Warum kippen Raketen in der Abhebephase nicht um?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

In den ersten Testjahren (z.B. Zweiter Weltkrieg mit den Tests zur V4) kam das Umfallen häufig vor. Das sieht man öfters in Fernsehberichten. Heute wird das durch Steuerung verschiedener Seitenstrahltriebwerke verhindert.

Es gibt zig Raketen die genau dabei umgekippt sind. Vorab bei den Russen und den Amerikanern. Entweder waren sie noch nicht ausgereift, es wurde ein Putzlappen in einer Brennkammer vergessen oder es gieng sonst etwas schief. Heute macht man mittels Simulation viele Startversuche und man kann die Triebwerke recht gut unterschiedlich ansteuern. Daneben ist es massenweise Elektronik, Sensoren und bestimmte Bedingungen, die man erfüllt, bevor man eine Rakete startet. So weiss man heute, wie lange man eine Rakete betankt haben darf, damit sie trotz Eisbildung noch startet.... wieviel Seitenwind.....

Der Druck der verschiedenen Triebwerke kann sehr genau geregelt werden, sodass die Rakete sauber auf dem Strahl steht.

korrekt...DH

0
@YuLy42

ein reales wäre mir aber jetzt lieber, also wenn du eins hast...... :-))

0

Es ist ja nicht die Frage der Geschwindigkeit, sondern der Frage der Schubkraft. Und die reicht auch ab der ersten Sekunde locker aus, den Gegenkräfte zu bändigen.

die rakete hat ja nicht nur ein haupt-triebwerk... an den seiten sind so kleine düsen..nennt sich schub kontrolle... ähnlich wie bei schiffen..die haben vorne im bug noch ne schraube um besser manövrieren zu können..

bei vielen Raketen wird das durch einen Gyrokompass gesteuert der alle Neigbewegungen usw. registriert

Der Schwerpunkt ist unten.

Was möchtest Du wissen?