Umschulung - darf ich jetzt nie mehr in meinem alten Beruf arbeiten!?

6 Antworten

Eine Umschulung setzt voraus, dass Du in Deinem bisherigen Beruf definitiv nicht mehr arbeiten kannst (aus gesundheitlichen Gründen oder weil es keine Stellen mehr in diesem Beruf gibt etc...). Gäbe es "Hilfsmittel", den erlernten Beruf weiterhin auszuüben (in Deinem Fall spezielle Bildschirme o.ä.) würde vermutlich keine Umschulung finanziert werden. Ebenso, wenn Du mit Deiner Ausbildung in einem anderen Berufszweig arbeiten könntest.....

Niemand allerdings dürfte Dir "verbieten", auch nach einer Umschulung wieder im alten Beruf zu arbeiten wenn sich ein Arbeitgeber finden würde.....

in deiner andren frage wolltest du noch studieren.. jetzt willst du wg. augenproblemen nicht mehr im büro arbeiten und sitzt vor dem rechner.. es geht mich nicht san, wo da ein zusammenhang besteht oder eben auch nicht, aber wenn das amt eine umschulung bezahlt, dann nur, wenn der alte beruf WIRKLICH nicht mehr ausgeübt werden kann und nicht nur "kaum" oder "manchmal nicht".....

Eine Umschulung, welche vom Arbeitsamt gefördert wird, bekommst Du ja nur, wenn Di in Deinem erlernten Beruf entweder keine Arbeit mehr findest oder Du eben aus gesundheit-lichen Gründen dort nicht mehr arbeiten kannst. Findest Du nun in Deinem erlernten Beruf dennoch wieder Arbeit (nach Deiner Umschulung) und stellst dann nach einiger Zeit fest, dass es nun wirklich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr klappt - dann kann ich mir sehr wohl vorstellen, dass vom Arbeitsamt entsprechende Rückfragen kommen. Ganz nach dem Motto: "Warum finanzieren wir Ihnen eine Umschulung, Sie arbeiten aber dennoch im erlernten Beruf weiter, obwohl Sie wissen, dass dies gesundheitlich nicht mehr klappt."

Wohl gemerkt - eine Rückfrage bei erneuter Arbeitslosigkeit wegen gesundheitlicher Probleme kann vom Sachbearbeiter kommen, muss aber nicht.

Umschulung durch das Arbeitsamt

Hallo zusammen :) Ich habe eine Ausbildung zur Friseurin gemacht und im 2. Lehrjahr starke ausschläge bekommen, war des Öfteren bei Ärzten die mir immer Kortison verschrieben und der Hausarzt sagte es sei neurodermitis ( hatte ich nie zuvor gehabt :/) Zum Ende der Ausbildung wurde es dann so richtig schlimm im Gesicht, Rücken und überall, so beschloss ich dann mit dem Gesellenprüfung aufzuhören als Friseurin zu arbeiten .... Ich war beim Arbeitsamt, die dann sagten dass die Ärzte scheise gebaut haben und nichts getestet haben (ich wollte eine Umschulung ) Ich dachte da an Sanitäter oder irgendwas die Richtung , bis das Arbeitsamt die make-up Artist Schule ansprach (ich ging davon aus, dass das nicht geht) So, dann hat das Arbeitsamt gesagt ich soll doch bitte wieder versuchen in meinem alten Laden zu arbeiten und zu schauen ob die Haut wieder aufgeht (da zu diesem Zeitpunkt wieder alles verheilt war) , denn wenn ich wieder ausschlüge bekomme und der Arzt eine Allergie nachweisen kann , dann bekomme ich die Umschulung zum Visagist bezahlt ... Jetzt bin ich wieder auf 450 Basis in meinem Laden und arbeite neben bei noch beim McDonald's ... Und keine 2 Tage gearbeitet, schon bekam ich wieder Wunde stellen:( Jetzt zur Frage :) Wenn ich wiederlege ,dass ich eine Allergie habe , ist es dann wirklich so , dass ich die Umschulung bezahlt bekomme .? Denn das wäre ein Traum !!!! Und bekomme ich während der Umschulung Geld zum Leben, oder muss ich selbst schauen wie ich meine Miete zahlen? Weil Arbeitslosengeld gibt es ja nicht wenn ich in eine Ausbildung bin oder wie läuft das ? Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt und danke sehr für Antworten !;)

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2.Umschulung abgelehnt Was kann /soll ich nur machen? Asthma bronchiale

Ich (45 Jahre, männlich) habe viele Jahre als KFZ-Lackierer gearbeitet (von 1982 - 2002) dann wurde bei mir Asthma bronchiale festgestellt. Ich habe eine Umschulung beantragt beim Rententräger und sofort wurde mir eine Umschulung genehmigt. (Bundesknappschaft) Nur nicht die ich wollte als Altenpfleger (gesundheitliche Gründe) sondern nur kaufmännische Berufe !!! Ich habe den Kaufmann bestanden (Kaufmann für Spedition und Logistik) und habe mich einige Jahre bei vielen Unternehmen beworben. Nichts. Nun habe ich nichts. Weder im alten Beruf kann ich arbeiten noch im neuen. Ich konnte nie Berufserfahrung sammeln. Jetzt habe ich einen Antrag auf eine neue Umschulung gestellt, abgelehnt! Antwort des Rententräger: "Wir genehmigen ihnen eine Eingliederungshilfe im neuen Beruf" also als Speditionskaufmann. Nach 6 Jahren ohne Berufserfahrung soll ich mich bewerben!
Was soll ich nur machen. Ich bekomme Hartz4 und würde gerne arbeiten und mich bewerben aber ich kann diesen Beruf nicht!!

Wer kann mir helfen ? Soll ich in Wiederspruch gehen und wer kann mir helfen.

Vielen Dank schon mal

tommes

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Muss ich nach einer Umschulung (vom Arbeitsamt gezahlt) in dem dann gelernten Beruf arbeiten?

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Arbeitsamt, Umschulung

Moin Leute, wie überzeugen wir am besten das amt, das meine freundin eine Umschulung bekommt? Sie ist gelernte Restaurantfachfrau und laut arbeitsamt hervorragend vermittelbar, möchte diesen beruf aber nicht weiter ausüben, gibt es da eine möglichkeit die ich übersehen habe? Der amtsarzt hat sie nicht von der arbeit befreit!

Grüße und ich freu mich über jede meinung!

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Umschulung und Unterhaltskosten?

Hallo,

folgende Situation: Mein Ehemann (26 Jahre) ist aus gesundheitlichen Gründen mit Aufhebungsvertrag aus dem Beruf (Pflegefachkraft) ausgestiegen und bezieht nun Krankengeld. Er hat 5 Bandscheibenvorfälle, darf also weder schwere noch mittelschwere Arbeiten ausführen und nicht mehr als 15kg heben. Da er die Voraussetzungen der Rentenkasse (15 Jahre Beitragszahlungen) nicht erfüllt, bleibt ihm nur eine Umschulung über das Arbeitsamt.

Ich würde gerne konkreter Wissen, wie es während der Umschulung mit Unterhalt aussieht. Zwar habe ich gelesen, das prinzipiell ein Anspruch besteht, aber es wird ja mit möglichem Ausbildungsgehalt und meinem Verdienst (ca. 1200 Euro netto, variiert monatlich da ich auch PFK bin) verrechnet.

Kann man dazu schon etwas berechnen, was wir monatlich etwa an Geld zu Verfügung hätten? Solange er Krankengeld bezieht, hat er keinen Beratungsanspruch bei der ARGE. Und das Krankengeld ist weitaus mehr als ALG 1 und wird bis zu 72 Monate gezahlt.

Wir werden also eher versuchen, das Krankengeld auszureizen und solange weiterhin auf eigene Faust nach einem Job suchen.

Danke für alle hilfreichen Antworten. So wie es jetzt aussieht, wäre eine Umschulung unter den Bedingungen unser finanzieller Ruin. Denn soweit ich weiß, hat sich das Arbeitsamt noch nie für Ausgaben wie Kredite, Miete (ja, weil wir es uns vorher leisten konnten, haben wir eine größere Wohnung und teurere angemietet), usw. interessiert.

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