Für Bettwanzenstiche trifft eher das Gegenteil zu. Die Hauterscheinungen sind eine allergische Reaktion. Wer nicht allergisch ist, merkt überhaupt nichts von den Stichen. Wenn man sie weiterstechen, kann es irgendwann doch anfangen zu jucken. Leider sind Bettwanzen zudem eine Art "seelische Allergieauslöser". Bei bestimmten Vorbedingungen genügt sogar die Vorstellung von Wanzen, um Panikattacken und Wegwerf-Orgien auszulösen. Die Angst kann auch dann bleiben, wenn die Wanzen längst weg sind. Zu Deiner Situation: Was war es denn nun: Bettwanzen - oder Flöhe oder was? Der Kammerjäger sollte es herausgefunden haben, bevor er aktiv wurde. Bei Bettwanzen ist die Befallsfreiheit jedenfalls nicht innerhalb von zwei Wochen sicher wieder herzustellen. Das muß lange Zeit immer wieder überprüft werden, jedenfalls anders als bei Flöhen. Für diese laufenden Kontrollen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht gibt Dir www.schaedling-biologie.info/texte/Bettwanzen_Erste_Hilfe.pdf eine kleine Hilfestellung für das weitere Vorgehen in Deiner Situation.

Für Stechmücken-Stiche trifft Deine These übrigens zu. Wer die stechen lässt, merkt nach einigen Wochen fast nichts mehr. Seit ich von der Vektorfunktion der Stechmücken weiß, gehe ich den Stichen aus dem Weg, profitiere aber immer noch davon, dass ich mir früher immer nur die Ohren mit Repellent eingeschmiert habe (damit ich sie nicht höre), anstatt nachts auf die Jagd zu gehen. So hab ich sie nicht mehr gehört. Wenn mich doch mal eine Mücke erwischt, ist der Stich am nächsten Morgen schon wieder verschwunden.

Insofern ist Deine Frage sehr gut, danke.

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Mehr als 300 Tierarten sind als Blutwirte der Zecke Ixodes ricinus bekannt, darunter auch Zugvögel. Natürlich gehört das Kaninchen dazu - wenn es an einer hungrigen Zecke vorbeikommt.

Wenn Du die Zecke erwischst, wird Dein Kaninchen für die Zecke zur Falle. Wenn Du sie übersiehst, kann es zur "Zecken-Zucht" werden. Dasselbe gilt auch für Mäuse, die sich von heruntergefallenem Kaninchenfutter ernähren, und sogar für Ratten. Ratten sammeln sogar Vorräte in ihren Verstecken; also Vorsicht beim Füttern.

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Wo Bettwanzen auftauchen, ist sofortiges Handeln angesagt – aber wie? Die Kunst ist, an der richtigen Stelle gründlich zu sein. Nur wer Bescheid weiß, kann sich richtig wehren.

Als Hausmittel dringend zu empfehlen ist umfassende Information über die Schädlingsbiologie der Bettwanze. Mehr dazu und weiterführende Hinweise bei www.bund-naturschutz-nbg.de/mauersegler/01.10/bettwanzen.html. Bilder von Wanzen und ihren Spuren gibt es im Internet.

Wichtig: Hände weg von der Chemiekeule in Eigenregie. Falsch eingesetzt treibst Du die schnellen Krabbeltiere damit immer tiefer in ihre Verstecke und oft in die Nachbarräume. Das gilt auch für Hitze. Chemie braucht hochqualifizierte Vorbereitung. Für die Bettwanzenbekämpfung gibt es täglich mehr Profis mit Bettwanzen-Erfahrung.

Selbsthilfe: Prophylaxe, Vorsorge Schutz, Abwehr, Erfolgskontrolle der Bekämpfung und laufendes Monitoring sind ohne Eigeninitiative kaum machbar. Besonders für die nachhaltige Abwehr gibt es viele Einzelmaßnahmen, die für jede Situation sinnvoll kombiniert werden sollten. Dabei hilft eine unabhängige Schädlingsberatung.

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Es gibt sehr viele kleine Insekten. Die meisten sind völlig harmlos. Die bisherigen Diagnosen passen nicht zu Deiner Beschreibung.

Hier sind ein paar Hausaufgaben:

1.: tief durchatmen

2.: möglichst viele einsammeln und in Alkohol einlegen

3.: Herausfinden, was es ist oder jemand finden, der/die das kann. Internet kann helfen - oder auch irreführen.

4.: Herausfinden, wie viele sind da insgesamt und wie schlimm ist das?

5.: Überlegen, was zu tun ist, möglichst mit jemand gemeinsam, der/die sich damit auskennt.

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Zecken brauchen zum Leben mindestens 80% relative  Luftfeuchtigkeit. Dann können sie sehr lange ohne Nahrung überleben. So feucht sind menschliche Wohnungen nie. Deshalb vertrocknen sie in der Wohnung innerhalb von kurzer Zeit.

Solange sie leben, suchen die Zecken nach Blut. Dabei laufen sie auch aktiv auf warmblütige Wirbeltiere und Menschen zu, je wärmer, desto schneller.

Was den Blutwirt angeht, sind die Zecken nicht wählerisch. Mehr als 300 Tierarten kommen als Wirte in Frage, darunter auch Zugvögel. 

 

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Bettwanzen kommen nur zu Fuß weiter. Das war bereits geklärt.

Die möglichen Täter entsorgen erschwert die Lösung Deines Mini-Krimis, deshalb hier weiter:

Tierchen vorsichtig (!) einsammeln und aufbewahren*. Es gibt Millionen Insektenarten. Fühler und Füße sind wichtig, um herauszufinden, was es ist. Einen groben Überblick gibts bei www.evascholl.de/index.php/infothek/faq/11-allgemein/15-ungeziefer-erkennen-ohne-lupe-bilder.html?showall=1 . Wanze und Käfer sollten damit auseinander zu halten sein. Genauere Informationen erfordern Erfahrung und/oder die entsprechende Fachliteratur und mindestens eine gute Lupe.


*Zur Not getrocknet. Besser ist tiefkühlen oder in Alkohol einlegen. Dazu gehört ein Zettel mit dem Datum, dem Fundort, dem Namen des Finders und Anmerkungen - alles was auffiel (z.B. "am Fenster, unterm Bett, in der Ritze beim ..., im Essen, nachts, ..."). Die 'Bewegung ins Licht' zeigt, daß Du ein guter Beobachter bist. Weiter so.

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hier noch mal für alle, Hallo Gidius,

Bettwanzen können nur zu Fuß gehen. Sie stechen überall hin, wo sie nachts drankommen, vorzugsweise in weiche Haut, kaum in die Füße.

Für das Jucken an den Füßen gibt es viele mögliche Ursachen und manchmal auch eine plausible Erklärung. Wenn es Dich sehr plagt, wäre meine Empfehlung ein Termin beim Arzt.

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Für Juckreiz gibt es zahlreiche mögliche Ursachen, darunter alles, was von innen und von außen an den Körper gelangt. In Frage kommen Festes, Flüssiges und Gasförmiges, Mikroorganismen und deren Kombinationen.

Stiche an den Beinen könnten von bestimmten Floharten kommen. Versuch, welche zu fangen.

Alle Flöhe lieben Wärme und Feuchtigkeit. HUNGRIGE Flöhe ziehts ins Licht. Satte Flöhe ziehen sich ins Dunkle zurück.

Mit diesen Informationen solltest Du sie kriegen - wenn es überhaupt Flöhe sind. Ansonsten empfiehlt sich ein Termin beim Dermatologen, wenn es weiter juckt.

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Chemische Keule in Eigenregie ist eher zum Ausbreiten geeignet.

Info und Hinweise findet Ihr in meinen Antworten zum Stichwort "Bettwanzen" (einfach oben anklicken oder rechts bei "Experten" auf Ameise2 klicken, oder bei www.schaedling-biologie.info). Mehr als 100 Instrumente für -zig verschiedene Ziele kommen in Frage. Im Moment braucht Ihr eine Anleitung zur Befallsvorsorge und zum Schutz unterwegs, später u.U. Rettung in der Not und danach einen Schutz vor Wiederbefall. Die reiselustige Tochter und das Haus sind zwei verschiedene Schutzziele.

Sucht Euch eine(n) Profi mit Erfahrung.

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Finden und Erste Hilfe / Was dagegen tun:

www.bund-naturschutz-nbg.de/mauersegler/01.10/bettwanzen.html.

Weitere Informationen findest Du bei meinen bisherigen Antworten zum Thema Bettwanzen. Klick oben unter der Frage das Stichwort "Bettwanzen" an.

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Silberfischchen vergiften ist wie den Überbringer einer schlechten Nachricht töten.

Einzelne : Lass sie. Sie wachsen lebenslänglich - also je größer desto älter, und sie vermehren sich nur langsam.

Viele : Kümmer Dich um die Feuchtigkeit.

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hab ich noch nie gehört. Zecken legen Eier.

Was sein könnte: Die Paarung findet meist auf dem Wirt statt. Die zweite Zecken könnte das Männchen gewesen sein.

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Dir empfehle ich als erstes : Tief durchatmen !

Du bist größer, es sei denn, das Tier ist ein Bär, und die sind schon längst alle totgeschossen.

Und dann unbedingt ERST rausfinden, was es ist und DANACH überlegen, was zu tun ist. Es könnte z.B. eine eben heimgekehrte Schwalbe sein. Die läßt Du besser. Maus/Ratte dagegen erfordert umgehend weiterführende Aktivitäten.

Finde eine/n kompetenten BeraterIn.

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Auf die Dauer dürfte sie ertrinken. Allerdings sind Zecken sehr zäh.

In der Natur kommen Zecken auf staunassen Böden nicht vor.

Zum Töten ist Alkohol gut. Damit sollte auch die Wunde desinfiziert werden.

Beim Zerquetschen werden endgültig alle darin enthaltenen Erreger frei. Das ist ein völlig unsinniges Risiko. Laßt die Zecken ganz.

Ins Klo schmeißen ist soweit okay, braucht nur unsinnig Wasser. Nach dem Rausziehen sind sie körperlich am Ende, vor allem, wenn sie schon eingebohrt waren. Wegschmeissen genügt.

In der Wohnung ist es ihnen sowieso viel zu trocken. Da können sie nicht überleben, ein Glück !

Verbrennen ??? vielleicht für die Rache der PyromanInnen und RaucherInnen unter den Rat-Enden. Schnaps genügt.

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Dazu hab ich hier eigentlich genug geschrieben, zuletzt hier :

gutefrage.net/tipp/zecken-drehen-oder-ziehen.

die Vorsorge beginnt zu Hause. Hier findest du weitere Informationen :

http://www.bund-naturschutz-nbg.de/mauersegler/01.08/zeckenschutz.html

Und statt einem weißen Tuch lege ich mich inzwischen auf mein Zeckenschutz-Laken (zecken-frei.de)

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Machs mit Gefühl.

Die Zecken werden Dir dann schon `beibringen´, wie sie am besten rauskommen. Nach meinem Empfinden wie einen krummn Nagel mit der Zange aus einem Brett. Übung macht den Meister.

An alle Dreher und Zieher :

Zecken zementieren sich ein, bevor sie fressen; deshalb möglichst bald entfernen.

Der gefährliche Speichel sitzt im Hinterleib; deshalb nicht draufdrücken.

Das hier ist eine erstaunliche Diskussion um ein wunderliches Thema. Eure Probleme und Rothschilds Geld möcht ich haben.

Sammelt Die Zecken ein, bevor sie andocken.

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Jetzt im Frühling wollen die nur raus, fliegen zum Licht. Mach solange das Fliegengitter weg und das Fenster auf.

Irgendwann werden es doch weniger werden.

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Das sind zwei Fragen.

Ohrwürmer: Da hast Du eigentlich die Antwort selbst gegeben. Würde nicht eine Holzplatte genügen ? Mach eine davon weg.

Ameisen: kommt darauf an, welche Art Du hast. Wahrscheinlich kannst Du höchstens mitbestimmen, welche Ameisen kommen, wenn überhaupt. Keine Ameisen gibts kaum.

Allgemein: Tief durchatmen. Diese Insekten im Freiland sind allenfalls lästig. Was kann das Kaninchen dafür, daß Du Dich ekelst ? Schau mal hier unter Ekel nach, da hab ich heute morgen schon mal was geschrieben.

kleiner Trost, "Sommer das Schlimmste" : ein sibirisches Bergwerk wär schlimmer (aus Thomas Mann, der Zauberberg)

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Läuse kleben ihre Eier direkt an der Kopfhaut ans Haar. Die Läuselarve schlüpft nach ca 2 Wochen. In der Zeit wächst das Haar, ca 1/2 cm. Demzufolge sind alle Nissen, die weiter von der Kopfhaut entfernt sind : leer.

frisch geschlüpfte Läuse sind etwa so groß wie die Nissen.

Alle Kopfläuse saugen Blut, auch die frisch geschlüpften.

Das Jucken ist eine allergische Reaktion. Die hat man - oder nicht. Wie lange es juckt, hängt u.a. davon ab, wie der Mensch drauf ist - ganz verschieden; und wie sein Körper auf die Stiche reagiert.

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Jetzt ?? Vielleicht haben die bei Dir überwintert und wollen jetzt wieder raus. Lass sie frei.

Kellerasseln sind ausgezeichnete Kompostierer, also gut und hilfreich beim Abbau von organischen Resten – und da hast Du auch gleich die Antwort auf Deine Frage:

Irgendwo gibt es Kompost, und irgendwo gab es einen warme Lücke, die sie unwiderstehlich nach innen gefolgt sind, oder ein Loch, wo sie reingefallen sind.

Finde heraus, wo sie herkamen, und mach da dicht.

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Das kommt auf die Menge an, die Ratte und Hund gefressen haben sowie auf die Art des Giftes.

Ab zum Tierarzt !

Wenn Du weißt, an welchem Gift die Ratte gestorben ist, dann nimm die Information mit.

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Das Schwierigste an der Borreliose ist die sichere Diagnose.

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Kälte ist die Nacht der Insekten. Da brauchen sie nix zu fressen.

Auf Deiner warmen Hand ist der Käfer langsam aufgewacht, und in der warmen Wohnung wird er bald vertrocknen. Probiers mal mit einem Tropfen Wasser oder Zuckerwasser.

Am besten lässt Du in eine geschützten Ecke wieder raus, oder da, wo Du ihn gefunden hast. Dann wird er weiterschlafen bis zum Frühling.

Tiere sind einfach anders als Menschen.

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z.B. Taubenzecken, aufgestöberte z.B. Stechmückenweibchen, die in geschützten feuchten Winkel überwintern (Gully, Unterführungen o.ä.) und Flöhe aus verlassenen Vogel- und Nagernestern.

Außerdem kommen Bettwanzen in Frage. Warst Du oder jemand aus der Hausgemeinschaft in letzter Zeit verreist ? Hotelreisende im Osten, Pilger auf dem Jakobsweg und Australienreisende sind besonders häufig betroffen, aber auch zunehmend alle Bürger.

Vorsicht auch mit Second Hand-, Flohmarkt- und Sperrmüllartikeln.

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Zu diesem Thema habe ich im Oktober 4 Fragen ausführlich beantwortet, siehe dort. Hier eine neue Variation:

Motten brauchen zum Wachstum den Schmutz in der Wolle. Andernfalls können sie zwar nagen, aber nicht wachsen. Außerdem haben sie es gerne kühl, feucht und vor allem ruhig.

Staub genügt ihnen allerdings. Da ist genügend organischer Bestandsabfall (Hautschuppen, Pollenkörner, …) drin.

In Teppichboden hat unbehandelte Wolle nix zu suchen.

Unseren geerbten Motten-Teppich haben wir mit Staubsaugen/regelmäßigem Stören wieder hingekriegt.

Winterklamotten grundsätzlich nur sauber einlagern und vorher in Plastik verpackt einige Tage lang tiefkühlen. Danach mit dem Plastik darum herum wegpacken. So habe ich seit Jahren keine Löcher mehr gekriegt, obwohl es in der neuen Wohnung Motten gab.

Alternative - z.B. für Decken/Teppiche: gelegentlich mal gut durchschütteln oder ausklopfen.

Das Leben der Motten habe ich schon mal beschrieben : www.schaedling-biologie.info . Da gibt es auf der linken Seite "Erarbeitung von Richtlinien für die integrierte Schädlingsbekämpfung im nichtagrarischen Bereich". PDF-Datei anklicken und runterscrollen. Die Kleidermotten findest Du auf S. 363-371.

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Die hat gedacht, der Frühling wäre schon da.

Fliegen suchen sich zum Überwintern geschützte Ecken. Davon hat jedes Haus eine ganze Menge. Einige dieser geschützten Ecken führen nach innen und öffnen sich vielleicht sogar in den Raum hinein. Dann folgen sie der Wärme, und wenn es innen warm genug ist, fliegen sie los.

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Mückenlarven fressen Dreck aus schmutzigem Wasser. Sie machen es buchstäblich wieder sauber.

Mückenlarven sind Nahrung für Fische und Insekten.

Erwachsene Mücken sind Nahrung für Frösche, Eidechsen und Vögel.

Mücken sind Transportmittel für allerlei Krankheiten.

Viele Mücken gibt es oft da, wo Menschen Wasser falsch behandeln.

Verallgemeinert kann man sagen : Mücken machen aus Dreck Nahrung, und ganz allgemein können Parasiten auf die Dauer (Jahrtausende) zu Symbionten werden.

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ja, das ist eine ausgewachsene Schabe. Welche Art, ist nicht wirklich zu erkennen.

Bestandsaufnahme nachts mit der Taschenlampe, oder mit Klebefallen. Wie Du das machst ?

Die Beschreibung dazu findest Du bei www.schaedling-biologie.info. Da findest Du auf der linken Seite "Erarbeitung von Richtlinien für die integrierte Schädlingsbekämpfung im nichtagrarischen Bereich". PDF-Datei anklicken. Die Schaben sind auf den Seiten 410-425.

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"Mücken" ist ein umgangssprachlicher Sammelbegriff, mit dem oft auch Fliegen bezeichnet werden. Zusammen sind das die Insekten mit den zwei Flügeln oder Dipteren. Davon gibt es in Deutschland mehr als 9000 Arten (Stand von 2003).

Etliche davon können auch im menschlichen Nahbereich vorkommen / sich massenhaft vermehren.

Ausserdem kommen noch weitere Insekten in Frage, z. B. Schmetterlingsmücken.

Die Larven sind immer woanders als die Erwachsenen. Deshalb bräuchtest Du als erstes eine genauere Feststellung/Beschreibung der Art, damit die Herkunft der Tiere ermittelt werden kann. Danach kommt die Frage, ob überhaupt und wenn ja, was zu tun ist.

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Heuschrecken entwickeln sich hemimetabol, d.h. ohne Puppe. Die Larven sehen ihren Eltern schon ähnlich und haben auch den selben Lebensraum, Ernährung etc, sind nur kleiner.

Erwachsene Heuschrecken haben auch Flügel.

Schmetterlinge haben eine holometabole Entwicklung mit Puppe zwischen dem Larven- und dem Erwachsenenstadium. Die Larven sehen völlig anders aus als ihre Eltern : Raupen. Sie haben völlig andere Mundwerkzeuge, fressen natürlich auch ganz andere Sachen und leben woanders als die Erwachsenen.

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Liebe Salomena, das ist die Larve eines Käfers aus der großen Familie der Speckkäfer oder Dermestiden. Viele Arten gehören zur heimischen Tierwelt. JEDER normale Haushalt hat gelegentlich mal einen davon. Wenn sie nicht gerade in Massen auftreten und mitgegessen werden, sind Larven und Käfer harmlos. Die Larven können in Textilien ärgerlich werden, indem sie kleine Löcher hineinnagegen.

Ansonsten fressen die Larven der Dermestiden Schmutz in den Ecken. Sie sind zwar gefräßig, aber auch extrem bescheiden und zählebig. Sie loszuwerden kann leicht in eine lebenslängliche Dauerbeschäftigung ausarten - je nachdem, wie ein/e Haus/Haushalt/BewohnerIn geartet ist.

Ausmisten, aufräumen, saubermachen und die Lebensmittel in Gläsern oder kalt aufbewahren sind jedenfalls gute Ideen.

Manchmal findet sich in irgendeiner hintersten Ecke irgendwas total Zerfressenes, das mit einem Schlag alles erklärt (beliebt sind z.B. "vergessene" Butterbrote von Kindern hinter Schränken).

Kleiner Trost: Nach der Aktion werdet Ihr Euch zu Hause insgesamt wohler fühlen.

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Die Deutsche Schabe kann nur abwärts segeln. Bei der Braunbandschabe und den Waldschaben können die Männchen sehr gut fliegen, bei den Amerikanischen Schaben beide Geschlechter, jedoch immer nur die Erwachsenen. Die Larven haben nie Flügel, und die Orientalischen Schaben auch als Erwachsene nicht.

Und dann gibt es noch welche, die nachts um die Lampe flattern. Das sind die Asiatischen Schaben.

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Mausefallen müssen richtig aufgestellt werden. Mehr dazu findest Du bei www.schaedling-biologie.info . PDF "Erarbeitung von Richtlinien für die integrierte Schädlingsbekämpfung im nichtagrarischen Bereich" (auf der linken Seite der Titelseite) anklicken und zum Kapitel über Mäuse auf S.340-348 runterscrollen.

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Fliegenkot ist am Fenster leicht zu erkennen: die schwarzen Punkte.

Die weißen Punkte sind Mageninhalt. Fliegen haben als Mund nur eine Art Strohhalm mit Schwämmchen. Damit können sie nur Flüssiges aufsaugen. Festes lösen sie in herausgewürgten Magensäfte auf, um es dann zu trinken.

Stubenfliegen sind echte Keimschleudern. Sie verschleppen u.a. Salmonellen.

Allerdings sind Menschen nicht aus Zucker, im Gegenteil: Das Immunsystem muß trainiert werden wie ein Muskel, damit es nicht verkümmert.

Das an der Decke könnte von einer Spinne stammen. Die hilft Dir, Ungeziefer, wenn denn welches da wäre, zu erledigen. Lass sie ruhig und sei froh, daß Du keine Bettwanzen hast.

Die Spinne in der Ecke an der Decke ist - objektiv gesehen - völlig harmlos.

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Ja

Danke für die Erinnerung. Das ist eine gute Idee, mach ich gleich - wenigstens ein Kerzchen, obwohl das Kerzchen Ruß freisetzt.

Und von den Glühbirnen werde ich unter Auslassung der Energiesparbirnen nach und nach gleich zu LED´s übergehen. Die brauchen nämlich wirklich fast keine Energie (2-4Watt pro Stunde).

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Du hast vollkommen Recht, Mäuse sind für die Sicherheit der Häuser gefährlich. Außerdem können sie Krankheiten übertragen und Krankheitserreger verschleppen.

Wenn Mäuse sich allerdings einmal in den Zwischendecken eingerichtet haben, sind sie kaum noch weg zu kriegen.

Mitleid ist völlig fehl am Platze, Selbstmitleid auch. Die Quälerei bestand darin, das Haus für sie zu öffnen.

Das Beste sind ganz normale Mause-Schlagfallen, richtig aufgestellt. Als Köder eignen sich Haselnuss- und Erdnußmus am besten.

So wie Du die Situation beschrieben hast, sind sicher viele Fallen nötig, und möglichst viel Mäuseverständnis. Grundlagen für das Letztere findest Du bei : www.schaedling-biologie.info . PDF "Erarbeitung von Richtlinien für die integrierte Schädlingsbekämpfung im nichtagrarischen Bereich" (auf der linken Seite der Titelseite) anklicken. Das Kapitel über Mäuse findest Du auf S.340-348.

Bevor es Dir über den Kopf wächst, suchst du Dir besser einen guten Schädlingsbekämpfer aus dem Fachverband zur Hilfe.

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Das Loch flicken ist mal das Erste.

Bei manchen Stechmückenarten überwintern die befruchteten Weibchen. Wenn es draußen kalt wird, suchen sich ein geschütztes Plätzchen. Das kann auch im Keller sein. Sobald es warm genug zum Fliegen wird, gehen sie auf Blutsuche.

Gegen Deine Mücke: Ein kleines Nachttischlämpchen und noch etwas lesen. Der Monitor tuts wahrscheinlich auch. Atmungs-Luftstrom, Wärme, Licht und Menschengeruch locken die Mücke in Deine Nähe. Gute Voraussetzung um sie dort sitzen zu sehen wäre eine übersichtliche Umgebung Deiner Umgebung (glatt, hell, ...). Irgendwann setzt sie sich in Deine Nähe - und dann hau drauf.

Oder verstopf die Ohren (z.B. mit Ohropax). Dann hörst Du sie nicht mehr.

Vorsorge für den nächsten Sommer: besser wäre, die Brutplätze für Mücken in der Umgebung unbrauchbar zu machen. Mehr dazu findest Du bei www.schaedling-biologie.info . Links auf der Webseite findest du eine PDF-Datei "Erarbeitung von Richtlinien für die integrierte Schädlingsbekämpfung im nichtagrarischen Bereich". Wenn Du die anklickst, findest Du das Kapitel über Mücken auf S.373-386.

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Insekten und Spinnen haben Tracheen. Das sind feine Luftröhrchen, die - wie bei uns die Adern - den ganzen Körper bis in den letzten Winkel durchziehen und nach außen münden.

Manche kleine Tierchen und Larven atmen auch oder nur durch die Haut.

Mückenlarven atmen durch eine Art Strohhalm, mit dem sie sich von unten an die Wasseroberfläche hängen, und es gibt Wasserinsekten, die sogar Luftblasen zum Atmen mit ins Wasser nehmen.

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Alle Vorredner haben Recht. Danke für den Knoblauch-Tip.

Außerdem gieren die Mittelmeerkräuter nach Licht. Wenn das weniger wird, stehen sie besser kühl ("Je dunkler, desto kühl"); und dann auch besser trocken. Vor der Winterruhe zurückschneiden. In der Natur würden diese zarten Spitzen von Schafen/Ziegen/Kaninchen abgefressen. Wenn Du genau hinschaust, wirst Du mit der Zeit Du von Deinen Pflanzen lernen, was sie brauchen.

Was für Schädlinge hast Du denn eigentlich ? Vermutlich Spinnmilben oder Blattläuse - oder ? Das gehört als Erstes gefragt/gesagt.

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dazu paßt wieder meine Antwort von neulich:

kleines Nachttischlämpchen und noch etwas lesen. Wärme, Licht und Menschengeruch locken die Mücke(n) in Deine Nähe. Gute Voraussetzung um sie dort sitzen zu sehen wäre eine übersichtliche Umgebung Deines Bettes (glatt, hell, ...). Noch besser wäre, die Brutplätze für Mücken in der Umgebung unbrauchbar zu machen. Mehr dazu bei www.schaedling-biologie.info

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Wegwerfen ist "in", aber total uncool.

Wie gehts denn Deinen Pflanzen ? Die zeigen Dir doch, wie ihnen der Dünger bekommt.

Trockener Dünger sollte nicht nass werden. Aber selbst dann lohnt es sich, an ein paar Testpflänzchen zu probieren. Ich brauche seit Jahren das "alte Zeugs" auf, das andere nicht mehr wollten, und meine Pflanzen wachsen damit ganz prima. Sogar die geerbten Hydrokulturkügelchen, die ich einfach in die Gießkanne geschüttet habe, haben gut funktioniert. Sie liegen einfach unten drin und geben den Dünger nach und nach ans Wasser frei. Dannn hat mein Enkelkind die eine Tradescentie mit einen groß Schwapps Kügelchen überschüttet. Selbst das war für die Pflanze okay. (Die Kügelchen am Boden haben ihn verraten). Jetzt - nach etwa einem Jahr - sind die Kügelchen erschöpft. Das merk ich an den Pflanzen.

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kleines Nachttischlämpchen und noch etwas lesen. Wärme, Licht und Menschengeruch locken die Mücke(n) in Deine Nähe. Gute Voraussetzung um sie dort sitzen zu sehen wäre eine übersichtliche Umgebung Deines Bettes (glatt, hell, ...). Frische Luft wäre zum Schlafen besser. Wie wärs mit einem Fliegengitter am Fenster ? Das sollte allerdings hermetisch dicht sein. Noch besser wäre, die Brutplätze für Mücken in der Umgebung unbrauchbar zu machen. Mehr dazu bei www.schaedling-biologie.info

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Machs Dir vielleicht erstmal im Bett richtig gemütlich. Morgen früh sieht die Welt schon wieder anders aus. Und dann freu Dich einfach am Leben, wie es ist. Es ändert sich schnell genug wieder, ganz von alleine. Vermutlich wird es Zeiten geben, wo Du Dich nach der Ruhe zurücksehnst.

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Es kommt sehr stark auf die Situation an.

Rattenzähne sind härter als Glas - Härte 9 auf der Skala von 1-12, etwa wie Achat. 12 hat der Diamant. Glas hat 6. Außerdem wachsen die Zähne lebenslänglich nach, müssen also ständig geschliffen werden. Dazu taugt der Bauschaum nicht.

Solange die Ratten nur zu Besuch kommen und nicht wissen, was Du hinter dem Bauschaum versteckst, mags angehen, aber: Rattensippen legen sich ihre eigene Infrastruktur an.

Wenn Du ihnen ihren gewohnten Eingang versperren willst, empfehle ich Blitzzement mit Glasscherben, und zum Lesen das hier: --> www.schädlingsbiologie.de/dGBorg/2007-03-01UBATEXTE18-96S1-451.pdf, S. 387-409

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Motten brauchen zum Wachstum den Schmutz in der Wolle. Andernfalls können sie zwar nagen, aber nicht wachsen. Außerdem haben sie es gerne kühl, feucht und vor allem ruhig.

Mein Tip: Winterklamotten grundsätzlich vor dem Einlagern waschen/reinigen/in Plastik verpackt einige Tage lang tiefkühlen. Danach mit dem Plastik darum herum wegpacken. So habe ich seit Jahren keine Löcher mehr gekriegt, obwohl es im Haus Motten gab.

Alternative - z.B. für Decken/Teppiche: gelegentlich mal gut durchschütteln oder ausklopfen.

Das Leben der Motten habe ich schon mal beschrieben: www.schädlingsbiologie.de/dGBorg/2007-03-01UBATEXTE18-96S1-451.pdf, S. 363-371

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Beim Austausch von Intimitäten:

Körperläuse haben Klammer-Greifer an allen sechs Beinen - statt Füßen - die genau zu den Haaren passen, an denen sie sich festhalten. Deshalb sind sie auch nicht am Kopf; der hat eigene Läuse. Loslassen wäre der sichere Tod. Mindestens zwei Klammern halten sich immer fest. Wenn da ein anderer Mensch mit seinen Haaren dicht genug drankommt, kann es vorkommen, daß die Laus umzieht.

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