warum haben radiomoderatoren immer kopfhörer auf? Oder künstler im Konzert

9 Antworten

Du hast Dir Deine Frage schon selbst beantwortet. Es ist richtig, sie hören sich selbst und dass müssen Sie auch.Es ist ganz wichtig sich selbst zu hören, denn die Tonlage und Lautstärke (egal ob beim moderieren oder singen) kann man dadurch selbst regeln. Außerdem kann man auch Fremdgeräusche dabei besser wahr nehmen (die dürfen natürlich bei einer Aufnahme nicht sein).

Richtig, Kollege! (Bin leider seit ein paar Jahren off air - aber wer weiß, wer weiß...)

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Du musst Dich selbst sprechen hören, um richtig sprechen zu können! Ohne den "Rückweg" über den Kopfhörer kann die Stimme nicht richtig kontrolliert werden. Wenn wir uns im normalen Leben sprechen hören, hören wir uns durch den Resonanzraum des Kopfes, das ist eine ziemlich verzerrte Wahrnehmung. Deswegen kriegen die meisten Menschen einen Schreck, wenn sie zum ersten Mal eine Sprachaufnahme von sich selbst hören...

Wenn Du "Selbstfahrer" bist, kriegst Du als Radiomoderator keine Regieanweisungen! Glaubt mir, man muss die eigene Stimme hören, um anständig sprechen zu können! Natürlich kannst Du so auch kontrollieren, wie sich bei Hintergrundmusik Deine Stimme mit der Musik mischt (Lautstärke!).

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@CrazyDaisy

Ich kann das bestätigen, denn ich arbeite immer noch in diesem Beruf... Die Antwort von CrazyDaisy ist die einzig richtige...

@CrazyDaisy: Sag mal, Du bist aber nicht die Kollegin aus Berlin, die ich vermute?

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@pooky

Wen vermutest Du denn, Pooky? Kleiner Hinweis: Ich habe nicht in Deutschland Radio gemacht...

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@CrazyDaisy

Gut, dann bist Du es nicht... :-) Bei "Daisy" in Nicknames von Leuten, die mal beim Radio gearbeitet haben, werde ich hellhörig. Ich kenne eine Kollegin, die bei uns volontiert hat, die nennt sich eben so. Und "crazy" ist sie auch... ;-)

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Bei Musikern nennt man das den "Monitor", der einem sowohl die eigene Stimme bzw. den Klang des eigenen Instruments als auch eine ausgewogene Mischung vom Rest der Musik auf die Ohren gibt (so im Fall von "In-Ear-Monitoring", diesen kleinen Knöpfchen im Ohr, sonst stehen einfach zur Bühne gerichtete kleine Monitor-Boxen am Bühnenrand). Wenn man als Sänger z.B. in der Nähe des Schlagzeugs steht, hat man sonst keine Chance sich zu hören. Meist ist der eigene Klang im sog. "Monitor-Mix" lauter als der der anderen Musiker, manchmal wird auch einfach nur ein naturalistisches Klangabbild dessen, was das Publikum "draussen" hört, abgegeben.

Radio oder fernsehmoderatoren bekommen darüber Regieanweisungen,Sänger hören überdiese die Musik der Band.

Sie hören sich nicht selbst sprechen...sie hören über die Kopfhörer wann ihr "Einsatz" ist und bekommen auch andere Anweisungen....

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