Was ist an Blei so giftig?

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4 Antworten

Aus Wikipedia:

Blei reichert sich selbst bei Aufnahme kleinster Mengen, die über einen

längeren Zeitraum stetig eingenommen werden, im Körper an, da es sich
z. B. in Knochen eingelagert und nur sehr langsam wieder ausgeschieden
wird. Blei kann so eine chronische Vergiftung hervorrufen, die sich
unter anderem in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abmagerung und Defekten der
Blutbildung, des Nervensystems und der Muskulatur zeigt.
Bleivergiftungen sind besonders für Kinder und Schwangere gefährlich. Es
kann auch Fruchtschäden und Zeugungsunfähigkeit bewirken. Im Extremfall
kann die Bleivergiftung zum Tod führen. Die Giftigkeit von Blei beruht
unter anderem auf einer Störung der Hämoglobinsynthese. Es hemmt mehrere Enzyme
und behindert dadurch den Einbau des Eisens in das Hämoglobinmolekül.
Dadurch wird die Sauerstoff-Versorgung der Körperzellen gestört.



Grundsätzlich: Der Menschliche Körper ist ein extrem komplexes, chemisches System. Jeder Stoff und jede Verbindung hat irgend eine Funktion. 

Kritisch wird es immer, wenn Stoffe dem Körper hinzugefügt werden, die darin nicht oder kaum vorkommen. 

Dadurch werden die Chemischen Vorgänge im Körper gestört.

Blei zum Beispiel stört die Synthese von Hämoglobin. Diese Verbindung ist für den Sauerstofftransport zuständig. (Es gib auch noch weitere Beispiele was Blei im Körper anrichtet.) Aber grundsätzlich solltest du es verstanden haben.

Blei ist wie so viele Schwermetalle ein Enzymgift das wenn es in den Körper gelangt Stoffwechselprozesse va im Nervensystem stört.

Das Blei selbst ist giftig, ganz einfach. Es gibt eben Stoffe oder Metalle die sind giftig.

Die Dosis macht das Gift. Ohne Eisen würde wir einfach ersticken. Denn Eisen transportiert Sauerstoff zu unseren Zellen.

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