Weshalb kann man keine lebenden objekte im elektronenmikroskop beobachten?

5 Antworten

Hallo, weil man im Elektronenmikroskop ein Vakuum benötigt...

In einem Transmissionselektronenmikroskop nutzt man statt eines Lichtstrahles einen Elektronenstrahl wie in einer Fernsehbildröhre, der nicht durch Glaslinsen, sondern elektromagnetisch durch Spulen oder elektrostatisch zwischen zwei Platten abgelenkt wird. Da die Materiewellen des Elektronenstrahles viel kurzwelliger als die Lichtwellen des Lichtstrahles sind, erzielt man mit einem Elektronenmikroskop aus eine viel größere Vergrößerung als mit dem Lichtmikroskop. Denn die Vergrößerung eines Lichtmikroskopes reicht nur bis zur Wellenlänge des verwendeten Lichtes. Beim Rasterelektronenmikroskop trifft ein dünner Elektronenstrahl auf das zu untersuchende Objekt und emittiert Elektronen, die einen einem Sekundärelektronenvervielfacher (Szintillator) verstärkt werden. Damit können auch dickere Objekte untersucht werden, was mit dem Transmissionselektronenmikroskop nicht möglich ist.

Hi,

man kann nur extrem dünne Schichten in einem EM untersuchen, da kämen allenfalls von der Größe her noch Bakterien oder Viren (die ja eigentlich keine echten Lebewesen sind) infrage. Um das Präparat in solche dünnen Scheibchen zu schneiden, müsste man das Lebewesen spätestens dann "umbringen". Das zu untersuchende Objekt muss aber zuvor noch stabilisiert werden, das geschieht mit flüssigem Kunststoff; dann noch muss man es kontrastieren, um die Strukturen hervorzuheben. Und schließlich muss im EM ein Hochvakuum herrschen, damit die Elektronen von der Kathode zur Anode gelangen...

Tja, das alles geht nur am "toten" Objekt.

die Objekte die im elektronenmikroskop betrachtet werden solen, müssen vorrher präpariert werden, in diesem fall heißt das sie werden mit Gold? bedampft....

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