Wie viel sollte ein Videospiel maximal kosten?

Das Ergebnis basiert auf 25 Abstimmungen

Andere Optionen 52%
50/79,99 20%
30/49,99 16%
0€ 4%
10/19,99 4%
20/29,99 4%
0,01/9,99 0%

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Andere Optionen

Eine feste Obergrenze würde m. E. der Sache einfach nicht gerecht. Vielleicht könnte man über einzelne Module eine Obergrenze festlegen - etwas wie ein Fortsetzungsroman in mehreren Bänden, die man einzeln kaufen kann. Aber auch hier sind Spiele vom Wesen her zu komplex, um generell etwas festlegen zu können.

Spätestens, seit ich von einem Wühltisch drei Spiele zu jeweils 5 Euro gekauft habe, weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wenig Preis einerseits und Spielspaß, Spieltiefe u. Ä. vom Preis abhängen. Von zweien dieser Spiele könnte ich auf Anhieb den Namen nicht nenne, für ein Spiel aus der Serie des dritten hätte ich sofort 50 Euro ausgegeben, aber auch 100 Euro wären nur im Vergleich damit, welche Preise für andere, ähnliche Spiele verlangt wurden, ein Problem.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Community und die Möglichkeit, aus der Community heraus zum Spiel beizutragen. Bei dem oben erwähnten Spiel (die Cultures-Serie von Funatics) waren die "Maps" der Community schon vergleichsweise früh wenigstens ebenso komplex und spannend wie die vom Hersteller.

Bei ein paar (0-€-werbefinanzierten) Mobile-App-Spielen habe ich ein paar In-Game-Käufe getätigt, weil ich es nur fair finde, dem Entwickler etwas zukommen zu lassen für seine Aufwendungen und Mühen, aber obwohl der Entwicklungsaufwand vermutlich vergleichbar ist, sind mir diese Spiele weit weniger wert, u. A. weil der Weg, wie man an das aktuelle Ziel kommt, für meinen Geschmack viel zu festgelegt ist.

Für die Spiele-Entwickler, die dies hier lesen: meine Schmerzgrenze für Spontankäufe liegt bei ca. 5 € für mir unbekannte Spiele - wenn ich dafür tief genug in das Spiel eintauchen kann, um abschätzen zu können, dass es mir auf Dauer Spaß machen wird - wie bei o. g. Cultures-Serie -, gebe ich danach gern auch deutlich mehr als ein paar Dutzend Euros aus. (50 € für ein Spiel, das ich nur aus ein paar Rezensionen kenne und das hinterher nur im Schrank verstaubt bzw. die Lizenz ungenutzt auf der Festplatte liegt, sind mir zu schade.)

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Kann man pauschal nicht sagen, je nach Qualität und Umfang eines Videospiels kostet es eben mehr oder weniger. Bei GTA5 oder RDR2, welches sehr aufwändige und umfangreiche Spiele sind und die einem sehr viel Spielspaß bieten, bin ich auch bereit tiefer in die Tasche zu greifen

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Ich halte mich gerne an die Faustregel "1€ pro Spielstunde".
Wenn ich mir ein Spiel für 60€ kaufe, dann sollte ich auch mindestens 60 Stunden in dem Spiel verbringen können.

Wenn ein Spiel besonders gute/spaßige Spielmechaniken oder eine sehr gute Story hat, dann darf es auch gerne von dieser Faustregel abweichen. Dafür bezahlt man schließlich mit.

Bei F2P und P2W/Gacha Spielen sehe ich das etwas anders.
Wenn ich ein F2P Spiel spiele, dann sehe ich das auch als solches an. Wenn dort Items für Geld angeboten werden, dann entscheide ich, ob das Item den Preis wert ist und beziehe das Spiel selbst nicht mit ein (also kein "ja, es kostet X€, aber dafür ist das Spiel kostenlos").

Wenn ein P2W/Gacha Spiel darauf ausgelegt ist den Spielern das Geld aus der Tasche zu ziehen, bzw. durch grundlegende Spielmechaniken, den Spieler dazu bringen will Geld auszugeben,
dann ist das für mich erstmal ein Warnsignal und eine klare Botschaft kein Geld in dieses Spiel zu stecken.
Wenn ein P2W Spiel ihr Gacha/Lootboxen System als einzige Quelle für Premium Gegenstände (sei es Spieler in Fifa oder Charaktere in Genshin Impact) hat und man als Spieler also nicht für bestimmte Gegenstände sein Geld ausgeben kann, sondern immer nur die Chance hat irgendetwas tolles zu bekommen,
dann ist das für mich ebenfalls ein klares Signal kein Geld dafür auszugeben.

Von Abomodellen halte ich garnichts.
Entweder ich habe ein Spiel und kann es spielen oder eben nicht.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Informatik Studium.
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Ich finde die aktuellen Preise eigentlich ganz ok. Für grosse, besonders aufwändige Spiele, zahle ich gerne etwas mehr. Ausserdem müsste man die Spiele ja nicht gleich zum Releas kaufen und kann einfach etwas warten, bis es etwas günstiger ist. - Diese "billigen" oder gar "kostenlosen" Spiele haben ja oft den unschönen Nebeneffekt, dass sie sich mit Ingame-Käufe oder Werbung finanzieren. - Wenn ich jedoch ein Spiel zocken will, möchte ich nicht von Werbung belästigt werden und nicht dauernd mit Ingame-Käufe konfrontiert werden.

Leider übertreiben es mittlerweile auch "teurere" Spiele mit DLCs, so dass man irgendwie den Eindruck bekommt, ein unfertiges Spiel gekauft zu haben. Schnickschnack, Skinns u.s.w. würde ich lieber beim Spielen freischalten.

50/79,99

Lieber würde ich mehr zahlen für ein komplettes fertiges Spiel als Ingame Shop, Season Pass und DLC.

80 Euro halte ich da mittlerweile für eine Obergrenze, wenn das Spiel nicht auf Mikrotransaktionen setzt.
Für MMO(RPG)s würde ich eher 100 Euro oder mehr zahlen oder eben Kostenpflichtige Addons und oder eben halt eine Subscription.

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