Wie kann ich am besten das Organon-Modell(Fach:Deutsch) bei Kurzgeschichten anwenden?

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Der Hauptgedanke des Modells ist wohl, dass Sprache als Werkzeug angesehen wird. Wenn du mit dem Modell arbeitest musst du die Dreiheit Gegenstand, Sender und Empfänger im Blick haben. Gegenstand meint den Inhalt des Textes, Sender ist derjenige, der den Text verfasst (schriftlich oder mündlich) und Empfänger derjenige, für den der Text bestimmt ist. Das erstmal grob zur Unterscheidung. Das Problem liegt natürlich in der Anwendung. Gegenstände von Texte können etwa sein: sachliche Informationen zu einem Produkt, das jemand verkaufen will. Oder in einer Kurzgeschichte die Einsamkeit eines Menschen oder eine nächtliche Situation zwischen Eheleuten (denke gerade dabei an Borcherts "Das Brot") In diesem Punkt untersuchst du, wie Sprache den Gegenstand darstellt (evtl. Fachausdrücke, bildhaft usw.). Sender ist der Verfasser. Hier untersuchst du, was die Sprache über den Sender, den _Verfasser aussagt. Ist er cool, ist er erregt, wütend, enttäuscht usw. Was will er erreichen. In einer Kurzgeschichte, die sich mit der Nachkriegszeit befasst, geht es sicher auch darum, die Schrecknisse des Krieges zu zeigen, zu warnen, aufzuklären usw. zum Empfänger: Wer ist gemeint? Wenn der Text gespickt ist mit Fachausdrücken, kannst du wohl schließen, dass sich der Sender an eine fachlich gebildete Leserschaft wendet, eine Kurzgeschichte wendet sich wohl an die Allgemeinheit. So ähnlich solltest du an die Aufgabe herangehen.

zufällig haben wir heute in deutsch das selbe thema behandelt, und ich fands einfach nur schwachsinnig, bringt nix, schreibe lieber alles so auf wie du es empfindest und verdeutliche es deinem lehrer so dass er es nacahvollziehen kann.