Zwanghaftes Nachahmen anderer Charaktere

6 Antworten

Bis zu einem gewissen Grad ist es normal...aber nicht als Dauerzustand! Lerne erstmal Dich selbst richtig kennen...dazu gehört auch, dass Du Dir gegenüber 100%ig ehrlich bist und nichts überspielst oder kopierst. Du bist genauso einzigartig wie jeder andere auch!

Zumindest kenne ich jemanden, dem es auch so geht. Er hat ganz wenig Selbstbewusstsein und Angst, sich so zu zeigen, wie er wirklich ist, weshalb er seine 'Vorbilder' nachmacht. Denn die machen ja nur tolle Sachen und wenn er sich so benimmt, kann er in seinem Augen nichts falsch machen!

Allerdings kann man so auch nicht seinen eigenen Charakter und seine eigene Meinung bilden.

das macht jeder, zum größten teil unbewusst. in der psychologie wird das modelllernen genannt.

Bin ich autistisch oder einfach nur komisch?

Als Kind habe ich aus Spaß Wörterbücher, Telefonbücher und medizinische Begriffe stumpf auswendig gelernt und lerne bis heute noch sehr gerne auswendig. Zudem habe ich stundenlang Dinge nach Farben, Formen etc. sortiert und mit Kindern nicht so gerne gespielt, mich eher gezwungen dazu gefühlt mit ihnen zu spielen. Häufig wusste ich nicht, wie man sich in sozialen Situationen richtig benimmt und musste ständig darüber nachdenken, was denn wohl jetzt ein angemessenes Verhalten wäre. Ironie, Witze etc. verstehe ich kaum, verwende sie selbst aber oft, was für Außentehende aber kaum als Ironie zu erkennen ist, sodass ich oft missverstanden werde. Oft sage ich Dinge, die ich persönlich für nicht schlimm halte, während andere es als verletzend auffassen. Ich wirke also oft frech, ohne es zu beabsichtigen. Meistens gehe ich immer von einem Extrem ins andere, kann mich nur sehr schlecht normal verhalten. Manchmal lasse ich mich übertrieben ausnutzen und opfere mich auf, dann bin ich wieder kühl und distanziert. Aber niemals “normal”.

In großen Menschenmengen werde ich schnell agressiv und mir wird schwindelig. Nachdem ich lange in Gesellschaft war, fühle ich mich ausgelaugt und erschöpft. Allgemein strömt so viel auf mich ein, was erst analysiert und durchdacht werden muss, dass ich gedanklich so gut wie immer abwesend bin. Alltägliche Dinge fallen mir sehr schwer und langweilen mich, auf andere wirke ich tollpatschig und unbeholfen. Smalltalk interessiert mich nicht die Bohne, ich steigere mich ständig in kritische Themen hinein, muss alles ausdiskutieren etc. und treibe meine Mitmenschen in den Wahnsinn. In Gesprächen können mir die meisten kaum folgen, weil ich sehr schnell denke und spreche und darüber hinaus ziemlich ungeduldig bin. Ich neige zum Perfektionismus und kann unwichtiges nicht herausfiltern, halte mich sehr lange an Details und irrelevanten Details auf. Aus einer Fliege wird schnell ein Elefant gemacht und bei Kleinigkeiten stelle ich schnell das große Ganze in Frage. Hört sich das für euch nach Asperger Autismus an?

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Wie kann ich Lampenfieber bekämpfen?

Ich M/18 Schüler habe derzeit mit extremen lampenfieber zu kämpfen. In der Schule habe ich Angst davor Vorträge zu halten. Ich habe schon einige gehalten aber auch nur vom Blatt abgelesen .Jetzt ist es aber so, dass die Vorträge immer länger werden und die kapazität der blätter nicht ausreicht. Ich habe mich auch allerdings schon vor der hälfte der Referate, die ich halten musste gedrückt.( Ich weiss das ist falsch ) ich habe im moment nur mittelmäßige Noten , doch die ganzen mündlichen Noten können meinen Schnitt so weit runter ziehen dass ich, dass schuljahr nicht packe. Ich weiss es ist unsinnig sich davor zu drücken, da ich präsentationen halten werden muss, wenn ich im Beruf erfolgreich sein möchte.Ich weiß auch ,dass dieses 'Verhalten' auf meine Kindheit zurückzuführen ist. Meine Mutter ist total in sich gekehrt.Sie kann weder Behauptungen begründen, noch lange Geschichten erzählen.Sie hat ihr Leben damit komplett verschwendet, da die menschliche Kommunikation und Beziehung darauf basiert. Zudem schiebt sie ihre kommunikationsunfähigkeit immer auf die Gesellschaft und ihr Alter .Sie sagt auch immer dass die leute gar nicht mit ihr reden wollen.Ich weiss auch dass es eigentlich daran liegt dass das wassie sagt redundant und durch die mangelde begründung Inhaltslos wirkt .Ich habe auch schon versucht es ihr zu vermitteln aber es kommt nicht an.Die schuld liegt immer bei den anderen.Nun ist es für mich nicht leicht gewesen das alles zu analysieren .Ausserdem hat mir ihr Umfeld in sozialen Fähigkeiten, als auch in psychischen Befinden geschadet. Mein Vater ist eher materiell angelegt und weniger postmateriell sodass er sowas gar nicht verstehen kann (auch mit ihm verstehe ich mich schlecht ).Er ist sehr altmodisch,denn er lebt noch in einer Welt in der Frauen weniger rechte haben als männer(Es gab schon sehr viele Konflikte zwischen mir und ihm wegen solchen themen).Ich hab ihm auch schon von meinem Problem erzählt da reden immer gut ist, aber da er mir nicht helfen kann blieb das ganze kommentarlos seinerseits. Ich versuche da raus zu kommen, aber für mich steht es gerade im die Fähigkeit vorträge halten zu erlernen. (ich möchte mich vorerst auf meine probleme konzentrieren bevor ich mich meinen eltern widme) um das ganze zu erkennen hat mich dass Jahre gekostet . ich kann einfach nicht den Mut aufbringen diese Probleme(Vorträge) auf direktem weg zu bekämpfen. ich hätte gern professionelle Hilfe ich habe an seminare Gedacht oder Hilfsgruppen gedacht,aber die die ich im internet gefunden habe sind relativ teuer . Gibt es für jugendliche günstige alternativen oder andere selbsthilfe trickst mit denen man das schnell bekämpfen kann? (ich kann auch nur höchstens 200 € ausgeben für solche Seminare) Ein coach wär natürlich ideal,ist aber für einen günstigen Preis wohl nur eine Wunschvorstellung. Ich bedanke mich schonmal für alle Ratschläge

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Habe die schlimmste Mutter der Welt - was kann ich tun? :-(

Hallo ihr Lieben, mittlerweile bin ich echt ratlos und weiß nicht, was ich tun soll. Als Fall für das Jugendamt würde ich es noch nicht einstufen. Jedoch trifft und enttäuscht mich das schon sehr, dass ich unter einer solchen Mutter leiden muss. Sie ist sehr streng was Freund und Männer betrifft, und mir gegenüber total respektlos; aus ihrem Mund kommen nur Worte, die immer was an mir kritisieren und mich fertig machen. Selten kommt ein nettes Wort von ihr. Sie sagt grundlos ich sei dumm (aus voller Überzeugung und mit Wut in den Augen) dabei habe ich ein gutes Abitur gemacht - sie nicht.

Vorhin hat sie mich mit erniedrigenden den Worten aufgefordert, das Geschirr zu machen. Ich habe kein Wort gesagt, habe ihren Befehl befolgt. Dann schaute sie mir mit Adleraugen zu und als ich einen kleinen Fehler machte, machte sie mich dumm an und spritzte mir Wasser, das an ihren Fingern war, in die Augen. So ein respektloses Verhalten habe ich mir nicht gefallen lassen und habe ihr vor Augen geführt, wie assozial ihr Verhalten ist und habe den Raum verlassen. Dass meine Mutter mich mit ihrem respektlosen Verhalten weh tut und dass ich mich wie der letzte Dreck fühle, merkt sie nicht. Oft sagst sie mit einem wütenden Blick "Miststück" zu mir. Ich fühle mich gehasst und ungewollt. Was mich zudem immer enttäuscht hat war, dass sie mich noch nie in den Arm genommen hat, als ich noch klein war und weinte, auch wenn ich vor ihr stand. Ich weiß nicht, ob sie das nicht kann oder ob sie nicht weiß, was das Wort Erziehung bedeutet. Volljährig bin ich und Ausziehen werde ich auch bald. Nur leider dauert es noch ein wenig und bis dahin weiß ich leider nicht, wie ich damit klarkommen soll. Eine objektive Meinung von euch hier zu, würde mir vielleicht etwas weiterhelfen, da ich mit sonst keinem anderen darüber spreche. Danke schon mal!

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Ich werde als „Halbblut“ bezeichnet. Ich glaub, ich bekomme langsam Komplexe.

Hallo!

In unserer kleinstädtischen Familienhaussiedlung ist vor Kurzem eine türkische Familie aus Berlin-Neukölln zugezogen, die streng islamisch ist. Radikalfundamentalistisch wäre eigentlich zutreffender. Die Frauen, auch die jüngeren, aus der Familie verlassen das Haus nicht ohne Kopftuch. Einige tragen sogar einen schwarzen Umhang, der nur die Augen frei lässt. Die Brüder aus der Familie sind extrem aggressiv und machen abends ständig andere Jugendliche an. Ich habe gehört, dass die schon wegen Gewalt von einer Hauptschule geworfen wurden. Die lungern offensichtlich den ganzen Tag bis spät in die Nacht auf der Straße rum und versuchen ständig, andere zu provozieren. Bei uns in der Gegend gibt es kaum Jugendliche, die sich so verhalten. Zudem sprechen die ein derart schlechtes Deutsch, wie es von jungen Türken in Deutschland noch nie vernommen habe. Seit dem die zugezogen sind, sieht man ständig Männer mit Vollbärten und verschleierte Frauen in unserer Gegend.

Ich selber habe mit dieser Familie nichts zu tun. Aber ein Freund von mir war dort mal zu Besuch und hat mitbekommen, wie die abfällig über mich und meine Familie geredet haben. Ich wurde in diesem Gespräch als „Halbblut“ und als „Bastard“ bezeichnet, weil ich eine deutsche Mutter habe. Und weil ich nur Deutsch spreche und mit einem Hund Gassi gehe, was sich für „Türken nicht gehört“, wie sie meinen. Darüberhinaus sollen wir „Ungläubige“ sein, weil wir nie in die Moschee gehen und unsere weiblichen Familienmitglieder kein Kopftuch tragen.

Als ich das gehört habe, war ich zutiefst verletzt. Ich bin auch ein Mensch und nichts Schlechteres als andere. Aber trotzdem entwickelt sich bei mir langsam total der Minderwertigkeitskomplex, dass ich minderwertiger bin als andere. Kein anderer wird als „Halbblut“ bezeichnet. Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Lieben Gruß

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