Was bedeutet "Lelleck"? Achtung: nicht "Lellek"

4 Antworten

Lelleck stammt von dem Wort Lélek, und bedeutet Seele, Herz oder Geist.

"Nicht wirklich richtig. Hier ist eine Übersetzung des Ursprungswortes: https://de.glosbe.com/hu/de/lélek Lelleck stammt ab von dem Worte Lélek, welches Seele oder Geist bedeutet. Im Zuge der Österreichisch-Ungarischen Monarchie sind ungarische Worte auch nach Österreich/Bayern später dann weiter in das Ruhrgebiet(Sammelpunkt vieler Nord- und Osteuropäischer Immigranten aufgrund Kohle und Stahlindustrie) gelangt. Dort hat sich der Begriff verwässert und es ist zu einer neuen Sprachbildung gekommen. Wenn man heute im Ruhrgebiet oder Bayern sagt "Bin ich denn dein Lellek?" dann liegt die Begründung darin, dass gemeint ist "Bin ich deine Seele/Herz/Psyche?" bzw. "Habe ich meine Seele an dich verkauft, dass ich das machen soll" et cetera. Eigentlich ein gutes Beispiel wie Bedeutungen verfälscht worden sind, denn scheinbar ist es der Mehrheit nicht bewusst woher derartige Begrifflichkeiten stammen. Beispielsweise bedeutet lélekbúvár - Psychiater, lélekdoki - Seelenklempner, lélekelemzés - Psychoanalyse usw. " Exzellent, alles richtig.

Der Name geht auf Plinius den Älteren zurück. Er beschrieb den Ziegenmelker in seiner Naturalis historia (Liber X 26 Ivi 115). Angeblich sog er Ziegen nachts die Milch aus, wodurch diese erblinden oder sterben würden. In Wirklichkeit wird der Ziegenmelker aber wohl eher von den Insekten angelockt, die das Weidevieh begleiten, und die Sage stammt von einer gewissen Unheimlichkeit, die den Falken/kauzähnlichen Vogel umgibt (siehe etwa Brehms Tierleben, 2. Auflage, 1882, 4. Band, S. 245).

Der Ziegenmelker ist ganzjährig dämmerungs- und nachtaktiv. Seine Aktivitätsphase beginnt kurz nach Sonnenuntergang und endet in der Morgendämmerung. Bei ausreichendem Nahrungsangebot wird um die Nachtmitte eine längere Ruhe- und Putzpause eingelegt.

Gegenüber Artgenossen sind die Männchen in der Paarbildungs- und Brutphase sehr aggressiv. Der Revierbesitzer fliegt auf den Eindringling zu, wobei er die weißen Gefiederabzeichen präsentiert. Danach lässt er sich nieder und schnurrt ausgiebig. Das genügt meist, um den Rivalen zu vertreiben. Eulen sowie gelegentlich auch Fledermäuse versucht der Ziegenmelker durch Flügelklatschen und Flugattacken zu vertreiben. Potenzielle Nesträuber werden mit Fauchen, Zischen und mit Flugangriffen attackiert. Ebenso, versucht er den Eindringling durch Verleitestrategien vom Nest fortzulocken. Brütende Ziegenmelker fliehen vor einem Menschen erst, wenn sich dieser bis auf wenige Meter seinem Nest genähert hat.

Der Flug des Ziegenmelkers kann falkenähnlich schnell, aber auch schmetterlingsartig gaukelnd sein. Häufig rüttelt er. Der Streckenflug erinnert etwas an den eines Kuckucks. Am Boden bewegt er sich trippelnd fort, wobei der Körper etwas hin und her schwankt.

Die Beute wird meistens im Flug, seltener in Ansitzjagd mit kurzen Ausfallflügen nach Art der Fliegenschnäpper erbeutet, wobei vielfältige Flugjagdmethoden, vom wendungsreichen, gaukelnden Suchflug bis zum falkenähnlichen, reißenden Jagdflug Anwendung finden. Erst kurz vor Erreichen der Beute reißt der Ziegenmelker seinen tief gespaltenen Schnabel auf. Zur Größe und Wirksamkeit dieses Fangkeschers tragen auch die schräg abstehenden Borsten bei, die den Schnabel seitlich umgeben. Selten erbeutet der Ziegenmelker seine Insektenbeute auch am Boden.

Ziegenmelker jagen nicht nur innerhalb ihrer Territorien, sondern unternehmen zuweilen recht weite Nahrungsflüge. An besonders ergiebigen Nahrungsquellen können mehrere Individuen angetroffen werden.

die Spannweite von 55 bis 75 Zentimetern entspricht etwa der eines Turmfalkenmännchens. Die schwersten Ziegenmelker wogen etwas über 100 Gramm, im Mittel liegt ihr Gewicht zwischen 68 und 85 Gramm

Wie die ihnen nahestehenden Kolibri, Segler können Ziegenmelker bei längerem Nahrungsmangel in einen Zustand der Hypothermie verfallen, doch ist diese Anpassung bei wildlebenden Individuen von ABC. europaeus noch unzureichend erforscht. Ausgelöst wird dieser energiesparende Hungerschlaf immer vom Nahrungsmangel und damit einhergehendem Gewichtsverlust. Einige nordische, nordamerikanische Verwandte haben diese Anpassung so weit entwickelt, dass man von einem winterschlafähnlichen Zustand sprechen kann.

Als Torpor (lat. ‚Erstarrung, Betäubung´Hypothermie) bezeichnet man einen physiologischen Schlafzustand, der bei einigen Als Torpor (lat. ‚Erstarrung, Betäubung‘) bezeichnet man einen physiologischen Schlafzustand, der bei einigen kleineren Säugetieren und Vögeln, also bei gleichwarmen Tieren, vorkommt und mit einer Lethargie vergleichbar ist, bei dem Stoffwechsel- und Energieumsatzprozesse auf ein Minimum gesenkt werden und alle Körperfunktionen gleichsam auf Sparflamme gehalten werden. Die betroffenen Tiere sind vollkommen inaktiv und verharren in einem Zustand der körperlichen Starre. Reaktionen auf Außenreize finden in diesem Zustand kaum statt. Der Torpor dient den Tieren vor allem dazu, längere Zeiten des Nahrungs- oder Wassermangels zu überstehen; sie können so einige Tage bis mehrere Wochen ohne Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme überleben. Säugetieren und Vögeln, also bei gleichwarmen Tieren, vorkommt und mit einer Lethargie vergleichbar ist, bei dem Stoffwechsel- und Energieumsatzprozesse auf ein Minimum gesenkt werden und alle Körperfunktionen gleichsam auf Sparflamme gehalten werden. Die betroffenen Tiere sind vollkommen inaktiv und verharren in einem Zustand der körperlichen Starre. Reaktionen auf Außenreize finden in diesem Zustand kaum statt. Der Torpor dient den Tieren vor allem dazu, längere Zeiten des Nahrungs- oder Wassermangels zu überstehen; sie können so einige Tage bis mehrere Wochen ohne Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme überleben.

2

Ziegenmelker(European Nightjar) sonnen sich gerne und nehmen ausgiebige Staubbädergelegt.

Adler, Falken und Eulen werden mit Flugattacken oder gezielten Bissen auf Distanz gehalten, bei Bedarf wiederum auch stark verletzt.

Europa: Rote Liste

Countries occurrence:Native:

Afghanistan; Albania; Algeria; Andorra; Angola; Armenia; Austria; Azerbaijan; Bahrain; Belarus; Belgium; Bosnia and Herzegovina; Botswana; Bulgaria; Burundi; Cameroon; China; Congo, The Democratic Republic of the; Croatia; Cyprus; Czech Republic; Denmark; Djibouti; Egypt; Eritrea; Estonia; Ethiopia; Finland; France; Gabon; Gambia; Georgia; Germany; Gibraltar; Greece; Hungary; India; Iran, Islamic Republic of; Iraq; Ireland; Israel; Italy; Jordan; Kazakhstan; Kenya; Kuwait; Kyrgyzstan; Latvia; Lebanon; Lesotho; Libya; Liechtenstein; Lithuania; Luxembourg; Macedonia, the former Yugoslav Republic of; Malawi; Malta; Mauritania; Moldova; Mongolia; Montenegro; Morocco; Mozambique; Namibia; Netherlands; Niger; Nigeria; Norway; Oman; Pakistan; Palestinian Territory, Occupied; Poland; Portugal; Qatar; Romania; Russian Federation (Central Asian Russia, Eastern Asian Russia, European Russia); Rwanda; Saudi Arabia; Serbia; Slovakia; Slovenia; Somalia; South Africa; South Sudan; Spain; Sudan; Swaziland; Sweden; Switzerland; Syrian Arab Republic; Tajikistan; Tanzania, United Republic of; Tunisia; Turkey; Turkmenistan; Uganda; Ukraine; United Arab Emirates; United Kingdom; Uzbekistan; Western Sahara; Yemen; Zambia; Zimbabwe

Vagrant:

Côte d'Ivoire; Faroe Islands; Ghana; Iceland; Liberia; Mali; Senegal; Seychelles; Sierra Leone

1

Hey Mondial,

"Lellek" kommt wohl aus dem Ruhrgebiet und ist irgendwie eine Art Schimpfwort "Lelleck'(s)" waren polnische Widerstandskämpfer im 16. Jahrhundert.

Wenn man heute im Ruhrgebiet sagt "Bin ich denn dein Lellek?" dann liegt die Begründung darin, dass gemeint ist "Bin ich deine Seele/Herz/Psyche?" bzw. "Habe ich meine Seele an dich verkauft, dass ich das machen soll". Korrekt

2

Was möchtest Du wissen?