Was ist Symmetrische und Komplementäre Kommunikation

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Man könnte es auch so formulieren: eine symmetrische Kommunikation ist eine Kommunikation auf Augenhöhe. Dabei hat keiner der Beteiligten das Gefühl, er müsse sich aus irgendwelchen Gründen unterordnen und könnte aus bestimmten Gründen (taktische Gründe oder solche einer bestehenden Hierarchie) nicht das oder nicht alles sagen, was er meint. Genau diese Dinge kommen unter anderem in der komplementären Kommunikation zum Tragen.

Das heißt übrigens nicht, dass zum Beispiel in einem Chef-Angestellten-Verhältnis die komplementräe Kommunikation zwingend die einzig mögliche ist.

In der symmetrischen Kommunikation stehen sich die Kommunizierenden ebenbürtig gegenüber und bemühen sich, keine Unterschiede in der Rangordnung aufkommen zu lassen. Das äußert sich darin, dass alle gleichermaßen viel, auch was Lautstärke und Betonung betrifft, miteinander reden.

In der komplementären Kommunikation gibt es zwar eine Rangordnung, in der sich jedoch die Kommunikationspartner bemühen, sich gegenseitig zu ergänzen. Beispiele dafür sind die Konstellation Herr/Knecht, Chef /Angestellter. Hier drückt sich das Verhältnis der jeweiligen Konstellation so aus, dass der eine viel, mit erhobener Stimme und Betonung spricht, indessen der andere zuhört und schweigt.

Bei der symmethrischen Kommunikation kommt es auf die Rollen der Kommunikationspartner an.
Sind die Kommunikationspartner sozial gleichgestellt, spricht man von einer symmethrischen Kommunikation (vereinfacht mit laienhaften Verständnis dargestellt).
Hier ist ein interessanter Link, wo die Bereiche nochmals anschaulich erläutert sind:
http://www.sozialpädagogin.at/hawgruber06_06.html

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