wann sollte man einen Mulcher verwenden?

4 Antworten

Mulchereinsatz ist das Thema der zukünftigen Landwirtschaft.

Landwirtschaft beschränkt sich ja nicht nur auf großflächigen Getreide-, Kartoffel- oder Rübenanbau. Zur Landwirtschaft gehört auch Gemüse- und Obstanbau und Viehzucht.

Es wird wieder viel mehr gemulcht werden müssen um der Verdunstung entgegenzusetzten und natürliche Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen.

Es wird bereits viel in der konventionellen LW getan. Z.T. das gesamte Stroh nach der Getreiderente untergearbeitet, die Stoppeln sowieso. Gründung usw.

Mulch macht überall Sinn, wo es sowieso anfällt und leicht aufzutragen ist.

Die Natur sieht keine kahlen Böden vor, deshalb schickt sie "Unkraut". Im Kleinen, der Vorgänge bewusst, setzt man auf mulchen. Für mich als gelernter Landwirt spannend, wie das zukünftig im Großanbau umgesetzt wird.

Es wird Lösungen geben. Gute Beispiele gibt es.

Eigentlich nie. Weil das Gerät alles zerstört anstelle von nutzt.

Am Autobahnrand kann man damit die Neophyten zusammen mit dem Plastikmüll in kleine Stückchen hacken. Dann sieht man die Neopyten nicht mehr (obwohl die Pflanze noch da ist) und den Plastikmüll muss man auch nicht aufsammeln. Unter dem Vorwand der Neophyten Beseitigung verbrennt man dann das geschredderte.

Einen Mulcher brauchst du, wenn du den Aufwuchs zerkleinern willst, ohne den Boden zu bearbeiten.

Zum Beispiel um die Maisstoppeln zu zerkleinern.

Oder die Kuhweide nachzumähen. Oder nach Stillegung.

Um die Verdunstung zu verringern und Wasser zu sparen damit bleibt der Boden schön weich und locker und das Wasser kann besser abfließen und die pflanzen bekommen leichter ihr wasser

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