Wie kann ich Software automatisch installieren?

2 Antworten

Ich wäre für Ansible. Ansible ist nicht wirklich kompliziert und ist für so etwas wie sicherstellen, dass bestimmte Tools installiert sind eigentlich ideal.

Beispiel für ein simples Playbook welches sicher stellt, dass bestimmte Packages installiert sind:

 tasks:
 - name: install common utils
   package: "name={{ item }}"
   loop:
     - neovim
     - tmux
     - curl
     - atop

Hm, das ist natürlich eine sehr schön einfache Syntax, aber ist Ansible nicht eine Push-Architektur?

Dafür bräuchte ich ja dann einen Extraserver, der dann die Konfiguration auf die neuen Maschinen pusht, anstelle dass sich die neuen Maschinen jeweils von irgendwo ihre Konfiguration holen.

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@sonderdings

Jaein. Also du kannst ansible einfach von deinem normalen Client ausführen, es nutzt ja einfach zb ssh. Das ist eine Sache die Ansible auch praktisch macht, du brauchst eigentlich nichts auf dem Target.

Ansible kann theoretisch aber auch pull, das müsste man dann natürlich auf dem Target einrichten. Da bietet Ansible ein kleines Script welches man zb über cron ausführen kann und ein playbook über gut zieht welches dann auf dem Target ausgeführt wird.

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Ich habe mir eine virtuelle Maschine eingerichtet, da sind die 30 Programme, die ich brauche, installiert und konfiguriert. Und die starte ich dann einfach. Und wenn ich irgendwas an die Wand fahre, gehe ich auf den Snapshot zurück.

Wird das Image, wenn die ganze Software schon drin ist, dann nicht ziemlich groß + teuer?

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@sonderdings

Nö, das Ding ist 70 GB groß. Und was meinst du mit teuer? Es ist ja bei mir, auf meinem System. Passt also locker auf nen Stick oder eine microSD-Karte.

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@wrglbrmpft
Es ist ja bei mir, auf meinem System.

In dieser Frage geht's um virtuelle Rechner bei Amazon, siehe 2. Satz der Frage. ;-)

Und was meinst du mit teuer?

Der benutzte Speicher einer gesnapshotteten virtuellen Maschine kostet bei Amazon ein bisschen mehr als 5 US-Cent pro Gigabyte und Monat. Das wären bei 70 GB 3,50 $.

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@sonderdings

Ah, ich habe dieses Konstrukt mit Stern überlesen ;-) Auch gerade eben dachte ich mir noch, wo steht da Amazon im zweiten Satz der Frage? Ah, jetzt.

Es kommt natürlich darauf an, wie man seine virtuelle Maschine konfiguriert. Mir persönlich hat für meine Tests eine 60 GB Platte, 4 GB RAM und zwei Prozessorkerne ausgereicht.

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@wrglbrmpft

Ich probiere grad eine t3.medium mit 30 GB aus, vielleicht klappt's ja. :-D

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