Van-der-Waals-Kräfte bei Ethan

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3 Antworten

Die Elektronen in den Molekülen bewegen sich zufällig. Dadurch kommt es immer wieder zu spontanen Polarisierungen dieser Teilchen.

Du könntest auch sagen, die Elektronenkonzentration um den Atomkern ändert sich spontan.

Wenn dann eine (zufällige) negative Ladung des einen Teilchens in der Nähe einer (zufälligen) positiven Ladung des anderen Teilchens kommt, ziehen sich diese beiden Teilchen an.

Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, ist größer, je größer die Oberfläche eines Moleküls ist.


Ethan ist einfach ein größeres Molekül als Methan. Deswegen sind die van-der-Waals-Kräfte auch größer. Diese Kräfte halten die Moleküle zusammen, und somit tritt Ethan erst bei höherer Temperatur von der Flüssig- in die Gasphase über als Methan.

Du könntest auch sagen, es ist beim Ethan mehr Energie nötig, um den "Zusammenhalt" der Moleküle in der Flüssigphase zu überwinden.

Das ist einfach du musst dir die fläche anschauen an den Ketten die Ethanol kette ist länger als die Methanol kette und hat somit mehr spontane Dipole als das Methanol und darum auch eine höhere Siedetemp.

Ethan ist einfach grösser als Methan. Die Van der Waalschen Kräfte wirken sich auf alle Stoffe gleichermassen aus, nur spielen sie bei vielen keine Rolle, weil sie sehr klein sind und durch andere weit überlagert werden.

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