Was sagt die Impedanz bei Lautsprechern und Kopfhörern aus?

3 Antworten

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Auf den Klang wirkt es sich nicht aus. Allerdings darfst du kein 4 Ohm Lautsprecher an einen Verstärker anschließen, der für 8 oder 16 Ohm gebaut ist. Wenn die Lautprecher eine Höhere Impedanz haben, ist das nicht schlimm. Nur kommt der Verstärker dann nicht auf seine Maximale Leistung. Die Impedanz bezieht sich auch immer auf die Frequenz von 1000 Hz.

Sehe ich das dann richtig, dass nur die Bauform (Membrangröße, Resonanzvolumen...) einen Einfluss auf das Klangspektrum haben?

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@hoipolli

Auf seiten des Lautsprechers ja. Je geringer die Ipedanz des do Länger kann das LS Kabel sein. Allerdings ist man draufgekommen, das Verstärker sehr teuer zu bauen sind die mit 2 Ohm zurecht kommen. Da Privat kaum mehr als 30 Meter LS Kabel pro LS gebraucht werden sind 4 oder 8 Ohm ein guter "Mittelwert". In der PA (Bühnentechnik) ist man dazu übergegangen nicht die Ohm zu verringern sondern die Spannung im LS Kabel auf 110 Volt zu erhöhen. Das ist auch der Grund, warum PA Boxen einen eigenen LS Stecker am Kabel haben (Speakon Stecker).

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Ok, das ist richtig. Smoky118

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Die Impedanz bei Lautsprechern beeinflusst in der Tat auch die Lautstärke, allerdings nicht linear (also 8 Ohm sind nicht halb so laut wie 4 Ohm).

Viel wichtiger ist aber die Tatsache, das erstens das Signal sauberer ist, soll heissen dass das Rauschen geringer wird.

Ausserdem belasten hohe Impedanzen den Verstärker weniger, sodass dieser weniger stark oder gar nicht übersteuert.Ausserdem kann bei sehr niedrigen Impedanzen(<3) der Verstärker auch Schäden davontragen oder sogar ganz kaputt gehen.

Anzumerken ist noch dass das auf gängige HiFi Geräte bezogen ist.

Es gibt spezielle Heimreceiver die auch bis 2 Ohm gut arbeiten, allerdings mit recht deutlichen Verzerrungen, sowie Bassverstärker fürs Auto die sogar bis 1 Ohm Impedanz arbeiten.

je niedriger der Widerstand desto lauter...

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