Was sind latinas?

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3 Antworten

Auf Deutsch oder Spanisch? Auf Deutsch sind Latinos/Latinas Lateinamerikaner/innen.

Aus Spanisch - also der Sprache, die es eigentlich wissen müsste - gibt es 3 verschiedene Sichtweisen:

- Lt. offiziellem Wörterbuch der spanischen Sprache sind Latinos/as Menschen, die in Ländern leben, wo eine romanische (also vom Latein abstammende) Sprache vorherrscht: Spanien, Lateinamerika (deshalb der Name), aber auch Portugal, Frankreich, Italien und Rumänien. Spanier sehn sich als Latinos an, sie haben "Sangre Latino" (Latin-Blut), hört man auch öfter. Gemeint sind die Überschneidungen, was alle Latinos gemein haben: großen Familiensinn, Eigenheim-orientiert (Miete ist in den vorgenannten Ländern irrelevant, haupsächlich nur für Studenten oder Touristen vorhanden), Länder katholischen Glaubens (Evangelisch wird fast als Sekte angesehen), Konversationsgabe usw.

- Latinos kann aber auch als Lateinamerikaner verstanden werden, besonders wenn der Zusammenhang klar ist. Im Spanisch spricht man jedoch von "Latinoamericanos", falls es Verwechslungen gibt. Also wenn ich von Kolumbien oder Ecuador erzähle und von Latinos, sind Lateinamerikaner gemeint, wenn es jedoch keinen Hinweis auf Lateinamerikaner gibt, die vorgenannte Gruppe. Lateinamerikaner in Lateinamerikaner beanspruchen Latinos oft für sich. Der Vergleich hinkt aber, denn ohne Spanier und Portugiesen, würde Lateinamerika nicht so genannt werden. Es ist sogar mehr: meist ist es die indigene Bevölkerung, die Latinos im Sinne von Latinoamericanos ansieht. Diese würde aber bei strengen Latino-Kriterien rausfallen, weil die Urbevölkerung (Indios) eben nichts mit der spanischen und portugiesischen Bevölkerung gemein hat. Auch bei Menschen mit Afro-Hintergrund spricht man (und diese selbst) von Afro-Latinos, also der Mischung aus Spaniern, Portugiesen und Afrikanern. Und: Lateinamerika, die z.B. in Spanien leben, sprechen zwar allgemein von Lations (Modestil, Musi siehe folgenden Abschnitt), aber beziehen die Spanier mit ein bzw. reden explizit von "Latinoamericanos", wenn nur Lateinamerikaner gemeinst sind und Verwehslungsgefahr besteht.

- Latino(s) ist aber auch ein Modestil. Und da ist es hauptsächlich Lateinamerika - vor allem aber die karibischen Zonen - und Miami, die hier stilprägend sind. Witzigerweise sind Kubaner oder Dom-Republikaner KEINE Lateinamerikaner, politisch betrachtet, denn Gipfeltreffen zwischen Lateinamerikanischen Staaten nenne sich Cumbre Latinoaméric y El Caribe, wenn Karibikstaaten dabei sind. Diese zählen also für Lateinamerikaner und Politisch nicht zu Lateinamerika. Nichtsdestotrotz sind das aber Latinos und was die Moderichtung Latino angeht, das Epizentrum. Dazu gehören Salsa, Merengue, Mambo, Cha Cha Cha, Reggaetón, Bachat, aber auch Po-PushUps, Legins, Telenovelsa, laszives und geschlechterbetontes Aussehen und Benehmen usw. usf. Nichts desto trotz mischen auch Spanier groß in der Latino Mode mit, vor allem, was Musik angeht: Enrique Iglesias und Juan Magán sind stilprägend.

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Kommentar von mambero
30.08.2016, 01:47

Sorry, wenn hier und da ein paar Buchstaben fehlen. Meine Tastatur klemmt ein bischen...

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Menschen aus Süd- und Mittelamerika und Mexiko.

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Südamerikaner

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