Transponierende Instrumente?

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2 Antworten

Alle (genannten) Blasinstrumente funktionieren im Prinzip gleich: Alle Löcher oder Klappen geschlossen = Grundton. Wenn man, wie vermutlich viele, auf einer C-Blockflöte gelernt hat, kann man jedes dieser Blasintrumente spielen.

Oder könnte es, wenn man nicht immer umrechnen müsste: Auf einer B-Klarinette ist C die Sekunde, also muss ich es wie das D auf der Blockflöre greifen. Um das zu vermeiden, wird immer der Grundton als C notiert, egal ob es eine B-Klarinette, ein Altsaxophon (Es) oder Tenorsaxophon (B) ist.

Die Arbeit hat dann der Komponist.

Das heißt, dass diese Instrumente die Standardnotation nutzen, obwohl der Tonraum eigentlich einige Hilflinien drüber oder drunter liegt.

Einfach zu erklären am Beispiel Gitarre: die klingt genau eine Oktave höher als sie notiert ist.

Bei echter Notation lägen fast alle Töne in zusätzlichen Hilfslinien oberhalb der 5 Linien mit normalem G-Schlüssel.

Deswegen wird sie eine Oktave tiefer notiert als sie tatsächlich klingt und der Notensatz mit 8va gekennzeichnet.

Bei einer Sekunde wird aus einem notierten c ein b.
Dadurch spart man sich Kreuz- oder B-Salat in der Notation der tatsächlichen Tonart, die mit Kreuzen oder Bs notiert werden müsste.

Tatsächlich spielt man also andere Töne als auf dem Blatt stehen, nach allgemeingültig festgelegten Regeln.

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