Warum sind alle Menschen so dumm?

15 Antworten

dein Text hat mich schon beeindruckt und ich hab genau so gedacht. aber das eigentlich dumme an den Menschen ist doch das sie nichts akzeptieren können oder? immer müssen wir unsere Ziele und Meinungen durchsetzen und erreichen, mit welchen mitteln auch immer zb Drohungen. ich hab eine Freundin die mich dies schon sehr oft spüren ließ und ich durch sie viel gelernt hab. ich bin längst nicht perfekt und lerne immer und immer mehr aus verhalten der Menschen in meiner Umgebung. ich denke aber natürlich gibt es auch gute Menschen wie LuthienSurion dessen Einstellung ich sehr gut finde so wie eine Freundin von mir veganer ist und sehr auf die Tiere und ihr wohlergehen achtet. ebenso finde ich es einfach nur unglaublich wenn Menschen aus Spaß kurz Tiere zerstampfen weil ihre blutflecken "lustig" aussehen oder bäume kahl rupfen nur so aus "Spaß".

wow - du bist gut. Vegetarier haben übrigens eine bessere Einstellung zu Tieren als Menschen, die Fleisch essen. Die Allesesser machen zudem noch den Unterschied zwischen Nutztieren und Wildtieren. Wir Menschen haben mit den Steinen gemein, dass wir einen materiellen Körper haben, wir Menschen haben mit den Pflanzen gemein, dass wir lebendig sind wir Menschen haben mit den Tieren gemein die Instinkte und die Gefühle aber nur wir Menschen können Denken und die Verantwortung für unser Handeln übernehmen.

Nun letzteres ist eine Frage der persönlichen Reife. Leider reicht die bei Einigen Expemplaren der Spezi Mensch nicht sehr weit. Erich Fromm nennt diese Menschen Marketing-Charaktere, Sie schauen nur nach dem schnellen Geld, die Folgen interessieren sie nicht. Alice Miller hat eine Broschüre geschrieben mit dem Titel: das Drama des begabten Kindes. Sie beschreibt, wie es dazu kommt, dass Menschen sich nur über ihr Einkommen und ihr materielles und finanzielles Vermögen definieren. Ja sicher, es sind arme Menschen - aber sie richten eben auch großen Schaden an. Die Kultur muss sich ändern, die Religion muss sich ändern, die Moral und Ethik. die Schulen müssen sich ändern - es darf keine Armee mehr geben und keine Polizei-Macht, sondern nur freiwillige Hilfskräfte, wie die Feuerwehr z.B. Es darf keine Politiker mehr geben, sondern nur noch Volksentscheide und Verwaltung. Es gibt keine Presse mehr und Meinungsmache, sondern nur noch Internet. Keine Werbung mehr sondern nur noch Bedarfsbefriedigung. Keine Ausbeutung mehr und keinen Markt, sondern nur noch Vernunft und Verantwortlichkeit. Die Menschen arbeiten nicht mehr auf Teufel komm raus für Geld und noch mehr Geld, sondern nur noch für den Bedarf. Lebensmittel werden nicht mehr ins Meer geschüttet um die Preise hoch zu halten und Wohnungen bleiben nicht mehr leer stehen- Die Mieten decken den Verschleiß und nicht mehr die Profitsucht. Das ist meine Vision von dem Leben nach diesem Caos. Leider kann man niemanden zur persönlichen Reife zwingen, auch nicht mit studium und Prüfung. daszu braucht es Lebenserfahrung. Letztendlich müssen wir warten, bis die Menschen ihre Angst vor der Freiheit aufgeben und sich einlassen auf ihre Lebens-lern-aufgabe. Wenn die Menschen nicht mehr Sicherheit und Garantien fordern, sondern Freude am Leben und am Lebendigen haben.

Keine Presse und Meinungsmache mehr, nur noch Internet? Du weißt aber sicher schon, dass das Internet inzwischen zu den größten Instrumenten der Meinungsmache gehört? Aber natürlich - schaffen wir doch die Presse ab, weil einige nicht richtig damit umgehen können. Ist doch egal, dass es Menschen gibt, die zwischen Sachinformationen und Polemik unterscheiden können, ist doch egal, dass man auch verschiedene Zeitungen lesen kann, um einen Sachverhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Und wer soll die Volksentscheide umsetzen, wenn es keine Politker mehr gibt? Nur noch die Verwaltung? Wer entwickelt neue Ideen, Lösungsvorschläge für die Probleme unserer Welt? Klar machen die nicht immer einen guten Job, aber dennoch einen wichtigen. Wie bringst du die Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs ohne Mark zu den Menschen? Und wenn jeder nur noch für seine Bedarfsbefriedigung arbeitet, wie sorgt man für die, die nicht mehr arbeiten können. Wie willst du die Schulen verbessern, wenn der Staat dafür kein Geld hat? Wenn alle nur zur Bedarfsbefriedigung arbeiten, wird er kaum noch Steuern einnehmen, ergo wäre in kurzer Zeit pleite. Deine Beschreibung fällt in den Bereich der Utopien, ein realistisches und umsetzbares Gesellschaftsbild ist sie nicht. Aber gut, wenn man noch Träume hat. (nicht böse gemeint)

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@StPauline

Du machst es Dir ebenfalls sehr einfach - letztlich ist alles in bester Ordnung... nur kosmetische Korrekturen werden benötigt.

Na ja, dass nur noch Cash alles bestimmt, interessiert keine(n), oder? Medikamente z.B. werden nicht oder nicht vollständig entwickelt und wenn, dann werden sie über die so genannten 'Patentrechte' so weit verteuert, dass sie nicht mehr angewendet werden?!? Im Übrigen ... Rechte, wer hat sie denn in ihrer heutigen Form überhaupt definiert und festgelegt? Doch wohl nicht der Souverän einer echten Demokratie, nämlich die Mehrheit eines Volkes?!?

echardt ist mir zu theoretisch, da alles auf einmal funktionieren soll und auf dem Weg dahin nur Schläfer stehen (die darauf warten, bis ein nicht erwähnter Messias - vielleicht sie Evolution?!? - die notwendigen Änderungen als 'Geschenk von den Sternen' mitbringt?!?). Aber Du willst wieder gar nichts bewegen, denn es bewegt sich ja schon was - und das wird schon richtig sein... ja??? NEIN!

Menschen sind bekanntlich meist daran interessiert, sich selbst zu versorgen - Volksentscheide sind für die unvollkommenen Menschen der einzig sinnvolle Weg, in diesem Egoismus das passable Mittel zu finden. Und nur weil man selbst keine konkrete Vorstellung hat, wie eine solche effektiv funktionieren kann, diese als Unsinn hinstellen (was Du mit anderen Worten leider tust), kann auch keine Lösung sein, sorry.

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@ExFrustUser

Entschuldige, aber du interpretierst Dinge in meinen Kommentar hinein, die ich so nicht geschrieben habe. Wo habe ich denn behauptet, dass ich nichts ändern möchte? Ich habe auch nicht behauptet, das alles in Ordnung ist, wie es ist, sondern lediglich dargelegt, dass ich die oben beschriebene Gesellschaftsform für utopisch und nicht realisierbar halte. Ich habe nicht behauptet, dass es gut ist, dass sich alles nur um Geld dreht, ich finde aber, dass es einen gesunden Mittelweg gehen muss und das das so wie es oben beschrieben ist, nicht funktionieren kann. Unterstelle mir doch bitte keine Ansichten, die ich so nicht geschildert habe. Es ist schlicht und ergreifend nicht wahr, dass ich nichts bewegen möchte. Ich habe geschildert, wo meiner Ansicht nach die Schwachstellen der obigen Utopie liegen. Dass ich nichts bewegen will, ist eine reine Unterstellung. Was die Volksentscheide angeht, habe ich nicht behauptet, dass diese schlecht sind, aber jemand muss ja auch die Ideen entwickeln, über die entschieden wird, und dazu braucht es eben Politiker oder andere Personen, die sich intensiv in wichtige Themen einarbeiten. Aber das ist keine Diskussionsplattform, daher sollten wir es dabei belassen, wollte nur die Fehlinterpretation richtig stellen.

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@StPauline

Teil 1 :

Nein, wir brauchen eben KEINE Politiker, sondern dafür einen klaren Menschenverstand und noch dazu den steten Willen, ...

  • uns immer weiter voran zu entwickeln

  • unsere gesammelten Kenntnisse der breiten Masse (anstatt wie bisher ausschließlich einem elitären Zirkel a.rschkriechend in ein Loch zu schieben!!!) zur Verfügung zu stellen

  • unser kulturelles Erbe nicht zum alleinigen Zweck zu stilisieren (oder uns 'überlegen' zu sehen) so wenig wie es anderen Kulturen, die - wie von 'unseren' Politikern gewollt unsere Kultur ausradieren, zu opfern

  • unsere Kinder mit Werten anstatt wie bisher mit Angeberei, Blenderei auf der Basis funktionierender für alle Menschen gleicher Regeln (anstatt wiederum nur für die nicht-upper-10000) zu erziehen - denn das verstehen diese Kinder auch (den Ungleichheits-Schweinkram von heute kann doch niemand selbst einem Kleinkind begreiflich machen, ohne beim Lügen tomatenrot im Gesicht zu werden!!!)

  • uns von erkannt negativen Exemplaren - egal wie prominent, verwandt,... immer zu distanzieren (und damit ein gutes Beispiel für alle zu geben)

  • unsere Verantwortung allein zu tragen, anstatt immer nach Ersatzfiguren à la Politiker zu suchen, so wie unsere Kinder in diese Verantwortung hinein zu erziehen (!!!), anstatt sie ihnen - wie bisher (und unsere Eltern sie auch uns versucht haben - zu oft erfolgreich) - abzugewöhnen (!!!)

  • mit ehrlichen und direkten Aussagen - schön reden ausrottend - die Dinge beim Namen nennen (ALLE! Also auch die von allen Menschen ungeliebten - und davon gibt es einige!). Ein misslicher Zustand kann erst geändert werden, wenn sich alle dessen Misslichkeit bewusst machen und akzeptieren.

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@StPauline

Teil 2:

  • Veränderungen immer zuerst bei uns selbst realisieren, anstatt sie - wie bisher - überall üblich erst mal von 'den Anderen' zu verlangen

  • bei allem, was wir tun, erst mal überlegen, wem wir damit helfen und nutzen, anstatt wen wir damit schädigen und uns an ihm 'hochziehen' können (und dies auch unseren Kindern anerziehen!)

  • alle Menschen GLEICH zu sehen und das auch zu leben. Bisher sind immer noch die meisten Menschen das Prinzip "die meisten sind gleich, aber manche sind **gleicher" zu leben gewohnt...

  • Verstand und Gefühle beide zu berücksichtigen, aber Verantwortlichkeit allein unserem Verstand überlassen und Entscheidungen dem Kopf zu überlassen (der die hierfür besseren Voraussetzungen mitbringt - wenn man dies als Eltern den Kindern vermittelt hat!)

....

Ich könnte diese Aufzählung noch ein eilchen fortsetzen, ... sei's drum. Dies ist keine Utopie, sondern realisierbar für alle diejenigen, die sich Verbesserungswillen nicht nur zum verbalen, sondern zum täglich gelebten Motto machen. Es mag Punkte geben, die der weiteren Erläuterung bedürfen, da ich sie ungeschickt formuliert habe. Außerdem ist - ebenfalls schon gesagt - die Liste bei Weitem nicht vollständig. Dennoch setze ich zu keinem Zeitpunkt einen perfekten Menschen voraus, sondern einen Alltags- und Allerweltsmenschen mit allen menschlichen Fehlern. Allerdings setze ich auch einen Menschen voraus, der sich hinter seinen Selbst-Lügen noch nicht so sehr vergraben hat, dass er den Blick für das Leben schon verloren hat (und von der 'Sorte' Mensch gibt es so einige, wie ich selbst schon erlebt habe). Ebenfalls setze ich voraus, dass man sich zu dem bekennt, was jeder hat - einer der zentralen Bestandteile menschlichen Bewusstseins: Das Gewissen.

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HI, hier mußt ganz tief kratzen,aber ich versuch es mal:Stell Dir mal vor ,das, was Du siehst ist Illussion,es entsteht nur im Geist,wie Cyberspace.Stell Dir weiter vor es gibt im Geist das Gute und das schlechte.Wir in unserer Welt sind im schlechten Teil des Geistes,das Licht,das Gute können wir auch erreichen,aber nur mit geistiger Arbeit.Das ist der sogen.Himmeloder Erlösung,oder Auferstehung.Das war das was Jesus gelehrt hatte.Hier das ist die Hölle,hier herrscht der Wahnsinn,und es gibt viel die verhindern,das zu begreifen.

Denk mal drüber nach..das ist die einzige Wahrheit.Verändere dein Denken und die Welt die Du siehst ,wird sich verändern.Dass Zauberwort heißt Liebe..

Gruß VE

Sicherlich verändert das eigene Denken die Welt... die Frage ist nur, in welchem Ausmaße? Man sollte nur aufpassen das dass eigene Denken nicht nur dafür sorgt das man von seinen eigenen Vorstellungen geblendet wird und die Umwelt wie sie wirklich ist nicht mehr wahrnimmt. Sicherlich... dann ist für einen persönlich auch alles gut jedoch läuft der ganze Dreck draussen weiter ab. Ich gebe zu 100% dem Threadschreiber recht. Er hat genau das in Worte gefasst, was mir auch ständig durch den Kopf geht.

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@MarkusC

Ansonsten traut sich das ja niemand. Danke!

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Die Frage ist wie Du dumm definierst. Du führst hier lediglich ein Beispiel eines "dummen Verhaltens" der Menschheit auf. Das ist wahrscheinlich damit zu beantworten, dass der Mensch, genau wie die Tiere, vom Bakterium, vom Bandwurm oder von anderen Fressmaschinen abstammen und genetisch so gepolt sind, dass Sie erstens Selbsterhaltung und zweitens Reproduktion betreiben - wie fast jeder andere Organismus auch. Die Frage ist nur, warum der Mensch, nachdem er ein Bewußtsein entwickelt hat sich nicht wesenetlich weiter entwickelt hat. Viele Dinge geschehen noch im Unterbewußtsein - das Bewußtsein ist einfach noch nicht stark genug entwickelt, um alle Entscheidungen da drüber abwickeln zu können. Es wäre natürlich löblich, wenn wir alle Entscheidungen aus dem Verstand heraus getroffen werden, aber nach wie vor treffen wir Entscheidungen aus dem Bauch heraus oder lassen uns von Gefühlen leiten.

Was mich jetzt aber aufregt und was mich bewegt hier zu schreiben - warum die Menschheit eben so dumm ist - ist die Tatsache, dass die Menschheit "alles weiß", aber nichts draus macht. Im Gegenteil, es werden Regularien und Mechanismen entwickelt um die Menschheit weiter dumm zu halten. Nur die "Ruler", die "Global Player" können an dieser Tatsache etwas ändern, um an den Fäden, an den Geschicken der Menschheit zu drehen - aber diese werden oft von Gier gesteuert. So basiert die Menschheit eben auf Gier. Eine andere Tatsache ist die unterschiedliche Sichtweise der Realitäten und die Unterscheidung zwischen Logik und Gefühl.

Viele Menschen entscheiden komplett emotional und lassen sich von ihren Gefühlen leiten, die eben manipulierbar sind. Logik kann man nicht manipulieren - die entsprechen immer der Tatsache.

Es gibt gewisse Gesetzmäßigkeiten, die man als allgemeine Realität ansehen kann, wie z.B., dass ein Apfel vom Baum fällt. Laut Einstein ist alles relativ, womit er recht hat.

Religionen z.B. verfälschen die Wahrheiten und trichtern den Gläubigen irgendwelche waghalsigen Psydotherion ein, die sie vor über 2.000 Jahren entwickelt haben und auf rein emotionaler Ebene agieren. Mit der Realität hat das ziemlich wenig zu tun.

Vielmehr sollte man an die Dualität des Menschens glauben, der sowohl von Emotionen, als auch von Logik gesteuert werden. In Fragen, die die Menschheit betreffen sollte er dennoch lieber auf die Logik hören, da diese objektiver ist.

So glauben immernoch Menschen an den Glauben, sie wissen es aber nicht und sind deshalb manipulierbar. So entstehen Kriege, wie wir jetzt im Syrienkrieg sehen.

Für mich sind das dumme Menschen, die den Unterschied der Realität und der Emotion nicht sehen. Religion wurde immer als Mittel eingesetzt, um sich die Welt zu erklären und irgendwie begrifflich zu machen. Wir sind aber 2.000 Jahre weiter und haben etwas dazu gelernt.

Diese hängen aber immernoch an dem uralt Glauben fest.

HonkiTonkis eben.

Naja, ich glaube nicht, dass die Menschen das irgendwann mal raffen, vielmehr hauen sie sich die Köpfe ein, weil sie nach wie vor einfach noch dumm sind.

Schöne Grüße, Ben.

stimmt. hauptsache wir haben unseren Luxus, alles andere ist egal.

Frag doch mal ernsthaft nach den tieferen Ursachen.

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