Will meine Schwester ihren Sohn schwul machen?

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24 Antworten

Ich würde an den Schwager appellieren und zeigen dass er sich durchsetzen muss sonst wird der Kleine nur mehr gemobbt

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Kommentar von ponter
19.06.2016, 23:07

Ich denke mal, das sollten Schwager und Schwester unter sich ausmachen und der Fragesteller sollte sich da nicht einmischen, dass könnte zu Unstimmigkeiten fûhren.

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Kommentar von Cavo64
19.06.2016, 23:09

Wenn mich etwas belastet dann fress ich es nicht in mich rein

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Deine Schwester tut nichts anderes als gegen Generationen lang anerzogenen Sexismus anzugehen, mit Homosexualität hat das erst mal nicht zu tun.

Alles was du da schreibst hat mit Sexismus zu tun;
- Junge zieht sich im Spiel Frauenkleider an
- Junge muss Bud Sprencer Filme mögen (ist ja ein Männerfilm)
- Junge sollte nicht aufgestylte sein

Um die Liste der gängigen Klischees mal zu erweitern

- Junge spielt mit Autos, nicht mit Puppen
- Junge interessiert sich für Technik
- Junge bekommt nur Ü-Eier für Jungs (Eine der tollsten Errungenschaften für den Sexismus in den letzten Jahren)

Nur mal zur Info:
Als Sexismus wird die auf das Geschlecht (lat. sexus) bezogene Diskriminierung bezeichnet. Unter dem Begriff werden Geschlechterstereotype, Affekte und Verhaltensweisen gefasst, die einen ungleichen sozialen Status von Frauen und Männern zur Folge haben oder darauf hinwirken. Sexismus ist in vielen westlichen Ländern Gegenstand von Gesetzgebung und Sozialforschung, insbesondere der Gender Studies und der Vorurteilsforschung.

Der Punkt ist, ein Kind macht das wonach ihm ist, womit es sich gut fühlt. Das soll es aber nicht, da dies ja unter Umständen, siehe oben, nicht den gängigen Sterotypen gerecht wird. Daher sagt man einem Kind was sich gehört, was es soll und was es nicht soll. Man will schließlich einen funktionierenden Bürger erhalten, der nach heutigen Normen als erfolgreich gilt und nicht jemanden der Spaß am Leben hat.

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Kommentar von Gaia94
23.06.2016, 14:41

Nein darum geht es nicht, der Junge scheint nicht nur das zu tun was er möchte, die Mutter scheint ihn dazu zu erziehen. ''Nein Schlagen darf man nicht'' ist ganz klar eine Erziehungssache und ja schlagen sollte man auch nicht, aber ich werde meinen Kind beibringen dass es sich wehrt wenn es geschlagen wird. Die Mutter scheint es ja ''süß und toll'' zu finden wenn der Junge, Mädchen Kleidung anzieht anstelle es einfach neutral zu betrachten, wird der Junge dadurch noch ermutigt und möchte es vllt eben aus dem Grund um der Mama zu gefallen. Er scheint ein sensibler Charakter zu sein und entspricht so vllt nicht dem typischen Raufbold Bild, was die Gesellschaft von einem Jungen in dem Alter hat und das macht überhaupt nichts. Aber die Tatsache dass er nach 10 Minuten Fußball heulend zur Mama rennt, dass zeigt, dass die Mutter den Kleinen vermutlich seeehr betüttelt, wahrscheinlich weint er bei jeder Kleinigkeit und Mama ist immer sofort zur Stelle, ich finde da müsste man etwas anders vorgehen, auch bei einer Tochter, man sollte Sie ( wenns hinfällt) zum aufstehen motivieren und vllt mal sagen dass das gar nichts ausmacht und dem Kind auch mal zeigen, dass man was durchzieht und nicht gleich aufgibt wenn einem Steine in den Weg gelegt werden, dieses sofortige Weinen und zur Mama rennen zeugt von einer großen Unsicherheit und das finde ich im Alter von 10 schon bedenklich, bei 5 Jährigen Kinder wäre das vielleicht noch normal. Naja wie auch immer, ich kenne nicht das Gesamtbild sondern kann mir nur mit den wenigen Infos ein Bild machen. 

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Homosexualität wird nicht durch das Anziehen von weiblicher Kleidung und dem Ablehnen von bestimmten Filmen ausgelöst.

Wer weiß, vielleicht trägt er ja gerne Frauenkleidung, ohne dass ihm die Mutter dies irgendwie näher gebracht hat.

Und jemandem zu erklären, dass Gewalt Quatsch ist, ist etwas was alle Eltern tun sollten.

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Kommentar von Stellwerk
19.06.2016, 23:01

V.a. das mit der weiblichen Kleidung - bis Mitte des 20 Jhd. war es für Frauen eher verpönt, Hosen zu tragen. Das hat sich aus praktischen Gründen geändert - ohne dass die Frauen reihenweise zu Lesben geworden sind :D

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Will sie nicht, sondern folgt sie einfach seinen Vorlieben bzw. lässt ihn tun, was er mag.

Mein Gott: meine Mutter hat mich auch machen lassen.

Ich bin als Kind lieber auf Bäume gestiegen als in Röckchen und Kleiderln umherzugehen, habe in Containern gehaust und wahre Schätze gefunden.

Oah, und Fussball war mir die Krönung im Sport!

Einmal gab es einen Schnitt: ich reagierte Zorn eben an einem Püppchen ab, das Kopfunter an den Henkel eines Körbchen aufgehängt habend, als eine meiner Omas rein kam und entsetzt rief: Das darf man doch nicht!

Flugs band sie das Püppl ab, legte es hin und verschwand, ohne mir zu sagen, WAS ich nicht durfte.

Nein: ich wurde davon keine Lesbe..., lG.

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Kann man aus dir einen Homosexuellen machen? Ginge das mit Stöckelschuhen, gutem Benehmen und Gel in den Haaren?

Wohl kaum. Denn die sexuelle Ausrichtung liegt in den Genen, genauso wie blaue Augen oder große Füße. Die kann man ja auch nicht damit ändern.

Wenn das einer Schwester so gelingen sollte, dann sollte ihr das zum Patent anmelden. Dann wißt ihr wie man mit Stöckelschuhen und gutem Benehmen die Gene verändert. Damit wird man bestimmt reich.

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Kommentar von Cavo64
23.06.2016, 21:36

Anlage zur Bi Sexualität hat jeder...

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Erstens einmal finde ich es wunderbar, dass dieses Kind mit 10 Jahren der Ansicht ist, dass man sich nicht schlagen darf. Nicht jeder Junge ist von Geburt an ein kleiner Rambo und findet es toll, sich eins auf die Mappe zu hauen und das ist völlig okay so.

Zweitens sehe ich nichts schlimmes daran, dass der Junge Anziehsachen seiner Mutter trägt. Du sagst er schien sich sehr wohl dabei zu fühlen und das ist die Hauptsache. Und das scheint für seine Mutter auch das wesentliche zu sein und ich finde es schön, dass sie ihm gut zuredet, wenn er sich wohl fühlt und sich chic macht.

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Man erzieht doch niemanden zum "schwul sein". Entweder man ist es oder man ist es nicht.  Und nicht jeder Junge findet Fußball toll. Ich kenne einige, die damit überhaupt nichts anfangen können. Was ist schlimm daran? Und wenn er nun mal sagt "Schlagen darf man nicht" und das beim Bud Spencer Film, kann ich daran auch nichts besonders Schlimmes finden? Oder wäre es dir lieber gewesen, er hätte dir vors Schienbein getreten? Dann hätteste geflucht und deiner Schwester vorgeworfen, sie könne ihre Kinder nicht richtig erziehen!

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Einen Menschen (egal welchen Alters) "schwul machen" ist nicht möglich.

Ich würde da nichts unterbinden, sondern es locker sehen.

Mit "schlagen darf man nicht" hat er doch recht.
Was bringen Schläge letztendlich? Außer Verletzte oder im schlimmsten Fall Tote.

Mobbing sucht sich seine Ursachen - da braucht manche nur mal nicht die Nase von einem zu gefallen.
Ich würde hier lieber das Kind stärken, dass es seine Persönlichkeit ausleben kann.

Keiner muss irgendwelche Filme lieben oder unmöglich finden.
Da drückst du anderen deine Vorlieben auf. Denke nicht, dass du umgekehrt möchtest, wenn einer "aber Titanic (wahlweise anderen Film einsetzen) muss man doch mögen" zu dir sagt.

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Ich finde das alles nicht dramatisch. Vielleicht ist es eben einfach ein sensiblerer Junge, der eben nicht so auf schlagen, Fußball und Jungskram steht. Das ist doch völlig ok. V.a. kann sich das auch jederzeit ändern, aber ich finde man sollte ihn so sein lassen, wie er ist. Deine Schwester erzieht ihn wahrscheinlich einfach tolerant. Sie versucht nicht, ihn in Rollen zu zwängen, die er nicht will, sondern lässt ihm Freiheit in seiner Entwicklung. Vielleicht sagt er in 3 Wochen, Frauenklamotten würde er nie wieder anziehen.

Zum schwul sein erziehen kann man Niemanden.

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Er wird nicht " schwule " aufgezogen. Du meinst mit schwule sicher feminin...

Wenn der junge kleider tragen will, wo ist das problem ? Solange er sich darin voll fülht. Er hat es freiwillig gemacht also hat deine schwester überhaupt keine schuld ! 

" Schlagen darf man nicht ". Der junge hat recht. Es ist her eine positive denkweise. Er ist deswegen nicht feminin. Er sagt was seine eltern ihm beigebracht haben. 

" Er geht aufgestylt in die schule ". Ist doch toll oder nicht ? Der junge pfelgt sich. Es hat nichts mit feminin sein zu tun. Er will sicher den mädchen gefallen und seine mama helft ihm dabei. 

Dass er nach 10 minuten weint wenn ihr fussball spielt, würd ich nicht als dramatisch sehen. Er ist vllt sicher nur unsportlich oder ungeschickt. 

Fazit : 

Du hast angst, dass er durch die erzihung schwule wird. Ob er schwule ist oder nicht, kann dir glaub egal sein. Die erzihung hat da kein einfluss. 

Ich finde, dass du ihn zu sehr zum Mann machen willst. Der junge ist 10 !! Er ist noch ein Kind , er muss noch nicht " mann " sein wie du dir das vorstellsr. In der pubertät wird er sich selber suchen und finden müssen. Du solltst dich in der erzihung nicht einmischen. 

Ich habe selber ein Bruder, der zu deiner beschreibung passt und er ist nicht schwule ;) Er hat früher oft mit puppen gespielt und trozdem ist er heute ein erwachser junger mann. 

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Naja, schwul erziehen kann man sein Kind schon mal nicht. Die sexuelle Orientierung ist einem Menschen schon in die Wiege gelegt.

Deine Schwester erzieht ihren Sohn halt sehr frei, warum sollte er nicht mal diese Seite ausprobieren dürfen. Schwul wird er davon nicht, denn entweder ist er es oder halt nicht.

Und nur weil er "feminin" erzogen wird, heißt das ja nicht, dass das der alleinige Grund für seine mangelnde Durchsetzungsstärke ist, das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass sie kein Mädchen durchsetzen könnte. Ich denke so was ist auch immer Charakter abhängig. Aber klar, kann man sein Kind darin bestärken, auch mal auf den Tisch zu hauen :)

Ich würde ihn einfach Kind sein lassen, alles andere kommt von allein. 

Erzwingen kann man nichts und Sachen aufzwingen, die ihm keine Freude bereiten auch nicht. 

Und selbst, wenn er später feststellt schwul zu sein, wird es ihm wohl um einiges leichter fallen, sich vor den Eltern zu outen und zu sich zu stehen.

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Sie "versucht" ihn nicht schwul zu machen. Das Problem ist viel eher das männliches Verhalten immer mehr unterdrückt wird und als "störend" angesehen wird. Damit beziehe ich mich jetzt auf Jungs, nicht auf erwachsene. 

Gibt einen sehr schönen Artikel darüber:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6521441/Jungs-von-heute-verweichlicht-und-verweiblicht.html

Den finde ich enorm gut. Auch dieses aufstylen das du beschreibst finde ich furchtbar. Nichtmal deswegen weil es ihn schwul machen könnte. Es werden einfach völlig falsche Werte vermittelt. Mir war es bis hin in die 7. oder 8. Klasse völlig egal was ich an hatte. Hauptsache irgendwie was mit Militär oder Totenköpfen. Wenn das nicht greifbar war halt was anderes..mir doch egal. Später achtete ich dann mehr darauf das die Sachen zu meiner Erscheinung passen etc, die Eitelkeit des Mannes eben. Was ich damit sagen will ist das schon früh ein Modebewusstsein aufgezwungen wird wodurch automatisch Kinder die nicht perfekt gestylt kommen ausgegrenzt werden.

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Also erstmal, man kann nicht schwul gemacht werden, und wenn er sich darin wohlfühlt ist es doch seine Sache. Und wenn jemand Frauenklamotten trägt heißt es nicht gleich dass die Person schwul ist, da "schwul" eine Sexualität ist, und kein Verhalten oder Sonstiges. 

Deine Schwester macht es genau richtig, wenn er sich wohlfühlt, ist es ja besser ihm das Gefühl zu geben, akzeptiert zu werden.

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Die Erziehung seiner Mutter mag zwar was das Gel in den Haaren angeht vllt auf Grund der Frage was für das Alter des Kindes angemessen ist fragwürdig sein, ansonsten hat sie meiner Meinung nach alles im Griff! Was ist denn bitte schlimm daran wenn der Junge kein Fußball mag? Und ja, da hat er recht, schlagen ist nicht okay. Auch das "Frauenkleidertragen" gehört zur Entwicklung des Kindes und sollte möglichst NICHT unterbunden werden.

Dir kann ich nur raten, deine Vorurteile und Stereotypen mal zu überdenken. Denn nichts, was du hier geschildert hast hat auch nur annähernd mit Homosexualität zu tun.


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Wenn alle Männer, die Gewalt verabscheuen und keine Prügelfilme mögen,
schwul wären, hätte ich 95% schwule Männer in meinem Umfeld.

Man kann Homosexualität weder an- noch aberziehen. Wenn er homosexuell veranlagt ist, dann ändern auch die Verbote von Verkleidungsspielchen daran nichts.

Vielleicht solltest Du mal Deine Auffassung von Männlichkeit ein bisschen überdenken. Nur weil jemand männlich ist, muss er nicht automatisch Prügel mögen, sich durchsetzen können oder sein Äußeres vernachlässigen.

Wenn er sich nicht durchsetzen kann, liegt das mit Sicherheit nicht daran, dass er homosexuell veranlagt ist - sondern vielleicht einfach schüchtern und sensibler als andere Jungs.

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Es gibt einen wesentlichen Unterschied, ein Kind etwas aufzuzwingen oder ein Kind bei einer Sache zu unterstützen. Wie du die Situation beschreibst, klingt es eher so, als würde sie ihm nur helfen, sich zu entfalten. Schließlich gefällt es Yannik scheinbar, die Haare zu gelen und modische Klamotten zu tragen.

Ob es ihm nun besser gefällt, von Mitschülern gemobbt zu werden oder dafür in der Öffentlichkeit eine andere Persönlichkeit vorzuspielen, ist doch allein Yanniks Entscheidung.

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Auch wenn der Support es anscheinend anders sieht, die Frage hat meiner Meinung nach keine reale Grundlage.

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Man macht menschen nicht homo/hetero/transgender/.... Sie sind so. Egal was sie tun oder tragen und wie die Umwelt reagiert.

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Man kann einen Schwulen genauso wenig Hetero machen wie einen hetero schwul.

Das einzig Gestörte an der ganzen Story ist nach meiner persönlichen Meinung Deine Gleichsetzung von memmenhaftem Verhalten mit "schwul". Letztendlich gibt Dein Beitrag mehr über Deine Vorurteile gegenüber Schwulen preis als dass er einen besorgniserregenden Vorgang innerhalb dieser Familie schildern würde.

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Ich muss mir nicht einmal den Text durchlesen, denn es gibt auf deinen Fragetitel nur eine Antwort:

Homosexualität wird einem nicht anerzogen - du bist es oder du bist es nicht.

Egal was aus diesem Jungen wird: es ist einfach so. Das liegt nicht an der Erziehung (wo du keinerlei Meinungsrecht hast, außer man fragt dich). 

Wenn der Junge sich wohl fühlt, wie er sich eben wohl fühlt in seiner Aufmachung - egal ob er sich rosa Kleider anzieht und "Prinzessin" genannt werden will - deine Schwester ist die Mutter.

Wenn die Mutter (!) es für richtig hält ihren (!!) Sohn so erziehen zu wollen - nämlich, dass er freie Entscheidung hat über seine Vorlieben, dann akzeptiere es auch so. Sie macht nichts falsch, wenn ich mal ganz frech meine Meinung rein werfen darf.

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