn du die richtige Ausbildung für dich persönlich finden möchtest, dann frage dich:

  • Was interessiert dich denn so und wie verbringst du deine freie Zeit?
  • Was sind deine Talente/Soft Skills? Bist du z.B. gut im Umgang mit anderen Menschen?
  • Wie sollte deine Arbeitszeit aussehen? Das klassische "Nine-to-five" oder flexiblere Stunden, also manchmal vlt. Nachtschicht oder Bereitschaft.
  • Möchtest du, dass dich dein Beruf erfüllt oder dient er größtenteils dazu, Geld für das zu verdienen, was dir wichtig ist? Wenn du den Beruf schon an sich liebst und es sich nicht so wirklich wie Arbeit anfühlt, brauchst du dementsprechend nicht mehr so viel Freizeit. Solltest du ihn nur ausführen um Geld zu verdienen - so ist das halt in manchen Berufen einfach - solltest du etwas in deiner Freizeit machen können, das dir Spaß macht.

Ich würde dir empfehlen, im Internet einen Ausbildungstest zu machen. Da gibt es einige, die dir zumindest eine passende Richtung zeigen können.

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Warum gibt es so viele Schüler, die in der Schule nicht aufpassen?

Einem Kind wird von Anfang an beigebracht, dass es in der Schule aufpassen muss, um im späteren Leben erfolgreich sein zu können und das sagen ihm alle möglichen Menschen mit Lebenserfahrungen immer wieder bis zur 10ten Klasse, dass er ohne einen guten Schulabschluss, im Leben verloren ist.

Ihm wird gesagt, dass er im Unterricht nur etwas mehr aufpassen muss und zuhause kurz seine Hausaufgaben machen und etwas lernen soll.

Er muss so oder so zur Schule gehen und wenn er sich ein kleines bisschen extra Mühe gibt, dann wird er im späteren Leben als Erwachsener auf Ewig dafür belohnt. Er wird es einfacher haben bei der Jobsuche, er wird es leichter haben, die besten Jobs zu kriegen, er wird deutlich mehr Geld verdienen als jemand ohne Schulabschluss, er wird einfachere Jobs kriegen, in denen er bequem in seinem eigenen Büro sitzt, er wird attraktiver für Frauen sein als Erfolgreicher Mensch, er wird die schönsten Frauen immer bei sich haben, er wird sich alles kaufen können was er will, Urlaub machen können wo er will und alle werden mehr Respekt vor ihm haben, da er im Leben was gerissen hat.

So viele Belohnungen warten auf jenen, der Brav in der Schule war. Und so wenig muss er für so ein schönes Leben tun.

Gleichzeitig wird ihm gedroht, dass wenn er in der Schule nicht aufpasst, er später den ganzen Rest seines Lebens nur leiden wird. Er wird niemals Ruhe finden, er wird nie einen guten Job finden, er wird immer die Drecksarbeit machen müssen, wo er noch dazu sehr schlecht bezahlt wird, er wird es immer sehr schwer haben über die Runde zu kommen, seine Mitmenschen werden ihn nie Respektieren, weil er im Leben nichts gerissen hat, er wird sich nichts leisten können, kein neues Auto, kein schöner Urlaub, er wird nie eine Freundin kriegen oder nur eine sehr hässliche, er wird bei der Arbeit immer die Letzten Drecks Aufgaben machen müssen und von der Arbeit immer kaputtgehen.

All diese Probleme wird er bis in den Tod haben, nur weil er zu Faul war, damals in der Schule aufzupassen und seine Hausaufgaben zu machen.

Wenn jedes Kind von Anfang an so genau und ausführlich von seinen Eltern jeden Tag gewarnt wird, damit es seine Hausaufgaben macht, warum gibt es dann so viele Schüler, die keinen Wert auf ihre Schule Legen ?

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Mir gefallen diese vielen Verallgemeinerungen in deiner Frage überhaupt nicht. Natürlich ist es sinnvoll, im Unterricht gut aufzupassen und es kann einem auch wirklich im Berufsleben helfen.

Allerdings stellst du hier sehr viele "schwarz-weiß" Thesen auf. Nur weil jemand gut in der Schule aufpasst und Hausaufgaben erledigt, garantiert das keinen guten Job, genauso wie Unaufmerksamkeit nicht zwingend im Unglück enden muss.

Alle Berufe sind wichtig! Ein Manager ist nicht zwingend besser als jemand, der Mülltonnen ausleert. Manager sind oft sogar diejenigen, die andere ausbeuten! Außerdem sucht man sich seinen Beruf auch aufgrund der eigenen Interessen aus. Es gibt sicherlich Leute, die aufgrund ihrer Noten Medizin studieren könnten, aber eine Leidenschaft fürs Theaterspielen haben. Da wäre es doch schade, den Beruf auszuwählen, für den man sich kaum interessiert, nur weil er angesehener ist und meistens mehr Geld einbringt. Es kann nicht jeder die top bezahlten Berufe ausführen, sonst gäbe es schließlich niemanden mehr, der ihnen diesen Beruf überhaupt ermöglicht (z.B.: Krankenschwestern nehmen den Oberärzten viel Arbeit ab und sind somit für das Krankenhaus genau so wichtig, obwohl sie traurigerweise ein geringeres Ansehen genießen).

Selbst mit Topnoten ist es heutzutage noch nicht leicht, einen "guten" Job zu ergattern. Oft ist nämlich nicht nur theoretisches Wissen gefragt, sondern auch Soft Skills, auf die man in der Schulzeit wenig bis gar nicht vorbereitet wird.

Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die irgendwann beschließen ihr Abitur nachzuholen oder sich andersweitig weiterzubilden, da sie früher Probleme in der Schule hatten. In deiner Frage klingt es so, als wäre man automatisch ein hoffnungsloser Fall, wenn der erste Schulabschluss schlecht gelaufen ist, was definitiv nicht der Fall ist.

Außerdem gibt es viele Umstände, die Erfolg erschweren können. Eine Freundin von mir war beispielsweise richtig gut in der Schule, bis sie aufgrund stark ausgeprägter psychischer Probleme die Schule abgebrochen hat und nun statt einem Studium eine Ausbildung macht. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass sie es im Leben weit bringen wird. Es gibt auch Menschen mit ADHS, die durch mangelnde Konzentration oft schlechtere Leistungen erbringen, obwohl sie durchaus die nötige Intelligenz besitzen. Und für manche ist ein Studium nicht möglich, weil sie nicht die nötige Unterstützung erhalten (z.B. finanziell) oder sich um kranke Familienmitglieder kümmern müssen. Bitte urteile also nicht so schnell über fremde Menschen.

Deine Schilderung von einem guten Leben klingt außerdem so oberflächlich. Tolles Haus, schöne Frau, schickes neues Auto. Man kann auch mit weniger im Leben zufrieden sein. Auch reiche und erfolgreiche Menschen haben viele Sorgen und sind nicht zwingend glücklicher als ein Sozialhilfe-Empfänger.

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Gerade am Anfang der Periode kann der Zyklus noch sehr unregelmäßig sein. Wenn du Glück hast, kommt die Periode in etwa vier Wochen wieder und kündigt sich dementsprechend an, wenn du Pech hast wartest du monatelang paranoid auf die nächste. Beides ist normal (zumindest in den ersten 1-2 Jahren).

Daher würde ich dir einfach empfehlen, von nun an immer Periodenartikel mitzunehmen, wenn du irgendwo hin gehst. Sicher ist sicher.

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Englisch und Geschichte

Hallo, ich studiere momentan im ersten Semester Lehramt Gymnasium mit der Fächerkombi Englisch und Geschichte. Da der Unterricht noch nicht begonnen hat, kann ich dir also nicht viel dazu sagen, aber dafür einiges über die Anforderungen.

Wenn du Englisch und Geschichte studieren möchtest (oder eine andere Sprache) brauchst du in der Regel Lateinkenntnisse. Wenn du die noch nicht vorweisen kannst - kein Problem. Das kann man innerhalb von 2-3 Semestern kostenlos an der Uni nachholen (zumindest bei uns). Außerdem muss man oft eine weitere romanische Sprache nachweisen, je nach Schulart kann das im Niveau B1-B2 sein.

Ich persönlich würde dir eher empfehlen, Lehramt fürs Gymnasium zu studieren anstatt Realschule. So hast du nämlich mehr Optionen. Gerade weil Englisch und Geschichte als Fächerkombination beliebt ist, hat man damit schlechtere Einstellungschancen als in naturwissenschaftlichen Fächern. Angenommen du solltest in keiner Realschule eine Anstellung bekommen, könntest du notfalls auf eine Mittelschule ausweichen. Allerdings ist es nicht möglich, eine "höhere" Schule auszuwählen, d.h. du könntest nicht im Gymnasium unterrichten, auch wenn es da viele freie Arbeitsplätze gäbe (außer es würden durch Lehrermangel irgendwelche neuen Regelungen kommen).

Welche Fächerkombinationen du studieren kannst ist bei jeder Universität verschieden, also musst du dich da einfach an dem jeweiligen Angebot orientieren. Du hast ja noch Zeit, von daher keinen Stress machen, aber wenn du mal Zeit und Lust hast, kannst du ja mal die Seiten von unterschiedlichen Unis durchstöbern.

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Es gibt momentan tatsächlich viele Menschen, die das gleiche Problem haben wie du. Es wurde sogar schon der Begriff "Mascne" für die durch den Mundschutz ausgelöste Akne erfunden. Ich find dazu leider keine deutschen Artikel, aber wenn du z.B. "how to get rid of mascne" googlest, findest du da gute Tipps. Falls du Probleme beim Verständnis hast, kann ich dir gern die wichtigsten Punkte auf Deutsch schreiben.

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Ich bin da tatsächlich eher hin-und hergerissen. Beim Online-Unterricht fällt es mir schwerer, in dieses Lern-Mindset hineinzukommen, gerade wenn es nur eine Vorlesung ist, in der keine Mitarbeit gefordert wird bzw. gar nicht möglich ist. Ich bin echt kein Mensch, der normalerweise Konzentrationsprobleme hat, aber wenn ich da so gemütlich an meinem Schreibtisch sitze, schweifen meine Gedanken irgendwie viel leichter ab als im Unterricht (ja, auch wenn das Handy weit weg liegt).

Allerdings bin ich auch sehr erleichtert, nicht jeden Tag zur Uni fahren zu müssen. Ich bräuchte etwa 45-60 Minuten dorthin und müsste mich manchmal aufgrund der Zugzeiten (und Parkplatzkapazität am Bahnhof) früher als eigentlich nötig auf den Weg machen. Daher gewinne ich durch den Onlineunterricht sehr viel Zeit und bin auch freier in meiner Zeiteinteilung.

Da dies mein erstes Semester ist, nervt es natürlich, seine Kommilitonen vorerst nicht persönlich kennen zu lernen, aber da ich als sehr introvertierte Person schnell von zu vielen Leuten um mich herum erschöpft werde, hat es durchaus seine Vorteile.

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Viele Eltern machen bei jungen Kindern den Fehler, dass sie das Gemüse einfach nicht richtig zubereiten. Dann heißt es nur "Gemüse schmeckt zwar nicht so toll, aber du musst es essen, weil es gesund ist". Für einige Kinder ist es einfach zu langweilig, ständig das gleiche minimal gesalzene Tiefkühlgemüse zu essen. Das kann sich dann schnell so im Kopf verankern und selbst als Erwachsener hat man dann eine Abneigung gegen Gemüse.

Man muss sich erstmal bewusst machen, dass gebratenes bzw gekochtes Gemüse nicht gleich schmeckt! Es gibt so viele verschiedene Zubereitungsmethoden mit unterschiedlichen Gewürzen, durch das z.B. Karotte ganz anders schmeckt als gewohnt. Ich würde dir einfach mal empfehlen, da ein wenig zu experimentieren. Als Kind und junger Teenie habe ich z.B. Brokkoli gehasst und inzwischen liebe ich ihn angebraten mit Sojasoße und einigen Gewürzen.

So kannst du hoffentlich deine negativen Erlebnisse überschreiben, indem du die jeweiligen Gemüsesorten mit einem neuen Geschmack kennen lernst.

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Es kann entweder sein, dass er sehr voll ist und somit ein wenig verrutscht, wodurch Schmerzen entstehen. Daher wenn möglich früher wechseln oder eine höhere Saugstärke verwenden.

Falls du eher wenig blutest, könnte der Tampon deine Schleimhaut austrocknen (weil er zu wenig Blut aufsaugen kann), das kann nach einer Weile auch wehtun. In dem Fall eine niedrigere Saugstärke verwenden oder auf etwas anderes (z.B. Binden) umsteigen.

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Zu dem Zeitpunkt, wo Harry Potter geschrieben wurde, wurden Nonbinary Menschen noch weniger akzeptiert als heute bzw. waren auch weniger bekannt. Daher hat J.K. Rowling auch keinen dritten Schlafsaal vorgesehen (obwohl sie inzwischen vielleicht so tun würde, um mit Inklusivität zu werben).

Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass nonbinary Schüler sich entweder für einen der zwei Schlafräume entscheiden oder eben doch noch ein dritter gebaut wird - unter Zauberern dürfte das ja wohl nicht allzu schwer sein ;)

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Ich stimme dem Beitrag größtenteils zu. Es gibt so viele Verhütungsmethoden für die Frau (wenn auch einige negativ in den Körper eingreifen), aber wenig bekannte für den Mann. Jeder kennt das Kondom, manche lassen sich auch ab einem gewissen Alter steriliseren, aber viele sind neuen Erfindungen skeptisch gegenüber. Das ist auch vollkommen verständlich, weil man da oft noch niemanden aus dem Bekanntenkreis u.a. kennt, der es einem empfehlen kann oder es noch zu wenig Informationen über die tatsächliche Sicherheit und eventuelle Nebenwirkungen gibt.

Man muss sich nicht nur vor Augen führen, wie lange eine Frau erstmal unfruchtbar ist, während sie schwanger ist, sondern auch an wie vielen Tagen sie überhaupt schwanger werden könnte. Unabhängig von der Anzahl der Sexualpartner könnte eine Frau an maximal (!) 8 Tagen ihres Zyklus' schwanger werden (wegen Eisprung usw). Realistisch gesehen ist diese Zahl oft noch geringer. Ein Mann könnte theoretisch jeden Tag des Monats eine Frau schwängern, also gerade bei wechselnden/multiplen Sexualpartnern besteht da eine höhere Schwangerschaftschance (wegen unterschiedlichen Zyklen).

Allerdings ist es natürlich noch wichtig zu betonen, dass oft Frauen im Fall einer Schwangerschaft die stärkeren Konsequenzen zu tragen haben. Wenn der Sexualpartner nicht an der Erziehung beteiligt sein möchte, bekommt die Mutter lediglich eine finanzielle Hilfestellung, wodurch einige Probleme offen bleiben (Suche nach Arbeit und Kindesbetreuung) . Daher ist es natürlich wichtig, dass Frauen weiterhin möglichst viel Kontrolle bei der Verhütung haben und sich nicht ausschließlich auf den Mann verlassen müssen.

Gleichzeitig wüssten es sicher auch einige Männer zu schätzen, selbst mehr Optionen zu haben. Wer aus welchen Gründen auch immer kein Kondom tragen möchte oder keinen körperlichen Eingriff durchführen lassen möchte, muss sich auf die Freundin verlassen. Wenn diese also ein kleiner Schussel ist oder vielleicht auch ohne jegliche Fehler eine Schwangerschaft entsteht, hat man als Mann keine Kontrolle mehr.

Daher finde ich es wichtig, dass es für beide Geschlechter eine breite Auswahl an Verhütungsmitteln gibt. Und dazu gehört eben erst einmal, das männliche Spektrum besser auszustatten.

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Ich würde dir prinzipiell von einer Beziehung mit so einem großen Altersunterschied abraten. Gerade in deinem Alter lebt man da wirklich in komplett unterschiedlichen Welten. Auch, wenn du vielleicht schon reif für dein Alter bist, ich sehe das sehr problematisch.

Durch den Altersunterschied kann schnell ein Machtgefälle entstehen und nicht selten gibt es ältere Menschen, die absichtlich Jüngere daten und sie "groomen" (wenn du nicht weißt, was das heißt, google bitte "sexual grooming definition"). Die meisten Erwachsenen könnten sich nicht vorstellen, einen Teenager zu daten, daher würden bei mir gleich alle Alarmglocken schellen, wenn sie tatsächlich romantisches Interesse zeigen würde. Ich bin nichtmal so alt wie die Frau, von der du sprichst, und ich könnte mir nichts mit einem/einer Fünfzehnjährigem/n vorstellen, weil man in den paar Jahren einfach zu einem anderen Menschen wird.

Klar, es gibt immer Ausnahmen, aber die Regel lautet nunmal: wenn Leute absichtlich deutlich Jüngere daten, liegt es oft daran, dass sie selbst sehr unreif sind (oder andere negative Eigenschaften haben) und Gleichaltrige ihnen das anmerken. Daher wäre ich sehr vorsichtig, wenn sie Interesse zeigen sollte.

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Bitte um Ratschlag (und danke an alle die sich die Mühe machen und alles lesen! :'))?

Es geht um folgendes:

Im Dezember vergangenen Jahres habe ich Kontakt zu einem Mitschüler aufgebaut. Alles lief bestens, wir haben uns super verstanden; wurden nach einiger Zeit sogar beste Freunde. Mick (erfundener Name; Mitschüler; bester Freund) wusste alles über mich, wir teilten die selben Interessen, das ganze war fast schon gruselig. Ich muss erwähnen, dass wir beide -Mick und ich- eine harte Zeit hatten. Zum Verständnis: Er war (unbewusst) depressiv, ich hatte eine schlechte Woche, die zu einem schlechten Monat wurde, aus der dann ein qualvolles halbes Jahr wurde... Ich war ebenso (unbewusst) depressiv. Es gibt noch einen kleinen Hacken: dieses ganze "depressiv-sein" hat bei mir erst dann angefangen, als ich mit Mick befreundet war. Und Mick war zu der Zeit schon depressiv.

Wie dem auch sei. Darum geht's eher weniger, das war bloß die Einleitung zum eigentlichen Hauptteil.

Vor einigen Monaten (Anfang Sommer) wurde mir diese Freundschaft zu viel. Ich begann mich bei Mick eher unwohl zu fühlen- Bedrängt. Ich habe mich etwas distanziert, aber mir wurde immer bewusster, dass diese Beziehung, die wir aufgebaut hatten, langsam aber stetig ineinander zusammen fiel... Und bis heute weiß ich nicht warum. Wie bereits gesagt; Mick wusste absolut alles über mich. Selbst einige Details, die meine aller beste Freundin Maja (ebenfalls abgeänderter Name) nicht wusste. Aber ich habe Mick nichts von meiner "Meinung" über unsere Freundschaft gesagt. Ich hatte Hoffnungen, wollte diesen Menschen nicht verlieren.

Aber bin ich denn nicht naiv? Wie egoistisch war es bitte von mir zu denken, dass es wie im Märchen ein Happy End geben würde? Oh neeeeein.

Einige Wochen/ Monate später erhielt ich, nach langer Funkstille, von Mick einen übelst langen Text. (An alle die es sich nicht vorstellen können: Diese WhatsApp texte wo unten steht "hier weiterlesen" oder so, und wenn man drauf klick wird der Text noch drei mal so lang wie davor. uffff) Und dort stand -zusammengefasst- " du bist mir zu depressiv, ich will dich nicht mehr in meinem Leben"

Einfach so. Gefühlt ohne Grund. Aber irgendwie zu erwarten.

Es ist jetzt schon echt lange endgültige Funkstille zwischen uns. Aber ich bin nicht mehr "depressiv"; dieser ganze Schmerz ist zusammen mit Mick wie eine Last von mir gefallen. Ob ich komplett glücklich bin? Das weiß ich selbst noch nicht.

Und nun endgültig zum geforderten Rat:

Ich lasse Menschen nicht einfach los. Ich versuche ab und zu mal nachzufragen, ob alles okay ist, wie denn so geht, etc. Das ist mir wichtig und ich halte es für respektvoll und finde es unmöglich, wenn man komplett aus jemands Leben verschwindet. Und besonders bei diesem Fall wäre es mir wichtig zu wissen, wie Mick klar kommt. Manchmal habe ich angst irgendwann die Nachricht zu hören, dass er Suizid begangen hat...

Leute, soll ich ihm schreiben? Oder soll ich es lassen.

ich weiß dass er mich nicht mehr "da" haben will. Oder würde es danach aussehen, dass ich ihn brauche? Danke für jede Antwort!

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Erst einmal tut es mir wirklich leid für dich, dass die Freundschaft zwischen euch nicht so gelaufen ist wie erhofft. Ich selber hatte vor ein paar Monaten eine ähnliche Erfahrung, wenn auch nicht so intensiv, daher kann ich da teilweise mitfühlen.

Du sagst ja selbst, dass es dir auf einmal besser ging, als ihr keinen Kontakt mehr hattet. Von daher- so hart es klingt - ist es vielleicht wirklich besser, wenn ihr vorerst nicht mehr befreundet seid. Gerade depressive Menschen können einen ungewollt schnell herunterziehen, sei das durch regelmäßiges Ansprechen von Problemen und negativen Gedanken oder einfach dadurch, dass man selbst mitbekommt, wie die andere Person leidet. Dafür kann Mick natürlich nichts, so wie du andersrum auch nichts dafür kannst, wenn er es so empfunden hat.

Auch wenn soziale Kontakte gerade während depressiven Phasen wichtig sind, sollte man darauf achten, dass es einen selbst nicht zu stark belastet, mit einem Depressiven befreundet zu sein. Das eigene Wohlbefinden sollte immer vorgehen und notfalls muss der Kontakt eingeschränkt oder gar abgebrochen werden.

Ich würde ihm jetzt erst mal ein wenig Zeit zum Nachdenken geben. Ich finde, es spricht nichts dagegen mal nach ein paar Wochen vorsichtig nachzufragen, wie es ihm so geht. Wenn es passt, könntest du natürlich ansprechen, dass es dir psychisch schon besser geht. Allerdings besteht trotzdem noch das Risiko, dass er dich bei einer fortgeführten Freundschaft wieder runterzieht - das solltest du dir bewusst sein. Ich könnte mir vorstellen, dass in eurem Fall vorerst unregelmäßiger Kontakt am gesündesten wäre. So seid ihr nicht komplett aus dem Leben des anderen verschwunden (außer einer von euch möchte das doch), aber habt nicht mehr so viel Einfluss aufeinander.

Ich wünsche dir alles Gute, insbesondere dass es dir psychisch weiterhin besser geht!

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Ich würde die Geschlechtsteile einfach beim Namen nennen, auch wenn es unangenehm ist. Umschreibungen wirken entweder unprofessionell oder verändern womöglich die Aussage (wenn man z.B. nur von "Kontakt mit dem Schritt" spricht).

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Ich bin kein Modeprofi, aber vielleicht findest du unter "Culotte" ähnliche Hosen? Der Begriff stammt zwar aus dem Französischen, aber man kann das auch auf deutsch so sagen. Ansonsten einfach nach den einzelnen Attributen suchen, also weite Hose, Gürtel, Länge (könnte 7/8 sein), weiß,...

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Hast du schon einmal überprüft, ob deine Leistungen nachlassen, wenn du mal weniger lernst? Bzw. sind deine Noten überhaupt so gut, dass man dir das starke Lernpensum anmerken würde?

An sich ist derartiger Fleiß natürlich lobenswert und kann dir auch im Arbeitsleben helfen, allerdings sollte dich das nicht regelrecht belasten. Warst du früher mal sehr schlecht in der Schule oder setzen dich deine Eltern stark unter Druck? Dies würde die Angst vor schlechten Noten (mit dem Lerndrang als Folge) erklären.

Erst einmal würde ich dir empfehlen, dir eine maximale Lernzeit für einen Tag anzusetzen, die an deine Klassenkameraden angepasst ist. Wäge dabei ab, was dir am wichtigsten ist (manche Fächer kann man ja streichen lassen). Beobachte, ob deine Leistungen gleich gut bleiben. Wenn ja, weißt du ja für dich selbst, dass du nicht mehr so viel lernen musst.

Zum Thema qualitativ lernen: finde deinen Lerntyp heraus! (Also ob du durch Hören, Lesen bzw Sehen oder Schreiben lernst). Für Klausuren lese ich mir immer alles wichtige durch und erstelle anhand davon eine Zusammenfassung. Anschließend lerne ich (fast) nur noch mit dieser Zusammenfassung und da ich mir vieles durch den Schreibvorgang merke, reichen bei mir schon wenige Wiederholungen, bis alles perfekt sitzt. Das geht i.d.R. schneller, als wenn man beispielsweise nur aus dem Buch lernt und dann 40 Seiten wiederholen muss. Experimentiere also damit, was dir am besten taugt.

Außerdem würde ich dir empfehlen, deine Vorstellungen von "Produktivität" zu verändern. Produktiv ist man nicht nur, wenn man etwas für die Schule macht. Auch dein Hobby oder ein gutes Buch kann als Produktivität zählen. Treffen mit Freunden und Entspannen sind auch wichtig, um sich zu regenerieren und anschließend wieder arbeiten zu können. Für mich waren schon Tage produktiv, an denen ich in den Augen von Außenstehenden wohl nichts gemacht hätte, obwohl ich innerlich an mir selbst gearbeitet habe und so letztendlich als Person gewachsen bin.

Was ich damit letztendlich sagen möchte: es ist vollkommen okay, nicht immer produktiv zu sein. Die Oberstufe ist stressig genug, also stress du dich nicht noch zusätzlich durch deine eigenen hohen Ansprüche und gönne dir genug Auszeiten.

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