Ich zähle einfach mal alle "natürlichen" Gefahren für den Wald auf, die ich kenne.

- lange, extreme Trockenperioden

- Waldbrände

- Überschwemmungen

- Borkenkäfer

- Erdbeben

- Lawinen, Erdrutsche

- Krankheiten und Pilzbefall im Allgemeinen

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Wäre schön, wenn die Frage etwas konkreter wäre, aber ich versuche es mal.

Also die natürliche Vegetation ist nach meiner Auffassung die Vegetation, die vorherrschen würde, wenn es keinen menschlichen Einfluss gäbe. Das bedeutet, dass dort die Pflanzen wachsen (bzw. die Pflanzengesellschaft), die am besten an den jeweiligen Standort angepasst sind. In Mitteleuropa wäre das z.B. an den meisten Standorten der Buchenwald. Den gibt es heute aber nur noch kleinflächig, weil der Mensch die Landschaft für sich beansprucht und sie dementsprechend überformt hat.

Das Klima beeinflusst als stärkster Faktor, welche natürliche Vegetation vorherrscht bzw. vorherrschen würde, gäbe es keinen Menschen. Bei uns ist es das gemäßigte, atlantische Klima mit hohen Niederschlägen und (vergleichsweise) geringen Temperaturunterschieden im Jahresverlauf, das bei uns den o.g. Buchenwald begünstigt.

Wichtige Einflüsse durch das Klima sind Niederschlagsmenge und -verteilung, Temperaturen (höchste, niedrigste, mittlere) und Stärke und Dauer der Sonneneinstrahlung.

Ich hoffe, dass das mit der Frage gemeint war und dass du damit was anfangen kannst.

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Lohnenswert

Wenn du nicht vor hast, mit dem Jagdschein jagen zu gehen und ihn nur aus Interesse und Wissbegierde machst, würde ich sagen, dass das Ganze zu teuer ist. Also Wissbegierde ist ja was Gutes, aber der Schein kann dich schnell 1500€ kosten.

Du könntest allerdings ja mal mit jemandem mit auf die Jagd gehen und sehen, wie es dir gefällt und dann entscheiden. Ich meine, wenn du das alles lernen willst, soll es doch nicht auf der theoretischen Ebene bleiben, oder? Du willst es dann doch auch anwenden.

Also meine Empfehlung: nicht ohne Vorkenntnisse den Jagdschein machen, sondern mal mit zur Jagd gehen und dann entscheiden.

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Ein Säugetier hat mehrere Merkmale, die es von anderen Tieren unterscheiden:

- die Jungen werden gesäugt (klar)

- die Jungen werden lebend geboren

- Säugetiere sind gleichwarm, d.h. sie haben immer die gleiche Körpertemperatur, unabhängig von der Außentemperatur

- besitzen häufig ein Fell, um Körpertemperatur zu halten

- besitzen ein differenziertes Gebiss (Schneidezähne, Eckzähne usw.)

PS: Der Mensch gehört u.a. auch dazu.

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Also von der Note würde ich nicht abhängig machen, welche Laufbahn zu einschlagen willst. Gute Noten heißen nicht gleichzeitig, dass dir Menschenführung liegt, und andersherum.

Du solltest eher gucken, welche Laufbahn dir charakterlich besser liegt. Offiziere sind meist etwas von der Truppe "enthoben", sind akademisch und meist nicht so praktisch veranlagt. Der Feldwebel hat eine persönlichere Beziehung zu den Männern, ist meist gröber gestrickt und muss auch mit den Männern raus in den Dreck. Das ist jetzt natürlich pauschalisiert und kann nicht auf jeden einzelnen angewandt werden, gibt aber einen Überblick. Offizieranwärter und junge Offiziere übernehmen auch Feldwebelaufgaben, kommen aber halt später in die Kompanieführung und den Stab.

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Ich habe nach dem Abi 23 Monate FWD gemacht. Manche der Ausbildungen machen Spaß, aber es gibt halt auch viel Stumpfsinn. Das ist eine Frage der Einstellung. Insgesamt war es die Erfahrung auf jeden Fall wert und ich würde es auch nochmal machen. Der Sold im FWD ist auch nicht zu verachten.

Wenn du mit dem Gedanken spielst, FWD zu machen, würde ich dir schon dazu raten. Du kannst dich ja auch erstmal für 12 Monate verpflichten und später verlängern, wenn du willst.

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Also wenn du dich in einer richtigen Überlebenssituation befindest, ist deine Ausrüstung ja meistens begrenzt. Das wichtigste, wenn du keine warme Kleidung bei dir hast, ist ein Feuer. Wenn es aber schon dunkel ist, du kein Feuerzeug hast und auch kein gutes Brennholz findest, würde ich sagen, das beste ist, in Bewegung zu bleiben. Mit dünner Kleidung, ohne Feuer und ohne Unterschlupf können 4 Grad schon gefährlich werden. In dem Fall also nicht zum Schlafen irgendwo hinlegen sondern weitergehen.

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Also auch wenn es jetzt zu spät ist :D, sage ich noch ein paar Sätze zur Geschichte des Waldes hinsichtlich menschlicher Nutzung. Das lässt sich grob in drei Phasen unterteilen.

Am Anfang war der Urwald, der vom Menschen unbeeinflusst war. Dort wuchsen nur die standorttypischen Bäume und alles Leben und Sterben unterlag natürlichen Prozessen.

Dann fing der Mensch an, den Wald zu nutzen. Spätestens im Mittelalter wurden große Flächen gerodet. Verbleibende Waldflächen wurden unterschiedlich genutzt: Hutewald (Haustiere wurden in den Wald getrieben, um dort zu weiden, der Wald hatte eine parkähnliche Struktur, da viele Stellen verbissen/kahlgefressen waren), Niederwald (Brennholzgewinnung, die Bäume wurden oft auf den Stock gesetzt, waren deshalb klein und krumm), Mittelwald (einzelne große Bäume für Bauholz, dazwischen Niederwald) und andere Nutzungsformen.

Spätestens seit Ende des zweiten Weltkriegs wird der Wald hierzulande als Hochwald genutzt. Das heißt, die Bäume werden bis zur Reife (von Art zu Art unterschiedlich, ca. 100 - 150 Jahre) wachsen gelassen und erst dann gefällt. Sie sind dann lang und gerade gewachsen.

Man sieht also, dass die Waldnutzung in der zweiten Phase sogar intensiver war als heute.

Ich hoffe das interessiert dich trotzdem noch, auch wenn du es für die Schule nicht mehr brauchst.

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Wikinger

Hängt von der Bewaffnung ab. Piraten hatten ja schon Feuerwaffen und wären damit den Wikingern überlegen. Wenn man aber einen Wikinger und einen Piraten mit den gleichen Waffen in ein Duell steckt, würde ich dem Wikinger die besseren Chancen zurechnen, weil er eine andere Kampfmoral hat. Piraten waren ja meist nur aufs Ausrauben aus, während Wikinger auch Schlachten geführt haben.

Natürlich kann man wie immer nicht pauschalisieren. Ein kampferfahrener Pirat wird einen unerfahrenen Wikinger wahrscheinlich besiegen. Das hängt dann immer vom Einzelnen ab. Aber tendenziell würde ich behaupten, dass der Wikinger siegt.

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Erosion bezeichnet den Abtrag von Oberflächenboden durch Wasser, Wind oder Massebewegung. Die Erosion wirkt besonders stark bei Starkregenereignissen. Dann kann der Boden das viele Wasser nicht auf einmal aufnehmen und dieses fließt oberflächlich ab und nimmt Teile des Bodens mit, die andernorts wieder angelagert werden. Zusätzlich kommt bei Starkregenereignissen der sogenannte "Splash-Effekt" zum Tragen: wenn dicke Regentropfen ungebremst auf den Boden prallen, lösen sie Bodenteilchen, welche dann noch schneller erodiert werden können. Letzteres ist bei seichtem Regen nicht der Fall.

Zur Vegetation: die Vegetation kann in starkem Maße dazu beitragen, die Erosion zu verringern. In der Landschaft unterscheidet man zwischen drei grundsätzlichen Nutzungstypen: Acker, Grünland und Wald. Bei Acker ist die Erosionsgefahr besonders hoch, da hier zu einem großen Teil des Jahres der Boden offen liegt (je nachdem was angebaut wird, Mais ist bspw. sehr schlecht in dieser Hinsicht). Bei Grünland ist es schon besser, da das ganze Jahr über eine geschlossene Vegetationsdecke vorhanden ist. Und bei Wald herrscht die geringste Erosionsgefahr, da hier die dichteste und am besten ausgeprägte Vegetation vorhanden ist. Entscheidend sind nicht wie oft vermutet die Wurzeln, die den Boden angeblich "halten", sondern vielmehr Blätter und Zweig- und Astwerk, die die Regentropfen abfangen und zerteilen, sodass der oben genannte Splash-Effekt nicht mehr wirken kann.

Also in Kurzform: Erosion ist der Abtrag von Oberflächenboden. Niederschlag ist die Hauptursache für Erosion. Vegetation kann die Erosion deutlich verringern.

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Verschlammung oder Verlandung kann auch mit Eutrophierung zusammen hängen. Das heißt, es gelangen zu viele Nährstoffe in das Gewässer und es kommt zu einer höheren Sauerstoffzehrung. Wenn Sauerstoff fehlt, können die "Vegetationsabfälle" nicht mehr vollständig zersetzt werden und lagern sich als "Schlamm" ab.

Ich weiß jetzt nicht, wie es um die Teiche herum aussieht, aber wenn sich dort Acker oder intensives Grünland befinden, könnte es daran liegen, dass zu viel von der Düngung ins Wasser gelangt und genannter Prozess abläuft.

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Ja, kannst du. Einige geben den Rat, dass man nur Früchte, die in einiger Höhe am Strauch wachsen, nehmen sollte, weil an den niedrigeren der Fuchsbandwurm sein könnte, weil da Füchse hin uriniert haben könnten. Ich persönlich halte das für einen Mythos, aber wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, nimm die Beeren, die höher wachsen. Die sind dann völlig unbedenklich und müssen meines Erachtens auch nicht mehr gewaschen werden.

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Ich habe auch mit 15 angefangen, den Jagdschein zu machen, das war in NRW. Am besten fragst du einfach bei der Jagdschule, wo du hingehen willst, ob das geht.

Mit 16 erhälst du dann den Jugend-Jagdschein. Damit darfst du nur in Begleitung Jagen gehen und du darfst nicht als Schütze an Gesellschaftsjagden teilnehmen, außerdem keine eigenen Waffen besitzen.

Sobald du 18 bist, wird der Jugend-Jagdschein automatisch zum "richtigen" Jagdschein. Da musst du nur kurz auf die Untere Jagdbehörde, die ändern das dann in dem Schein. Und dann darfst du auch als Schütze an Gesellschaftsjagden teilnehmen ohne eine weitere Prüfung machen zu müssen.

Allerdings ist seit diesem Jahr (zumindest in NRW) ein Schießnachweis nötig. Die Disziplin lautet "Laufender Keiler". Da musst du eine bestimmte Punktzahl erreichen beim Schießen. Dann kriegst du einen Stempel und darfst an Drückjagden teilnehmen. Ich würde vermuten, dass diese Disziplin von deiner Jagdschule sofort mit abgenommen wird.

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