Welcher Wortart gehört "als" an?

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1 Antwort

Hi, ich meine: "Komparativpartikel" oder "Relationspartikel". Gruß Osmond http://rechtschreibung-grammatik.suite101.de/article.cfm/gleichundungleichimvergleichwieoder_als Zitat: Vergleiche werden immer wieder gern gezogen. Wenn jemand Lebewesen oder Dinge miteinander vergleicht, will er sie in Relation (auf Deutsch: in Beziehung oder in ein Verhältnis) setzen. Das entspricht dem natürlichen Bedürfnis des Menschen, sie voneinander zu unterscheiden, zuzuordnen oder auch zu bewerten. Er steckt sie quasi in Schubladen, um sich orientieren zu können. Schließlich muss alles seine Ordnung haben. Das betrifft jedoch auch die Verwendung der beiden Vergleichspartikel und Konjunktionen „wie“ und „als“. Denn so einfach wie Faust kann man es sich grundsätzlich nicht machen. Und doch ist es einfacher, als man denkt.

Die Vergleichsform „Positiv“ steht mit der Vergleichspartikel „wie“ Beim Gebrauch der Vergleichsformen des Adjektivs werden zwei oder mehr Lebewesen oder Dinge miteinander verglichen – und zwar im Hinblick auf eine bestimmte Eigenschaft oder ein bestimmtes Merkmal. Bei der Grundform, dem sogenannten Positiv, ist dies zwar nicht zwangsläufig so. Aber wenn, ist dies durchaus positiv, denn das eine wie das andere ist gleich. Keines ist besser, schlechter, größer, kleiner oder sonstwie unterschiedlich, sondern im Prinzip genauso wie das andere.

•Er sah aus wie ein ganz normaler Mensch. Im Prinzip, denn natürlich kann man auch bei dem gleichen Grad – ganz subtil – inhaltliche Abstufungen vornehmen. Die eine Lüge ist mindestens so brauchbar wie die andere, der eine meint doppelt so schlau zu sein wie der andere, der eine Weg ist fast so steil wie der andere oder dieses Bild nicht so verschwommen wie jenes. Rein grammatisch gesehen sind beide jedoch gleichgestellt und so steht bei dem Adjektiv in der Grundform immer die Vergleichspartikel „wie“ – gleich gar, wenn das Wörtchen „so“ mit im Spiel ist. Ausnahmen bei bestimmten Wendungen („so schnell als möglich“) oder der Betonung der inhaltlichen oder sachlichen Ungleichheit („nur halb so aufregend als beim ersten Mal“) werden immer unüblicher und gelten größtenteils als veraltet.

Die Vergleichsform „Komparativ“ steht mit der Vergleichspartikel „als“ Der Komparativ stellt einen Vergleich zwischen Lebewesen oder Dingen dar, der immer zu Ungunsten des einen oder anderen ausgeht. Die Beziehung oder das Verhältnis ist also ungleich, daher nennt man diese Vergleichsform auf Deutsch auch ungleicher Grad. Diese Ungleichheit erfordert die Vergleichspartikel „als“: Irgendjemand oder irgendetwas ist schöner, schneller, klüger oder auch hässlicher, langsamer oder dümmer als ein anderer oder etwas anderes. Und natürlich lässt sich dieser Unterschied auch noch ausschmücken – in scheinbar nebensächlichen (Neben-)Sätzen.

Komparativsätze stehen mit den Konjunktionen „wie“ oder „als“

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