Ich habe das auch manchmal und das ist auch ganz normal. Wenn wir in den Schlafzustand übergehen, entspannen sich alle Muskeln bzw. das Gehirn koppelt die Muskeln ab. Das macht auch Sinn, da wir sonst die ganze Nacht im Bett herum strampeln würden, wenn wir träumen. Wenn wir im Traum z.B. rennen - kein schöner Anblick, wenn wir unsere Beine genauso bewegen würden. Da wäre wahrscheinlich das Bettgestell oder unser Fuß kaputt.
Manchmal ordnet dieses Abkoppeln unserer Muskeln unser Gehirn falsch ein und deutet das als "Fallen", da ja plötzlich die Spannung nachlässt, wie wenn wir in einen freien Fall kommen würden. Dadurch schreckt der ganze Körper (und auch du selber natürlich) zusammen und dann sind wir natürlich wieder wach.
Also wenn das nicht ständig und regelmäßig über einen langen Zeitraum auftritt, musst du dir keine Gedanken machen. Wenn das nicht nur eine Phase ist und das schon wochenlang so geht, solltest du bei dieser häufigen Frequenz aber mal mit deinem Hausarzt darüber sprechen. Wenn er denkt, dass das bedenklich ist, wird er dich wahrscheinlich zu einem Somnologen überweisen.
Im klinischen Alltag von der Psychiatrie kenne ich das vornehmlich von Betroffenen, denen es sehr schwer fällt, Kontrolle abzugeben. Zu schlafen bedeutet ja auch immer ein Stück weit Kontrollverlust, da wir eben nicht so "bei Sinnen" sind, wie wenn wir wach sind. Muss bei dir jetzt nichts heißen, aber die Psyche hat da auch Einfluss drauf.
Falls du wegen deiner Angststörung bereits in Behandlung bei einem Psychiater bist, macht es auch Sinn, mit ihm darüber zu sprechen. Er kennt dich und deine Probleme wahrscheinlich wesentlich besser als dein Hausarzt. Wenn du das nämlich auch unter Tags hast, könnte das evtl. auch eine Panikattacke sein, weswegen der Psychiater natürlich nochmal die bessere Wahl wäre.
Wünsche dir alles Gute, und dass du bald ruhiger schlafen kannst!