Warum mit Masse fremdstarten und nicht minus auf minus?

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Es funktioniert auch, wenn der Pluspol der einen auf dem Pluspol der anderen und der Minuspol der einen auf dem Minuspol der anderen Batterie angeschlossen wird. Allerdings fließen beim Startvorgang recht große Ströme und der Strom von der Spenderbatterie muss erst zum Minuspol der anderen Batterie fließen und von dort weiter zum Anlasser. Somit wird der Kabelweg und der Geamtwiderstand unnötig größer als wenn man es gleich direkt an Masse anschließt. Gut ist es, wenn der Spender seinen Motor während des Startvorgang des anderen Autos laufen lässt. (Das bringt zusätzliche Energie von der Lichtmaschine und man verhindert, dass das zweite Auto später ebenfalls keinen Strom zum Starten hat.) Alles klar?

joo, danke. alles verstanden, kann also nix passieren (motor des spenders lassen wie immer vorher laufen ;-))

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Diese Ansage kenne ich auch,und ich kann Dir sagen-vergiß sie.Wir haben notgedrungenermaßen zwei Auto´s(6 u.15 Jahre),und bei beiden mußten wir schon fremdstarten.Auch in Werkstätten,wo ich nachgefragt habe(Kumpels oder auch Fremde),hat man mir gesagt,daß das nicht so unbedingt erforderlich sei.Hintergrund ist wohl,daß-wenn Du das Kabel auf Minus klemmst und die Batterie richtig tot ist,Du dann zwar die Batterie auflädtst,aber nicht zum Starten kommst.Bei´m Starten wird der meiste Bums von der Batterie verlangt,und zwar auf einen Schlag.Wenn Du fremdstartest,mußt Du in dem Moment Deine leere Batterie auch als Verbraucher rechnen.Und um die Batterie zum Explodieren zu bringen,müßtest Du schon 380 V anbaumeln..!!! Das schaffst Du bei´m Fremdstarten nicht.Klemm erst Plus,dann minus an,des Helfende soll leicht Gas geben und dann starte.Und wenn das geklappt hat,sofort Kabel in umgekehrter Reihenfolge ab.

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