Ich habe das auch manchmal und das ist auch ganz normal. Wenn wir in den Schlafzustand übergehen, entspannen sich alle Muskeln bzw. das Gehirn koppelt die Muskeln ab. Das macht auch Sinn, da wir sonst die ganze Nacht im Bett herum strampeln würden, wenn wir träumen. Wenn wir im Traum z.B. rennen - kein schöner Anblick, wenn wir unsere Beine genauso bewegen würden. Da wäre wahrscheinlich das Bettgestell oder unser Fuß kaputt.

Manchmal ordnet dieses Abkoppeln unserer Muskeln unser Gehirn falsch ein und deutet das als "Fallen", da ja plötzlich die Spannung nachlässt, wie wenn wir in einen freien Fall kommen würden. Dadurch schreckt der ganze Körper (und auch du selber natürlich) zusammen und dann sind wir natürlich wieder wach.

Also wenn das nicht ständig und regelmäßig über einen langen Zeitraum auftritt, musst du dir keine Gedanken machen. Wenn das nicht nur eine Phase ist und das schon wochenlang so geht, solltest du bei dieser häufigen Frequenz aber mal mit deinem Hausarzt darüber sprechen. Wenn er denkt, dass das bedenklich ist, wird er dich wahrscheinlich zu einem Somnologen überweisen.

Im klinischen Alltag von der Psychiatrie kenne ich das vornehmlich von Betroffenen, denen es sehr schwer fällt, Kontrolle abzugeben. Zu schlafen bedeutet ja auch immer ein Stück weit Kontrollverlust, da wir eben nicht so "bei Sinnen" sind, wie wenn wir wach sind. Muss bei dir jetzt nichts heißen, aber die Psyche hat da auch Einfluss drauf.

Falls du wegen deiner Angststörung bereits in Behandlung bei einem Psychiater bist, macht es auch Sinn, mit ihm darüber zu sprechen. Er kennt dich und deine Probleme wahrscheinlich wesentlich besser als dein Hausarzt. Wenn du das nämlich auch unter Tags hast, könnte das evtl. auch eine Panikattacke sein, weswegen der Psychiater natürlich nochmal die bessere Wahl wäre.

Wünsche dir alles Gute, und dass du bald ruhiger schlafen kannst!

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Die pragmatische Lösung wäre, dass du beispielsweise einfach dein Handy ausschaltest oder in Flugmodus stellst, und dann lernst. Du solltest allgemein Dinge, die nichts mit der Schule zu tun haben, nicht in deinem Lern-Arbeitsplatz stehen haben. Stattdessen mache lieber mehr bewusste Pausen, wo du aufstehst und was anderes machst, für 20 oder 30 Minuten. Zum Beispiel ein Getränk mit paar Eiswürfel drin in der Küche trinken. Dort kannst du dann auch dein Handy checken. Anschließend, wenn die Zeit vorbei ist, lernst du konzentriert weiter.

Das ist auch ne Kopfsache. Anstatt dass du einfach vor dich hinlernst, setze dir feste Zeiten, z.B. mit einem Wecker. Wenn du um 14 Uhr anfängst und deinen Wecker auf 15.30 Uhr einstellst und dir bewusst diese 1 1/2 Stunden nimmst als Lernzeit, anschließend erst Pause (dafür aber richtig, mit raus aus dem Lernbereich), kann das besser klappen. Wenn du einen Freund oder Freundin hast ist es denke ich auch kein Thema wenn du schreibst, dass du jetzt lernen musst und das Handy in der Zwischenzeit aus machst, weil du dich sonst nicht konzentrieren kannst. Viele machen das (egal ob sie da jetzt was sagen, oder nicht). Deinem Partner oder auch deinem besten Freund oder Freundin kannst dus ja schreiben, damit er/sie nicht irritiert ist, wenn ihr viel schreibt. Aber der Rest wird ja auch mal ne Stunde mit nur "einem Haken" aushalten.

Mich hat damals Musik auch beim Lernen sehr genervt, also denk dir nichts. Wenn Musik an war, konntest du das bei mir vergessen, dass ich irgendwas im Kopf behalte...

Lieben Gruß

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Nachvollziehen kann ich so ziemlich alles wenn ich will, aber verstehen muss man trotzdem auch nicht alles.

Ich kann z.B. nicht verstehen wie es sein muss, Stimmen zu hören, wenn jemand eine Schizophrenie hat und das dann auch als Realität ansieht, obwohl das sonst niemand sonst hört und man auch von X Leuten gesagt bekommen hat, dass dem nicht so ist, man aber als Betroffener trotzdem überzeugt ist, dass jemand (zu einem) spricht und teilweise sein Umfeld dann sogar als Lügner bezeichnet oder ins Wahnkonstrukt mit einbaut.

Ich kann aber schon nachvollziehen, was das ist, woher das kommt und dass sich der Betroffene deswegen in Behandlung begibt.

Ich denke man kann sich nicht immer in alles 100% hinein fühlen, muss man auch nicht, aber man sollte es nachvollziehen können, das ist zumindest mein Anspruch.

Ich hatte beruflich sowohl schon mit Tätern, als auch mit Opfern zu tun (deren Fall natürlich jeweils keine Beziehung zueinander hatte). Beide Male gings um die jeweilige Person, die ein psychisches Problem hatte und es ist wichtig, keine Voreingenommenheit an den Tag zu legen und auch die jeweilige Seite verstehen und/oder nachvollziehen zu können. Die Täter hatten für ihre Tat schon gebüßt und es ist nicht meine Aufgabe, das in irgendeiner Weise zu werten. Sind alles Menschen, die Unterstützung benötigen.

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Man kann zwar nie zu 100% ausschließen, dass man die mal hat (hatte ich persönlich bisher 2x im ganzen Leben), aber es gibt Risikofaktoren, die man bewusst ausschalten kann, damit man das nicht hat. Bei mir damals hatte ich Risikofaktoren.

Diese sind zum Beispiel, wenn man Geräuschen ausgesetzt ist (z.B. wenn der Fernseher läuft), man in einer unnatürlichen oder eher nicht so geläufigen Position als normalerweise schläft (wenn man z.B. halbsitzend auf dem Rücken liegend einschläft, obwohl man normalerweise Seitenschläfer ist), wenn man vorab Alkohol oder anderweitige Substanzen konsumiert hat oder wenn man grundsätzlich zu wenig Schlaf hatte. Auch das Licht kann eine Rolle spielen.

Wenn du also im Bett liegst, deine Schlafposition hast, es dunkel ist, nebenbei kein Handyvideo mehr läuft und du nicht 5 Halbe Bier davor getrunken hast, bist du davor relativ sicher und musst dir keine Sorgen darum machen. Wenn du wie du schreibst im Halbschlaf hochschreckst weil du das Gefühl hattest am Einschlafen zu sein, ist das keine Schlafparalyse.

Und selbst wenn es mal passiert - es ist nicht lebensbedrohlich, es passiert dir in der Realität nichts, das ist allein der Kopf, der einem einen Streich spielt. Das ist weder tödlich, noch gefährlich. Es ist unangenehm, aber das ist auch schon alles.

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Du brauchst nur zum nächsten Gericht gehen und erstmal einen Beratungsschein beantragen, bei einem Anwalt für Familienrecht. Das kostet dich mit allem drum und dran 15€ (der Antrag selbst ist kostenlos). Sollte machbar sein. Dort kriegst du Informationen aus erster Hand, wie du vorgehen kannst. Voraussetzung für einen Beratungsschein ist natürlich, dass du bedürftig bist und dir einen Anwalt selbst nicht leisten könntest (ist ja deiner Aussage nach so). Mit den Infos, mit welchen du dann ausgestattet bist, kannst du dir dann immer noch überlegen, wie du vorgehen willst.

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Wegen der Versicherung mach dir keine Sorgen, in Deutschland ist man pflichtversichert. Wenn du also nicht noch familienversichert bist, bist du in der Nachversicherungszeit. Wenn gar kein Schutz mehr vorhanden wäre, springt das Sozialamt oder das Jobcenter ein und übernimmt die Kosten für eine Notfallbehandlung.

Im besten Fall gehst du zu deinem Hausarzt und sprichst mit ihm über die Klinik. Wenn er das befürwortet, bekommst du einen Einweisungsschein und kannst mit diesem in die nächste Klinik fahren. Vielleicht erkundigt sich auch die Praxis schon vorab, ob du noch am selben Tag aufgenommen werden kannst.

Auch wenn kein Platz ist, kannst du dort jederzeit für ein Beratungsgespräch hinfahren, das ist überhaupt kein Problem.

Lieben Gruß

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Das ist ein unterstützendes Neurostimulationsverfahren, was wohl auch schon in einer Studie getestet wurde. Es gab da jetzt keine bahnbrechenden Zahlen, aber durchaus der Eindruck, dass es bei vielen Anwendern Symptome verringert hat (im Gegensatz zu denen, die ein Placebo bekommen hatten - also quasi exakt das selbe Gerät, nur dass das mit dem Strom unmerklich nicht ging).

Es ist kein Allheilmittel, kann aber soweit ich weiß positive Effekte haben. Im Endeffekt funktioniert das so, dass man sich 2 Elektroden an die Stirn klebt (oder drückt), durch den eine kleine Menge Gleichstrom fließt. Das sorgt für eine Stimulation am vorderen Gehirn, was bei einer Depression auch mitunter eine Rolle spielt.

Das Gerät wird mitunter als Monotherapie beworben, ich würde es aber wenn überhaupt nur unterstützend einsetzen, zusätzlich zu einer Psychotherapie und medikamentöser Therapie.

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Bei mir damals in den 90ern, hatten immer die Lehrer solche Sandalen an. Meistens wurde sich darüber lustig gemacht, das seien "Jesuslatschen" oder Ähnliches. Natürlich hat die niemand von den Schülern angezogen...

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naja, ich sag mal so, dir bleiben zwei Optionen.

Option Nummer 1: du sagst es nicht und hast dich irgendwann nicht mehr im Griff, weil irgendeine Kleinigkeit zu deinem sonst vorhandenen psychischen Ballast dazu gekommen ist und in Folge verlierst du die Kontrolle und haust ab. Die Folge - das Personal macht sich Sorgen um dich, je nach Einschätzung (und wo du bist) wird eine Fahndung eingeleitet, was immens Geld und Ressourcen kosten wird. Das Ende vom Lied ist - du kannst ja nirgends hin, weil du gesucht wirst, wirst dann zurück gebracht und wahrscheinlich gleich auf eine geschlossene Station gebracht (denn wenn man gefahndet wird, attestiert man akute Eigen- oder Fremdgefährdung). Wenn du nicht gefahndet wirst, hast du noch eine Chance in der Klinik anzurufen wenn du wieder zu Sinnen gekommen bist, dich zu entschuldigen und wieder zurück zu kommen (das Selbe, wenn dir die Station mit dem Anruf zuvor kommt). Wenns blöd läuft, wirst du dort einfach entlassen und brauchst auch erstmal nicht wieder kommen. Der Grund dafür liegt glaube ich auf der Hand - du hast durch die Aktion enorme Personalressourcen gekostet und auf dieser Basis macht eine Therapie aktuell womöglich keinen Sinn mehr, da du nicht in der Lage bist, dich an Absprachen zu halten, die grundlegend vorhanden sein müssen. Ebenso widerspricht sowas dem Setting, was dir angeboten wird. Wenn du einfach gehst und nicht mehr kommst, ist das ja auch ein Therapieabbruch von deiner Seite.

Option 2: du sagst es deinem Therapeuten und ihr redet miteinander darüber über die ganzen Dinge, die dir Druck machen, vielleicht kann man einige davon sogar abstellen und dadurch wirst du entlastet. Dann kannst du weiter deine Therapie machen, so wie es wahrscheinlich ursprünglich auch der Plan war. Der Therapeut wird dir weder böse sein, noch schlecht über dich denken, im Gegenteil, wahrscheinlich hast du bei ihm eine große Portion Vertrauensvorschuss bekommen, weil du ehrlich zu ihm warst und auch zu deinen Gedanken stehst.

Ich denke es ist nicht schwer sich zu entscheiden, was die bessere Wahl ist...

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Entweder wurde derjenige temporär oder dauerhaft gesperrt, oder er hat seinen Account "gelöscht". Man selbst kann seinen Account selber nicht direkt löschen, sondern nur inaktivieren. Eine tatsächliche Löschung kann nur vorgenommen werden, wenn man extra dem gutefrage-Support eine E-Mail schreibt. Dann werden aber trotzdem nicht die gestellten Fragen oder Beiträge gelöscht (die hat man ja laut AGB an gutefrage abgetreten, die gehören einem dann sowieso nicht mehr formal selbst), sondern nur die Daten des Nutzers, sowie den Namen des Accounts.

Ausnahme sind Beiträge, die persönliche Daten enthalten, die muss man dann aber in der Mail konkret mit dazu schreiben. Dann werden sie gelöscht.

Hatte selber auch schon diversen Kontakt mit Usern, die anscheinend bei jedem Logout gefühlt ihren Account deaktivieren und einen Tag später ist er dann doch wieder aktiv. Wieso das manche so machen - keine Ahnung. Also warte am besten noch ein paar Tage, wahrscheinlich kommen die meisten eh zurück.

Das Inaktivieren des Accounts ist relativ barrierefrei unter Einstellungen -> Nutzerkonto verfügbar.

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Wenn du von irgendjemand eine Leistung willst, total egal ob Friseur oder ein Darlehen aufnimmst, geht es letztendlich immer ums Geld. Das ist auch logisch, denn ansonsten würde es die ganzen Dienstleister oder Hersteller von Produkten auch gar nicht mehr geben. Im Preis sind normalerweise immer gut Gewinnmarchen einkalkuliert, gerade so viel, dass niemand aufgrund Wuchers klagen kann und genau so viel, dass man konkurrenzfähig ist und auch Leute angezogen werden. Die Preisgestaltung ist ein Abwägen zwischen höchstem Gewinn und dem Konkurrenzdruck (und natürlich den Fixkosten). Das beste Beispiel sind unsere Benzinpreise. Die sind auch so hoch, dass nicht alle Leute extra zu anderen Tankstellen fahren und dass das Bundeskartellamt das auch toleriert. Ausnahmen sind natürlich die Tankstellen auf der Autobahn, da grundsätzlich weniger Menschen bereit sind, von der Autobahn abzufahren und zu tanken, auch wenn es dort günstiger ist. Aber das sollte ja jeder auch eigentlich sehen. Angeblich sei es aber auch wesentlich teurer, Tankstellen direkt auf der Autobahn zu betreiben.

Auch ein Krankenhaus ist ein Wirtschaftsunternehmen, heute noch mehr, als je zuvor. Unwirtschaftliche Krankenhäuser können nämlich zu machen, da gibt es kein Erbarmen vom Träger oder vom Staat. Was nichts bringt, wird abgeschossen. Das ist auch mitunter ein Grund, weswegen offene psychiatrische Stationen immer rarer werden, da sich das finanziell einfach nicht lohnt. Es würde sich vielleicht lohnen, wenn alle nach 3 Wochen Behandlung gesund nach Hause gehen, das geht aber oft nicht. Bei allen, die länger als X Tage bleiben, wiegen die Kosten des Krankenhauses irgendwann das Entgelt der Krankenkasse für die Behandlung auf, da es nur noch Pauschalen für jede Diagnose gibt. Dazu kommt dann auch noch, dass wenn das Personal nicht ordentlich jeden Tag dokumentiert, warum es unbedingt nötig ist, dass der Betroffene zwingend noch im Krankenhaus bleiben muss, dass der MDK im Nachhinein Behandlungstage rausstreicht und das Geld der Krankenkasse dadurch nochmals geschmälert wird. Dass die Kliniken schauen, dass es dem Patienten gut geht, mit der Entlassung, er ausreichend gut vorbereitet wurde, ist aufgrund des zunehmenden Zeitdrucks von "oben" immer weniger möglich. Im Sinne der Kliniken bzw. Krankenkasse wäre es wahrscheinlich, wenn man alle 3 Tage einen neuen Patienten durchschleust, die Pauschale für die Diagnosen kassiert und den dann wieder entlässt. Wenns ihm nicht gut geht, soll er hald wieder kommen, aber erst nach 2 Wochen, da die Aufenthalte sonst von der Krankenkasse zusammengerechnet werden. Wow. Das ist moderne Therapie anscheinend.

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Oha, stimmt, wusste ich nicht. Habe 3 davon ausprobiert und im Endeffekt sind es nahezu die selben, die es überall anders auch gibt. Irgendwann muss man fleißig Werbung schauen, um weiter zu kommen, sofern einem nicht auch schon ständig Werbung während des Spielens angezeigt wird (weiß ich jetzt hier nicht, ist aber davon auszugehen, zumindest bei manchen Spielen). Ich schätze eher das Portal an sich, wenn ich spielen will, mach ich das wo anders ;)

Lieben Gruß

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Naja, deine Eltern haben sich offensichtlich für die Karriere entschieden und haben damit Erfolg. Karriere und auch gleichzeitig Familie unter einen Hut zu bringen, ist eine große Herausforderung. Natürlich ist es cool, wenn ein Kind alles kriegt was es will, aber es geht nun mal nicht nur um materielle Dinge. Das ist nur ein Teil von dem, was ein Kind braucht...

Du selber machst ja nichts falsch, kannst ja selber nichts dafür, dass deine Eltern so viel Geld haben.

Lebe trotzdem dein Leben so gut dir das möglich ist und gehe auch von dir aus, auf andere Leute zu. Denke nicht immer gleich von Anfang an, dass das Geld daran hinderlich ist, denn dann fühlst du dich von Anfang an gehemmt. Dazu gehört aber dann auch, dass du das Geld nicht als "Joker" rausholst, wenn dir ein Schulkamerad erzählt, was er geschafft hat und worauf der stolz ist. Bleibe bei dir und dem, wie du bist. Das ist am Authentischsten. Du musst nicht den Geldjoker ziehen, um anderen gegenüber sympathisch zu wirken, denn das bewirkt das Gegenteil. Du sagst ja, es soll um dich gehen, dann musst du auch bei dir selbst bleiben.

Wären so meine Tipps.

Ich selber war früher nie in so einer Situation, wenn dann eher im Gegenteil. Meine Familie konnte sich an manchen Jahren nicht mal Urlaub leisten, so sahs aus...

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Das ist hierzulande leider reine Glückssache für Kassenpatienten, meistens beträgt die Wartezeit 6 Monate aufwärts für einen normalen Therapeuten. Spezielle Therapieformen brauchen oft nochmal länger, z.B. eine Traumatherapie. Für die gibts nämlich noch weniger Therapeuten von den Therapeuten, die das anbieten und demnach sind die Listen noch länger.

Die 116117 bietet nur noch Verzeichnisse an, wo man selber schauen kann (das Psychotherapieverzeichnis), aber selber suchen die einem keinen Therapeuten mehr. Die habens früher mal gemacht, aber mittlerweile haben sies aufgegeben, weil die Mitarbeiter nur noch den ganzen Tag mit sowas beschäftigt waren (die fanden ja auch nicht schneller einen Therapeuten, als der normale Bürger).

Das Einzige was hilft ist, penetrant dahinter zu bleiben. Maximal 1 Woche auf einen Rückruf zu warten, dann erneut anrufen, wenn man keine Infos bekommen hat. Und wirklich in einem großzügigen Radius alle durchtelefonieren. Mehr kann man nicht tun.

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nein

Ich persönlich sehe das eher so, dass du die Essstörung als Ventil hast, um mit dem ganzen Druck umzugehen. Es liegt also demnach nicht an dir selber, sondern weil du einfach mit der ganzen Situation überfordert bist.

Falls du Autismus hast, ist ein Rückzugsort kein Luxusgut, sondern eine Notwendigkeit, damit du dich selber herunter regulieren kannst. Daher bemühe dich um eine zeitnahe Abklärung und bringe dieses Thema mit ins Gespräch.

Ansonsten würde ich dir eher zu einem Termin beim sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises raten, da die dich zum Thema eigene Wohnung und den notwendigen Anträgen kostenfrei unterstützen können. Auch erfährst du vom SpDi aus erster Hand, was du für Möglichkeiten hast.

Du hast natürlich auch die Option, dass du dich stationär in einer Psychiatrie aufnehmen lässt. Das würde dir erstmal von Zuhause etwas Abstand ermöglichen und du bekommst dort auch aus erster Hand über den Sozialdienst gut Input, was du für Möglichkeiten hast. Natürlich kann nicht jeder in eine Psychiatrie, der das will. Es muss eine Notwendigkeit geben. Das wäre z.B. der Fall, wenn du auch Suizidgedanken hättest und du selber nicht weißt, ob du noch weitere Tage oder Wochen Zuhause überleben würdest.

Ansonsten gibt es noch das Infotelefon der BZgA für Essstörungen (089/252040), wo viele nicht mal wissen, dass es das gibt. Die Mitarbeiter beraten kostenfrei und anonym zum Thema Essstörungen und auch die Therapieoptionen. Auch hier könntest du mal alles loswerden, was dich belastet und dir einige Ratschläge und Tipps für den Alltag Zuhause holen. Außerdem können dir die Mitarbeiter konkret sagen, welche Anlaufstellen und Kliniken es in deiner Nähe gibt, wo sich ein näherer Blick mal lohnen würde. Das sind dann primär ambulante Möglichkeiten (wo du also Zuhause bleiben kannst) oder stationäre Fachkliniken (keine "normalen" Psychiatrien!).

Wenns dir mal an einem Tag richtig mies geht, kannst du 24/7 die Telefonseelsorge oder die lokalen Krisendienste anrufen, die helfen dir, aus der akuten Krise rauszukommen. Wenn du z.B. in Bayern wohnst, die haben ihren eigenen Krisendienst, der 24/7 erreichbar ist. Dort sind die Wartezeiten am Telefon normalerweise auch kürzer. Jeder Bezirk hat da auch seine eigene Leitstelle, die Anrufe entgegen nimmt.

Und weil ich mal öfter gefragt wurde - in der Telefonseelsorge arbeiten schon seit Anfang der 2000er nicht mehr ausschließlich Pfarrer oder Nonnen von der Kirche, das Ganze wird vom Staat finanziert. Dort arbeiten qualifizierte Leute, die sich mit psychischen Erkrankungen sehr gut auskennen. Also du wirst dort nicht über deine Beziehung zu Jesus und deinen Glauben sprechen müssen, falls du das denkst und der Mitarbeiter wird auch von sich aus demnach nicht zu einem gemeinsamen Gebet anstimmen.

Lieben Gruß und alles Gute dir auf deinem Weg..

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Ich kenne nur Leute, die freiwillig in eine betreute WG gegangen sind. Unfreiwillig würden die einen ja auch überhaupt nicht aufnehmen, da würde letztendlich nur ein geschlossenes Wohnheim in Frage kommen, wenn man denn unbedingt über das Gericht in sowas untergebracht werden muss.

Meistens gibt es ein Vorgespräch mit einem der leitenden Betreuer inkl. einer Führung, anschließend wenn man weiterhin Interesse hat und auch ein Platz frei ist, kann man dort eine mehr oder weniger lange Zeit (meistens um die eine Woche oder kürzer) "probewohnen". Wenn dann immer noch alles passt (von beiden Seiten), kann man sein Zimmer beziehen. Meistens gibt es aber Wartelisten von mehreren Monaten oder sogar Jahren.

So weit so gut, aber eine andere Frage ist eben auch - die Kostenübernahme. Die muss man vorab natürlich beim jeweiligen Träger beantragen und die schauen natürlich sehr genau hin, ob das aufgrund der psychischen Erkrankung gerechtfertigt werden kann, ob es keine andere (günstigere) Option gibt und ob das therapeutisch sinnvoll ist. Oft muss man auch bis zu einem gewissen Betrag mit seinem Privatvermögen aufkommen. Wenn du also z.B. 300.000€ auf der Seite hast, wird erst dieses Geld dafür aufgewendet, bevor du das bezahlt bekommen würdest. Das hat mir zumindest mal eine Patientin erzählt, die auch in eine betreute WG wollte.

Auskunft darüber können dir definitiv die sozialpsychiatrischen Dienste der Diakonien oder Caritas geben, wo eine Beratung für Betroffene von psychischen Erkrankungen (die auch im Einzugsgebiet gemeldet sind) gratis ist.

Bei einem der SpDis wo ich schon mal Erfahrung hatte, haben die entweder Betroffene außerhalb des Einzugsgebietes abgelehnt und an den heimatnahen SpDi verwiesen, oder man muss einen Obolus von 20€ zahlen für die Beratung. Normalerweise gibt es aber in jedem Regierungsbezirk mindestens eine Beratungsstelle vom SpDi, meistens in der jeweiligen Bezirkshauptstadt (wo auch die regionalen, unteren Behörden ihren Sitz haben, wie zum Beispiel das Landratsamt).

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Soweit ich sehe bist du zwar jung, hast aber aufgrund deines Übergewichtes schon Wassereinlagerungen und Schmerzen, tust dich schwer dich zu bewegen und rauchen tust du auch noch...

Ich würde dir eher empfehlen, die Priorität erstmal auf deine Gesundheit zu legen.

Wenn es mit dem klassischen Abnehmen nicht klappt, spreche mal Programme an wie z.B. Optifast oder Wegovy oder auch eine bariatrische Operation...

Du solltest dringend was tun, sonst begleiten dich die Folgen dein Leben lang...

Und mit der Partnersuche wirds dann auch schwierig.

Gut gemeint, nicht böse gemeint!

Lieben Gruß

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Fernabitur – Noten schwanken, Mutter macht sich Sorgen. Ist das normal?

Ich mache seit August 2025 ein Fernabitur bei der SGD (Deutschlands Fernschule). Ich bin 21 Jahre alt und werde von meiner Mutter finanziell unterstützt.

Meine bisherigen Noten sind sehr unterschiedlich: Ich habe teilweise sehr gute Leistungen (z.B. 1,0–1,3 in Deutsch und Geschichte), viele 2er (z.B. Englisch und Latein meistens um 2,0–2,3), aber auch einzelne 3er und eine 4,3 in Latein.

In den letzten Monaten sind meine Noten etwas schwankender geworden. Am Anfang war ich insgesamt stabiler, jetzt kommen häufiger 3er vor (z.B. in Politik/Wirtschaft oder Englisch). Meine Mutter meint deshalb, dass ich mich verschlechtere und dass es ein schlechtes Zeichen ist, dass es im Fernabitur später noch schwieriger wird und ich dann vielleicht das Abitur nicht schaffe.

Außerdem sagt sie, ich solle strikt wie in der Schule von 8–15 Uhr lernen und während der Lernzeit keinen Kontakt zu meinem Freund haben, weil das im normalen Gymnasium auch nicht möglich sei.

Ich bin mir unsicher, ob sie recht hat oder ob solche Schwankungen im Fernabitur normal sind, besonders weil ich noch Zeit bis 2028 habe.

Meine Fragen:

Ist es normal, dass die Noten im Fernabitur am Anfang besser und später schwankender werden?

Bedeutet eine 3 oder 4 in einzelnen Einsendeaufgaben wirklich, dass man das Abitur wahrscheinlich nicht schafft?

Wie streng sollte man sich beim Fernabitur wirklich an einen Stundenplan halten?

Übertreibt meine Mutter oder hat sie teilweise recht?

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Hat Recht

Prinzipiell würde ich dem schon zustimmen, dass du dich während der Lernzeit auf den Stoff konzentrieren solltest und nicht immer aufs Handy schaust um deinem Freund zu schreiben.

Stattdessen solltest du bewusste (!) Pausen einlegen, in welchen du das Lernzimmer für z.B. 30min verlässt, damit du dann wieder erholter weiter lernen kannst.

Ob du das Abi schaffst oder nicht, kann ich dir auch nicht sagen. Aber die Noten sind normalerweise schon gute Anhaltspunkte ob es Wissenslücken gibt, oder nicht...

Da du Fernabi machst, bist du ja etwas freier in deiner Einteilung. Deswegen feuere deine schlechten Noten nicht in ne Ecke und seh es als abgeschlossen an, sondern schaue was falsch gelaufen ist, und arbeite es nochmal nach. Wenn du damit nämlich wartest bis in Monaten, weißt du gar nichts mehr davon.

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Wenn du sowieso schon in Behandlung bist, kannst du das natürlich ansprechen. Da du dort bist, hast du auch eine entsprechende Diagnose, da die Krankenkasse ja was braucht an Diagnosen um die Behandlung überhaupt zu bezahlen, zumindest eine vorläufige Diagnose. Ich nehme daher mal an, dass du schon eine Diagnose hast. Du solltest dich daher erstmal darauf fokussieren, deine Therapeutin behandelt ohnehin das "Gesamtpaket" und weiß ja hoffentlich auch, dass dir manche Dinge Angst machen und dass es dir aktuell auch nicht so gut geht. Es gibt daher für mich persönlich erstmal keinen Grund, weitere Diagnosen zu sammeln.

Nehme solche Tests nicht so ernst. Ich kenne selber viele Seiten, vor allem von Privatkliniken oder privaten Therapeuten hauptsächlich, die auch solche Tests auf deren Homepage haben. Die drücken natürlich darauf, dass man ein gewisses Risiko hat, unter der Erkrankung möglicherweise zu leiden, die diese Privatklinik oder der Therapeut behandelt, damit sich da mehr Leute melden...

Auch ADHS-Tests habe ich schon gesehen. Sobald man bei der Frage "gibt es manchmal Situationen, in der Sie sich schwerer konzentrieren können?" auf "ja" klickt, steht man quasi schon mit dem Endergebnis halb in der Psychiatrie übertrieben gesagt, obwohl jeder Mensch Situationen hat, in dem er sich auch mal schwerer konzentrieren kann...

Auch wenn man manche Tests "makellos" ausgefüllt hat, stehen dann manchmal so Sätze drin wie man weiß es ja trotzdem nie und sicherheitshalber solle man sich dort mal melden...

Also genieße sowas immer mit Vorsicht.

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