Was sind die nach- und vorteile einer PID?

4 Antworten

also grundsätzlich und das weiß du ja sicher, is die PID in Deutschland verboten. Was definitiv gegen PID spricht die selektion...denn nur "gesunde" embryos werden eingepflanzt.

Der Test ist nicht besonders zuverlässig. Es werden viele gesunde Kinder für krank gehalten, was ganz klar ne grosse psychische Belastung für die Eltern und das Kind ist, weitere Untersuchungen und möglicherweise sogar einen Abort zur Folge hat - bei einem perfekt gesunden Kind. Andererseits werden nicht alle kranken Kinder (wenn auch die meisten) erkannt, und auch ein gut verlaufener Test ist keine Garantie für die Gesundheit des Kindes.

Positiv ist, dass man ziemlich sicher sein kann, ein gesundes Kind zu haben, wenn der Test gut verläuft. Positiv ist auch, dass er nicht invasiv ist und das Kind durch den Test nicht belastet und gestresst wird...

Was ist eigentlich wenn es so ist wie in meinem Fall? Meine Mutter hat eine PID machen lassen. Darauf hin wurde ich erst behindert. Vorher war ich komplett gesund und sie hat tatsächlich den Arzt auf Schadensersatz verklagt, weil er sie nicht auf die Risiken aufmerksam gemacht hat! Ich habs letztens erst erfahren, deswegen mein Kommentar dazu, aber ganz ehrlich könnt ihr euch vorstellen wie ich mich fühle??? Meine Eltern halten mich für einen Schade, für etwas für das man Geld verlangen kann. Ich bin bezahlbar! Könnt ihr euch nur im geringsten vorstellen wie ich mich fühle und wie es mir geht????

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[Nachricht komm jetzt mit sicherheit sehr spät aber egal] Nein niemand weiß wie du fühlst, aber hast du mal versuch mit deinen Eltern darüber zu reden das du für eine Schande bist ? nur weil du benachteiligt bist heißt das doch nicht das du eine Schande bist, jeder Mensch hat das recht zu Leben ob Benachteiligt oder Medizinisch gesund. Und wenn du wirklich erst später benachteiligt wurdest, dann ist es in dem Fall nicht deine Schuld sondern die von deinen Eltern, da sie sowas machen. Sie haben kein Recht dazu, dich eine Schande zu nennen, auch du hast Recht zu Leben und mit sicherheit kannst du was besonders gut, Zeichnen, am Pc i.was oder sonst was, Arbeite an sowas und i.wann bist du ein "besserer Menscch" als deine Eltern die sowas einfach ihren Kind zumuten.

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Bei der Präimplantationsdiagnostik geht es nicht darum, Gott zu spielen und "Design-Babys" zu schaffen. Es geht vielmehr darum, nicht lebensfähige oder stark geschädigte Embryonen auszusortieren.

Ob das moralisch ist oder nicht, darüber lässt sich streiten. Fakt ist aber, dass in Deutschland Spätabtreibungen erlaubt sind, wenn das Kind schwere Schäden aufweist. Eine Spätabtreibung ist sicher ein brutalerer Vorgang als das Aussortieren eines Embryos, der maximal 10 Zellen hat.

Das heißt: Wenn Eltern kein Baby mit z.B. Down-Syndrom haben wollen, müssen sie das nicht. Auch kurz vor dem Entbindungstermin kann dann noch eine Abtreibung vorgenommen werden, und zwar legal.

Da halte ich es für sinnvoller, geschädigte Embryonen auszusortieren.

Zumal das auch einen weiteren Vorteil hat: Es werden ja nicht nur die Embryonen aussortiert, die zu behinderten Kindern würden, sondern auch die, die einfach nicht lebensfähig sind. In einer normalen Schwangerschaft nistet sich der Embryo dann nicht ein oder geht meist in den ersten Wochen ab. Bei künstlichen Befruchtungen ist das Risiko, das Baby zu verlieren (d.h. die Eizelle nistet sich gar nicht erst ein), sowieso höher als bei normalen Schwangerschaften. Wieso sollte man es dann für die Betroffenen noch schlimmer machen, indem man Embryonen einsetzt, die so schwer geschädigt sind, dass ein Abgang mehr als wahrscheinlich ist?

Bei der künstlichen Befruchtung werden sowieso mehr Eizellen befruchtet als jemals ausgetragen werden. Manche Überleben das Auftauen nicht, andere nisten sich nicht ein, wieder andere werden nach erfülltem Kinderwunsch oder bei der Trennung des Paares vernichtet. Das alles ist legal. Wieso sollte es also schlimmer sein, Embryonen zu vernichten, die geschädigt sind, und dadurch die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft zu erhöhen? Dadurch würde den betroffenen Eltern viel Leid erspart werden.

Ich verstehe nicht, warum die PID verboten ist - meiner Meinung nach ist das scheinheilig und verlogen, schadet den Betroffenen, nützt den Embryonen nichts (die sowieso nicht alle ausgetragen werden) und kostet nur ein Menge Geld.

Unfassbar, dass betroffene Menschen sich Vorwürfe anhören müssen, sie seien "behindertenfeindlich" oder wollten sich ein Baby designen lassen (was sowieso nicht möglich ist, da das menschliche Genom unendlich viel komplexer ist als ein Laie sich vorstellen kann).

Und nur um dummen Kommentaren vorzubeugen - nein, ich bin selbst nicht betroffen, bin aber in der Lage, mich empathisch in eine solche Situation hineinzuversetzen und finde es untragbar, was Paaren mit Kinderwunsch da zugemutet wird.

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Seid dem versucht fast jeder Arzt ihr zu sagen, eine Abtreibung seie "das beste", die Gefahr von irgendwelchen Fehlbildungen seie "angeblich zu hoch".

Wie kommt es das Ärzte deren Beruf es ja ist Menschen zu helfen, das Leben so wenig wertschätzen und sogar einfach so offen Euthanasie vorschlagen (denn nichts anderes ist das) zumal sie als Ärzte doch wissen sollten, dass selbst wenn, sich die meisten Fehlbildungen mitlerweile gut operieren lassen.

Fakt ist nunmal, dass das Kind lebt und Gefühle hat und es kann ja wohl kaum etwas dafür dass sein eigener Vater es umbringen wollte und dass diese Ärzte jetzt versuchen über das Leben des Kindes zu urteilen ist einfach nur wiederlich

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