Wer hat das Buch Verschleppt in Jemen gelesen? Was ist mit Nadja passiert?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

hallo Du hab das Buch gestern fertig gelesen und natürlich ha mich diese Frage auch interessiert ...das Einzige was ich gefunden habe ist diese englisch-sprachige site wo eigentlich die Mehrheit der Meinungen davon ausgeht das sie mehr oder weniger freiwillig noch im Yemen ist...dort haben (anscheinend )sogar einige Bekannte und Freunde von ihr gepostet - ansch. auch die Tochter von Nadja, aber das ist sehr skeptisch anzusehen...hab noch nicht alles durch...wenn du aber was rausbekommst danke für ne Nachricht Grüsse Marco yinyangkultur@aol.com
hier der link:www.allreaders.com/board.asp?BoardID=34321

Hallo, Gott sei Dank ist Nadja wieder in England und Markus ebenfalls, bereits seit einigen Jahren. Jedoch mit ihrem Ehemann. Die Bedingung lautete "Stillschweigen"! Wenn sie oder ihre Familie an die Öffentlichkeit geht oder sie sich scheiden lässt, dann sind sie oder zumindest ihre Kinder wieder im Jemen und dann endgültig. Zana brauchte viele Jahre der ärztlichen Behandlung, aber sie ist zu Hause....wenn auch nicht wirklich frei!

tja, das ist eine gute Frage. Ich habe beide Bücher gelesen (Das erste Buch heißt "Noch einmal meine Mutter sehen"). Was aus Nadia Muhsen geworden ist, weiß anscheinend keiner so genau, da kann man tatsächlich nur Vermutungen anstellen. Fakt ist, dass Frau Muhsen vor mehreren Jahren zwei Interviews gegeben hat, in denen sie jeweils behauptet, im Jemen glücklich zu leben. Wie weit das natürlich stimmt, sei dahingestellt. Also entweder lebt sie tatsächlich noch im Jemen und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Oder - sie lebt vielleicht längst wieder in England, hat aber keinerlei Interesse, ihr Leben der Öffentlichkeit preis zu geben. Fraglich ist auch, was aus ihren Kindern geworden ist. Zumindest die älteren dürften längst eigene Wege gehen und es wäre nicht verwunderlich, wenn sie dem Jemen, schon angesichts der dort herrschenden schwierigen wirtschaftlichen wie politischen Verhältnisse, den Rücken gekehrt haben, sofern sie dazu die Möglichkeit hatten. Was Zanas Sohn betrifft, ist die Frage, ob und wie weit er überhaupt Kontakt zu seiner Mutter hat, schließlich musste sie ihn im Jemen zurück lassen, als er erst 2 oder 3 Jahre alt war. Alles in allem kann man den beiden Schwesten nur Glück wünschen; sie haben genug Schlimmes erlebt. Vielleicht erscheint von Nadia Muhsen auch mal irgendwann ein Buch wie "mein Leben im Jemen" in dem sie ihr Geheimnis lüftet, wer weiß ...

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