Wird man mit BWL zum Millionär?

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18 Antworten

Nein, es stimmt nicht. 

Man hat die Möglichkeit, wenn man ein guter BWL-Student ist und entsprechende Praktikas, Empfehlungen, etc. hat bei einem der großen Unternehmen einzusteigen und dort eine Stelle zu erhalten, die bestenfalls mit 5.000€ brutto vergütet wird. 

Allerdings werden - geschätzt - 99% mit weniger in die Berufswelt einsteigen.

Die BWL-Studiengänge sind überlaufen, d.h. es gibt mehr Studienabgänger als passende Stellen zur Verfügung stehen. Ein Teil der Studienabgänger wird also erstmal in einem Job landen, der gar kein Studium erfordert und entsprechend auch geringer vergütet wird. In der freien Wirtschaft wird nach geleisteter Arbeit bezahlt, nicht nach Abschluss. 

Wenn man BWL studiert sollte man auch wirklich Interesse daran haben und nicht einfach nur in diese Richtung studieren, weil man sonst nicht weiß was man machen soll. Leider gibt es zu viele, die so denken. Interesse an einem Fach ist das A und O entsprechend alles zu lernen und am Ende gute Ergebnisse abzuliefern. Und dann steigen auch die Gehälter entsprechend.

Die beste Möglichkeit im Laufe seines Lebens ein gutes Gehalt zu erzielen ist, wenn an das lernt/studiert für das man sich interessiert. Mit Interesse und Spaß an der Arbeit kommt man am besten vorwärts, kann entsprechende Weiterbildungen absolvieren und sich so "hocharbeiten".

Hi,
nein aber es ist möglich. Es kommt darauf an in welchem Bereich Du arbeiten möchtest (Controlling wird z.B. gut bezahlt) und auch in was für einem Unternehmen Du anfängst (Große Unternehmen zahlen meist besser). Selbstverständlich musst Du das Geld auch wert sein. Welche Erfahrungen und Qualifikationen bringst Du mit?

Aber selbst wenn man zum Einstieg weniger verdient kann man sich ja auch hoch arbeiten. Geschenkt wird einem zumindest nichts.

Mit 5.000 Brutto ist man übrigen noch kein Millionär und die wenigsten werden in der beruflichen Laufbahn auch Millionär. Wenn Du es bis ins obere Management eines großen Unternehmens schaffst oder selbstständig erfolgreich wirst, ist das aber möglich.

Ich habe BWL studiert und bin kein Millionär ;-)

Nun erst einmal bekommst du kein Geld dafür, dass du studierst hast, sondern für Leistung. Wenn diese stimmt, dann geht das ganze je nach Branche, Arbeitsort und Firmengröße auch entsprechend hoch, im anderen Fall eher nicht.

5000 Euro Brutto ist trotzdem kein normaler Wert. Mit einem Studium kannst du je nach Art Bachelor/Master mit 35-40k pa. rechnen. Bedeutet dann eher um 3k Brutto, wovon bei Steuerklasse I knapp 2k Netto überbleiben.

Gibt zwar Ausreißer in beide Richtungen, bedeutet dann aber meist Konzern/Bank in München/Frankfurt, da muss man dann erst einmal reinkommen. Die Hälfte vom Gehalt geht dann auch wieder für die Wohnung flöten, sofern man nicht in einem WG Zimmer wohnen möchte.

Du steigst meist mit 3000€ Brutto ein, wenn du z.B. "nur" 1-3 Praktika als Berufserfahrung vorweisen kannst. Danach ist keine Grenze gesetzt, dennoch kommt es auf deine Fähigkeiten und die Branche an. Marketing, Tourismus usw. ist meist nicht so hoch. Controlling, Steuerberatung, Personalführung etc. kann dann schon in diesen Bereich gehen.

Millionär wirst du meist nur durch die Selbstständigkeit.

Wie mit jedem anderen Studium bzw. jeder Form von Erwerbsarbeit wird man NICHT Millionär.

BWL Einstiegsgehalt hängt vom Fach bzw. der Branche und leicht vom Abschluss (Bachelor, Master, Diplom FH, Diplom Uni) ab.

5000 brutto sind aber überall unrealistisch.

2400 bis 3200 sind da schon eher der Erwartungswert.

Es kommt doch ganz darauf an wie gut Du Dich verkaufen kannst. Dem einen gelingt es weil er sich frühzeitig um Kontakte bemüht hat, der andere mus Harz 4 beantragen, weil er dazu unfähig ist. 

Ich bin auch ohne Studium und nur mit Mittlerer Reife zum Millionär geworden. Gewußt wie!!!

Ich bin BWLer und forsche und Lehre an einer Uni. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es nirgendwo so unterschiedlicher ist, als bei einem BWL-Studium. Zum einen machen das sehr viele, sodass das Gehalt tendenziell gering sein kann (Angebot/Nachfrage). Zum anderen sind Betriebswirte selten spezialisiert - und darin liegt der Schlüssel. Wenn du wie jeder irgendwas mit Marketing, Management oder Personal machst, wirst du finanziell wahrscheinlich nicht glücklich. Ich empfehle meinen Studenten sich auf die "trockenen" Bereiche zu spezialisieren: Buchführung, Controlling, Ökonometrie, ... Da hat man auch gute finanzielle Aussichten.

Wie immer gibt es zu allem Ausnahmen, aber das ist der Regelfall.

Das was du gehört hast, dürfte aus dem Bereich Märchen stammen, ein Einsteiger muss i.d.R. erst mal beweisen was er leisten kann, irgendwann wird er dann auch die 5.000 Brutto erreichen, aber das kann schon etwas dauern. 

Nein. Auch als BWL-Absolvent musst du - mit jedem anderen Anschluss übrigens auch - absolut top sein, um ein solches Einstiegsgehalt zu verhandeln.

Nein, 5.000 Brutto sind ein unrealistischer Wert für einen Berufseinstieg, solange Du nicht der Jahrgangsbeste eienr Elite-Uni bist. Erreichbar ist das aber nach einigen Jahren schon.

Die Einstiegsgehälter von BWL Absolventen sind eher durchschnittlich. Ein Ingenieur verdient mehr.
Millionär wirst du sowieso nicht als Arbeitnehmer. Dafür musst du dich selbstständig machen. BWL ist da keine schlechte Idee ;)

Woheer hast du denn diese Weisheit?

BWLer gibt es wie Sand am Meer. Dsa kannst du froh sein, wenn du überhaupt einen Job bekommst.

Kann man, muss aber nicht sein - wenn du pech hast, sind es nur 2000 Brutto, kommt immer auf das Unternehmen an.

Du wirst einer von vielen sein, die sich bei der Jobagentur als arbeitslos gemeldet haben.

5.000,- ist ok ,  bis  8.000,- ist steuerfrei / p. a.   !

Nein.

Ja, wenn Deine Eltern schon 999.999 € vererben.

Träum weiter................

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