Warum zeigen die Klimazonen Abweichungen von der breiten-parallelen Anordnung?

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2 Antworten

Hallo, alle Klimazonen auf der Erde sind ungefähr gleich groß und
sie verschieben sich mit den Jahreszeiten. Die Tropen haben fast die
gleiche Fläche wie die beiden Polarregionen zusammen. Am
Äquator treffen die Passatwinde aufeinander. Durch die hohe
Sonneneinstrahlung erwärmt sich die Luft und steigt auf, wobei sich die
Luftmassen (adiabatisch durch Druckabnahme) abkühlen und Niederschläge
entstehen. Da am Äquator auch die Caroliskraft fehlt, werden diese
Luftmassen nicht in eine Drehung versetzt (also auch keine
Wirbelstürme). Die Luftmassen strömen nun in großer Höhe vom Äquator in
Richtung der Roßbreiten. Da sich die Längengrade verjüngen steigt der
Luftdruck (wie bei einer Düse) an, erwärmen sich dadurch adiabatisch und
es klart auf. Ein Teil der Luftmassen strömt nun als
Passatwind wieder zurück zum Äquator. Dadurch entsteht eine laminare
Luftströmung mit den typischen Passatwolken. Der andere Teil der
Luftmassen strömt nun in die gemäßigten Breiten und vermischtsich
mit kalter Polarluft. Dadurch entstehen die Zyklone der gemäßigten
Breiten, die auf der Nordhalbkugel durch die Caroliskraft entgegen und
auf der Südhalbkugel mit dem Uhrzeigersinn abgelenkt werden.

z.B. weil Gebirge die breitenparallele Anordnung "stören",

weil Luftdruck- und Windverhältnisse  ebenso wirksam sind

weil die Nähe bzw. Ferne zu den Ozeanen das Klima entscheidend beeinflussen...

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