Wie kann ich meinem Vater freundlich Stop sagen wenn er zuviel trinkt?

11 Antworten

Gar nicht. In dem Fall hilft nur grobe bis gröbste Ehrlichkeit, unter Umständen räumliche Trennung. Allerdings auf gar keinen Fall wenn der Mensch schon besoffen ist!!!!

Und wenn Ihr schon wisst wie er auf Alkohol reagiert warum gibt es ihn dann bei Euch? Weil es so üblich ist? Dann müsst Ihr Euch eben entscheiden Was wichtiger ist: Die angebliche Tradition oder ein friedliches Miteinander. 

Sollte Dein Vater mal keinen Alkohol im Blut haben bitte ihn um einen Spaziergang wie schon geraten. Dann sei bitte nicht höflich sondern ehrlich. Denn Deine Darstellung lässt die Vermutung zu dass Dein Vater Alkoholiker ist. Das ist eine anerkannte chronische Erkrankung. Sie kann zum Stillstand gebracht werden. Dazu brauchen wir aber ein entsprechendes Umfeld. 

Wir Alkoholiker vertragen in der Regel kein Herumgeschwafele, keine falsche Rücksichtnahme. Wir brauchen eine klare, ehrliche Ansage. Denn Sucht, zu der Alkoholismus zählt, ist eine Erkrankung die nur dann behandelbar ist wenn wir unsere Erkrankung uns selbst gegenüber eingestehen können UND die Bereitschaft haben sie zum Stillstand zu bringen. 

Mehr als Stillstand wird nie möglich sein. Genau deshalb ist mein zweiter Absatz mehr als einen kleinen Gedanken wert. Was nicht heißt dass nun aller Alk weggeschüttet gehört. Denn unsere Erkrankung ist immer noch unsere ganz persönliche Sache. Aber wir sollten auch keine Möglichkeit für eine der sehr vielen Ausreden die ihren Erhalt rechtfertigen wollen bieten. 

Für Suchterkrankte UND auch für ihre Angehörigen sind die Landesstellen für Suchtgefahr der erste Ansprechpartner. Wo bei Dir vor Ort eine Beratungsstelle ist kannst Du online feststellen. Gehst Du hin dann bitte nur für DICH. Wird ein Kurs für DICH angeboten nehme an ihm teil. Frage nach einer Selbsthilfegruppe für DICH. Das Blaue Kreuz arbeitet seit manchen Jahren mit Fachleuten zusammen in Bezug auf Kinder von Alkoholkranken. Frage danach. Alkoholismus ist eine Familienkrankheit. Blende diese Tatsache nicht aus. 

Alkoholismus ist nicht nur eine jener Erkrankungen die uns mit der Zeit verrecken lässt. Wir werden solange wir sie aktiv leben gewiss nicht daran sterben. Das glaube auf gar keinen Fall. 

Alkoholismus ist auch ein sehr starkes Lösungsmittel: 

Er löst Familien auf

Er löst Freundschaften auf

Er löst Arbeitsverträge auf

Er löst auf Was Leben ausmacht

UND er zerstört das nahe Umfeld. 

Krank zu sein ist keine Schande. Sich nicht helfen zu lassen dagegen feige. 

Ich könnte heute länger als 30 Jahre trocken sein wäre mir nicht Geschwafele ins Ohr geblasen worden sondern eine ehrliche, unmissverständliche Ansage. 

Sprich mit ihm, wenn er nüchtern ist. Sag ihm, dass sein Trinken mehr ist als das der anderen und dass es dir die Freude am Zusammensein mit der Familie nimmt. Wenn er weiß, dass du Anstoß an seinem Alkoholkonsum nimmst, kannst du, sobald du meinst, jetzt sollte er nicht mehr trinken, ihn bitten, aufzuhören. Wenn er trotzdem weitertrinkt, gehst du wortlos aus dem Raum (und hoffentlich alle, die es gut mit ihm meinen, auch). Er muss sehen, dass sein Trinkverhalten für die anderen schwer zu ertragen ist.

Vielleicht solltest du mal nett und höflich (nicht einfach den Alkohol wegsperren) hinterfragen, wieso er so viel trinkt?

Schmeckt es ihm einfach nur gut, oder will er damit irgendwelche Sorgen oder Probleme, die vielleicht in eurer Familie, Arbeit herrschen, ''wegtrinken''?

Ich würde mal im Internet nach einer Therapiemöglichkeit suchen oder ein Gespräch mit einer Spezialistin für Suchtkrankheiten suchen.

HILFE mein Vater ist ein Alkoholiker

Liebe Community,

mein Vater ist seit ich denken kann Alkoholiker. Er ist zwar nicht sturzbesoffen aber man merkt das er ein wenig angeschwippst ist und er trinkt auch jeden Tag regelmaessig Alkohol, geht aber auch noch arbeiten. Ich bin noch nicht vollaehrig und kann somit noch nicht ausziehen. Meine Mutter ist schon ausgezogen aber er hat eine neue Lebensgefaehrtin die auch ab und zu Alkohol trinkt. Ich weiss dass ich ihm nicht helfen kann wenn er nicht einsieht, dass er Alkoholiker ist aber manchmal wenn ich emotional und langsam in einem normalen ton mit ihm rede sieht er es ein und gibt mir Versprechen nicht mehr zu trinken. Diese haelt er aber nicht ein und wenn ich ihn ein bisschen energischer auf seine Sucht hinweise wird er ein wenig aggressiv und findet ich rede Schmarn. Ich sehe aber, dass er trinkt und das zerstoert mich. Deswegen wollte ich mich an euch wenden und fragen was ich tun kann. Soll ich ihm mit einem Auszug drohen? Aber ich wuesste nicht wohin. Bitte helft mir und sagt bitte nicht, dass ich ihm nicht helfen kann.

Schonmal Danke im Vorraus

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