Warum reimen sich gedichte eigentlich?

11 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es vereinfacht den Vortrag. Früher wurden die Stücke durch Barden vorgetragen. Damit sie sich dieses Zeug besser merken konnten, wurden Reime eingebaut.

ich vermute der ursprung des ganzen liegt noch weiter zurück: die schamanen der naturvölker haben "zauber gewirkt" in denen sie sangen und reime vortrugen. sie glaubten, durch die gemeinsame letzte silbe enstehe eine mystische kraft, die sich nutzen lässt.

ähnliches findet man auch noch im wort "abra-kadabra". warum sagt das ein zauberer, bevor er seine illusion vorführt? dieses wort kommt aus dem sumerischen und ist tatsächlich zum wirken von magie genutzt worden, es bedeutet"ich erschaffe, während ich spreche"

Nur ältere Gedichte und, wenn es neue Gedichte sind: schlechte!, reimen sich. Moderne Lyrik komtm ohne Reime aus.

Es gibt 1000ende Gedichte, die sich nicht reimen.Die reimenden Gedichte prägen sich aber besser ein, vllt deshalb.

Weil die Endungen gleich sind..

Teller - heller Rot - tot Blau - grau Hose- Rose

sind einfach die gleichen buchstaben ;)

Was möchtest Du wissen?