Warum lernen manche Menschen gerne und andere können sich kaum überwinden?

6 Antworten

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Kinder sind für gewöhnlich alle neugierig und wissbegierig aber dann wird anscheinend einigen der Spaß am Lernen gründlich vermiest. Das kann am Lehrer liegen aber besonders auch am Elternhaus, wenn das Gelernte so gar nicht gewürdigt wird und die Kinder keine Unterstützung erfahren, weil auf Bildung kein Wert gelegt wird.

Eltern sind nun mal in den ersten Jahren die großen Vorbilder für die Kinder und wenn sie von denen lernen, Lernen ist nicht erstrebenswert und der Kopf nur als Kippenhalter da, dann werden sie das so übernehmen.


Hohoh256  28.02.2019, 09:45

traurig. 😔

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Dasnichts2  16.10.2020, 10:39

Ist zwar etwas spät kann ich aber so einfach nicht zustimmen!

Ich habe das Beste Beispiel! Wir sind keine Akademikerfamilie sondern eine normale Arbeiterfamilie gewesen, dennoch sagte meine Mutter mir damals immer wie wichtig lernen ist, hat mich zumindest in der 5-7 Klasse unterstützt und anerkannt was ich gemacht habe.

Während bei meiner Freundin nur der Vater arbeitete und die Mutter eigentlich wenig werd auf wissen usw legte.

Dennoch lernte sie Tag und Nacht, hat es gerne gemacht weil sie Erfolg haben wollte.

Ich wollte auch Erfolg konnte mich aber nicht dazu überwinden zu lernen! Das hatte aber weder mit der Familie zu tun, noch damit das ich cool sein wollte, die Lehrer nicht gut gewesen wären oder der (bei mir nicht existenze) Freundeskreis!

Daher finde ich es nicht ganz richtig es so zu formulieren! Ich denke einfach das egal woher man stammt, manche mehr Lust haben zu lernen oder auch mehr ergeiz und Durchhaltevermögen und andere weniger!

Ich habe immer gerne Sachen gelernt! Neues heraus gefunden! Kann mich auch heute noch für unendlich viel interessieren, aber eben nur für Dinge die ich wissen will oder wenn ich etwas machen muss für die Ausbildung und dabei etwas finde, dass mich interessiert!

Aber ansonsten setzte ich mich immer erst einen Tag vor der Klassenarbeit hin und schaffe es einfach nicht schon eher zu lernen, was mich höllisch ärgert, da so schnell aus der 2 oder 3 auch Mal eine 1 werden könnte!

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Menschen lernen immer und zu jeder Zeit das was sie wirklich lernen wollen. Ohne Überprüfung, ohne Nachweis, ohne Lehrer. Die Reformpädagogen haben gesagt, es muss nur in der Lebenswelt des Lerners vorkommen und gebraucht werden.

Alles was nicht in dieser Lebenswelt vorkommt, oder nur deswegen, weil es z.B. der Lehrplan vorschreibt, wird nur gerade so viel gelernt, wie es nötig ist um persönliche Ungemach zu vermeiden, dem gröbsten Stress aus dem Wege zu gehen.

Menschen machen natürlich auch Erfahrungen mit dem Lernen. Wer immer wieder Misserfolge hat, z.B. immer wieder erfährt, dass er nicht schnell genug ist, dass das, was er gelernt hat nicht ausreicht, dass es andere besser können und er sich anstrengen sollte, das auch so gut zu können, .. der wird mit der Zeit lernabstinent.

Das kann schon in der Familie so sein und ist oft in der Schule so.

Was soll es für einen Grund geben, etwas neues zu lernen, wenn es dafür nur schlechte Noten gibt und man blamiert wird??

Lernblokaden ergeben sich immer erst dann, wenn etwas gelernt werden soll und dem Lernenden nicht klar ist, was er davon hat.

Bildungsferne Schichten erleben ganz praktisch, dass ihr Leben auch so funktioniert, dass es Wege gibt, die vielleicht nicht ganz koscher sind, aber trotzdem zum gewünschten Ergebnis führen. Wozu also lernen?

Menschen haben die Lust und Drang zu lernen, muss mein mein Vorposter aber auch anschließen"Dummie42"Aber es ist auch der Einfluss von mitschlülern weil man dazugehören will kein Ausenseiter... dann macht man halt mit mit "Dumme Schule oder so" so entwickelt es sich halt und so weiter...

manche Menschen haben nunmal mehr Wissenshunger, andere geben sich mit weniger zufrieden.

Weil alle Menschen verschieden sind.